Pressemitteilung: Monatstreffen der SPD-AG 60plus im HSK

Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte "Am Pulverturm" (fotoarchiv: zoom)
Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte „Am Pulverturm“ (fotoarchiv: zoom)

Die SPD-AG 60plus im Hochsauerlandkreis trifft sich am Montag, dem 19.9.2016, um 15 Uhr, in der Gaststätte „Zum Pulverturm“, Pulverturmstr. 33, in Meschede.

Interessierte Gäste sind herzlich willkommen.

Balfolk im Beginenhof Bochum am 02.10.16 um 16 Uhr sowie ein Kulturtipp für Kurzentschlossene: WORKSHOP Musikalität mit Maik im Tango-Glück Dortmund

einladung_balfolk_02_10_16Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wir laden Sie und Euch alle – mit oder ohne Vorkenntnisse – ganz herzlich ein, mit uns zu Lifemusik von Maik Hester Tänze aus Mitteleuropa zu tanzen.

Kommt nur herbei, die Schritte sind leicht, alles wird erklärt und ihr braucht keinen Partner mitzubringen, da wir alle zusammen tanzen.

Genießt mit uns die Atmosphäre.

Beginn ist um 16 Uhr beim Hoffest im Beginenhof Bochum (oder für alte Navigationsgeräte: Kornharpener Straße 176)

Herzlich Willkommen!

An dem Sonntag passiert natürlich noch mehr – das Hoffest startet um 14 Uhr mit Crepes, Kuchen, Grillen, um 15 Uhr wollen wir die Akustik der Kirche testen. Den ganzen Tag gibt es Aktionen für Kinder, wie dem Luftballonwettbewerb, und für alle anderen genügend Gelegenheit miteinander zu feiern. Nach dem Balfolk wollen wir zum gemütlichen Teil übergehen, mit dem obligatorischen Feuerkorb und netten Gesprächen.

Wir freuen uns auf euch- und gebt doch bitte die Einladung an alle Interessierten weiter.

Herzliche Grüße
Karen Lehmann

Beginenhof (oder für alte Navis Kornharpener Straße 176)
44791 Bochum www.beginenhof-bochum.de

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Bochum.

Mit besten Grüßen,
Maik Hester

Kulturtipp für Kurzentschlossene: WORKSHOP Musikalität mit Maik im Tango-Glück Dortmund

Sehr geehrte Damen (und Herren), liebe Freundinnen (und Freunde),

am Samstag, 17. Sept 15 – 19 h dreht sich im Dortmunder Tango Glück alles um die ‚1‘. Machste mit?

Hier gehts lang zur Ausschreibung: http://tangoglueck.de/musikalitaet/

Es gibt Herren-Überschuss! Jetzt sind besonders die Damen gefragt.

Liebe Grüße
Michael, Monica & Maik

Pressemitteilung: Die neue „www.schulpaedagogik-heute.de“ ist online.

Keine leichte Frage: Was sind gute Schulen?
Keine leichte Frage: Was sind gute Schulen?

Die Online-Halbjahreszeitung Schulpädagogik-heute hat in ihrer 14. Ausgabe 45 schulpädagogische Artikel[1] im open access zur Verfügung gestellt.

Seit dem 1.9.2016 ist die Themenausgabe „Redaktion Schulpädagogik-heute – reloaded (14/ 2016, 7. Jg.)“ unter www.schulpaedagogik-heute.de im freien Zugriff online.

Auf der Website werden die verschiedenen Beiträge der Redaktionsmitglieder von Schulpädagogik-heute aus sechs Jahren der schulpädagogischen Online-Zeitschrift im open access zu den verschiedenen Themenausgaben publiziert.

Die Beiträge aus Theorie, Forschung und Praxis waren bislang nur verstreut in den verschiedenen Herausgeberbänden der Schriftenreihe Theorie und Praxis der Schulpädagogik (Prolog-Verlag: http://www.prolog-verlag.de) einsehbar und werden somit erstmals im open access kompakt und auf längere Dauer als kostenfreier Unterstützungsservice zur Verfügung gestellt (auch über die nächste Ausgabe zum 1.3.17 hinaus).

