Gesundheit geht vor. Die Verlegungen und Absagen häufen sich wegen der Corona-Pandemie. (Plakat Stadt Hallenberg)
Meschede/Hallenberg. Das geplante Adventskonzert des Collegium Musicum Meschede und des Kammerorchesters Olsberg am 5. Dezember, 17 Uhr, in der St. Walburga Kirche wird aufgrund der aktuellen Situation abgesagt.
Die Musikschule Hochsauerlandkreis hofft das Konzert bald wieder anbieten zu können.
Weihnachts-Musical-Konzert in der Stadthalle Hallenberg verlegt. Der Förderverein Kunst & Kump und der langjährige Freilichtbühnen-Regisseur Florian Hinxlage haben aufgrund der aktuellen Situation und der stetig steigenden Neuinfektionen entschieden, das für den 11.12.2021 terminierte Weihnachts-Musical-Konzert in der Stadthalle Hallenberg nicht wie geplant durchzuführen, sondern auf den 09.04.2022 zu verlegen.
Die Zuschauer erwartet dann zwar kein Weihnachtskonzert, aber wie bei jedem Musical-Event in Hallenberg ein einzigartiger Abend mit hochkarätigen Stars und Interpreten.
Bereits erworbene Ticktes behalten ihre Gültigkeit, können jedoch auch an den Vorverkaufsstellen im Rathaus und bei der Touristik zurückgegeben werden.
Die Stadt Hallenberg als Unterstützer der Veranstaltung begrüßt die Entscheidung des Fördervereins, allen voran Michael Kronauge und dem Hauptinterpreten Florian Hinxlage sehr, denn aktuell ist eine Verschiebung die beste Entscheidung – nicht zuletzt im Hinblick auf die Gesundheit aller.
Das Gesundheitsamt des Hochsauerlandkreises meldet am Freitag, 03. