Die Agentur textinternet meldet heute den angeblichen Chefredakteurswechsel bei der Westfalenpost. Bodo Zapp soll demzufolge durch Stefan Kläsener ersetzt werden. Kläsener ist derzeit kommissarischer Chefredakteur der Braunschweiger Zeitung.
Das WAZ-Protest Blog medienmoral beurteilt Kläsener positiv. Ihm eile ein guter Ruf in Sachen Regionalisierung und auch Mitarbeitermotivation voraus. Entsprechend wenig begeistert soll die Stimmung in Braunschweig sein. Und weiter:
Aus der Redaktion der Westfalenpost ist dagegen zu hören, dass man Kläsener als kommendem Chefredakteur aus genau diesen Gründen durchaus positiv entgegensieht. Während Bodo Zapp in der jüngsten Vergangenheit an Standing verloren haben soll, sieht man in dieser Personalie ein Zeichen, dass die WP “noch nicht abgeschrieben†ist. … alles lesen
Auch auch hier im Blog ist der ein oder andere Beitrag zur Person Bodo Zapps erschienen, so Ende September vergangenen Jahres.
Zapp erschien mir in der öffentlichen Representation eher altbacken. Es mag zwar sein Verdienst gewesen sein, die Westfalenpost aus dem „WAZ-Einheitskuchen“ herauszubrechen und ihr damit ein eigenes Profil und eine gewisse Eigenständigkeit zu erhalten, aber er schaffte es nicht sein Blatt mit frischem Schwung zu erneuern.
Die Personalentscheidung erscheint mir daher logisch und konsequent.
In meinem Briefkasten hat sich folgende Pressemeldung der Sauerländer Bürgerliste befunden, die ich hier widergebe:
Wie viele U3-Plätze werden im HSK tatsächlich benötigt?
Das heraus zu bekommen hält die Sauerländer Bürgerliste für sinnvoll und stellte am 24. September 2009 einen Antrag an die Kreisverwaltung der lautete: „Ermittlung des U3-Bedarfs und der Elternwünsche unabhängig von den Kriterien des dringenden Betreuungsbedarfs“. Am 15. Januar 2010 steht der Antrag der SBL auf der Tagesordnung des Kreisjugendhilfeausschusses.
Die Kreisverwaltung empfahl mit Vorlage vom 10. Dezember 2009 den Ausschussvertretern, den Antrag der Sauerländer Bürgerliste abzulehnen; denn statt dessen soll die Verwaltung beauftragt werden, „die konzeptionellen Ansätze zu bedarfsgerechten Betreuungsangeboten weiter zu entwickeln“.
Damit sperrt sich das Kreisjugendamt erneut gegen einen Antrag der SBL in dem es um die Ermittlung von Bedürfnissen und Wünschen von Eltern geht. 2008 wurde bereits der SBL-Antrag, eine Elternbefragung bzgl. des Bedarfs an Früh- und Spätöffnungszeiten von Kindertagesstätten abgelehnt.Der tatsächliche Kinderbetreuungsbedarf und die Erfordernisse und Wünsche der Sauerländer Mütter und Väter bleiben weiter im Nebel.
Aus der aktuellen Verwaltungsvorlage ist ersichtlich, das Jugendamt setzt vorrangig auf den Ausbau der Kindertagespflege, sprich auf Tagesmütter sowie auf den demografischen Wandel, sprich auf geringe Geburtenraten und somit auf einen niedrigen Bedarf an Kita-Plätzen.