Sie können  u.a. Praxis-, Theorie- und Forschungsbeiträge zu folgenden Themen lesen:

· zum fächerübergreifenden Lernen,

· zur Kompetenzorientierung;

· zur Reform der Lehrerbildung

· zu Bewegung und Gesundheit in der Schule

· zu digitalen Medien und Schule

· zu Lernen und Geschlecht

· zu außerschulischen Lernorten

· zur inklusiven Bildung

· sowie zu transparentem Unterricht

Die neue Ausgabe stellt gerade für Lehramtsstudenten_innen und Referendare_innen eine Theorie und Praxis gut integrierende Einführung in aktuelle Fragen der Schulpädagogik dar.

Ausblick:
Die weiteren Ausgaben der Schulpädagogik-heute (ab dem 1.3.17) werden inhaltlich zugespitzter und interaktiver sein. Jeweils ein aktuelles schulpädagogisches Thema wird kontrovers mit pointierten aufeinander bezogenen Beiträgen in den Blick genommen.

Stellungnahmen der Leser_innen, des Beirats und der Redaktion werden in Zukunft noch stärker in den Vordergrund rücken.

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[1] Inhaltsverzeichnis: sh_inhaltsverzeichnis-14_2016

Umweltskandal in Baden-Württemberg führt zurück ins Sauerland: PFT beeinträchtigt offenbar die Gesundheit von Kindern

pftwordle20160913

Umweltskandal in Baden-Württemberg – „alte Bekannte“ im Sauerland

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung veröffentlichte Anfang September 2016 einen sehr umfangreich recherchierten Bericht über einen gewaltigen Umweltskandal in Baden-Württemberg.

(Pressemeldung der Sauerländer Bürgerliste/Freie Wähler)

Trinkwasser und Äcker seien mit Fluorchemie verseucht. Niemand wolle es gewesen sein, die Behörden mauerten, so  Patricia Klatt und Andreas Frey für die FAZ.

„Alte Bekannte“ im Sauerland
Die geschilderten Vorkommnisse und Begriffe dürften vielen Sauerländern bekannt vorkommen. Sie erinnern an „unseren“ PFT-Skandal aus dem Jahr 2006.

Insofern ist es nicht verwunderlich, dass die Autoren des Artikels die Spur ins Hochsauerland aufnehmen. Sie stellen fest: „Im Hochsauerland tauchten die Stoffe erstmals in Deutschland auf“.

Das Sauerland findet in dem FAZ-Bericht noch einmal Erwähnung. Diesmal im Zusammenhang mit der ersten PFT-Langzeituntersuchung.

Bisher eine „große Unbekannte“
Ein Ergebnis dieser Studie stellt die FAZ vor. Es lautet:

„Bei Kindern, die PFC mit der Nahrung aufnahmen, setzte die Pubertät verspätet ein, fand die Universität Bochum zusammen mit dem Umweltbundesamt heraus.“

Klick:
http://www.faz.net/aktuell/wissen/medizin-ernaehrung/umweltskandal-woher-kam-das-zeug-bloss-14418841.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

Wir, die SBL/FW, wussten bis dato noch nichts von diesen Untersuchungsergebnissen. Wir erfuhren das erst vor einigen Tagen eher zufällig durch den besagten FAZ-Artikel.

SBL/FW schreibt Landrat an
Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) griff den Zeitungsartikel auf.

Fraktionssprecher Reinhard Loos richtete sich schriftlich am 13.09.2016 mit seiner Forderung auf Vorstellung sämtlicher Untersuchungsergebnisse der PFT-Langzeitstudie an Landrat Dr. Karl Schneider[1].

Das Thema soll in den nächsten Sitzungen des Umwelt- und Gesundheitsausschusses auf die Tagesordnung.

Die SBL/FW verlangt auch, die Resultate vergleichbarer Studien, falls vorhanden, vorzulegen und die Öffentlichkeit entsprechend zu informieren[2].

[1] pft-langzeituntersuchungen-13-09-2016 (PDF)
[2] pcb-flaeche-in-brilon-13-09-2016 (PDF)

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Stichwort PFC/PFT

Auf der Website des Bayerischen Landesamts für Umwelt wird die Bedeutung der PFCs und einer ihrer Untergruppen der PFTs knapp und verständlich erklärt:

Verbraucher/innen sind von Produkten, die per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) enthalten, alltäglich umgeben. Dies sind z. B. fettabweisende Lebensmittelverpackungen, Sprays für Möbel, Kleidung, Schuhe und Textilien, Wandfarben und Haushaltsreinigungsmittel. Bei antihaft-beschichtetem Kochgeschirr werden aufgrund der Herstellungsweise unter normalen Nutzungsbedingungen keine PFC freigesetzt, werden aber bei deren Produktion verwendet.

