Masern: Gesundheitsamt erinnert an die Meldepflichten

Der Hochsauerlandkreis erinnert an die Meldepflicht des Masernschutzgesetzes und gibt den meldepflichtigen Einrichtungen die Möglichkeit, bislang nicht gemeldete Betroffene zu melden.

(Pressemitteilung HSK)

„Dafür hat das Kreisgesundheitsamt jetzt ein Meldeportal eingerichtet, um den Meldeweg zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. Den Einrichtungen wird eine standardisierte Meldeliste zur Verfügung gestellt, die über das Service-Portal des Hochsauerlandkreises an das Gesundheitsamt übermittelt werden kann“, beschreibt Dr. Klaus Schmidt, Leiter des Gesundheitsamtes, das Verfahren.

Im Zentrum des Masernschutzgesetzes steht eine Nachweispflicht für das Vorliegen einer Masern-Immunität für besondere Personengruppen in bestimmten Gemeinschaftseinrichtungen und medizinischen Einrichtungen.

Betroffen sind nur Tätige, Beschäftigte, Betreute oder Untergebrachte, die nach dem 31. Dezember 1970 geboren sind. Personen, die bereits vor März 2020 in Gemeinschaftseinrichtungen betreut oder untergebracht wurden, bzw. dort tätig oder beschäftigt waren, mussten den Nachweis über den Masernschutz bis zum 31. Juli 2022 erbringen. Die Fristverlängerung erfolgte aufgrund der Corona-Pandemie.

Personen, die vor der Aufnahme der Tätigkeit, Beschäftigung, Betreuung oder Unterbringung gegenüber der Einrichtungs- bzw. Unternehmensleitung keinen ausreichenden Nachweis erbringen, dürfen in den betroffenen Einrichtungen nicht tätig, beschäftigt oder in diesen betreut werden. Das gilt in Bezug auf die Betreuung im Schulunterricht jedoch nicht für Personen, die einer gesetzlichen Schulpflicht unterliegen.

Demnach betroffene Einrichtungen (z.B. Krankenhäuser, Schulen) sind verpflichtet, diejenigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, bzw. Schülerinnen und Schüler, an das Gesundheitsamt zu melden, von denen die Voraussetzungen für eine nachgewiesene Immunität gegen Masern nicht erfüllt sind.

Weitere Informationen stellt der Hochsauerlandkreis unter https://www.hochsauerlandkreis.de/hochsauerlandkreis/buergerservice/gesundheit/gesundheitsamt/masernimpfpflicht zur Verfügung. Fragen zum Masernschutzgesetz an das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises sind telefonisch unter 0291/94-1222, bzw. per Email unter masernimpfpflicht@hochsauerlandkreis.de möglich.

Ärgerliche Polizeimeldungen

Es kam zu einem Mord
Es kam zu einem Raub
Es kam zu einem Unfall
Es kam zu einem Zusammenstoß
Es kam zu ….

Gestern kam es zu einer Polizeimeldung. Ein blöder Satz, denn natürlich hat jemand diese Meldung geschrieben. Das unpersönliche Personalpronomen „es“ ist völlig unnötig, denn wir wissen, dass die Pressestelle, genauer eine Pressereferentin der Polizei , wir kennen oft sogar den Namen, den Text verfasst hat.

Nun aber zur ärgerlichen Polizeimeldung:


POL-HSK: Zusammenstoß zwischen Auto und Fahrrad

Am Montagmorgen kam es im Kreisverkehr K5 / Schwester-Haberilla-Straße / Hauptstraße zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad. Ein 22-Jährige Autofahrer aus Sundern kollidierte mit einem 32-Jährigen E-Bike-Fahrer aus Sundern. Bei dem Unfall wurde der 32-Jährige schwer verletzt. Er wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/5601132

Der ganze Text ergibt nur dann einen Sinn, wenn noch ein weiterer Satz hinzugefügt würde. Dieser Satz müsste sinngemäß aussagen, dass die Polizei überhaupt nicht wisse, wie der Unfall geschehen ist. Nur dann wäre die Aussage „Am Montagmorgen kam es im Kreisverkehr K5 / Schwester-Haberilla-Straße / Hauptstraße zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad“ zu rechtfertigen, aber dann muss die Polizeipresse dies auch ausdrücklich betonen.

