Jahresrückblick: keine schlechte Idee hatten die … ruhrbarone
Jahressünden: „ Vielleicht müste man mal wieder den Mut haben, die Tür zum Beichtzimmer bzw. die Tür zum Herzen zu öffnen?“, meint allen Ernstes die … wp
13. Todestag: Carl Edward Sagan – ein großartiger Humanist und Wissenschaftler … hpd
Lernen aus der Geschichte: Nationalismus und Holocaust in Schule und Jugendarbeit … ladg
Der Schnee- und Kältehype: „Bei extremen Wetterbedingen müssen Eltern selber entscheiden, ob der Schulweg für die Kinder zumutbar ist oder nicht“ … rn
In der Deutschland-Ausgabe der Süddeutschen Zeitung ist an prominenter Stelle auf der ersten Seite gekästelt ein Artikel von Matthias Drobinski erschienen, der eine merkwürdige Zahlenangabe enthält:
Gott ohne Diener
Immer weniger junge Männer weihen ihr Leben der Kirche
Der Artikel an sich ist lesenswert für Katholiken und Nicht-Katholiken. Die einen haben was zum Nachdenken, die anderen bekommen ihre Vorurteile bestätigt. Soweit so gut.
In der letzten von vier Spalten kommt es dann aber dicke:
„Wer heute noch ins Priesterseminar geht, um ehelos Gott und der Gemeinde zu dienen, dem hängt bisweilen der Geruch eines Sonderlings an. So mehren sich die Probleme: Es gehen häufig die Überfrommen ins Seminar, die mit der Gemeinde-Wirklichkeit nicht zurechtkommen. Der Anteil homosexueller Kandidaten liegt bei 20 und mehr Prozent. Anderen fällt es schwer, tiefe Beziehungen zu knüpfen. Und diejenigen, die es können, verlieben sich und gehen.“ hier alles lesen
Zwanzig und mehr Prozent schwule Kandidaten. Mein Gott!
Aber woher hat er denn die Zahl? Woher weiß der Autor, dass 20 Prozent der Kandidaten schwul sind? Das belegt er leider nicht und somit haftet dem gesamten Artikel der Makel der Unglaubwürdigkeit an.
Im November ist Schonzeit für Weihnachtskonsumenten, wenigstens für mich persönlich. Das habe ich vor Jahr und Tag festgelegt.
Heute nun flattert mir die große WP-Weihnachtsumfrage ins Haus und reißt mich jäh aus der melancholisch gefärbten Tristesse des blass-nebligen Novembers.
Dann wollen wir mal:
ad 1: Weihnachtsschwimmen oder durch den Wald laufen. Wegen der Besinnung!
ad 2: Lesetipp: Heinrich Böll(Katholik!), Nicht nur zur Weihnachtszeit.
ad 3: Nö! Die Laufstrecken(siehe ad 1) muss ich immer selbst ausleuchten.
ad 4: In der Wüste. Fort Davis, da ist es auf jeden Fall knochentrocken.
ad 5: Klar, denn schon am 1. Weihnachtstag ist die Geschenk-Orgie von Heiligabend vorbei.
ad 6: Die ist nun wirklich dumm: Wie soll ich wissen, was für viele schöner ist?
ad Dankeschön-Paket mit Elch-Nussknacker: Stecken lassen – wir haben den perfekten Nussknacker. Foto, Beschreibung und Bezug stelle ich in den nächsten Tagen in dieses Blog ein.
ad WP dauerhaft bestellen: wir haben sie heute käuflich erworben und wir sagen mal, dass da noch an der Qualitätsschraube gedreht werden muss.
ad „Ja, ich möchte den LCD-Fernseher von Philips gewinnen!“: Nö, ich möchte lieber eine von den Kisten los werden. Ein gutes Radio wäre mir lieber oder ein technisch hochwertiger Plattenspieler.
Wie Asterix mit Ausschlag: die Süddeutsche Zeitung widmet heute dem Thema Schweinegrippe eine komplette Seite 2 ihrer Print-Ausgabe. Werner Bartens versucht die Widersprüche und Zweifel an der Impfung darzustellen. „Keiner kann mehr bestreiten, dass wir gerade Teil eines riesigen Großversuchs sind.“, zitiert Bartens den Vorsitzenden der unabhängigen Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft(AKDÄ) Wolf-Dieter Ludwig im ersten Artikel.
Sigmar Gabriel I: „Misssion Impossible“ konstatiert Stefan Laurin von den … ruhrbaronen
Sigmar Gabriel II: „Wie sich die SPD selbst zerlegt hat“ kommentiert Torsten Krauel in der … welt
Godesberger Programm: Vor 50 Jahren beschlossen. „Die Sozialdemokraten erzogen sich um“, meint Georg Fülberth in der … jw
Schwarz-Gelb: beerdigt die paritätische Finanzierung des Gesundheitssystems urteilt der … spiegelfechter
Die Wartburg in Eisenach ... „Und wenn die Welt voll Teufel wär` und wollt uns gar verschlingen, ..." (foto: zoom)
Der Reformationstag am 31. Oktober ist einer der bedeutendsten evangelischen Feiertage. Er dient zur Erinnerung an den Anschlag der 95 Thesen durch Martin Luther (1483-1546) an die Schlosskirchentür in Wittenberg am 31. Oktober 1517.
Dieser Anschlag der Thesen entspricht mit großer Wahrscheinlichkeit nicht dem historischen Geschehen.
In Wirklichkeit hat Luther seine in Thesen formulierte Kritik an der Kirche in Briefform am 31. Oktober 1517 an seine Lehrer verschickt. Der Thesenanschlag an die Kirchentür in Wittenberg am 31. Oktober zählt somit zu den Legenden, er ist eine Erfindung späterer Protestanten. Luther trat mit seiner Kritik am Ende des Mittelalters eine Lawine los, die als „Reformation“ in die Geschichtsbücher einging. Die Reformation führte zur Aufspaltung in eine katholische und evangelische Kirche. … kindgerecht in wasistwas
1518 erhoben der Erzbischof von Mainz und die Dominikaner Klage in Rom und 1520 wurde Luther mit dem Kirchenbann belegt. Weil er sich weigerte, seine Kritik zurückzunehmen, musste sich Martin Luther von 1521 bis 1522 auf der Wartburg verstecken. In dieser Zeit übersetzte er die Bibel (erst das Neue Testament und später auch das Alte) ins Deutsche. Die Übersetzung war auch für die Entwicklung der deutschen Hochsprache sehr wichtig.
Luther:
Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.