Klimaschutz zahlt sich aus: Jede eingesparte Tonne Treibhausgase reduziert reale Schäden – an Gesundheit, Wohlstand, Infrastruktur und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit

Neues UBA-Handbuch Umweltkosten beziffert globale Schäden durch jährliche deutsche Treibhausgasemissionen auf über 640 Milliarden Euro, die durch ambitionierten Klimaschutz vermieden werden können

Rauchende Schornsteine in einer Industrielandschaft
Treibhausgasemissionen führen weltweit zu Schäden in Milliardenhöhe. (Quelle: ClaudiaOtte / Fotolia)

Treibhausgas– und Schadstoffemissionen schaden nicht nur der Umwelt und dem Klima, sie verursachen auch hohe ökonomische und gesundheitliche Schäden. Durch entsprechende Maßnahmen können diese Schäden vermieden werden. Um diese Effekte sicht- und vergleichbar zu machen, veröffentlicht das Umweltbundesamt seit 2007 wissenschaftlich fundierte Umweltkostensätze, die sie in Geldwerte umrechnen. Das neue „Handbuch Umweltkosten – Methodenkonvention 4.0“ aktualisiert und erweitert die bisherigen Kostensätze und bietet damit eine Entscheidungshilfe für Politik und Wirtschaft.

(Pressemitteilung Umweltbundesamt)

Ob Ernteausfälle infolge von Dürren, zerstörte Gebäude nach Überschwemmungen oder Atemwegserkrankungen durch Feinstaub: Umweltbelastungen wie Treibhausgas– oder Luftschadstoffemissionen erzeugen eine Vielzahl von Schäden für die Gesellschaft – mit immensen Kosten.

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Hausärzte kritisieren „Geschäftsmodell Dringliche Facharzt-Termine“

Recherche des WDR-Verbrauchermagazins „Markt“ für die ARD heute, am 18. Februar um 20:15 Uhr, im WDR Fernsehen

Strichzeichnung: Ein Arzt sitzt links am Tisch und zeigt einer Patient*in rechts am Tisch ein Formular
Zeichnung: Arzt zeigt Patient*in ein Formular (Quelle: Wikimedia)

Wer einen Facharzttermin bekommen will, muss oft sehr lange auf einen Termin warten. In medizinisch dringenden Fällen stehen dem Hausarzt jedoch zwei Instrumente zur Verfügung, die Kassenpatienten einen schnelleren Termin beim Facharzt verschaffen sollen: Dringlichkeitscodes und Hausarztvermittlungsfälle. Für diese Behandlungen dürfen Fachärzte teils deutliche Zuschläge extra-budgetär abrechnen. Aber: Nutzen manche Fachärzte das Abrechnungssystem aus, um mit Hilfe dieser Instrumente ihr Honorar für die Behandlung gesetzlich Versicherter zu erhöhen?

(Pressemitteilung WDR)

Zumindest bejahen das über alle Bundesländer hinweg mehr als 750 Hausärzte in einer nicht repräsentativen Umfrage, die der WDR für das ARD-Kompetenzcenter „Verbraucher“ durchgeführt hat. Gut 820 Hausarztpraxen hatten bei der Umfrage mitgemacht.

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Hochsauerlandkreis startet neues Demenz-Projekt

Früh informieren – frühzeitig handeln – selbstbestimmt leben

Der Hochsauerlandkreis (HSK) startet mit einem neuen Demenz-Projekt im Rahmen der Gesundheitsregion, das sich gezielt an Menschen mit ersten Gedächtnisproblemen, leichten demenziellen Veränderungen sowie an deren Angehörige richtet.

(Pressemitteilung HSK)

Ziel des Projekts ist es, frühzeitig zu informieren, Orientierung zu geben und passende Unterstützungs- und Präventionsangebote zu vermitteln – bevor Versorgungslücken entstehen.

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Achtstundentag verteidigen: gegen CDU, CSU, AFD, Großkonzerne und eine Zeitenwende Rückwärts / Mit Macht für die Acht!