Ansonsten sollte der Unfallhergang geschildert werden. Was ist passiert? Wer hat Schuld? Was weiß die Polizei nach den Ermittlungen am Unfallort, was weiß sie (noch) nicht? Werden gegebenenfalls Zeuginnen oder Zeugen gesucht? Welcher der beiden Männer hat welche Verkehrsregeln missachtet? Hat der Radfahrer oder der Autofahrer dem anderen die Vorfahrt genommen? Waren beide im Kreisverkehr oder nur einer? Hat einer der beiden oder haben gar beide Fahrfehler gemacht? Und so weiter und so fort…

Es geht hier immerhin um einen Unfall zwischen einem „gepanzerten“ (Autofahrer) und einem sehr verletzbaren (Radfahrer) Verkehrsteilnehmer. Häufig genug ist nach einem Unfall die oder der schwächere Verkehrteilnehmer*in schwer verletzt oder tot.

Ich bin selbst in beiden Rollen im Hochsauerland unterwegs und möchte meine Lehren aus den Unfallberichten der Polizei ziehen. In diesem Fall: worauf muss ich in Situationen am Kreisverkehr besonders achten, um als Autofahrer oder als Radfahrer einen ähnlichen Unfall zu vermeiden.

Was mir nicht hilft, ist ein Satz der Art „kam es zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad“.

NRW hatte im Jahr 2021 bundesweit die größten Klassen im Primarbereich

Durchschnittlich 23,5 Schülerinnen und Schüler bildeten eine Klasse. Beim Verhältnis von Schülerinnen und Schülern zu Lehrkräften lag NRW im Bundesdurchschnitt bei 14,8.

Grafik: IT.NRW

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2021 besuchten in Nordrhein-Westfalen durchschnittlich 23,5 Schülerinnen und Schüler im Primarbereich eine Klasse. Der Bundesdurchschnitt lag bei 20,9 Kindern je Klasse. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anlässlich der Veröffentlichung der Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich” mitteilt, lag NRW beim Verhältnis der Schülerinnen und Schüler zu Lehrkräften hingegen im Bundesdurchschnitt: Im Primarbereich wurden durchschnittlich 14,8 Schülerinnen und Schüler von einer Lehrkraft betreut.

Im Vergleich der Bundesländer zeigt sich eine große Spanne der durchschnittlichen Klassengröße im Primarbereich: Während NRW den bundesweit höchsten Wert hatte (23,5), wies Rheinland-Pfalz mit 18,6 die geringste durchschnittliche Klassengröße auf. Die meisten Schülerinnen und Schüler je Lehrkraft gab es 2021 in Mecklenburg-Vorpommern (16,1). Hingegen wurden im Saarland im Schnitt nur 12,6 Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs von einer Lehrkraft betreut. Der Primarbereich umfasst in NRW die Klassen 1 bis 4 an Grundschulen, Volksschulen, PRIMUS-Schulen, Freien Waldorfschulen und Förderschulen.

Diese und weitere Ergebnisse finden Sie in der neuen Ausgabe der Publikation „Internationale Bildungsindikatoren im Ländervergleich”, die im Webshop von IT.NRW zum kostenlosen Download zur Verfügung steht. Die Publikation knüpft direkt an den am 12. September 2023 von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Datenreport „Bildung auf einen Blick” an.

Die hier betrachteten Daten für Nordrhein-Westfalen stammen aus der Statistik der allgemeinbildenden Schulen, zu der etwa 5 000 Schulen Daten an das Statistische Landesamt liefern. Zur Berechnung der durchschnittlichen Klassengröße wird die Anzahl der Schülerinnen und Schüler durch die Anzahl der Klassen dividiert. Das Schülerinnen- und Schüler-Lehrkräfte-Verhältnis wird berechnet, indem die Zahl der Schülerinnen und Schüler durch die Zahl der Lehrkräfte (gemessen in Vollzeitäquivalenten) geteilt wird. Ein Vollzeitäquivalent ist eine Maßeinheit, welche einer Vollzeitanstellung entspricht. Der Begriff Lehrkräfte bezieht sich auf voll qualifiziertes Personal an Schulen, das direkt mit dem Unterricht der Schülerinnen und Schüler befasst ist (ohne Hilfslehrkräfte und andere Hilfskräfte).

