Nachts im Hochsauerland: Kaninchendieb in Wenholthausen überführt. „Fuck u.A:C:S:B“: Graffiti an Polizeidienststelle in Medebach..

In flagranti crimine: Meister Reineke (foto: polizei hsk)
In flagranti crimine: Meister Reineke (foto: polizei hsk)

Eslohe (ots) – In der letzten Woche waren plötzlich über Nacht zwei Zwergkaninchen aus dem Freilaufgehege in einem Garten am Darreweg in Wenholthausen verschwunden.

Eine Schublade vom Stall war leicht geöffnet. Als dann kurze Zeit später in der Nachbarschaft ebenfalls zwei Kaninchen fehlten, wurde zunächst die Polizei eingeschaltet.

Jetzt ist der Dieb überführt und namentlich bekannt. Es ist „Meister Reineke“.

Dank einer Infrarot-Kamera konnte ihn ein Anwohner aufnehmen. Das Foto liefert den eindeutigen Beweis.

Medebach (ots) – Am vergangenen Wochenende beschmierten unbekannte Täter ein Bürogebäude am Marktplatz, in dem sich unter anderem auch die Polizeidienststelle des Bezirksdienstes befindet, mit Farbe. Sie schmierten „Fuck u.A:C:S:B“ auf eine Wand. Hinweise bitte an die Polizei in Winterberg, Tel. 02981-90200.

Aus den Nachbar-Blogs: Energienetze – der Stil der grossen Politik im kleinen Sauerland

Strommast an der Himmelskrone (archiv: zoom)
Strommast an der Himmelskrone (archiv: zoom)

Hochsauerland. (O. Kasuppke) Das Sauerland arbeitet schon lange an seinem Image. Es möchte nicht mehr “das kleine Land hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen” sein.

Nein es möchte sich als fortschrittlicher Landstrich mit einer gut ausgebildeten Bevölkerung und noch aktuellerem “Führungspersonal” präsentieren. Heute ist es diesem Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

In der “grossen” Politik ist es, so muss es der immer mehr resignierende Bürger ja schon lange erkennen, immer ofter üblich, diskussionswürdige Entscheidungen galant so zu terminieren, dass eine Fussball-Europameisterschaft, das Sommerloch oder wenigstens das Weihnachtsfest hier einen gewissen Stolperstein für die Grundzüge der Demokratie darstellen.

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Piraten im Hochsauerland: Stammtisch am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, um 19:30 Uhr in Arnsberg.

HSK-Pirat in Aktion Dortmund. (archivfoto: Florian Otto)
HSK-Pirat in Aktion (archivfoto: Florian Otto)

Arnsberg. (piraten_pm) Am kommenden Mittwoch, dem 4. Juli 2012 um 19:30 Uhr, treffen sich die Piraten aus dem Hochsauerlandkreis zum politischen Stammtisch in Arnsberg.

Auf Grund des Schützenfest in Arnsberg musste der reguläre Termin (jeder 1. Dienstag im Monat) verlegt werden. Der Ort ist wie immer die Gaststätte “Zum alten Schloss” in 59821 Arnsberg.

Stammtische sind lockere Gesprächsrunden der Piratenpartei ohne feste Agenda zu der jeder herzlich eingeladen ist. Auch Neulingen bietet sich hier die Chance, die Piratenpartei kennenzulernen.

Bereits eine Stunde zuvor, um 18:30 Uhr, trifft sich die Piratencrew U01 um die letzten Programmanträge an die Kreismitgliederversammlung Anfang September zu beraten. Auch dieses Treffen steht jedem Interessenten offen.

Rechtsextreme Musikgruppe „Kategorie C“ in Madfeld (Brilon) im Sauerland?

In unserem BriefkastenDer Auftritt der extrem rechten Musikgruppe „Kategorie C“ am 30. Juni 2012 in Bad Wünnenberg fällt wahrscheinlich aus.

Das Konzert soll statt dessen in einer kleinen Hütte im Ort Madfeld im Sauerland (Brilon) stattfinden.

Die Veranstaltung sei, so unsere Informationen, als private Feier getarnt, um der Polizei ein Eingreifen zu erschweren.

Wikipedia: „Die Band wurde 2010 im Verfassungsschutzbericht des Landesamts für Verfassungsschutz Bremen unter der Rubrik „sonstige gewaltbereite Rechtsextremisten“ aufgeführt. Sie wird der rechtsextremistischen Hooligan-Szene zugeordnet und soll Kontakte zur Neonazi-Szene haben.“

Update: Gerade erreicht uns die Nachricht, dass die Hütte nicht zur Verfügung stehe. Allerdings sei eine Ausweichveranstaltung im Sauerland zum selben Termin geplant. Ort bislang unbekannt. Das Ganze sieht ein wenig nach Katz und Maus der Rechten aus.

MbZ-Fraktionsitzung am 03. Juli um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Zum Pulverturm“.

Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte "Am Pulverturm" (fotoarchiv: zoom)
Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte "Am Pulverturm" (fotoarchiv: zoom)

Am kommenden Dienstag, dem 03. Juli, um 19:00 Uhr trifft sich die Wählergemeinschaft ‚Meschede braucht Zukunft‘ (MbZ) in Meschede in der Gaststätte „Zum Pulverturm“, Pulverturmstr. 35.