Eine Frau (links) mit roter phrygischer Kappe und Olivenzweigen ums Haar zeigt mit der rechten Hand auf eine Tafel (rechts), auf der steht:

Gleiches & Wahl
Wahlrecht
8
Stundentag

Die Frau schaut mit leicht gesenktem Blick nach unten links aus dem Bild heraus.

Die linke Hand stützt die Tafel am unteren Rand.
Grafik: www.mitwelt.org

CDU, CSU, FDP, AfD, Großkonzerne & marktlibertäre Lobbygruppen wollen mithilfe der Springerpresse den Achtstundentag abschaffen. Die geplante Gesetzesänderung der Regierung unter Kanzler Friedrich Merz würde nicht nur für die Tourismusbranche gelten, sondern betrifft das gesamte Arbeitszeitgesetz. Laut Verdi wären mit dem Plan der Bundesregierung Arbeitstage von bis zu 13 Stunden möglich, ein Rückfall in die arbeitszeitpolitische Steinzeit.

(Übernahme eines Artikels von Axel Mayer: 
https://www.mitwelt.org/achtstundentag-verteidigen-cdu-csu-afd-1.mai-zeitenwende-rueckwaerts)

Beeindruckend sind das zuckersüße Neusprech (Flexibilisierung) und die perfekten Durchsetzungsstrategien, mit dem dieser politische und soziale Rückschritt durchgesetzt werden soll.

Gefordert wurde der Achtstundentag erstmals 1810. In Deutschland wurde er im Jahr 1918 erkämpft und durchgesetzt. Der Achtstundentag ist ein, in vielen frühen Kämpfen der Arbeiterbewegung durchgesetztes arbeitsrechtliches Prinzip, das die tägliche Arbeitszeit auf maximal acht Stunden begrenzt, um Gesundheit und Erholung zu sichern.

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Ich + Ich – Vielleicht ganz. Ein Porträt innerer Welten

78 großformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen ab 29. Januar im LenneAtelier Schmallenberg

Die Fotografien stehen für sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung ermöglichen. (Bild: © Esther Posala)

Ein Blick, ein Innehalten – und manchmal dieser Moment, in dem etwas anklingt, das man selbst kennt, ohne es benennen zu müssen. Die Ausstellung „Ich + Ich – Vielleicht ganz. Ein Porträt innerer Welten“ lädt dazu ein, sich auf genau solche Begegnungen einzulassen. Vom 29. Januar bis 25. Februar 2026 ist sie im LenneAtelier in Schmallenberg zu sehen.

(Der Beitrag wurde mit Genehmigung des Sozialwerk St. Georg übernommen: https://www.sozialwerk-st-georg.de/aktuelles/ich-ich-vielleicht-ganz-ein-portraet-innerer-welten.html Dort sind weitere interessante und berührende Porträts zu entdecken.)

Gezeigt werden 78 großformatige Fotografien von 35 Menschen, die sich offen mit ihrer psychischen Erkrankung auseinandersetzen und sich bewusst haben porträtieren lassen. Die Bilder erzählen von Verletzlichkeit und Stärke, von Rückzug und Präsenz – ohne zu erklären, ohne festzuschreiben.

Initiiert und begleitet wurde das Projekt von Anne Möx, Projektleiterin im Bildungsatelier des Sozialwerks St. Georg. Für die fotografische Umsetzung arbeitete sie mit der externen Fotografin und Künstlerin Esther Posala zusammen, deren Bildsprache die Ausstellung maßgeblich prägt. Anne Möx beschreibt den Ausgangspunkt des Projekts als den Wunsch, „Räume zu schaffen, in denen Menschen sich zeigen können – ohne erklärt zu werden“.