Das ist zwar aus haushälterischer Sicht verständlich; denn Kita-Plätze sind teuer. Ob das der Attraktivität und den Zukunftschancen unserer Region dient, hält die Sauerländer Bürgerliste eher für fraglich. Wie lauteten doch vor ein paar Tagen die Zeitungsmeldungen: „Das Sauerland vergreist und verliert Einwohner.“
Folgende Meldung mit unvollständigen Angaben wurde von der Auftragspresseagentur „life PR“ unter die Journalisten gestreut und dann auch brav beim Focus und im heutigen Sauerlandkurier(siehe Foto) nachgedruckt. Ob die Pressemeldung in der Westfalenpost erschienen ist, kann ich nicht beurteilen, da mir die gedruckten Ausgaben nicht vorliegen und bei „DerWesten“ nicht alle Meldungen online gestellt werden:
(lifepr) Winterberg, 06.01.2010 – Mit einem Gesamtvolumen von rund 2,55 Millionen Euro wird die Bobbahn Winterberg Hochsauerland im Jahr 2010 auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Das Land Nordrhein-Westfalen unterstützt die anstehenden Investitions-, Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen mit 30% der Kosten, rund 760.000 Euro. Der Bund wird sich mit 50% der Kosten, das sind rund 1,28 Mio. Euro, an diesen Maßnahmen beteiligen.
Die Bobbahn-GmbH wird nun an die Detailplanung gehen, so dass die Arbeiten an der Bahn im Mai/Juni 2010 beginnen können. … alles lesen
Die Zahlen sind offensichtlich unvollständig, denn 30% plus 50% ergeben 80% und es stellt sich dem Leser die Frage:
Wer zahlt die restlichen 20 Prozent?
Etwa das
Erholungs- und Sportzentrum Winterberg GmbH
Steinstraße 27
D-59870 Meschede www.bobbahn.de?
oder der Hochsauerlandkreis?
oder die Stadt Winterberg?
oder die Bürger mit ihren Steuern?
oder alle gemeinsam?
Ich möchte nichts Arges vermuten und annehmen, dass die 20 Prozent der 2,55 Millionen von der Presseagentur einfach vergessen wurden und die Redakteure, die es nachdruckten, es nicht für wichtig gehalten haben.
Vielleicht kümmert sich der Nächste, der die Pressemitteilung abkupfert, um dieses kleine Detail im Wert von einer halben Millionen Euro.
Die Straßen nach Winterberg sind sehr gut geräumt und sicher zu befahren. Kleinere Nebenstraßen könnten einen Schneebelag haben.
Heute Morgen standen ausreichend freie Parkplätze zur Verfügung und es hatten sich (noch?) keine Autoschlangen auf der B480 vor dem ersten Kreisel gebildet.
Auf der Nebenstrecke über Meschede, Bödefeld, Altenfeld, Siedlinghausen scheint zur Zeit nichts los zu sein. Ab und zu fährt ein Auto vorbei.
Sämtliche Lifte sind in Betrieb (siehe unten).
Die Rückfahrt würde ich nicht gleich nach Betriebsschluss der Ski-Anlagen antreten: Staugefahr auf der B480 ab spätestens Assinghausen Richtung Olsberg.
Seit Monaten versuche ich vergeblich meine Website auf den Stand der modernsten Technik zu bringen: Mal bastele ich am Update der alten Software(WordPress), dann versuche ich, wiederum vergeblich, neue Software(Typo3, Serendipity, Drupal & Co) zu installieren.
Alle meine Versuche scheinen an den Einstellungen meines Providers(1&1) zu scheitern. Ich habe Foren durchstriffen, Blogs besucht, FAQs gelesen, Handbücher bemüht und stundenlang Dateien mit Hilfe von ftp-Programmen hin und hergeschoben. Uploads, Downloads, Backups und Rücksicherung. Migration von MySql 4.0 zu 5.0. Es wird alles Nix. Irgendwo ist immer die Macke drin und die Stunden sind weg. Und diese Stunden summieren sich zu Tagen. So etwas Beklopptes.
Drupal wäre es vielleicht gewesen, aber da konnte ich die register_global Einstellung weder mit der .htaccess noch der php.ini austricksen. Dabei war es das allerletzte Hindernis von vielen, die ich nach dem Durchstreifen des Internets schon hatte lösen können.
Den Provider wollte ich eigentlich auch schon vor längerer Zeit wechseln. An „all-inkl“ hatte ich gedacht. Aber dann müsste ich den Webspace mit Fristen kündigen, die Domains mitnehmen und … was passiert dann?
