Knapp ein Viertel der Alleinerziehenden konnte es sich 2023 nicht leisten, die Unterkunft angemessen warm zu halten.
Grafik: IT.NRW
Düsseldorf (IT.NRW). 2023 lebte jede zehnte Person (10,2 Prozent) in NRW in einem Haushalt, der es sich nicht leisten konnte, seine Wohnung oder sein Haus angemessen warm zu halten.
Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt weiter mitteilt, ist dies ein Anstieg um 6,3 Prozentpunkte im Vergleich zu 2021. Im Jahr 2023 waren die Preise für Strom, Gas und andere Brennstoffe rund 54 Prozent höher als noch im Jahr 2021 (gemessen an der Veränderung des Verbraucherpreisindex im Jahresdurchschnitt). Der Verbraucherpreisindex insgesamt verzeichnete im selben Zeitraum einen Anstieg von 13,1 Prozent.
Frauen sind in kommunalen Vertretungen und Spitzenämtern immer noch deutlich unterrepräsentiert. Im Hochsauerlandkreis beträgt der Frauenanteil in der Bevölkerung etwas über 50 Prozent, der Anteil in den Kommunalparlamenten jedoch nur zwischen rund 12 und knapp 30 Prozent. Mit der Teilnahme am bundesweiten „Aktionsprogramm Kommune-Frauen in die Politik!“ will der Hochsauerlandkreis Frauen zu politischem Engagement ermutigen und sie durch gezielte Angebote unterstützen.
(Pressemitteilung HSK)
Dazu laden Karin Schuettler-Schmies, Gleichstellungsbeauftrage beim Hochsauerlandkreis, die Landfrauen und Team Impuls am Mittwoch, 13. November, ab 18 Uhr, ins Habbels, Bahnhofstraße 5 in Schmallenberg ein.
Bei der Veranstaltung „Aktionsprogramm Kommune-Frauen in die Politik!“ sehen die Teilnehmerinnen den Film „Die Unbeugsamen“ über politisch aktive Frauen der Bonner Republik, hören anschließend in kurzen moderierten Pitches von engagierten Frauen über ihre Sicht auf Politik und treffen sich abschließend zum Netzwerken. Der Eintritt ist frei, um eine Anmeldung wird vorher unter 02972/ 9789779 oder unter info@team-impuls-schmallenberg.de gebeten.
UFZ-Klimaökonom Reimund Schwarze analysiert die Ausgangslage im Vorfeld
Beim Klimagipfel im Baku geht es vor allem um eine Vervielfachung der internationalen Klimafinanzierung. Gelingt dies nicht, wird auch die nötige schnelle Absenkung der Treibhausgas-Emissionen scheitern und das 1,5-Grad-Ziel endgültig außer Reichweite geraten, sagt Prof. Reimund Schwarze vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ). So wie in den vergangenen Jahren ist der Klimaökonom auch 2024 als Beobachter vor Ort. Im folgenden Statement analysiert er die Ausgangslage.
Für die COP29, die am Montag beginnende 29. UN-Klimakonferenz in Baku, kursiert eine neue Abkürzung: NCQG, ausgeschrieben New Collective Quantified Goal. Bei diesem „neuen gemeinsamen quantifizierbaren Ziel“ geht um ein langfristiges Regelwerk für die internationale Klimafinanzierung bis in die 2030er Jahre hinein.
Hochkarätige Veranstaltung am 14. November um 18 Uhr im Winterberger Rathaus
Prof. Dr. Gabriele Hoppe (Foto: vhs HSK)
Die Volkshochschule Hochsauerlandkreis bietet in Winterberg eine hochkarätige Veranstaltung mit Prof. Dr. Gabriele Hoppe, wissenschaftliche Studienortleitung der Internationalen Berufsakademie Bochum (iba), an. Die Referentin, die sich seit vielen Jahren intensiv mit dem Thema beschäftigt, hält einen Vortrag zum Thema „Das Geheimnis vom gesunden Älterwerden“- Potentiale und Herausforderungen für Wissenschaft, Politik und Soziale Arbeit.
Vor dem Hintergrund des medizinischen Fortschritts, den modernisierten Änderungen des Lebensstils sowie immer besserer Technologien steigt unsere Lebenserwartung, bis 2050 wird es sogar einen regelrechten Altersboom geben.