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind organische Substanzen, die unter Umweltbedingungen außerordentlich stabil (persistent) sind und mittlerweile ubiquitär in den verschiedensten Umweltmedien gefunden werden. In die Schlagzeilen ist in den letzten Jahren besonders eine bestimmte Gruppe der PFC, nämlich die perfluorierten Tenside (PFT) geraten, da eine Reihe von Umweltkontaminationen durch diese Stoffgruppe festgestellt wurden.

Alles lesen:
http://www.lfu.bayern.de/analytik_stoffe/analytik_org_stoffe_perfluorierte_chemikalien/index.htm

SPD Pressemitteilung: Die „ROTEN“ wandern auf dem Rothaarsteig

Mit dem MTB ginge es zwar schneller zur Schwedenhütte, aber Wandern ist auch nicht schlecht. Hier der Hexenplatz in der Nähe von Schanze. (foto: zoom)
Mit dem MTB ginge es zwar schneller zur Schwedenhütte, aber Wandern ist auch nicht schlecht. Hier der Hexenplatz in der Nähe von Schanze. (foto: zoom)

Hochsauerland. (spd_pm) Die Mitglieder der SPD im Hochsauerland wandern am 17. September ab 10:00 Uhr über das Teilstück des Rothaarsteigs von Schmallenberg-Schanze nach Altastenberg.

Unterbrochen wird die Wanderung am Albrechtsplatz und an der Landwehr in Neuastenberg mit einem Erfrischungsangebot. Ziel der Wanderung ist die Schwedenhütte in Altastenberg, wo für das leibliche Wohl bestens gesorgt ist. Hier kann die Gruppe sich ausgiebig erholen, bevor um 19.00 Uhr das Sommerfest der HSK-SPD im Hotel Astenkrone in Altastenberg den Tag beschließt.

Wanderbegeisterte Bürgerinnen und Bürger können sich dazu noch bis zum 14. September 2016 unter Telefon 0291-99 67 13 oder via Email an dirk.wiese.wk@bundestag.de anmelden.

„Der Weg über den Rücken des Rothaargebirges bietet zahlreiche Aus- und Weitblicke über unser schönes Sauerland und lässt sich fast mühelos erwandern. Deshalb freue ich mich auf zahlreiche Wanderfreunde/innen und einen entspannten Tag auf dem Rothaarsteig sowie auf gute Gespräche und einen anregenden Abend beim Sommerfest“, so Dirk Wiese, MdB und Vorsitzender der HSK-SPD

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Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de

Pressemitteilung: Beim Dorfspaziergang Hallenberg näher kennengelernt

MdB Dirk Wiese (hinten) beim Bürgergespräch in Hallenberg. (foto: privat via spd)
MdB Dirk Wiese (hinten) beim Bürgergespräch in Hallenberg. (foto: privat via spd)
Hallenberg. (spd_pm) Zum Dorfspaziergang in Hallenberg wurde der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese am Kump vom SPD-Vorsitzenden Horst Miele sowie weiteren Vertretern der Hallenberger SPD erwartet.

Zunächst spazierte die Gruppe zum Burgplatz. Hier erhielt Wiese von Frau Dorina Stein einen umfassenden Einblick in die Planungen der Architekturschmiede zur Neugestaltung des Burgplatzes, bevor es weiter ging zum Kräuterkümpchen, direkt hinter dem bekannten Kump gelegen.

Das anschließende Bürgergespräch fand im Waffelstübchen statt. Hier traf Wiese unter anderem auch auf eine kleine Delegation der in Hallenberg lebenden Flüchtlinge mit ihren Betreuern.

Zum Abschluss besuchte Dirk Wiese die Vorstellung „Maria Magdalena“ der Freilichtbühne Hallenberg und war begeistert vom Können und Einsatz der Laienschauspieler und der anderen Akteure.

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Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de

„Impulse“ – Künstlergruppe Hagenring stellt in Hallenberg aus

Der Vorsitzende des Hagenrings, der gebürtige Braunshauser Karl-Josef Steden, stellte die Künstler und ihr Werk vor. (fotos: kump)
Der Vorsitzende des Hagenrings, der gebürtige Braunshauser Karl-Josef Steden, stellte die Künstler und ihr Werk vor. (fotos: kump)

Hallenberg. (kump_pm) „Nach den Fotos von Leni Riefenstahl und den Bildern von Otto, die uns einen neuen Besucherrekord beschert haben, sind wir bei unserer dritten Ausstellung in diesem Jahr wieder etwas bodenständiger“, eröffnet Bürgermeister Michael Kronauge vor rund 100 Besuchern die neue Ausstellung im Kump.