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Weiterführende Ergebnisse zu den Schülerinnen und Schülern im Schuljahr 2022/23 je Klasse und je Lehrkraft differenziert nach Schulformen für NRW

Weiterführende Ergebnisse zu den Schülerinnen und Schülern an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW in der Landesdatenbank NRW

Weitere Daten und Informationen zu diesem Thema:

KiTaPortal HSK startet am 20. September

Anmeldung für das Kindergartenjahr 2024/25 online möglich

Das neue KiTaPortal HSK. (Foto: HSK-Jugendamt)

Am Mittwoch, 20. September, startet das KiTaPortal HSK. Unter https://kitaportal.hochsauerlandkreis.de kann dort online für das Kind nach Kitas und Kindertagespflege sowie Horten im Kreisjugendamtsbezirk gesucht und ein Platz bei der ausgewählten Einrichtung für eine Betreuung ab dem 1. August 2024 angefragt werden.

(Pressemitteilung HSK)

Bis zum 20. September führt der Link auf eine Informationsseite des Hochsauerlandkreises. Der Kita-Planer der Firma netgo läuft bereits erfolgreich in über 100 Kommunen bundesweit.

Für die Benutzung muss zunächst einmalig ein Benutzerkonto angelegt werden, das dann mit PC, Tablet oder Smartphone genutzt werden kann. Das Online-Verfahren ersetzt nicht ein persönliches Gespräch in der Kita oder der Kindertagespflege. Die Einrichtungen werden weiterhin Termine vereinbaren.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen bereits bestehende Anfragen nicht in das neue KiTaPortal HSK übertragen werden, alle bisher bestehenden Wartelisten werden gelöscht. Es ist daher erforderlich, alle Anfragen für einen Betreuungsplatz gegebenenfalls nochmals online über das Portal zu stellen. Die Kindergärten selbst nehmen auch keine Anmeldungen mehr an. Der Anmeldezeitpunkt ist kein Nachteil für den Erhalt eines Betreuungsplatzes. Es ist also unerheblich, ob eine Anmeldung beispielsweise bereits seit zwei Jahren vorliegt oder nun neu angemeldet wird. Jede Einrichtung hat Aufnahmekriterien, die weiterhin gültig sind. Das Kreisjugendamt bittet um Beachtung und Verständnis.

Zusagen für die Plätze versenden die Einrichtungen einheitlich ab dem 15. November. Die Zusagefrist für das Angebot der Einrichtungen beträgt zehn Tage, die Zusage kann ebenfalls über das Portal erfolgen.

Sollten Schwierigkeiten bei der Online-Anmeldung bestehen, sind die Kitas gerne behilflich. Die Case-Managerinnen in den jeweiligen Kommunen, die Menschen mit Migrationshintergrund bei der Integration helfen, können ebenfalls angesprochen werden.

Für Rückfragen stehen auch Alanis Weber (Telefon 0291/94-1330) und Diana Scheitz (Telefon 0291/94-1285) von der HSK-Kindertagesbetreuung zur Verfügung.

Flügel, Sitar und Schlagzeug – Das PULSAR TRIO erneut in Meschede

Pulsar sind Matyas Wolter – Sitar/Bass-Sitar, Beate Wein – Piano, Bass Novarion, Pianet, Aaron Christ – Drums (Pressefoto: Benjamin Maltry)

An „sinnliche Schwebezustände, den Rausch des freien Falls und das Dahingleiten über weite Flächen“ erinnert Deutschlandfunk Kultur die Musik des Pulsar Trios – eine Beschreibung, die auch auf das 2023 erschienenes viertes Studioalbum We Smell in Stereo äußert gut passt.

(Pressemitteilung WKM)

Das Cover zieren Haie, denn Haie riechen nicht in Mono, ihr Geruchssinn funktioniert in Stereo. Auf der Jagd nach dem perfekten musikalischen Moment agiert das Trio instinktiv wie ein einziger Organismus und mit einem über die Jahre entwickelten, gemeinsamen und untrüglichen Gespür für den ureigenen Klangkosmos. Die außergewöhnliche und wohl einzigartige Besetzung aus Schlagzeug, Piano und Sitar ermöglicht es dem Trio, beständig auf eigentlich schmalem Grat musikalisches Neuland auszuloten.

Immer ist das Resultat verspielt und virtuos, zwischen instrumentaler Ekstase, intimer Introspektion und feinfühligen Klangexperimenten: Eine Fusion dreier individueller musikalischer Charaktere mit ganz unterschiedlichen Prägungen, die vom Pop mit großer Geste, über DDR-Punk und Noise, Jazz, Bach, Minimal Music bis zur klassischen Sitar-Tradition aus Indien reichen.