Bilder statt Zuschreibungen

Die Ausstellung verzichtet bewusst auf begleitende Texte, Namen oder Diagnosen. Die Fotografien stehen für sich. Sie sollen keine Antworten liefern, sondern Wahrnehmung ermöglichen. Anne Möx versteht die Bilder als Einladung, eigene Gefühle und Assoziationen zuzulassen. Die Emotionen, die sichtbar werden – Unsicherheit, Offenheit, Stolz oder Zurückhaltung – seien keine besonderen, sondern zutiefst menschliche Erfahrungen.

Die Bildsprache von Esther Posala arbeitet mit Spiegelungen, Unschärfen sowie Licht und Schatten. Sie schafft Nähe, ohne zu vereinnahmen. Immer wieder, so berichtet Anne Möx, entstehe beim Betrachten der Eindruck, Menschen neu zu sehen – auch solche, die man zu kennen glaubt. Genau darin liege eine besondere Kraft der Ausstellung.

Das Projekt hatte eine lange Vorbereitungszeit. Bereits vor anderthalb Jahren begann der offene Aufruf zur Teilnahme. Das Interesse war groß – größer, als es die vorhandenen Ressourcen zuließen. Letztlich entschieden sich 35 Menschen für eine Teilnahme, darunter Menschen mit Assistenzbedarf aus dem Sozialwerk St. Georg ebenso wie externe Teilnehmende.

Vor den Fototerminen standen intensive Gespräche. Es ging um persönliche Geschichten, um Grenzen, um die Frage, wie viel Sichtbarkeit sich gut anfühlt. Für Anne Möx ist dieser Prozess ein zentraler Bestandteil des Projekts. Viele Teilnehmende hätten beim ersten Blick auf die fertigen Fotografien innegehalten, seien berührt oder überrascht gewesen und hätten sich selbst anders wahrgenommen als erwartet.

Kunst als Brücke

Erstmals öffentlich gezeigt wurden die Fotografien im Mai 2025 im Rahmen des Fotofestivals Schmallenberg, verbunden mit einem Gesprächsabend zu psychischer Gesundheit, Kunst und gesellschaftlicher Teilhabe. Nach Einschätzung von Anne Möx nahmen rund 50 Besucher:innen an diesem Abend teil. Der Austausch sei offen und intensiv gewesen – getragen von dem Wunsch, ins Gespräch zu kommen.

Dass die Ausstellung nun erneut in einem öffentlichen Kunstraum gezeigt wird, ist bewusst gewählt. Für Anne Möx gehört es zum Gedanken von Inklusion, bestehende kulturelle Orte zu nutzen und keine Sonderräume zu schaffen. Kunst kann Brücken bauen, weil sie nicht erklärt, sondern berührt.

Möglich wurde das Projekt durch Kooperationen und Förderung, unter anderem durch Aktion Mensch. In Schmallenberg arbeitet das Projekt zudem mit der Stadt Schmallenberg zusammen, die im Rahmen des Programms Dritter OrtRäume für Kunst und Begegnung eröffnet.

Begleitend zur Ausstellung finden mehrere Veranstaltungen statt, die Austausch und Vertiefung ermöglichen:

  • Ausstellungseröffnung
    Donnerstag, 29. Januar 2026, 18:00 Uhr
  • „Für die Seele sorgen – aber wie?“
    Offenes Atelier und Gespräche zur Seelsorge
    Donnerstag, 5. Februar 2026, 18:00 Uhr
    mit Susanne Fabri und Anne Möx
  • Porträtkunst – Offenes Atelier
    Freitag, 20. Februar 2026, 18:00 Uhr
    mit Esther Posala und Sandra Ritter

Öffnungszeiten der Ausstellung:
mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr

Ort:
LenneAtelier
Unter der Stadtmauer 4
57392 Schmallenberg

Weitere Landarztstarter*innen für das Sauerland gefunden

Förderprogramm von KVWL und HSK nimmt Fahrt auf – Erster Seminartag in Dortmund

Erhielten beim ersten Seminartag wertvollen Input zum Thema ePA und den Vorteilen einer digital geführten Praxis: die Landarztstarter*innen (v. l.) Evgeniya Mutafova, Anna-Teresa Schneider, Dr. Andreas Klein und Dr. Caroline Homann (Foto: KVWL)