Die Referentin erläutert zunächst die historischen Hintergründe von Alter und Altern. Des Weiteren diskutiert sie die einzelnen Dimensionen von Alter(n) und stellt unter anderem Faktoren wie Gesundheit, Partnerschaft, Sexualität, Erinnerungen, Selbstfindung, Verlust u.v.m. vor.
Darüber hinaus zeigt die Referentin die Potentiale und Herausforderungen des Alterns in der heutigen Zeit auf. Wie kann man „erfolgreich“ und „gesund“ altern? Was sagt die Wissenschaft dazu? Welche Vorbilder haben wir? Für diese und weitere Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Gabriele Hoppe im Anschluss zur Verfügung.
Der Vortrag findet am 14. November um 18:00 Uhr im großen Sitzungssaal des Winterberger Rathauses statt, der Eintritt kostet 8,00 €.
Um eine Anmeldung bei der Volkshochschule wird gebeten (Fon: 0291 94-5135 oder auf www.vhs-hsk.de). Für Kurzentschlossene gibt es eine Abendkasse.
Am Samstag, 9. November, von 10 bis 15 Uhr können sich alle interessierten Schülerinnen und Schüler und deren Eltern über das Berufsbild von pharmazeutisch technischen Assistenten und Assistentinnen informieren und die Räumlichkeiten in der Paul-Oventrop-Straße 6a am Berufskolleg Olsberg anschauen.
(Pressemitteilung HSK)
In den Klassenräumen und Laboren werden „Pflanzliche Arzneimittel“ von den Auszubildenden der Gesundheitsfachschule hergestellt und geprüft. Interessante Mitmachaktionen laden ein, in lockerer Atmosphäre Fragen zu einer abwechslungsreichen Ausbildung, dem Bewerbungsverfahren und zu unterschiedlichen Berufsbildern aus dem Bereich Apotheke, Gesundheit und MINT zu stellen.
Wer an diesem Tag keine Zeit hat, kann einen persönlichen Termin zur Beratung oder zu einem Schnuppernachmittag vereinbaren. Weitere Informationen können telefonisch unter 0291/945390 oder per Mail an pta@hochsauerlandkreis.de angefordert werden.
Jörg Doppelreiter – ehemaliger Regisseur der Freilichtbühne Hallenberg kommt mit einer „Szenischen Lesung mit Musik“ nach Hallenberg in den Kump.
Veranstaltungsplakat Förderverein Hallenberg
Provozierend und humorvoll korrespondieren die biografische Beschreibung des liederlichen Villon´schen Lebens und seinen „lasterhaften“ Balladen mit musikalisch abgestimmten Konzepten.
(Pressemitteilung Förderverein Hallenberg)
Die inspirierende Spontanität der instrumentalen Interpretation und der pointierte Vortrag garantieren einen spannenden Abend über das frivole und lasterhafte Leben des François de Montcorbier, genannt VILLON. Die szenische Lesung mit Musik gespickt mit den bekanntesten Balladen („Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund“), mit denen Villon als erster „moderner“ Lyriker und bedeutendster Dichter Frankreichs im Spätmittelalter gilt.
Die szenische Lesung orientiert sich an der Biografie Villons und den Übersetzungen der Balladen von Paul Zech, erschienen im deutschen Taschenbuch-Verlag (dtv 43).
Dauer der Lesung: etwa 75 min.
Der Autor und Erzähler:
Mag. Jörg Doppelreiter schrieb die biografischen Texte anhand der überlieferten Lebensgeschichte Villons. Doppelreiter interpretiert die Texte mit dem ihm eigenen Charme.
Der Musiker:
Heinz Murnig setzte den Inhalt der Lesung kongenial in Musik um.
Herzliche Einladung zu dieser besonderen Veranstaltung am Donnerstag, 7. November 2024 um 19.00 Uhr im Infozentrum Kump in Hallenberg, Petrusstr. 2.
