Umleitung: u.a. Kirche – Rasterfahndung nach verlorenen Seelen

Kirchensteuer: Rasterfahndung nach verlorenen Seelen … hpd

Manipulation im Netz: Die Realität ist schlimmer als die Theorie … NachDenkSeiten

Genossen: Vergangenheit vergeht nie … welche Fragen bleiben? … ruhrbarone

Blogger und Print: Journalisten zwischen Grauen und Morgen … freitags-blogs

Heimatpresse I: Winterberg als „Gesundheits-Tankstelle“ … wp

Heimatpresse II: Fußgängerunterführung und Aufzug am Bahnhof Olsberg freigegeben … olsberg mittendrin

Heute: Baden statt Bloggen

Das Freibad Siedlinghausen zwischen Bergen und Kastanienbäumen
Das Freibad Siedlinghausen zwischen Bergen und Kastanienbäumen

Wer es sich heute leisten kann, sollte sich von der Tastatur abklemmen und das schöne Wetter geniessen.

Das Freibad in Siedlinghausen hat jeden Tag von 10 bis 13 Uhr, bei schönem Wetter bis 19 Uhr geöffnet.

Und die Politik kann mir heute mal den Buckel herunterrutschen … 😉

In meinem Briefkasten: Müllkippen und Deponien

In meinem Briefkasten habe ich folgende Mitteilung gefunden:

Alte Deponien sollen regelmäßig überprüft werden

Am 16.07.2009 tritt eine Verordnung in Kraft die besagt, dass Deponien
und Langzeitlager alle vier Jahre überprüft werden müssen. Dadurch soll
gewährleistet werden, dass alte Müllkippen und Deponien dem Stand der
Technik entsprechen und von ihnen keine Gefährdung für das Grundwasser
ausgeht.

Die Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste beantragte Ende Mai 2009
beim Landrat, dem neuen Gesetz entsprechend zu verfahren und die
Ergebnisse der Überprüfungen der Öffentlichkeit und den Gremien des
Kreistags zugänglich zu machen.

Sie dazu auch die Kommentare zu diesen Artikeln hier im Blog: Klick und Klack.

Ich habe mich auf eine schnelle Suche begeben und präzisiere:

Es handelt sich um die „Verordnung zur Vereinfachung des Deponierechts“. Sie ist im Bundesgesetzblatt als „PDF-Nur-Lesefassung“ veröffentlicht worden. Das Dokument kann ich nicht direkt verlinken, sondern lediglich das Bundesgesetzblatt.

Von dort muss man auf 2009 Teil 1 und die Nr. 22 klicken.

Ich habe noch eine weitere anscheinend interessante und ergiebige Website zum Thema „Deponien“ gefunden.

Anmerkung:

Es würde mich interessieren, inwieweit der oben genannte Antrag gegenüber dem Landrat argumentiert, was also „dem neuen Gesetz entsprechend“ bedeutet.

Umleitung: Wir sind Ruhrgebiet und … ähem … Penis Evolution

Wir sind Ruhrgebiet: Klaus Tenfelde schreibt Geschichte … ruhrbarone

Wir sind Utopie: „Lerne zu klagen, ohne zu leiden.“ … WissensLogs

We’ve been attacked by the stupid: mmmmhhhhh – Penis evolutionPharyngula

Wir sind arbeitswild: hiermit unterstütze und verbreite ich die lokalen Veröffentlichungen unserer Heimatzeitung … wp

WAZ-Konzern: Cash statt Krone – Flucht aus Österreich

WAZ-Konzern will sich in Österreich auszahlen lassen          Foto: ZAPP
WAZ-Konzern will sich in Österreich auszahlen lassen. (Foto: ZAPP)

Der WAZ-Konzern will sich aus dem österreichischen Pressemarkt zurückziehen und seine Anteile an der „Kronenzeitung“ verkaufen. Zweihundert Millionen Euro möchte der Konzern nach einem Bericht des Handelsblatts für seinen Rückzug „cashen“.

Die Anteile hatte die WAZ-Gruppe vor mehr als 20 Jahren für 100 Millionen Euro erworben. Anscheinend verfährt die Geschäftsführung nach dem Motto: Lieber in der Krise verkaufen und Cash in die Kriegskasse für die Zeit „danach“ stecken, als später als Miteigentümer in den Abwärtsstrudel gerissen zu werden und Verluste zu machen.

Nicht nur in Österreich stockt die Expansion des europäischen Pressegiganten, auch im vom SPD-Politiker Bodo Hombach beackerten Osteuropa knirschen die Rotationsmaschinen.

