
Solange das Wetter Spaziergänge erlaubt, ist alles gut, auch wenn der Fotografie Licht und Schatten fehlen.
Ich weiß nicht, woran es liegt, aber von allen Stauseen rund um das Hochsauerland gefällt mir der Möhnessee am besten.
das Sauerland und mehr

Die Tage werden kürzer, grau, feucht und kalt. Müdigkeit. Ein kurzer Tag schiebt sich zwischen Morgen und Abend. Das war es dann schon wieder. Vielleicht überrascht mich irgenwann ein Sonnentag. Der Stimmung täte es gut.

Und dann ist da noch dieses Virus, aber da müssen wir jetzt durch, auch mit den ganzen Spinnern und Nazis. Vielleicht wachen einige Mitläufer*nnen auf. Noch ist es Zeit. Nebenprodukte der Pandemie? Was sagen die Historiker?
So Many Roads:

Nach reichlich Trübsinn, zeigt sich die Sonne seit ein paar Tagen auch im Hochsauerland und wie oben im Bild an der Eder in Nordhessen.
Die Ederauen sind eine Landschaft für jede Stimmung, von der Depression im Nebel bis zur gelassenen Heiterkeit am lichten Ufer des gemächlich dahinströmenden Flusses.
Wichtig in Zeiten der Pandemie: Hier ist es leicht, den Mitmenschen auszuweichen. Ansteckungsgefahr sehr niedrig.

Wenn man vom Hubertusturm zurück nach Altenfeld wandert, liegt zur linken Hand zurückgesetzt ein Bauernhaus.
Ist es bewohnt? Anscheinend ja, aber wer will sich in diese Verlassenheit zurückziehen? Für mich als Stadtmensch – so fühle ich mich jedenfalls auch nach 23 Jahren Hochsauerland immer noch – ist der Platz verwunschen.
Ob morgens oder in den Abendstunden das Wild auf der Wiese vor dem Haus äst, ob der Milan seine Runden dreht? Wirft der Güllewagen lange Schatten? Welche Geräusche sind tagsüber und nachts zu hören?
Die Gewehre der Jäger.
Einen Monat lang zurückgezogen, das Virus fliehend dort wohnen.
Was würde das mit mir machen? (Psychologendeutsch?)

Ein Stübchen sollte auch einmal schief und krumm sein dürfen.
Dachstübchen, Photostübchen, Oberstübchen … Ich schwöre, dass es so schräg an der Hauswand hing, und dann kam noch die Parallaxenverschiebung hinzu. So heißt das doch, oder?
Leider hat das Photostübchen wegen der Covid-19-Pandemie zur Zeit geschlossen. Ich hätte gern nachgesehen, ob das Innere dem äußeren Eindruck standhält.
Wenn der Photograph sein Stübchen wieder öffnet und ich mich unter Menschen wagen sollte, werde ich berichten können.

Der Name rührt daher, dass Reste des weißen, graulichen bis cremefarbenen Velums (Hüllgeflechts) als Flocken auf dem Hut haften bleiben. Dadurch entsteht der Eindruck eines Specht- oder Elstergefieders.
Der Specht-Tintling ist ein relativ seltener Pilz, der von August bis Oktober, vereinzelt noch im November, zu finden ist.
Er kommt vor allem in mäßig feuchten Buchenwäldern vor. Daneben ist er in wärmebegünstigten Eichen- und Eichen-Hainbuchen-Wäldern zu finden.
Der Pilz lebt als Saprobiont auf basenreichen, seltener neutralen Lehmböden und auf flachgründigen humösen Böden, die sich auf karbonat- oder gipsreichen Gesteinen gebildet haben.
Der Spechttintling ist ein Kalkzeiger.
Alles lesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Specht-Tintling

Keine weiteren Worte, außer dem Eintrag vor zwei Tagen.

Einen Monat lang habe ich nach der Sicherung meiner Facebook-Inhalte und anschließener Abmeldung verstreichen lassen müssen. Ab morgen ist Facebook endgültig Geschichte.
Ich schreibe das hier nicht, weil ich mir wegen dieser „großartigen Leistung“ öffentlich auf die Brust trommeln möchte, somdern, weil der/die ein oder andere sich gewundert hatte, wo ich denn auf FB bliebe.
So ist das jetzt auch geklärt. Ich bin weg, aber erst einmal nur dort.
Die nächste Baustelle wäre mein Instagram-Account. Den werde ich wahrscheinlich im Laufe diesen Jahres durch eine Okuna-Fotogruppe ablösen oder ersatzlos schließen.
Das Fegefeuer der Eitelkeiten erlischt. Oder müsste es ganz im Gegenteil „lodert“ heißen?
[Das „Fegefeuer der Eitelkeiten“ hat Tom Wolfe] Savonarolas „falò delle vanità“ entlehnt; dieser ließ im Florenz des späten 15. Jahrhunderts Scheiterhaufen errichten, auf denen er als eitel und unzüchtig angesehene Gegenstände verbrannte, die er aus der Bevölkerung einsammeln lassen hatte. Deren Besitzer sollten dadurch Läuterung erfahren.