Eintritt 8,– €. Karten an der Abendkasse. Kartenreservierungen unter 02984-303-0
Hochsauerlandkreis. Ab November bietet das HSK-Gesundheitsamt in Zusammenarbeit mit Dr. med. Meinolf Hanxleden, dem ehemaligen Chefarzt der Geriatrie im St. Johannes-Hospitals des Klinikums Hochsauerland, eine Gedächtnissprechstunde an. Dieses Angebot ist kostenlos und wird in den Kreishäusern Meschede, Arnsberg und Brilon stattfinden.
(Pressemitteilung HSK)
Menschen mit Verdacht auf eine dementielle Erkrankung und deren Angehörige können so wohnortnahe Unterstützung und Beratung bekommen. Die Sprechstunde ist vertraulich, kostenlos und trägerunabhängig, also neutral. Dr. Meiolf Hanxleden und das Team der Gedächtnissprechstunde hoffen, durch das gezielte Hilfs-, Beratungs- und Vermittlungsangebot Angehörige entlasten und die Lebensqualität von Erkrankten steigern zu können. Ein weiteres, wichtiges Anliegen ist es, die mögliche Demenzerkrankung so früh wie möglich zu erkennen.
„Gerade im Bereich der Versorgung von Menschen mit einer Demenzerkrankung kommen große Herausforderungen auf uns zu“, so Dr. med. Hanxleden. „Wir vom Gesundheitsamt hoffen, hier bereits im Vorfeld viel durch Präventionsmaßnahmen abfangen zu können. Da die Frühdiagnostik hierfür entscheidend ist, hoffen wir auf regen Zulauf unserer Gedächtnissprechstunde.“
Derzeit sind folgende Termine geplant: Kreishaus Meschede: 04.11. und 16.12.2024 Kreishaus Brilon: 11.11. und 02.12.2024 Kreishaus Arnsberg: 18.11. und 09.12.2024
Um mögliche Wartezeiten zu vermeiden, werden Interessierte gebeten, Beratungstermine durch vorherige telefonische Anmeldung bei Gisela Brouwers unter der Telefonnummer 02931 / 94-4217 abzustimmen.
Interview mit der Wissenschaftlichen Geschäftsführerin des UFZ Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese über den anstehenden Weltnaturgipfel (COP 16) in Cali
Prof. Katrin Böhning-Gaese (Foto: Sebastian Wiedling / UFZ)
Die 16. Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die biologische Vielfalt (UNCBD) findet vom 21. Oktober bis 1. November in Cali (Kolumbien) statt. Die Biologin und Wissenschaftliche Geschäftsführerin des UFZ, Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, über die Ziele der COP 16, die Rolle Deutschlands und die Aufgabe der Wissenschaft bei der Konferenz.
(Pressemitteilung UFZ)
Frau Böhning-Gase, was steht bei der diesjährigen COP auf dem Spiel?
Es geht bei der COP16 darum, die Umsetzung der Ziele vom Weltnaturgipfel in Montreal 2022 voranzutreiben. Eines der wichtigsten Themen ist, dass die Einzelstaaten ihre Nationalen Strategien und Aktionspläne für die Biologische Vielfalt vorlegen. Dazu waren sie in Montreal aufgefordert worden. Damit sich potenzielle Verbesserungen aus diesen sogenannten NBSAPs auch wirklich messen lassen, muss in Cali das Monitoring der Biodiversität weiterentwickelt werden. Dafür arbeiten verschiedene technische Expert:innengruppen an Lösungen und werden hoffentlich erste Ergebnisse präsentieren. Ein weiterer wichtiger Punkt sind die Finanzen. Ohne mehr Mittel werden sich die Ziele von Montreal nicht umsetzen lassen. Denn die globalen Hotspots der Biodiversität liegen meist in Entwicklungsländern, denen das Geld für wirksamen Naturschutz häufig fehlt. Dafür hatten sich die entwickelten Länder in Montreal verpflichtet, Entwicklungsländern bis zum Jahr 2030 mindestens 30 Milliarden Euro pro Jahr zur Verfügung zu stellen. Das sollte dringend vorangetrieben werden.
Welches sind aus Ihrer Sicht die drängendsten Probleme in punkto Biodiversität, für die die Weltgemeinschaft Lösungen finden muss?