„Impulse“ – so heißt die Ausstellung und man sieht auf den ersten Blick dass im Kump viele Impulse gegeben werden sollen. Die Künstler des Hagenrings zeigen einen Querschnitt ihrer vielfältigen Ausdrucksformen: Aquarelle, Zeichnungen, Papierobjekte, farbenfrohe Ölbilder bis hin zu Metallcollagen und Skulpturen aus Holz und Edelstahl sind viele Kunstformen vertreten.

13 Künstler des Hagenrings mit Bürgermeister Michael Kronauge und Andreas Mause von der Sparkasse Hochsauerland.
13 Künstler des Hagenrings mit Bürgermeister Michael Kronauge und Andreas Mause von der Sparkasse Hochsauerland.

Künstlergruppe mit langer Tradition
Die Künstlergruppe Hagenring wurde 1924 gegründet und besteht derzeit aus 33 Künstlern, darunter auch einige aus dem Sauerland. Hagenring hat eine eigene Galerie in Hagen und in ihren Ausstellungen im In- und Ausland setzen auch die die heutigen, aktiven Künstler des Hagenrings um was die Gründer vor fast 100 Jahren deutlich machen wollten: „Kunst gehört zum Leben“. „Eine Zielsetzung die wir seit 10 Jahren auch hier im Kump mit unseren Ausstellungen und Veranstaltungen verfolgen“ so Bürgermeister Michael Kronauge.

Gabriele Schulz aus Schmallenberg erklärt ihre Werke „Quadrate“ Dafür hat sie Birkenreisig übereinandergelegt und miteinander verwoben.
Gabriele Schulz aus Schmallenberg erklärt ihre Werke „Quadrate“ Dafür hat sie Birkenreisig übereinandergelegt und miteinander verwoben.

Wie kommen die Künstler aus Hagen nach Hallenberg?
Wie bei so viele Ausstellungen gibt es auch hier eine Verbindung zu Hallenberg. Seit 1993 ist Karl Josef Steden Vorsitzender des Hagenrings. Er ist Hallenberger, genauer Braunshausener, lebt aber seit vielen Jahren in Hagen. „Die Ausstellung in Hallenberg ist deswegen so interessant für den Hagenring, weil der Kump zehn Jahre alt wird“, sagt Karl-Josef Steden. Wegen seiner Verbindung ins Sauerland aber vor allem wegen seiner Bekanntschaft zu Michael Kronauge, sind die Künstler jetzt in Hallenberg. „Es war immer unser Wunsch, hier ausstellen zu können. Auf einem Schützenfest in Braunshausen habe ich ihn auf den Kump angesprochen“, so Steden.

16 Künstler zeigen im Kump insgesamt 50 ihrer Werke. Die Ausstellung „Impulse“ kann noch bis zum 30. September besucht werden. Der Eintritt ist frei.hagen20160904

„NSU-Watch NRW“ fordert öffentliche Thematisierung des Wehrhahn-Anschlags im NSU-Untersuchungsausschuss NRW

Wir veröffentlichen an dieser Stelle eine Pressemitteilung von NSU-Watch NRW.

Bei einem bis heute unaufgeklärten Sprengstoffanschlag auf der
Fußgängerbrücke des Düsseldorfer S-Bahnhofs Wehrhahn wurden am 27. Juli
2000 zehn Menschen zum Teil schwer verletzt. [1]. Die Ermittlungen rund
um diesen „Wehrhahn-Anschlag“ sind explizit Teil des
Untersuchungsauftrags des im Herbst 2014 durch den NRW-Landtag
eingerichteten Parlamentarischen Untersuchungsausschusses (PUA) zum
Themenkomplex NSU [2]. Während alle anderen im Untersuchungsauftrag
formulierten Fälle zwischenzeitlich mehr oder weniger abgearbeitet
worden sind, hat bisher keine einzige öffentliche PUA-Sitzung zum Thema
Wehrhahn-Anschlag stattgefunden. Auch gibt es keinerlei Verlautbarungen
darüber, wann bzw. ob dieses noch geschehen soll, obwohl ein Ende der
ZeugInnenvernehmungen noch im Herbst 2016 absehbar ist.