Im Stammland NRW verbreitet die Geschäftsführung derweil mittels devoter Medien Optimismus und redet den durch massive Kürzungen verursachten Qualitätsverlust der vier Regionalzeitungen(WAZ, WR, NRZ, WP) schön:

Unser Maßstab ist Qualität, unser Ziel Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit. Wir wollen unsere Leser auf jeder Seite überraschen.“ Und Hombach findet: „Unsere Zeitungen sind authentischer geworden. Der Ehrgeiz der Titel-Redaktionen, möglichst viel Eigenes und Exklusives ins Blatt zu bringen, ist bemerkenswert.“

Die Motive und die Strategie der Geschäftsführung scheinen mir, obwohl die Auseinandersetzungen in und um den WAZ Konzern schon ein gutes halbes Jahr diskutiert werden, nicht deutlich. Es gibt, soweit ich es überblicken kann, keinen investigativ-journalistischen Beitrag der anderen großen deutschen Zeitungen, der uns einen Blick in das innere des Monstrums WAZ-Konzern gewährte.

Zu viel mehr als der paraphrasierten Wiedergabe von WAZ-Pressemeldungen und von sogenannten Hintergrundgesprächen hat es bisher nicht gereicht.

Das muss man ihnen lassen: Geschickt sind sie – die WAZ Granden. Bis hierhin und bis heute.

Schade ist es nur um den Journalismus.

Europawahl 2009 – Selbstdarstellung: Die Grünen

Vor einer Woche hatte ich den Parteien im Hochsauerlandkreis ein Angebot zur Selbstdarstellung gemacht. Heute haben mir „Die Grünen“ einen Text samt Grafik geschickt, den ich, wie versprochen, unzensiert an dieser Stelle veröffentliche:

WUMS steht für "Wirtschaft und Umwelt, menschlich und sozial"
WUMS steht für „Wirtschaft und Umwelt, menschlich und sozial“

Mehr Grün nach Brüssel! Mit WUMS Europa durch die Krise lenken.

WUMS steht für „Wirtschaft und Umwelt, menschlich und sozial“.

Die Grünen verbinden Ökonomie und Ökologie. So schaffen wir Jobs mit Zukunft, erschließen neue Wachstumsmärkte und bewahren unsere Lebensgrundlagen.

Wir brauchen die ökologische Wirtschaftswende, um neue Arbeitsbereiche zu schaffen. So können wir sowohl Eur opa durch die Krise steuern und auch dem Klimawandel begegnen.

Wir Grüne sehen uns als Europapartei. Wir arbeiten für ein Europa der Bürgerinnen und Bürger mit einer europäischen Öffentlichkeit. Europa muß mehr Mitbestimmung und Bürgernähe erreichen. Bürgerentscheide in wichtigen Fragen bringen Europa den Menschen nahe. Brüssel ist immer noch zu weit weg.

Brüssel fällt wichtige Entscheidungen, die uns vor Ort betreffen. Zum Beispiel REACH, die Chemikalienverordnung, in der kürzlich das Verbot von PFOS, der gefährlichsten PFT-Verbindung, festgeschrieben wurde. Der PFT-Umweltskandal beschäftigt uns im Sauerland seit langem. Es ist gut, wenn solche Stoffe gar nicht erst in die Umwelt gelangen, damit man sie nicht für teures Geld wieder aus dem Trinkwasser filtern muß.

Das neue Europa der Integration kann das alte Europa des Nationalismus hinter sich lassen und muß es auch, um in einer immer kleiner werdenden Welt den Realitäten gerecht zu werden. Europa muß Menschenrechte einforden und selber wahren, um glaubwürdig die starke Rolle in der internationalen Staatengemeinschaft zu spielen, die der Europäischen Union zusteht. Alles zur Europakampagne unter www.gruene.de

Giftiges Sauerland: PFT verboten?

Heute ist der Tag der Pressemeldungen. Eine Zuschrift der Sauerländer Bürgerliste gebe ich an dieser Stelle ungefiltert weiter. Lediglich die Verlinkung auf die Stockholmer Konferenz habe ich hinzu gefügt.

„Schadstoffe für die Ewigkeit“ wurden jetzt zumindest teilweise verboten.

In der 4. Vertragsstaaten-Konferenz der Stockholmer Konvention vom 4. bis 8. Mai 2009 in Genf ist entschieden worden, dass PFOS auf die Liste der unter dieser Konvention verbotenen Substanzen aufgenommen wird.

Auch die Vorläufersubstanzen wurden verboten. Perfluoroctansulfonat (PFOS) ist das Anion das Salzes der Perfluoroctansulfonsäure und gehört zu den perfluorierten Tensiden (PFT).

PFOS wird hauptsächlich dazu verwendet, Materialien wie Textilien, Teppiche und Papier fett-, öl- und wasserfest zu machen. PFT (Oberbegriff für PFOS, PFOA und für etliche weitere Substanzen dieser Stoffgruppe) ist verantwortlich für ein globales Umweltproblem.

Die Chemikalien werden in der Umwelt nicht abgebaut. Sie reichern sich in der Nahrungskette an und sind eine Gefahr für Mensch, Tier und Umwelt.

Im Sauerland wurde PFT im Sommer 2006 innerhalb weniger Tage zu einem Begriff als bekannt wurde, dass das unterhalb der Möhne aus der Ruhr gewonnene Trinkwasser in bedrohlichem Maße mit PFT belastet und somit gesundheitsgefährdend war.