Spannender vhs Vortrag mit Jörg Schieb am 21. Oktober in Winterberg
Jörg Schieb befasst sich seit rund 40 Jahren mit den Themen Computer, Internet und Digitalisierung. Am 21.10.2024 ist er auf Einladung der vhs Hochsauerlandkreis in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Winterberg live im Oversum. (Pressefoto)
Seitdem 2022 ChatGPT für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, ist das Thema Künstliche Intelligenz (KI) in aller Munde. Während die einen von einem „Gutenberg-Moment“ und der größten technischen Neuerung seit Einführung des iPhone sprechen, warnen andere davor, dass die KI zum Jobkiller wird und ernster zu nehmen ist als die nukleare Bedrohung. Wo liegt denn nun die Wahrheit?
(Pressemitteilung HSK)
Die vhs Hochsauerlandkreis konnte in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbeirat Winterberg den bekannten Journalisten Jörg Schieb für einen Vortrag gewinnen. Die Veranstaltung wird am Montag, 21.Oktober, um 17 Uhr in Winterberg stattfinden. Oversum, Vital Resort Winterberg, Am Kurpark 6, Raum „Leben“.
Anmeldungen sind unter vhs.link/59wqGC und direkt bei der vhs Geschäftsstelle in Winterberg möglich (Fon: 0291 94-5130).
Jörg Schieb befasst sich seit rund 40 Jahren mit den Themen Computer, Internet und Digitalisierung. In dem Vortrag wird sich in gewohnt souveräner Weise dem Thema nähern, Vor- und Nachteile aufzeigen und mögliche sowie bereits reale Folgen für die Gesellschaft aufzeigen. Ein wichtiger Aspekt dieses Vortrags ist der Nutzen, den gerade ältere Menschen von KI haben könn(t)en. Der Vortrag wird aber gleichermaßen Interessierte aller Altersstufen ansprechen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen wollen. Denn eines ist klar: Die KI ist gekommen, um zu bleiben.
Elsa Johanna Mohr (vorn), die lange in Brasilien lebte und der Gitarrist Díaz de León (re.), der selbst mexikanische Wurzeln hat, prägen die Kompositionen der Band ebenso wie die anderen Ensemblemitglieder Frank Brempel an der Geige (2. v.l.) und Stefan Berger (li.) am Kontrabass. (Pressefoto: WKM)
Auf Einladung des Werkkreis Kultur Meschede, und unter der Vermittlung des Kultursekretariat NRW Gütersloh in der Sparte „Musikkulturen“ konnte für Sonntag, 17.11.2024 ab 18 Uhr im Bürgerzentrum Alte Synagoge (Kampstr. 8) in Meschede das außergewöhnliche Quartett ANTIGUA verpflichtet werden.
(Pressemitteilung WKM)
Über Genregrenzen hinweg verbindet Antigua Elemente des europäischen Gypsy Jazz mit lateinamerikanischer Musik. Die auf Deutsch, Portugiesisch, Englisch und Spanisch gesungenen Texte handeln von urmenschlichen Themen, die zeitlos sind und Generations- und Ländergrenzen überwinden. Dabei kreiert die Band um Sängerin Elsa Johanna Mohr, die 2023 mit dem Neuen Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wurde, retro und hip zugleich eine wohlige Vertrautheit und überrascht mit Spielwitz und kompositorischer Innovation.
Antigua wurde 2018 gegründet und ist seither als Kollektiv äußerst produktiv. Die Band hat eine Kooperation mit dem kolumbianischen Musiker Santiago Prieto Sarabia initiiert. Elsa Johanna Mohr, die lange in Brasilien lebte und der Gitarrist Díaz de León, der selbst mexikanische Wurzeln hat, prägen die Kompositionen der Band ebenso wie die anderen Ensemblemitglieder Frank Brempel an der Geige und Stefan Berger am Kontrabass, die wiederum ihrerseits mit vielen europäischen Stilistiken vertraut sind.
Karten für diesen besonderen Konzertabend sind bei allen Reservix- Vorverkaufsstellen (www.reservix.de), insbesondere bei den Tourist-Infos Meschede, Brilon und Olsberg zum Preis von 20,00 € erhältlich.
Der Abendkassenpreis beträgt 23 €, sofern das Konzert nicht ausverkauft ist. Weitere Infos unter www.antigua.band