Berlin mit dem Rad ist ein Traum, meint eine Engländerin.

Helen Pidd begeistert sich im Fahrrad-Blog des Guardian für das Radeln in Berlin. Wir begeistern uns heute über den Artikel von Helen. Denn sie hat recht:

Having found myself enjoying an unexpectedly long sojourn in Berlin this past week – courtesy of the Iceland volcano – I decided to make the most of it by hiring a bike to pootle around one of my favourite places in the whole world.

Berlin is not, on the surface of it, a classic cycling city. The public transport system actually works, so you don’t need to saddle up to be sure of reaching your destination on time. A portmanteau of two capitals, it is also huge, and so getting from one side of it to the other by bike can really test your legs. Plus there are cobbles all over the shop. Despite all this, it is a really marvellous place to cycle. Here are 10 completely subjective reasons why.

1. The streets are crazily wide

Thanks to a combination of Allied bombing and the Communists‘ insatiable appetite for tearing down lovely old buildings and replacing them with brutal new ones, many of Berlin’s streets are incredibly wide. Yesterday I pedalled from Alexanderplatz (site of the 1989 protests) down Karl Marx Allee, the archetypal example of East German roadbuilding. Constructed to show off Communist town planning after WWII, this imposing boulevard is almost 90m wide. Even the pavements are broad enough for tanks to drive down two abreast.

2. You can cycle on the pavement

Well, you usually, can, anyway. All but the narrowest pavements have bike paths built into them.

3. No one tells you off for not wearing a helmet

Helmet use is on the up in Berlin. When I was a student here seven years ago, I don’t remember anyone wearing a helmet, but I’ve noticed the odd one this past few days. At least once a week in London a friend or colleague will ask: „Where’s your helmet?“ Not here.

Alle zehn Gründe kann man hier nachlesen.

Umleitung: Türken, Anti-Atom Demo, Attac und Banken, NRW Wahlen, rote Laterne und wie man ein Radrennen fotografiert.

Compact Disks in der FichtenschonungHausverkauf: „Nicht an Türken!“ … ruhrbarone

Atomwirtschaft: Bus aus Hagen zur Demo nach Ahaus … doppelwacholder

Attac: Bankentribunal in Berlin … nachdenkseiten

NRW-Trend: Wahlausgang offen … pottblog

Presse: Rote Laterne für die katholische Kirche … postvonhorn

Wahlplakate: Die Sozis mögen’s bunt, CDU wie Wick … ruhrtalcruising

Zu guter Letzt: Wie man ein Radrennen fotografiert … bikeblog

Laufend … der letzte Schnee auf den Höhen und Schlaglöcher in den Straßen

Auf der Höhe zwischen Marktplätzen und Minenplätzen (foto: zoom)
Auf der Höhe zwischen Marktplätzen und Minenplätzen (foto: zoom)

Es liegt noch Schnee auf den Höhen des Hochsauerlandes, aber die Waldwege sind frei. Heute fuhren die Mountainbike-Radler mit ihren vermatschten Sportgeräten allerwegen durch den Wald, was mich daran erinnerte, dass mein Straßenrad seit Wintereinbruch im Keller steht und auf seinen ersten Einsatz in 2010 wartet.

In irgendeiner Zeitung habe ich vor längerer(?) Zeit gelesen, dass eine verzweifelte Gemeinde die Schlaglöcher ihrer Straßen „verkauft“, um mit den Einnahmen die Asphaltdecken zu glätten.

Der „Käufer“ bekommt allerdings nicht die Besitzrechte über sein Schlagloch. Er darf sich beispielsweise nicht überlegen, aus der Vertiefung einen kleinen Teich zu basteln, mit Seerosen, Goldfischen und all dem anderen SchickiMicki.

Die Gemeinde streicht das Geld, sagen wir mal 200 Euro, ein,  prägt eine Münze mit dem Namen des Käufers, die dann im verfüllten Schlagloch zum Ruhme des Spenders glänzt.

Eine auch sehr kostengünstige Möglichkeit die Probleme mit den vielen Schlaglöchern in den Griff zu bekommen, besteht darin, auf allen betroffenen Straßen Tempo-30-Schilder aufzustellen. Eine betriebswirtschaftliche Opportunitätsrechnung wird rasch die Kostenvorteile dieser Lösung erweisen.

Sollte sich die Gemeinde für die letzte Variante entscheiden, könnte man auch wieder über die kleinen Teiche mit Goldfischen und Seerosen nachdenken.

Umleitung: Meinungsmache, Missbrauch, Polit-Blogs, das Winterberger Haushaltsloch und mehr

Meinungsmache: Totschweigen als Methode … nachdenkseiten

Missbrauch: Die Krise erreicht den Papst … sz

Studium: Das schwarz-gelbe Stipendium … ruhrbarone

VfL Bochum vs. BVB: erfolgreiches Heimspiel für Dortmund … pottblog

Polit-Blog unter Druck I: Hacker, Trojaner und vergiftetetet E-Mails … wirinnrw

Polit-Blog unter Druck II: Die Spur des Maulwurfs … postvonhorn

SPD unter Druck: Heikle Mission … postvonhorn

Landtagswahlen: zehn Hochsauerländer kandidieren … sbl

Winterberg: Steilhang ins Haushaltsloch … wpwinterberg

Umleitung: Vom Kapp-Putsch über den Top-Exorzisten im Vatikan. Ein armes Freibad schließt und eine reiche Biathlon-Anlage öffnet und mehr …