Die MbZ lädt alle interessierten Bürger/Innen ein, über Aktuelles und insbesondere Themen, die die Stadt Meschede betreffen, zu diskutieren.

Fraktionssitzungen der MbZ finden alle vier Wochen jeweils am Dienstag statt.

Brems Dich – rette Leben! Blitzmarathon II im Hochsauerlandkreis

POL-HSK: Brems Dich - rette Leben! Blitzmarathon II auch im Hochsauerlandkreis (foto: Kreispolizeibehörde)
POL-HSK: Brems Dich - rette Leben! Blitzmarathon II auch im Hochsauerlandkreis (foto: Kreispolizeibehörde)

Meschede (ots) – Die landesweite Verkehrssicherheitskampagne „Brems Dich – rette Leben!“ geht auch im Hochsauerlandkreis in eine entscheidende, zweite Phase.

In der Zeit vom 3. Juli, 06:00 Uhr, bis 4. Juli, 06:00 Uhr werden in einem erneuten 24-stündigen Blitzmarathon Geschwindigkeitskontrollen auf den Straßen im Hochsauerlandkreis durchgeführt.

Im Rahmen dieses Marathons richtet die Polizei den Appell an alle Verkehrsteilnehmer – Autofahrer, Motorradfahrer, Fußgänger und Fahrradfahrer – sich dauerhaft an die Verkehrsregeln zu halten, um sich und andere zu schützen.

Zu schnelles Fahren ist nach wie vor der Killer Nummer 1. Das belegen leider wieder die Zahlen aus den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres. Auf den Straßen des Kreises starben mit Stand vom 31. Mai sieben Menschen bei Verkehrsunfällen, 117 wurden schwer und 341 leicht verletzt.

Mit dem zweiten Blitzmarathon will die Polizei den Menschen erneut deutlich machen, wie gefährlich zu schnelles Fahren ist. Bereits beim ersten Blitzmarathon ist es gelungen, dies in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer zu rufen. Die meisten sind an diesem Tag verantwortungsbewusster gefahren. Daran möchte die Polizei anknüpfen, um das Geschwindigkeitsniveau auf Dauer zu senken.

Unterstützt wird sie dabei wieder vom Hochsauerlandkreis, deren Radarwagen werden ebenfalls zum Einsatz kommen. Denn unabhängig von der Frage, wer den Unfall verursacht hat, entscheidet die gefahrene Geschwindigkeit über Leben oder Tod.

Beim nunmehr zweiten Blitzmarathon will die Polizei des Hochsauerlandkreises mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch kommen und sie beteiligen. Viele Menschen macht es wütend und besorgt, dass in ihrer direkten Umgebung zu schnell gefahren wird. Und genau diese Orte und Strecken sollen über ein extra für diesen Zweck eingerichtetes Bürgertelefon oder per E-Mail der Polizei mitgeteilt werden.

Ab dem 25. Juni, 10.00 Uhr, bis zum 27. Juni, 06.00 Uhr, ist die Polizei unter der E-Mail-Adresse blitzmarathon.hochsauerlandkreis@polizei.nrw.de erreichbar. Am Dienstag, dem 26. Juni, in der Zeit von 08.00 Uhr bis 18.00 Uhr, ist eine Hotline geschaltet. Unter der Rufnummer 0291-9020 5555 werden die Vorschläge gerne entgegen genommen.

Als Dank für die Teilnahme bietet die Polizei interessierten Bürgerinnen und Bürgern an, sie am 3. Juli zu begleiten. Dazu ist es erforderlich, dass die Interessierten Ihr Einverständnis (Medien sind zu diesen Terminen eingeladen), Ihren Namen und Erreichbarkeit mit Ihrer Blitzermeldung übermitteln. Sie erhalten die Möglichkeit, beim „Blitzermarathon“ aktiv teilzunehmen und an einer Kontrollstelle dabei zu sein. Die Einladung der „Messpaten“ für die Teilnahme an „ihrer“ Kontrollstelle erfolgt am 2. Juli durch die Polizei.

Weitergehende Informationen zum landesweiten „Blitzmarathon II“ stehen ab kommenden Montag, dem 25. Juni, auch im Internet unter www.24h-Blitz-Marathon.de zur Verfügung. Interessierte Medienvertreter, die uns an diesem Tag begleiten möchten, sind recht herzlich eingeladen.

Für Vorabsprachen und weitere Informationen steht Ihnen die Pressestelle der Kreispolizeibehörde Hochsauerlandkreis unter der bekannten Rufnummer zur Verfügung.

AfA – Hochsauerlandkreis fordert Martinrea Honsel zum Ausbildungsbestandsschutz für bereits geschlossene Verträge auf.