Ihre Live-Qualitäten konnten die Creole-Preisträger*innen bereits auf zahllosen Konzerte unter Beweis stellen. So gastierten sie u.a. auf den Leverkusener Jazztagen, dem Fusion Festival, in Glastonbury, beim Rudolstadt Festival und dem Delhi International Jazz Festival, in der Kulturarena Jena sowie dem Izmir European Jazz Festival. Aber auch in Meschede spielte das Pulsar Trio als letzter Live-Gig kurz vor Ausbruch der Pandemie vor ausverkauftem Haus.

Nun kommt das Trio erneut auf Einladung des WKM – WERKKREIS KULTUR MESCHEDE am Sonntag, 29.10.2023 um 18 Uhr in das Bürgerzentrum Alte Synagoge, Kampstr. 8 nach Meschede.

Tickets gibt es zum Preis über 21 € ab sofort im Vorverkauf in allen ADAC-Geschäftsstellen und FIRST-Reisebüros. In Meschede sind die Karten in der Buchhandlung WortReich erhältlich, und in Brilon und Olsberg bei der Touristik.

Online jederzeit unter www.eventim.de

An der Abendkasse werden 25 € fällig, falls es noch Karten gibt.

Weitere Infos unter www.pulsartrio.de

Matyas Wolter – Sitar/Bass-Sitar
Beate Wein – Piano, Bass Novarion, Pianet
Aaron Christ – Drums

Sonntag, 29.10.2023, 18:00 Uhr
Bürgerzentrum Alte Synagoge
Kampstr. 8, 59872 Meschede

Schule: HSK-Bildungskonferenz wünscht sich neue Strukturen

In den offenen Workshops wurde intensiv diskutiert …

Die Bildungskonferenz des Hochsauerlandkreises wünscht sich neue Strukturen für die Schulbildung. Das ist das Fazit nach den Diskussionen und Beiträgen der rund 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE).

(Pressemitteilung HSK)

Es wurde deutlich, dass die Bildungsadministration in Deutschland zu langsam ist, um die Anforderungen der Gegenwart in Schule und Unterricht in angemessener Zeit umzusetzen. Zudem seien die Lehrkräfte oftmals nicht ausreichend qualifiziert. Neben geeigneten Fortbildungsangeboten sprach sich die Bildungskonferenz auch dafür aus, das Thema BNE stärker in die Lehrerausbildung zu integrieren.

Als ein wichtiger weiterer Aspekt wurde die Einbeziehung von Schülerinnen und Schülern in die Schulentwicklungsprozesse gesehen. Ziel insgesamt sollte sein, bei der Umsetzung von BNE in der Schule gemeinsam im Team zu arbeiten.

… und nach Wegen zu einer hochwertigen Schulbildung gesucht. (Fotos: Bildungsbüro HSK)

Als hochkarätige Fachleute waren eingeladen Micha Pallesche (Leiter der Ernst-Reuter-Schule Karlsruhe und 2021 ausgezeichnet als vorbildlichste Schulleitung Deutschlands), Prof. Dr. Gerhard de Haan (TU Berlin, Institut Futur), Claudia Eckhoff und Silke Krüger (Eine-Welt Promotorinnen/BNE-Zentrum Hagen), Florian Kretzschmar (Lehrer und BNE Experte) und Milusch Fuchslocher (SV-Bildungswerk Berlin).

Stefanie Evers von der Marienschule Brilon fasst den Tag zusammen: „Ich nehme von der Bildungskonferenz mit, dass die Teilnehmenden Schule ähnlich sehen wie ich und die Leute Lust auf Weiterentwicklung in die richtige Richtung haben. Besonders gut gefallen hat mir die persönliche Ebene, die Vernetzung untereinander ohne die sonst oft vorhandenen Bedenkenträger. Die Bildungskonferenz bot gute Beispiele für eine gelingende Schulentwicklung.“

Dr. Katrin Onken vom Börde-Berufskolleg Soest bedankte sich für den Input, zu dem die Fachleute und der Austausch mit ihnen beigetragen hat: „Der Bildungskonferenz ist es gelungen, praktische Umsetzung mit BNE-Gestaltungskompetenz systemisch zu verzahnen. Es gibt viele gute Beispiele, aber oft fehlt es an der notwendigen Gestaltungskompetenz.“ Florian Kretzschmar war überrascht über die offene Diskussion aller Beteiligten: „Statt in der Kritik zu verharren, haben Vertreter aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Politik über realistische Lösungsansätze diskutiert.“

„Das Regionale Bildungsbüro wird die Ergebnisse und Wünsche aus den einzelnen Barcamps in den nächsten Wochen analysieren und daraus ableiten, wie das Thema BNE im Hochsauerlandkreis weiter vorangebracht und die Schulen dabei unterstützt werden können. Ein Aspekt wird dabei sicherlich die Partizipation von Schülerinnen und Schülern, Kindern und Jugendlichen sein“, so Bernd Nückel, Leiter des Regionalen Bildungsbüros.