Heute Abend bei Siedlinghausen (foto:zoom)

90 Jahre Kapp-Putsch: Veranstaltungen in Hagen … doppelwacholder

Top-Exorzist: Im Vatikan haust der Teufel … hpd

DGB und Bertelsmann: eine Provokation … nachdenkseiten

Westerwelle: Sturzflug … postvonhorn

Theatersterben: wir haben andere Sorgen … ruhrbarone

Rüttgers: the making of … wirinnrw

Kreisjugendhilfeausschuss: ein Bericht … sbl

Freibad Amecke: bleibt zu … gruenesundern

Winterberg: Biathlon-Anlage für 400.000 Euro … wpwinterberg

Verschneite Wege: Folge den Spuren des Wildes

Auf dem Weg vom Blasius zum Bergsee. Spuren im Schnee (foto: zoom)
Auf dem Weg vom Blasius zum Bergsee. Spuren im Schnee (foto: zoom)

Der Winter geht bald zu Ende.  Im Hochsauerland liegt der Schnee noch knöchel- bis wadentief auf den Wanderwegen. Wer die Anstrengung unternimmt, auf diesen Wegen zu wandern oder zu laufen (neudeutsch: joggen), sollte eine Kraft sparende Regel beachten:

Folge den Spuren des Wildes!

Auf dem Bild ist die kompromisslose Geradeaus-Spur eines Menschen zu sehen. Links und rechts die ausladenden, weiten Bewegungen des Wildes.

Meine Erfahrung nach 13 Jahren Laufen im Schnee auf den Hochsauerländer Wegen:

Das Viehzeug erwischt immer(!) die Route mit der niedrigsten Schneedecke. Links und rechts davon ist tiefer. Wer stur geradeaus geht, quält sich mehr als Hase und Reh.

Ich weiß nicht, wie die Tiere die Schneehöhe wahrnehmen können, aber sie können es.

Faszinierend.

Der Winter ist bald vorbei. Probiert es aus.

Besser noch: Wer des Rätsels Lösung kennt, verrät sie uns.

Vielen Dank im Voraus 🙂

Winterberg: Hardcore-Joggen ;-)

Fahrzeugspuren im Schnee bieten die Chance, im Wald zu joggen (foto: zoom)
Der Weg um die Himmelskrone in Siedlinghausen. Nur Fahrzeugspuren im Schnee bieten die Chance, im Wald zu joggen (foto: zoom)

Als die Winterberger Ferienwelt heute vom Joggen auf den geräumten Wanderwegen schwärmte, habe ich aus vollem Läuferherzen zugestimmt.

Doch wem der Schneepflug im Wald nicht den Weg räumt, hat selbst heute, Anfang März, Probleme, auf den gewohnten Wegen zu laufen. Der Schnee liegt in 450 Meter Höhe an der Himmelskrone in Siedlinghausen bis zu einem halben Meter hoch. Laufen? Keine Chance!

Die Drehe hoch über dem JagdschlossEs sei denn ein Waldfahrzeug hat seine Spuren in den Schnee gepresst und einen kleinen Jogging-Pfad gespurt.

Wenn die Spuren aufhören, ist Endstation und man muss umkehren, wie hier an der Drehe, die hoch am Ende des Weges vom Jagdschloss Siedlinghausen Richtung  Silbacher Seite liegt.

Ruhrtalradweg am Rosenmontag bei Steinhelle

Der Ruhrtalradweg am Rosenmontag bei Steinhelle(foto: zoom)
Der Ruhrtal Radweg am Rosenmontag bei Steinhelle(foto: zoom)

Harte Bedingungen herrschen zur Zeit für die Radfahrer im Hochsauerlandkreis. Auf dem Bild ist der Ruhrtal Radweg bei Steinhelle in Richtung Olsberger Stausee zu sehen.

Selbst das Fahrrad zu schieben, wäre bei der dicken Schneeauflage unmöglich. Die Ausweichstrecke führt durch die Baustelle für die Ortsumgehung an der B480 und ist auf keinen Fall zu empfehlen. Zu viele Autos und eine enge Verschwenkung im Baustellenbereich machen das Radeln dort lebensgefährlich.

Fazit: Das Fahrrad bleibt bleibt im Keller bis der Schnee geräumt und/oder geschmolzen ist.

Die Vermarkter des Ruhrtal Radweges befinden sich zur Zeit anscheinend im Winterschlaf, denn die letzten News stammen vom 2. November 2009.

Silbach/Siedlinghausen: Der Anfänger-Skihang auf der Ennert

Skihang auf der Ennert (foto: zoom)
Skihang auf der Ennert (foto: zoom)

In Zeiten des Besucheransturms auf Winterberg – langes Wochenende, Ferien in den Niederlanden – muss man sich seine ruhigen Ecken im Hochsauerland mühsam aussuchen.

Ein absoluter Anfängerhang befindet sich zwischen Silbach und Siedlinghausen auf der Ennert. Wer nix auf Skiern kann und dann noch die Kinder dabei hat, die auch nix können, findet hier ein gemütliches Plätzchen zum Rutschen.

Ein kleiner Lift zuckelt durch die Schneise im Wald nach oben und wenn man nicht riesige Bögen fährt oder sich alle paar Meter lang macht, ist man fix wieder an der Talstation(Mitte rechts im Bild).

Die ausgeschilderte Zufahrt erreicht man von Silbach aus, von Siedlinghausen kommend auf der rechten, von Winterberg auf der linken Seite der Straße.