Als Haupteintragsquelle wurde 2006 ein unsachgemäß â€žgedüngter“ Acker in Brilon-Scharfenberg ausfindig gemacht. Weitere PFT-Eintragsquellen im Hochsauerlandkreis befinden sich u.a. noch im Gebiet der Gemeinde Bestwig. Dort wurden offenbar im großen Stil Tannenbaumflächen mit giftigen „Bodenhilfsstoffen gedüngt“.

Umleitung: Köhler, Pädofilter und schleimige Journalisten

Horst-Köhler-Wahl I: Kritik aus den Eingeweiden … duckhome

Horst-Köhler-Wahl II: Kritik mit sanftem Maß … pottblog

Horst-Köhler-Wahl III: Deutschland ist peinlich – ist Deutschland peinlich … ruhrbarone

Pädofilter und Jugendschützer: … ad absurdum … spiegelfechter

Mediale Schleimspur: „Die Welt“ hilft dem WAZ-Konzern publizistisch, denn eine Krähe … weltonline

Lokale publizistische Monokultur: keine Politik am Montag – Rothaarsteiglauf mit Klickstrecke: 125 Bilder … derwesten

Heimatmuseum Holthausen: Nix wie hin!

Allegorie im Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen: Die Mechanisierung der Landwirtschaft
Allegorie im Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen: Die Mechanisierung der Landwirtschaft

Das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Schmallenberg-Holthausen hat mich heute überrascht. Auf den vier Etagen Ausstellungsfläche habe ich interessante Bilder, Skulpturen und Gegenstände des heimischen Handwerks gesehen, die ich in einem „Heimatmuseum“ nicht erwartet hätte.

Eugen Senge-Platten: Sterbender Krieger
Eugen Senge-Platten: Sterbender Krieger

Den Begriff „Heimatmuseum“ habe ich bislang mit „viel Gedöns auf kleinstem Raum“ assoziiert.

Seit heute nicht mehr.

Wir sind wegen Eugen Senge-Platten nach Holthausen gefahren und haben mehr entdeckt als diesen einen wichtigen Siedlinghäuser Künstler. Über dessen Geschichte werde ich demnächst mehr berichten.

Streitsüchtige Frauen am Pranger
Streitsüchtige Frauen am Pranger

Das Museumskonzept ist mir völlig unklar. Ich weiß nicht, wie es den Ausstellungsmachern gelungen ist, das „viele Zeugs“ so in eine ansehnliche Ordnung zu packen, dass es selbst mir gefällt 😉

Durch die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Ausstellungsstücke – Bilder, Skulpturen, historische Realgegenstände – ist zwar „für jeden etwas dabei“, aber die Austellung wirkt nicht beliebig, sondern repräsentativ.

Die Öffnungszeiten sind knapp bemessen. Die zwei Stunden sollte man schon einplanen.

Die Öffnungszeiten auf einer Schiefertafel.
Die Öffnungszeiten auf einer Schiefertafel.

Ihre Stimme für die SPD: In meinem Briefkasten

Quadratisch gefaltet - Im Ritter-Sport-Format: Die SPD wirbt für die Europawahlen
Quadratisch gefaltet – Im Ritter-Sport-Format: Die SPD wirbt für die Europawahlen

Ich habe um Eigenbeiträge der Parteien für dieses Blog gebeten. Solange bis diese eintrudeln, gucke ich mir das Material an, was mir zum Beispiel in den Briefkasten geworfen wird.

Die SPD hat bis jetzt als erste und einzige Partei meinen Briefkasten bestückt.

Da das Hochglanzpapier quadratisch dreifach gefalzt ist, kann ich mir acht ebenfalls quadratische Seitchen angucken.

Ich lese diese Seiten hier und an dieser Stelle nicht vor, sondern widme mich lediglich der letzten Seite. Diese ist unterteilt in rechts: „Stationen meines Lebens“ und links: „Meine Ziele“.

Von den insgesamt sechs Zielen zitiere ich hier das letzte Ziel (Hervorhebung von mir):

Die regionale Vermarktung muss gestärkt werden: Das erhöht den Bauern vor Ort ihr Einkommen und schützt das Klima.

Warum eine Paprika aus Bulgarien, wenn sie auch um die Ecke wächst?

Mal abgesehen von „den Bauern ihr Einkommen“ – das kommt grammatikalisch sowohl in Bochum als auch im im Sauerland vor – finde ich die Idee von Frau Sippel sehr gewagt.

Mein Slogan daher:

Warum eine Banane aus Panama, wenn sie auch …

Liebe Frau Sippel,

meine Paprika kommt allernächstens aus den Gewächshäusern der Niederlande und ist Dank chemischer Behandlung noch bis Überübermorgen haltbar.

Bananen können die Holländer nicht, aber die kaufen bestimmt Ihr Häuschen in Arnsberg, wenn Sie selbst demnächst auf Grund der gewonnenen Wahlen nach Europa umziehen.

Bis bald in diesem Wahljahr.