Die unabhängige, ausschließlich spendenfinanzierte Initiative „NSU-Watch
NRW“ [3], die von Beginn an die Arbeit des PUA dokumentiert und kritisch
begleitet hat, sieht die große Gefahr, dass das Thema Wehrhahn hinten
über fällt, also nicht mehr im erforderlichen Umfang behandelt wird.
Anlässlich der nach der Sommerpause am 9. September anstehenden
Wiederaufnahme der Arbeit des PUA weist „NSU-Watch NRW“ hiermit auf
diesen Umstand an.

Maria Breczinski, Sprecherin von „NSU-Watch NRW“: „Wir fordern den PUA
dazu auf, sich öffentlich zum Stand seiner Arbeit und Planungen im
Zusammenhang mit dem Wehrhahn-Anschlag zu äußern und alles Mögliche
dafür zu tun, dass dieses Thema noch im laufenden Jahr in angemessenem
Umfang und in öffentlicher Sitzung behandelt wird. Ein weiteres
Aufschieben würde aufgrund der knappen Zeit einer Nichtthematisierung
gleich kommen und wäre völlig inakzeptabel.“

Die Arbeit des PUA – inklusive der Erstellung und Vorstellung des
aufwändigen Abschlussberichts – endet spätestens zum Ende der aktuellen
Legislaturperiode des Landtags. Neuwahlen sind für den 14. Mai 2017
terminiert. Bislang gibt es auch keinerlei Hinweise oder Äußerungen von
Seiten der Landtagsfraktionen, dass nach dieser Wahl ein neuer PUA die
möglicherweise nicht vollendete Arbeit fortsetzen soll.

Grund für das Aufschieben des Themas könnte sein, dass die
Staatsanwaltschaft Düsseldorf die bereits vor langer Zeit eingestellten
Ermittlungen zum Wehrhahn-Anschlag spätestens im Sommer 2015 wieder
aufgenommen hat. [4] Daraus dürfte sich eine Einstufung der
Ermittlungsakten als „vertrauliche Verschlusssache“ ergeben haben.

Breczinski: „Was auch immer zu der Wiederaufnahme geführt hat:
Inzwischen wurde länger als ein Jahr neu 'ermittelt', so dass in Zweifel
zu ziehen ist, dass hierbei relevante Ergebnisse erzielt wurden bzw.
noch erzielt werden können. Die vorgenommene Einstufung erschwert die
Aufklärungsarbeit und verhindert eine öffentliche Thematisierung. Es
bleibt der Verdacht, dass behördlicherseits kein Interesse an einer
eingehenden Beschäftigung mit dem Thema besteht – zumindest nicht in
öffentlichen Sitzungen.“

[1] http://nrw.nsu-watch.info/der-duesseldorfer-wehrhahn-anschlag/

[2] https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument?typ=P&Id=MMD16/7148&quelle=alle&wm=1&action=anzeigen

[3] http://nrw.nsu-watch.info/ueber-uns/ und
http://nrw.nsu-watch.info/nsu-untersuchungsausschuss-in-nrw-die-chance-auf-aufklaerung-nutzen/

[4] http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duesseldorf/wehrhahn-anschlag-in-duesseldorf-neue-untersuchung-aid-1.5255395

Pressemitteilung Dirk Wiese: Ausstellung „70 Jahre Vereinte Nationen“ in Meschede

Dirk Wiese: "Es war mir ein Anliegen, die Ausstellung der Vereinten Nationen in Meschede zeigen zu können." (foto: spd)
Dirk Wiese: „Es war mir ein Anliegen, die Ausstellung der Vereinten Nationen in Meschede zeigen zu können.“ (foto: spd)

Meschede. (spd_pm) Auf Initiative des heimischen Bundestagsabgeordneten, Dirk Wiese, wird am 10. September im Foyer der Volksbank Sauerland in der Arnsberger Straße in Meschede die Ausstellung der Vereinten Nationen eröffnet und kann bis zum 16. September während der Öffnungszeiten der Volksbank Sauerland dort besucht werden.

Vor 70 Jahren, am 24. Oktober 1945, trat die UN-Charta als Gründungsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft – ein völkerrechtlicher Meilenstein für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit. Die 193 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen engagieren sich heute in zahlreichen Organen und übernehmen damit weltpolitische Verantwortung.

Gleichzeitig scheinen die in der Präambel der UN-Charta formulierten Ziele vor dem Hintergrund des aktuellen Weltgeschehens in die Ferne gerückt: Ist die Welt aus den Fugen geraten? Was hält uns zusammen?