Das gemeinsame Nachwuchsprojekt der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) und des Hochsauerlandkreises (HSK) zur Stärkung der ambulanten Versorgung nimmt weiter Fahrt auf. Inzwischen nehmen vier Landarztstarter*innen in Brilon, Marsberg und Olsberg an dem innovativen Programm teil. Für das Quartett stand jetzt der erste Seminartag auf dem Programm. Bundeskanzler Merz ist Schirmherr des Programms.

(Pressemitteilung HSK)

Nachdem Friedrich Merz im November die erste Landarztstarterin in Brilon persönlich begrüßt hatte, haben sich zwischenzeitlich drei Mediziner*innen für das Programm „Land in Sicht – Ärzte für morgen“ entschieden, die in der ambulanten Versorgung dringend benötigt werden. Denn die haus- und kinderärztliche Situation im Hochsauerlandkreis ist von Praxisschließungen, temporären Versorgungsengpässen und hohem Nachwuchsbedarf betroffen. Knapp ein Drittel aller Kinderärzt*innen im Hochsauerlandkreis sind älter als 60 Jahre, bei den Hausärzt*innen sind es sogar mehr als 40 Prozent.

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Nationales Referenzlabor bestätigt Verdacht auf Geflügelpest bei verendeter Wildgans in Sundern

Dritter Geflügelpest-Fall bei einem Wildvogel im HSK

Symbolbild: Wildgänse hauptsächlich Grau- und Blässgänse am Niederrhein. (Foto: Ralf Hüsges, wikimedia)

Hochsauerlandkreis./Sundern. Bei einer in der Stadt Sundern verendet aufgefundenen Wildgans wurde die Geflügelpest (Aviäre Influenza) festgestellt. Das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) hat den Nachweis am 05.01.2026 abschließend bestätigt.

(Pressemitteilung HSK)

Nach dem Auffinden der verendeten Wildgans auf einem Privatgrundstück in der Stadt Sundern (Kernstadt) wurde der Tierkörper von der Stadt Sundern geborgen und nach Abstimmung mit dem Kreisveterinäramt am 22.12.2025 zur Untersuchung zum Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen in Arnsberg verbracht. Dort verliefen die ersten Tests auf Geflügelpest mit positivem Ergebnis, woraufhin Proben zur Bestätigung des Untersuchungsergebnisses an das nationale Referenzlabor geschickt wurden.

 Es handelt sich um den dritten bestätigten Fall von Geflügelpest bei einem verendeten Wildvogel im Hochsauerlandkreis. Bei den anderen beiden Fällen handelte es sich um einen Kranich und einen Bussard, bei denen im November 2025 eine Infektion mit dem Erreger der Geflügelpest nachgewiesen wurde. Da es sich auch bei dem aktuellen Fall um einen Wildvogel handelt, ist die Einrichtung von Restriktionszonen nicht vorgesehen.

Indes empfiehlt Das Kreisveterinäramt allen Geflügelhaltern, aktuell insbesondere im Bereich der Stadt Sundern, ihr Geflügel zum Schutz vor Infektionen eigenverantwortlich vorsorglich aufzustallen.

Außerdem bittet das Kreisveterinäramt nochmals alle Geflügelhalter, auch Hobbyhalter, die allgemeinen und rechtlich vorgeschriebenen Biosicherheits- und Hygienemaßnahmen konsequent zu beachten, um einen Eintrag des Geflügelpesterregers in ihre Bestände zu verhindern. Nähere Informationen zu wichtigen Maßnahmen zur Biosicherheit sind auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises (www.hochsauerlandkreis.de – Bürgerservice – Tierhaltung/Lebensmittel – Tiergesundheit/-seuchenbekämpfung – Geflügelpest) zu finden.