Wie kann ich die bis jetzt 873 Beiträge plus Bilder plus Kommentare des Blogs so sichern, dass eine Wiederherstellung nicht an irgendwelchen Nickeligkeiten, wie einem anderen Zeichensatz und veralteten Datensatzfeldern scheitert?
Alles, was ich in der analogen alten Zeit geschrieben und fotografiert habe, kann ich mir jederzeit angucken, weil es in Ordnern steckt. Ein Handgriff, Deckel aufgeklappt und Voila!
Ich benötigte mal so zwei bis zehn lausige Tage am Stück, ohne Schlaf, mit viel Kaffee bis zum Herzinfarkt.
Danach – garantiert – würde die neue Website stehen. Die alte müsste, notfalls auf ewig, im Müll verschwinden oder würde zu Datenmeteoriten zerstückelt im Google-Universum herum vagabundieren.
Vielleicht kaufe ich mir wieder eine Kladde aus Pappe und Papier – und einen tollen Füller.
Alles nur Scheiß-Sentimentalität in Zeiten des Umbruchs, zwischen Gutenberg und Google? Habe ich das Frank-Schirrmacher-Syndrom?
Ach Quatsch! Ich müsste nur an diese register-globals drankommen. Dann wäre alles gut. Garantiert!
Wenn nicht, habe ich schon eine Alternative:
Gestern habe ich mir den GNU C-Compiler eingerichtet und ein kleines Programm geschrieben, compiliert und gelinkt. Als ich es dann mit ‚./test‘ aufrief war ich ein zufriedener Mensch.
Im Terminal wurde die Begrüßung „Hallo Welt!“ ausgegeben.
Toll! Und es hat kaum Arbeit gemacht. Als Nächstes schreibe ich ein Programm zur Berechnung des größten gemeinsamen Teiler zweier Zahlen.
Heute erhielten wir folgende Pressemitteilung der Sauerländer Bürgerliste:
Kreisjugendhilfeausschuss tagt 2 Tage am Sorpesee – Zwei Anträge der Sauerländer Bürgerliste stehen auf der Tagesordnung
Am 14. und 15. Januar 2010 treffen sich die Mitglieder des Kreisjugendhilfeausschusses auf Einladung des Hochsauerlandkreises zu einer Klausurtagung im Bildungszentrum Sorpesee.
Die Tagung ist öffentlich und beginnt am Donnerstag um 16.00 Uhr mit Erläuterungen der Verwaltung zum Kreishaushalt, zur Bildungsregion Hochsauerland und zu dem Berufsorientierungs-Projekt „ProBe“.
Der offizielle Teil des Abends klingt aus mit Sachstandsberichten „zur Qualitätssicherung in der Kindertagesbetreuung und über die „Sprachförderung im Elementarbereich“ und die „schulbegleitende Sprachförderung“.
Am Freitag ab 9.00 Uhr sind folgende Tagesordnungspunkte geplant:
Kreiszuschüsse zu den Bau-, Renovierungs- und Einrichtungskosten von Jugendfreizeitstätten 2009 Förderung von Projektarbeit in Jugendfreizeitstätten – Berichte über die Projekte 2009 Kinderkurheim „Arnsberg“ des Hochsauerlandkreises auf Norderney.
Und als letzte Tagesordnungspunkte folgen unter Drucksache 8/76 und 8/73 zwei Themen auf die die Mitglieder der Sauerländer Bürgerliste mit besonderer Spannung warten.
Sie lauten „Besetzung des Kreisjugendhilfeausschusses, hier: Antrag der Sauerländer Bürgerliste (SBL) vom 27.10.2009″ und „Ermittlung des U3-Bedarfs und der Elternwünsche unabhängig von den Kriterien des dringenden Betreuungsbedarfs, hier: Antrag der Sauerländer Bürgerliste (SBL) vom 24.09.2009.“
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