Tschüss 2015 …

Gleich ist es soweit. Wir verlassen das Jahr 2015 ... (foto: chris)
Gleich ist es soweit. Wir verlassen das Jahr 2015 … (foto: chris)
Liebe Leserinnen und Leser,

gleich ist es soweit.

Wir werden das Jahr 2015 verlassen. Vorsätze? Bis jetzt keine. Vielleicht weniger bloggen und mehr lesen oder mehr lesen und darüber bloggen. Wir werden sehen.

Vielen Dank an alle, die das Blog lesen und kommentieren. Besonderen Dank den Autorinnen und Autoren, die für die Vielfalt an Themen sorgen. Wichtig sind auch die befreundeten Blogs, Twitterer und Facebooker[1], denn ohne Vernetzung macht das Bloggen keinen Spaß.

Guten Rutsch!

[1] Oder muss es Tweeties und Facebooker*innen heißen?

Die blödeste Überschrift des Tages: „Regierung in NRW verbietet Flüchtlingen an Silvester zu böllern“

Da hat der Überschriftenzuspitzer bei derWesten doch etwas zu kräftig rotiert. Die Überschrift ist ziemlicher Blödsinn, weil niemand den Flüchtlingen in NRW das Böllern verbietet.

Wegen der hohen Brandgefahr ist die Silvester-Knallerei in den Flüchtlingsunterkünften untersagt, wie es dann auch im Artikel selbst steht:

„Die Bezirksregierung Arnsberg hat vor dem Verkaufsstart von Raketen und Knallkörpern ein entsprechendes Verbot für alle Flüchtlingseinrichtungen verhängt.“

Zur Ehrenrettung der Funke-Mediengruppe sei hinzugefügt, dass auch andere Medien ähnliche irreführende Überschriften gebastelt haben:

Süddeutsche Zeitung: Böllerverbot für Flüchtlinge in NRW

WDR: Böllerverbot für Flüchtlinge

Zum Glück haben wir Schulferien, sonst wäre analog die Schlagzeile „Böllerverbot für Schüler“ denkbar, dabei dürfen Schul-Insassen wegen der Brandschutzordnung noch nicht mal eine Adventskerze, geschweige denn einen Adventskranz, im Klassenzimmer anzünden.

Ob in der Rheinland Raffinerie geböllert wird?

Also: an Flüchtlingsunterkünften darf NIEMAND böllern, und wo jeder böllern darf, da dürfen auch Flüchtlinge böllern, so sie es denn wollen.

Die Diskussion über den Sinn und Unsinn der Knallerei an Silvester gibt es schon, seit ich politisch denke.

Auch ohne die Knallerei an Flüchtlingsunterkünften, Ölraffinerien und anderen leicht entzündlichen Orten, wird es wie jedes Jahr zu Silvester viele Brände und Verletzte geben. Nicht wegen der Flüchtlinge, sondern wegen der Dummheit … und dem Suff … und dem Leichtsinn.

Erledigt! Joggen durch Planten und Blomen …

Pflichtprogramm in Hamburg: Joggen. Hier durch Planten und Blomen. (zoom)
Pflichtprogramm in Hamburg: Joggen. Hier durch Planten und Blomen. (zoom)
In Hamburg durch Planten und Blomen zu laufen (neudeutsch: joggen) ist kein Problem.

Die Strecke vom einen Ende in St. Pauli bis zum anderen Ende am Fernsehturm ist kurz, aber interessant.

Viele Menschen, viele unterschiedliche Perspektiven – mehr ein Spazierlauf mit erhöhtem Puls als Sportstress.

Planten und Blomen ist der verhuschte Innenstadt-Haken, kürzer und weniger stressig als das Massenhecheln um die Außenalster.

Alles im grünen Bereich – das Hochsauerland am 24. Dezember 2015

Blick von der Ennert Richtung Käppelchen: Alles im grünen Bereich. (foto: zoom)
Blick von der Ennert Richtung Käppelchen: Alles im grünen Bereich. (foto: zoom)
„Alles im grünen Bereich“ ist ein nicht ganz korrektes Bild für den heutigen Tag im Hochsauerland, denn es gab ja auch noch den blauen Himmel, die Sonne und die Temperaturen von 10°C.