Anmerkungen zoom
Beim Lesen der Pressemitteilung kamen mir spontan acht Fragen in den Sinn:

  1. Woran wurde deulich, dass die Bildungsadministration in Deutschland zu langsam ist?
  2. Welches sind die „Anforderungen der Gegenwart“ in Schule und Unterricht?
  3. Wie sähen geeigneten Fortbildungsangebote aus?
  4. Wie kann es sein, dass Lehrkräfte nicht ausreichend qualifiziert sind?
  5. Müsste man nicht auch das Qualifikationsniveau der Leitungsebenen von den Schulleitungen bis hinauf ins Schulministerium kritisch prüfen?
  6. Welches sind die guten Beispiele für eine „gelingende Schulentwicklung“?
  7. Wie muss ich mir die „realistische[n] Lösungsansätze“ vorstellen?
  8. Wie soll die „Partizipation von Schülerinnen und Schülern, Kindern und Jugendlichen“ umgesetzt werden?

Hochsauerland: Kfz-Zulassung derzeit nicht möglich

Wegen einer technischen Störung sind Kfz-Zulassungen in den Kreishäusern Arnsberg, Brilon und Meschede derzeit (7. September) nicht möglich.

(Pressemitteilung HSK)

Grund dafür ist, dass die benötigte Verbindung zum Kraftfahrbundesamt unterbrochen ist. Nach dem Fehler wird gesucht. Die Kolleginnen und Kollegen in den Zulassungsstellen nehmen für die gebuchten Termine die Unterlagen entgegen, die dann erst im Nachhinein abgearbeitet werden können. Die Kreisverwaltung bittet um Verständnis.

Elterngeld im HSK online beantragen

Screenshot Familienportal www.familienportal.nrw/elterngeld

Ab sofort kann das Elterngeld im Hochsauerlandkreis online beantragt werden. Möglich ist dies über den Link www.familienportal.nrw/elterngeld des Familienportals NRW. Der Zugang zu der Leistung wird damit erleichtert und der bürokratische Aufwand reduziert. Der Antrag wird digital zum Hochsauerlandkreis übertragen und dann bearbeitet, Papieranträge sind auch weiterhin möglich.

(Pressemitteilung HSK)

Informationen zum Elterngeld und die Ansprechpartnerinnen sind unter www.hochsauerlandkreis.de, Stichwort Elterngeld, zu finden wie auch die Verlinkungen zum Familienportal NRW.

Ein digitaler Antragsassistent führt Schritt für Schritt durch das Online-Antragsformular und prüft, ob die eingegebenen Daten gültig und ausreichend sind. Zudem wird eine individuelle Unterlagenliste generiert. Bereits vor der Geburt kann der Online-Antrag in Ruhe vorbereitet und gespeichert werden. Zum Schluss wird eine individuelle Übersicht der erforderlichen weiteren Nachweise generiert. Diese Nachweise müssen im Anschluss zusammen mit dem Unterschriftsbogen nur noch ausgedruckt, unterschrieben und an die Elterngeldstelle des Hochsauerlandkreises geschickt werden. In einer weiteren Ausbaustufe soll auch dieser Schritt digital möglich werden.

Für die einfache digitale Antragstellung ist eine Bund.ID erforderlich, bei der Antragstellung wird alles entsprechend erklärt. Bei der bund.ID handelt es sich um einen zentralen Zugang zu allen Verwaltungen in Deutschland mit höchstem Schutz für die privaten Daten. Weitere Infos unter: id.bund.de/de.

Interaktive Karte: Hier leben bewaffnete Rechtsextreme

Im Hochsauerland wird ihre Zahl mit 2 angegeben.

Rund 1.000 Rechtsextreme in Deutschland dürfen legal eine Waffe besitzen. Sie sind eine latente Gefahr für die Gesellschaft. CORRECTIV zeigt mit einer interaktiven Karte erstmals, in welchen Landkreisen sie leben.

(Pressemitteilung CORRECTIV)

In Deutschland dürfen rund 1.000 Personen, die von Sicherheitsbehörden als rechtsextrem eingestuft sind, legal eine Waffe besitzen. Im Hochsauerland wird ihre Zahl mit 2 angegeben.