Die Firma Honsel in Meschede im Frühjahr 2011 (archiv: zoom)
Die Firma Honsel in Meschede im Frühjahr 2011 (archiv: zoom)

Hochsauerlandkreis/Meschede. (spd_pm) Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im SPD Unterbezirk-Hochsauerlandkreis fordert die Verantwortlichen von Martinrea Honsel dazu auf, ihre mit den Jugendlichen geschlossenen Ausbildungsverträge einzuhalten.

Martinrea Honsel habe für die unter Ausbildungsvertrag genommen Jugendlichen eine Fürsorgepflicht, die sie im Rahmen von Verlässlichkeit garantieren müsse.

Die offizielle Begründung des Unternehmens, dass aktuell kein Ausbildungsbedarf bestehe, sei an den Haaren herbeigezogen und, so Ralf Wiegelmann von der AfA-Hochsauerlandkreis, nicht akzeptabel, da erst Verträge mit Jugendlichen geschlossen und dann wieder aufgehoben würden.

Vielmehr erhärte sich der Verdacht, dass die kanadische Unternehmensspitze versuche, systematisch Auszubildende und Stammpersonal an den renommierten Honselstandorten abzubauen. Es sehe so aus, als sollten am Ende ganze Standorte geschlossen werden.

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels in der Region Südwestfalen und angesichts des prognostizierten Fach- und Arbeitskräftemangels fordert die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen Martinrea Honsel dazu auf, sich ihrer Verantwortung nicht zu entziehen und den Jugendlichen eine faire Chance auf einen guten Ausbildungsplatz, bislang das Aushängeschild und Markenzeichen von Honsel, zu garantieren.

Die AfA-Hochsauerlandkreis sichere den Jugendlichen ihre uneingeschränkte Unterstützung zu. Wir sind, so Ralf Wiegelmann, für alle Arbeitnehmer da, auch für die, deren Start ins Berufsleben erst noch bevorstehe.

Wenn irgendwie möglich, so kümmere sich die AfA um alle interessierten Jugendlichen, damit diese neue und geeignete Ausbildungsplätze im Hochsauerlandkreis finden.

Darüber hinaus fänden zur Zeit, so der AfA-Unterbezirksvorsitzende Wiegelmann, intensive Gespräche mit der Handwerkskammer Südwestfalen statt. Gemeinsam solle eine schnelle Unterstützung und Hilfe für die 37 Jugendlichen erreicht werden.

Montag in Meschede: CDU Veranstaltung zum Thema „Fracking“ im Kolpinghaus.

In unserem BriefkastenMeschede. Am Montag, dem 18. Juni  findet um 19 Uhr eine CDU-Veranstaltung zum Thema „Fracking – Beitrag zum Klimawandel oder Gefahr durch brennendes Leitungswasser?“ im Kolpinghaus statt.

Diskutieren werden nach unseren Informationen Klaus Angerer, Geschäftsführer der BNK Petroleum Deutschland, Gaby Hesse, Mitinitiatorin der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren Hochsauerland“(BIGG),  Anja Menne, Fachbereichsleiterin beim Hochsauerlandkreis und Willy Willmes, Mitglied des Kreistages und Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Energie und Umwelt.

Die Diskussionsrunde soll vom Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg geleitet werden.

Olsberg-Elleringhausen: 19-jähriger Autofahrer stirbt bei Verkehrsunfall.

Tödlicher Unfall bei Elleringhausen: Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert (foto: polizeipresse)
Tödlicher Unfall nahe Elleringhausen: Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert (foto: polizeipresse)

Olsberg (ots) – Tödlich verletzt wurde ein 19-jähriger Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall nahe Olsberg-Elleringhausen.

In der Nacht zu Sonntag, um 02.40 Uhr, befuhr der 19-jährige Olsberger mit seinem Pkw die Landstraße 743 aus Richtung Brilon-Wald kommend in Richtung Olsberg-Bruchhausen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam er aus bislang ungeklärter Ursache am Ende einer langen geraden Gefällstrecke kurz vor der Einmündung Richtung Elleringhausen mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum.

Das Fahrzeug schleuderte anschließend nach rechts und kam unterhalb der Böschung auf einem Feld zum Stillstand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert.

Die eingesetzte Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Feuerwehren aus Bruchhausen und Hoppecke waren zur Räumung und Säuberung der Unfallstelle eingesetzt. Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung von Angehörigen verständigt. Der Pkw wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 5000,00 EUR.

B236 zwischen Hallenberg und Züschen: Schleudern, Straßengraben, Überschlag und verletzt.

Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg überschlug sich mit ihrem Mazda und blieb auf dem Dach liegen (foto: polizeipresse).
Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg überschlug sich mit ihrem Mazda und blieb auf dem Dach liegen (foto: polizeipresse).

Hallenberg (ots) – Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg befuhr am Sonntag gegen 17:00 Uhr die B236 zwischen Hallenberg und Züschen.

In einer leichten Rechtskurve geriet sie nach rechts von der Fahrbahn auf den Seitenstreifen. Dadurch geriet der Pkw, ein silberner Mazda, ins schleudern und rutschte in den Straßengraben. Dort überschlug sich der Mazda und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin, die bei dem Unfall verletzt wurde, konnte sich ohne fremde Hilfe aus dem Auto befreien. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf 1.600,- Euro.