Der astronomische Winter ist gerade mal zwei Tage alt. Der Winter wird schon noch kommen. Grüne Weihnachten sind in Deutschland nicht außergewöhnlich.

Immerhin werden die Tage jetzt wieder länger. Schon gemerkt? 😉

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern ein Frohes Fest!

Was Profis können, können nur Profis.

Happy Holidays. Ein Clip des Joscho Stephan Quartetts mit dem Stück „Winter Wonderland“.

Vielen Dank auch nochmal an Joscho für das wunderbare Konzert in der Arnsberger Kulturschmiede – neulich.

Fun-Fact Winterberg: ab 20 Uhr NachtBus-Zuschlag

Trotz Jahresticket darf der Fahrgast ab 20 Uhr den Nachtbuszuschlag bezahlen. (foto: zoom)
Trotz Jahresticket darf der Fahrgast ab 20 Uhr den Nachtbus-Aufpreis bezahlen. (foto: zoom)

Aus beruflichen und privaten Gründen ist unsere Familie im Besitz eines übertragbaren Jahresabos, welches den Träger berechtigt, Bahn und Bus zwischen bspw. Winterberg und Olsberg oder Meschede und Bestwig zu nutzen.

Der Preis für das Ticket bewegt sich im vierstelligen Bereich, mit einer 2 an der linken Stelle. Es ist also nicht ganz billig.

Wenn wir nun aber auf die Idee kommen, abends von Winterberg nach Siedlinghausen mit dem Bus zurückzufahren, müssen wir wissen, dass der Tag in Winterberg mit dem Bus um 18:46 endet.

Für den nächsten Bus um 20:05 ist dann schon der NachtBus-Aufpreis von 1,20 Euro zu zahlen.

Die Tarif-Nacht senkt sich zur Tagesschau über die Tourismus-Hochburg Winterberg.

Wenn ich einen Grund suchen müsste, aus dem HSK abzuhauen, der ÖPNV lieferte ihn mir. Danke, liebe Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe.

Das war der Bus, der uns gestern den NachtBus-Aufpreis von 1,20 Euro beschert hat. Zur Fahrplanauskunft auf das Bild klicken. (screenshot)
Das war der Bus, der uns gestern den NachtBus-Aufpreis von 1,20 Euro beschert hat. Zur Fahrplanauskunft auf das Bild klicken. (screenshot)

Die Lenne verlässt ihr Bett … Altenhundem, Störmecke, Saalhausen, Gleidorf, Fleckenberg und Langenei.

Gestern Nachmittag hat Leon Reintke die Lenne nach dem großen Regen fotografiert. (fotos: reintke)
Die Lenne nach dem großen Regen zwischen Schmallenberg und Lennestadt. (fotos: reintke)

Der Regen der letzten Tage hat viele Flüsse im Sauerland über die Ufer treten lassen. Hier ein Panorama des Flusses zwischen Schmallenberg und Lennestadt.

Sauwetter in Winterberg – Besichtigung der Skiliftanlagen am Poppenberg fällt ins Wasser.

Stürmische Winde und ergiebiger Regen - mehr Foto war nicht drin. (foto: zoom)
Stürmische Winde und ergiebiger Regen – mehr Foto war nicht drin. (foto: zoom)

„Winterberg ist gerüstet für die neue Wintersport-Saison: Investoren bauen für neun Millionen Euro topmoderne Sesselbahnen im Skigebiet. Noch wird überall gebaut“, hatte Bernd Sangermann Anfang Oktober in der Westfalenpost geschrieben.

Heute wollten wir auf einem Sonntagsspaziergang die Baustellen in den Skiliftgebieten Winterbergs besichtigen, doch leider konnten wir bei sehr nassem und stürmischem Wetter nur kurz das Auto verlassen, bevor unsere Klamotten klatschnass wurden.

Fazit:
Kameras knapp vor dem Ertrinken gerettet, zwei Mal den Auslöser gedrückt und einen ersten Eindruck des Skigebiets am Poppenberg vor der kommenden Ski-Saison gewonnen. Maschinen-Welt Winterberg. Läuft. Demnächst.

Es wird nicht nur viel Erde bewegt, sondern auch gemauert und gezimmert.
Es wird nicht nur viel Erde bewegt, sondern auch gemauert und gezimmert.