Regelmäßig gibt es Vorfälle, die zeigen, wie gefährlich Rechtsextreme werden können, wenn sie Schusswaffen besitzen: Die Ermordung des CDU-Politikers Walter Lübcke vor gut vier Jahren war ein Beispiel dafür, die „Reichsbürger“-Gruppe, die im Dezember festgenommen wurde, weil sie einen Staatsstreich plante, ein anderes.

Die Bundesregierung hat die Entwaffnung bewaffneter Extremisten zu einem ihrer wichtigsten sicherheitspolitischen Ziele in dieser Legislaturperiode erklärt. Das gemeinnützige Recherchezentrum CORRECTIV hat nun erstmals ermittelt, wo ein großer Teil der Rechtsextremisten mit Legalwaffenbesitz lebt – und recherchiert, dass die derzeit vom Bundesinnenministerium geplante Verschärfung des Waffengesetzes kaum dazu beitragen wird, in naher Zukunft die Zahl der bewaffneten Rechtsextremen zu verringern.

Für die Recherche fragte die Redaktion die Innenministerien der 16 Bundesländer nach einer Aufschlüsselung der als rechtsextrem bekannten Waffenbesitzer nach Landkreisen. Neun Bundesländer teilten die Wohnorte mit. In einer interaktiven Karte lässt sich so erstmals für Bürgerinnen und Bürger nachlesen, ob in ihrem Landkreis legal bewaffnete Rechtsextreme leben. Wichtig ist das für all jene, die im Fadenkreuz rechter Gruppen stehen, darunter Menschen mit jüdischen oder muslimischen Hintergrund, aber auch lokale Aktivisten, Lokalpolitikerinnen, Theologen oder Sozialarbeiterinnen.

Sieben Bundesländer teilten die erbetenen Zahlen nach Landkreisen bisher nicht mit. Sie gaben dafür Datenschutzgründe an oder, die Zahlen nicht zu erheben. CORRECTIV arbeitet weiter daran, sie zu erhalten.

Die Recherche zeigt auch, dass auch mit dem verschärften Waffengesetz, an dem Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) derzeit arbeitet, keine pauschale und kurzfristige Entwaffnung Rechtsextremer möglich sein wird. Stattdessen werden die zuständigen Waffenbehörden auch in Zukunft in jedem Einzelfall prüfen müssen, ob triftige Gründe vorliegen, um einem Rechtsextremisten trotz erteilter Erlaubnis die Waffe abzunehmen.

Die vollständige Recherche ist hier zu lesen.

Zusammen der Angst das Gewicht nehmen – Woche der seelischen Gesundheit im HSK

Katrin Mette-Coolen, Netzwerk-Koordinatorin Gemeindepsychiatrischer Verbund im HSK, plant gemeinsam mit den GPV-Akteuren die Aktionswoche Seelische Gesundheit für den Hochsauerlandkreis. (Foto: HSK)

Angststörungen zählen zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Aus diesem Grund steht in diesem Jahr die Woche der seelischen Gesundheit vom 10. bis 20. Oktober unter dem Schwerpunktthema „Zusammen der Angst das Gewicht nehmen“. Der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) im HSK schließt sich für den Hochsauerlandkreis mit unterschiedlichen Angeboten der bundesweiten Woche des Aktionsbündnisses Seelische Gesundheit an.

(Pressemitteilung HSK)

Vorträge, Filmvorführungen, Workshops, offene Sprechstunden oder Informationsveranstaltung zu den Themen rund um mentale Gesundheit und Angst sind mögliche Programmformate, die im Rahmen der Aktionswoche für interessierte Bürgerinnen und Bürger angeboten werden. Aktuell werden mögliche Aktionen durch die zahlreichen GPV-Akteure aus dem gesamten HSK geplant. „Die Veranstaltungen können an verschiedenen Orten im gesamten Hochsauerlandkreises stattfinden. Wir unterstützen gerne bei der Raumsuche, falls keine eigenen Raumkapazitäten vorhanden sind“, erklärt GPV-Netzwerkkoordinatorin Katrin Mette-Coolen.

Wünschenswert ist, dass die Angebote möglichst zwischen dem 10. bis 20. Oktober stattfinden. Auch Akteure außerhalb des GPV können sich mit Angeboten gerne an der Aktionswoche beteiligen. Angebote können unter Telefon: 0291/941231 oder per Email gpv@hochsauerlandkreis.de gemeldet werden.