Umleitung: Problemfall Merkel, Schorlemmer zu Käßmann, Ruhr2010, Flughafen Calden und ein muslimischer Orstvorsteher im katholischen Hochsauerland

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5 Gedanken zu „Umleitung: Problemfall Merkel, Schorlemmer zu Käßmann, Ruhr2010, Flughafen Calden und ein muslimischer Orstvorsteher im katholischen Hochsauerland“

  1. Ich finde es ganz normal, dass es auch einmal Kritik an der Kanzlerin geben muss. Jedoch verstehe ich nicht, dass Guttenberg sie in Schutz nimmt. Schließlich wurde Guttenberg von der Kanzlerin nicht wirklich in Schutz genommen. Angela Merkel sollte endlich einmal auf den Tisch hauen und einen Plan vorstellen, der uns aus der Krise heraus führen könnte. Die Kritik in der CDU stammt jedoch nur aus der zweiten Reihe, ich denke da muss sie sich keine Gedanken machen.

  2. Guttenberg hat sehr wahrscheinlich einen besseren politischen Instinkt, gespeist aus dem Opportunismus zur Macht, als Michael Spreng, der sich (unbewusst?) in der Rolle des Kanzlerinnen-Beraters sieht. Ich denke nicht, dass Guido Westerwelle und Horst Seehofer in nächster Zeit erfolgreich am Stuhl von Merkel sägen werden. Der erste muss noch seine Rolle finden, der zweite ist schon lange aus der Rolle gefallen.

  3. Hallo ZOOM!

    „Darf ein muslimischer Ortsvorsteher im katholischen Sauerland Vorsitzender des Friedhofsvereins werden?“ – ich glaube, hier stellst du die falsche Frage und bringst den Artikel in ein falsches Licht der im CowBlog eingestellt wurde. Ob ein Muslim, buddist, Katholik oder wer auch immer hier einen Friedhofsverein als Vorsitzender führen soll, ist zweitrangig. Es geht vielmehr um das politische Schachmatt, in das sich die schwarze Partei mit dem alten Bundesverdienstordenträger selbst hineinmanövriert hat. „Glaube – Sitte – Heimat“, so wurde es fast 25 Jahre hier im Ort propagiert. Und einige Dorfbewohner machten gewollt mit einem nicht „katholisch genugen“ H. Moos Stimmung im Ort, „wie dieser denn den Friedhofsverein führen könne…“. Nun ist ein Muslim per Statuten Vorsitzender desselbigen. Die Leute, die dieses vor 22 Jahren so wollten (wider besseren Wissens und mehr zur persönlichen Machtbereicherung), stehen nun vor einem Dilemma! Entweder sie geben zu, dass sie vor 22 Jahren aus Egoismus gelogen haben oder sie müssen den Gründen abschwören, die mit zur Absetzung des Ortsvorstehers H. Moos führten.
    Insofern ist auch so ein kleiner Verein kommunalpolitisch nicht ganz unwichtig und die Frage ob ein Muslim den Verein führen darf eigentlich, für sich allein genommen, nicht richtig.
    Der Wiemeringhauser
    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

  4. Hallo Wiemeringhauser :-)

    Es ist immer ein Balance-Akt einen Artikel, der sehr viele unterschiedliche Gedanken enthält auf eine Schlagzeile zuzuspitzen.

    Die Schilderung bei bieseveih ist sehr lebendig und erdig, lässt daher viel Platz für eigene Interpretationen.

    Ich hoffe, dass einige Interessierte den Artikel selbst lesen und sich ein Urteil bilden. Ich habe da kein Interpretationsmononopol.

    Ich „fürchte“, dass ich mich doch noch mal selbst in das Nachbartal aufmachen muss, um die Sache besser zu verstehen.

    Gruß aus dem Nachbartal

  5. Hallo ZOOM!
    Du bist herzlich Willkommen hier bei uns im Nachbartal. Das Ganze zeigt allerdings schon, wie schwierig es in dieser neuen „dorfpolitischen Konstellation“ ist, Meinungen zu vertreten oder zusammenzufassen, ohne auf einen „fremdenfeindlichen Ast“ geschoben zu werden.
    Aber das Sauerland liebt ja die Herausforderungen!
    Der Wiemeringhauser
    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

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