Die Bevölkerung im Hochsauerlandkreis wird nochmals gebeten, verendet aufgefundene Wildvögel, insbesondere wilde Wasservögel, Greifvögel, Rabenvögel, Reiher und Zugvögel, wie Kraniche oder Gänse, dem Veterinäramt zu melden, damit die Tierkörper abgeholt und auf Geflügelpest untersucht werden können. Die Untersuchung dient der Abklärung auf das Vorliegen der Geflügelpest und der Risikobeurteilung im Hinblick auf die Verbreitung des Erregers in der Region.

Werktags ist das Veterinäramt unter der Telefonnummer 0291/941143 oder per E-Mail veterinaeramt@hochsauerlandkreis.de erreichbar. An den Wochenenden ist der Kontakt zum Veterinäramt über die Kreisleitstelle möglich.

Neues Angebot im Hochsauerlandkreis: „(Warte-)Zeit für mich“

Kostenloses Gruppenangebot für Menschen, die auf einen Therapieplatz warten

Symbolbild: Schutzschirm für Menschen, die auf einen Therapieplatz warten (Grafikerstellung mit wortwolken.com)

Gemeinsam mit allen sechs Kontakt- und Beratungsstellen im Kreis startet der Hochsauerlandkreis ein neues, kostenloses Gruppenangebot für Menschen, über 18 Jahre, die auf einen Therapieplatz warten.

(Pressemitteilung HSK)

Das Angebot heißt „(Warte-)Zeit für mich“ und soll dazu beitragen, in der Wartezeit Ressourcen zu stärken und das psychische Wohlbefinden zu fördern.

Warum dieses Angebot?

Wer psychisch belastet ist, wartet oft viele Wochen oder Monate auf einen freien Therapieplatz. Diese Wartezeit kann sehr belastend sein. Genau hier setzt „(Warte-)Zeit für mich“ an: Die Gruppen sollen helfen, das Wohlbefinden zu verbessern, neue Kraft zu sammeln und nicht allein zu bleiben.

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Hochsauerland: Verdacht auf Geflügelpest bei einem Kranich

Kreisveterinäramt bittet Geflügelhalter um konsequente Einhaltung der Schutzmaßnahmen – verendete Wildvögel melden

Junger und erwachsener Kranich in Wintersaat: Jungvogel mit braunem Kopf, Altvogel mit Schmuckfedern hinten und schwarz-weiß-roter Kopfzeichnung (Bild: Wikimedia)

Das Kreisveterinäramt teilt mit, dass bei einem am vergangenen Wochenende in der Gemeinde Bestwig, im Bereich Ostwig, verendet aufgefundenen Kranich der Verdacht auf Geflügelpest (Aviäre Influenza) besteht.

(Pressemitteilung HSK)

Dies bestätigten die ersten Tests des vom Kreisveterinäramt beauftragten Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Westfalen in Arnsberg von Dienstag (28.10.). Zur Bestätigung eines endgültigen Befundes wurden Proben an das nationale Referenzlabor des Friedrich-Löffler-Instituts (FLI) geschickt.

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MOVE-Fortbildung: Jugendliche bei riskantem Suchtmittelkonsum wirksam ansprechen

Nadine Finger und Dietmar Fegler (HSK-Gesundheitsamt) // Foto: Pressestelle HSK

Meschede. – Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises bietet am Jahresende ein dreitägiges Seminarangebot an, welches Fachkräfte in der motivierenden Gesprächsführung mit riskant konsumierender Jugendlicher schult. Das Konzept MOVE steht für MOtivierende KurzinterVEntion.

(Pressemitteilung HSK)

Das Seminar richtet sich an Fachkräfte aus Schule, Jugendfreizeit, Jugendhilfe, Arbeitsvermittlung, Berufsausbildung, Berufsvorbereitung und (Sport)-Vereinen, welche Jugendliche im Alltag begleiten und professionell auf deren riskantes Konsumverhalten reagieren möchten.

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