Die Ausstellung geht diesen Fragen nach.

„Es war mir ein Anliegen, die Ausstellung der Vereinten Nationen in Meschede zeigen zu können, und ich freue mich, wenn zahlreiche Bürgerinnen und Bürger sowie Schulklassen die Ausstellung besuchen“, so Dirk Wiese.

Zur Eröffnung am Samstag, 10. September um 11:00 Uhr, wird um vorherige Anmeldung im Büro von Dirk Wiese unter Telefon 030-227 74078 oder via Mail an dirk.wiese@bundestag.de gebeten.

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Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de

Kinderkurheim auf Norderney – Gemeinsamer Antrag der Fraktionen DIE LINKE und SBL/FW

Meschede. (sbl/linke) Der Hochsauerlandkreis betreibt schon lange Zeit ein Kinderkurheim auf der Nordseeinsel Norderney. Das Haus „Arnsberg“ kann man schon fast als historisch bezeichnen.

(Der Artikel ist in ähnlicher Form gestern auf der Website der Sauerländer Bürgerliste erschienen.)

Seine Anfänge liegen beinahe 100 Jahre zurück. Seit dem Jahr 1921 konnten sich dort zunächst Kinder aus dem Altkreis Arnsberg erholen. Seit der kommunalen Neugliederung im Jahr 1975 ist der Hochsauerlandkreis der Betreiber.

Zurzeit verfügt die Einrichtung über 45 genehmigte Plätze für insgesamt 11 Kuren pro Jahr. Und das ist gut und richtig so und sollte so bleiben.

Mehr dazu? Klick: http://www.hochsauerlandkreis.de/buergerservice/jugend_familie/kinderkurheim/Kinderkurheim_Norderney.php

Mit einem gemeinsamen Antrag möchten die Kreistagsfraktionen DIE LINKE und Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) in Erfahrung bringen, wie die Personalsituation derzeit im Kinder-kurheim „Arnsberg“ ist. Um Missverständnissen vorzubeugen, der Antrag basiert auf keinem besonderen Anlass, außer auf dem Interesse der beiden Fraktionen am Wohl der Kinder und an der Arbeit und der Zufriedenheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Hier der Antragstext:

„Arnsberg/Sundern, 21.08.2016

Antrag für die Tagesordnung des Kreisjugendhilfeausschusses (KJHA) am 27.09.2016 gemäß § 41 Abs. 4 i.V.m. § 32 Abs. 1 KrO NRW und § 5 i.V.m. § 22 der Geschäftsordnung des Kreistags

Sehr geehrter Herr Landrat,
sehr geehrter Herr Ausschussvorsitzender,

unsere Fraktionen stellen folgenden Antrag:

In die Tagesordnung der auf den 27.09.2016 terminierten Sitzung des KJHA wird der TOP „Bericht über die Personalsituation und die Belegungszahlen im Kinderkurheim Arnsberg auf Norderney“ aufgenommen.

Begründung und Erläuterung:

Bei Besuchen von Mitgliedern unserer beiden Fraktionen ist aufgefallen, dass die Betreuungssituation der sich dort aufhaltenden Kinder und Jugendlichen nicht ganz zufriedenstellend war.

Um sicher zu stellen, dass es sich nicht um einen Dauerzustand handelt, sollte dem Jugendhilfeausschuss Einblick gewährt werden, wie hoch der Betreuungsschlüssel in der Einrichtung ist.

Da es nach unserem Kenntnisstand unterschiedliche Gründe für die Kuraufenthalte gibt (z.B. medizinische und erzieherische), sollten auch die unterschiedlichen Betreuungsschlüssel sowie die Aufteilung der Kinder und Jugendliche nach Unterbringungsgründen und Altersgruppen aufgeführt werden.

Die Bedarfe für die personelle Betreuung bei den verschiedenen Unterbringungsgründen sind unterschiedlich. Gerade bei den Jugendhilfemaßnahmen sollte ausreichend gut ausgebildetes Personal vorhanden sein.

Deshalb wünschen wir uns weiterhin eine Übersicht, welche pädagogische Ausbildung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben.

Auch sollte in der nächsten Sitzung des Jugendhilfeausschusses auf die personellen Empfehlungen des Landesjugendamtes für Heimeinrichtungen eingegangen werden.“

Unterschrieben ist der Antrag von den Fraktionsvorsitzenden Reinhard Loos (Sauerländer Bürgerliste/FW) und Dietmar Schwalm (DIE LINKE).