Heute morgen vor der Bäckerei: Die BILD-Zeitung als Klistier für das Gedärm der deutschen Dichter und Denker. (foto: zoom)
Tja, liebe Griechen, auch wir können volksabstimmen und dann Wehe euch!
Dann gibt es was auf die Flossen und futsch ist der Euro. Und die Itacker sollten auch aufpassen, denn wer hat gestern unseren Schweini kaputt getreten?
Die BILD-Zeitung heute wieder als Klistier für das Gedärm der deutschen Dichter und Denker.
Bevor in Griechenland die Drachme wiedereingeführt wird, gilt folgender Stufenplan: allen deutschen Altphilologen wird nachträglich und unerbittlich das „Graecum“ entzogen. Hatte sich doch das antike Griechenland unrechtmäßig in die Stufenleiter unserer deutschen Geschichte eingeschlichen. Sämtliche Dissertationen zu deren Erlangung nämliches Graecum erforderlich war, werden aberkannt, der „Dr.“ darf beibehalten werden, muss aber als „Drachme“ ausgeschrieben werden.
Vorher: Steinzeit, Ägypten, Griechenland, Rom, Karl der Große, Deutschland.
Jetzt: Steinzeit, Ägypten, Neandertaler, Rom (auch nicht mehr lange, der Säzzer), Karl der Große, Deutschland.
Weiterhin werden ab dem zweiten Schulhalbjahr 2011/2012 alle Winkelbezeichnungen durch lateinische (auch nicht mehr lange, der Säzzer) Buchstaben ersetzt.
Aus α, β, γ und δ werden ab sofort a, b, c und d.
Der Begriff „Demokratie“ wurde nicht, wie es fälschlicherweise in den Schulbüchern heißt, in Griechenland geprägt, sondern von unserer Deutschen BILD-Zeitung.
Wie kommen wir jetzt nach Oberhausen? Schlange am Service Point Duisburg Hbf (foto: zoom)
Als Auto-Hasser bin ich im direkten Umkehrschluss selbstverständlich ein glühender Verehrer des öffentlichen Transportwesens der Bundesrepublik Deutschland.
Allein meine Liebe wird in letzter Zeit nur selten erwidert.
In meiner sogenannten Jugend kreuzten beispielsweise die Eisenbahnen mit unerbittlicher Pünktlichkeit das Streckennetz der Deutschen Bundesbahn. Wenn ein Zug um 12:32 auf Bahnsteig 4 ankommen sollte, dann kam er auch um 12:32 auf Bahnsteig 4 an.
Musste ich laut Fahrplan um 12:34 auf Bahnsteig 12 den nächsten Zug erwischen, war die Frage nicht, ob der Zug fährt, sondern, ob ich den Spurt zwischen den Bahngleisen schaffen würde.
Diese Fragen haben sich inzwischen erledigt: Züge fahren nicht mehr pünktlich. Züge fahren auch nicht mehr von ihren angekündigten Bahnsteigen ab. Soll es Gleis 16 sein, ertönt 5 Minuten vor der fahrplanmäßige Abfahrt die Ansage: „Der RE xy fährt heute ausnahmsweise von Gleis 21,“ oder umgekehrt.
Züge fallen auch gerne mal komplett aus oder erreichen überhaupt nicht ihr Ziel.
Vor ein paar Tagen hatte ich die Bahn fast wieder in mein Herz geschlossen. Ich saß nach mehrmaligem geglücktem Umsteigen in der Bahn von Duisburg nach Wesel. Eigentlich eine leichte Nummer, die Zeit meines Lebens immer geklappt hatte.
Kurz vor Oberhausen blieb der Zug stehen: „Aufgrund eines Stellwerkschadens verzögert sich die Weiterfahrt um ca. 20 Minuten“. Na, ja – die paar Meter bis OB Hbf sollten kein Problem sein. Wird schon werden.
Wurde nicht. Nach 20 Minuten fuhren wir zurück nach Duisburg. Stellwerk kaputt. Oberhausen war Utopia geworden. „Melden Sie sich bitte in Duisburg Hauptbahnhof am Service Point“
Dort die Durchsage um 13:35 „Reisende Richtung Oberhausen nehmen den xy-Zug um 13:37 von Gleis ? nach Mühlheim-Styrum, von dort mit der S-Bahn Richtung Oberhausen.“
Leckt mich, habe ich gedacht. Ehrlich. Bin dann zum Service Point. Da saß ein Männecken und hat uns alle freundlich beraten und sogar neue Pläne ausgedruckt.
Der Plan für mich: mit der Straßenbahnlinie 903 Duisburg-Meiderich und Hamborn durchpflügen.
Die Linie 903 war eigentlich seit Jahren mein Traum. Tempogedrosselt mit der Straßenbahn durch das Mulikulti-Problemgebiet des Niederrheins rumpeln.
Erfüllung sieht allerdings anders aus als an diesem Tag, weil sich alle umgeleiteten Bahnfahrer die schmale Bahn teilen müssen: kein Sitz, kaum Platz, schlechte Luft. Schade eigentlich und Entschuldigung, dass ich beim nach links und rechts Gucken jedesmal irgendwem den Rucksack ins Gesicht gepresst habe.
Sämtliche Zugfahrten in diesem Jahr hatte irgendeine von den oben genannten „Macken“.
Trotz alledem, ich habe schon wieder ein paar Fahrkarten in der Tasche. Irgendwas mit drei Mal Umsteigen. Ich habe mir schon mal vier Pläne B1 bis B4 ausgedruckt – mit jeweils einer Stunde Puffer beim Umsteigen.
Eine Frage noch: Wer kauft eigentlich so ein Unternehmen an der Börse?
„Zensur und Zeitung – wie sollte ich nicht zugunsten jener entscheiden? Die Zensur kann die Wahrheit auf eine Zeit unterdrücken, indem sie ihr das Wort nimmt. Die Zeitung unterdrückt die Wahrheit auf die Dauer, indem sie ihr Worte gibt. Die Zensur schadet weder der Wahrheit noch dem Worte; die Zeitung beiden.“
Krabben, Krebse und mehr: Wochenmarkt an der Atlantikküste (foto: chris)
Wenn es so etwas wie ein zweites Leben gibt, dann möchte ich bitte in Frankreich wiedergeboren werden.
Schon der Anblick der Auslagen in Bäckereien, Schokoladengeschäften und selbst Schlachtereien genügt mir als Begründung. Ein Erlebnis sind bei jedem Besuch die Wochenmärkte mit ihrem bunten Gemüse oder wie hier den Schalentieren.
Wer die Lebensmittel so liebevoll anordnet und ausstellt, der muss das Leben einfach genießen. Deshalb beim nächsten Mal bitte Frankreich.
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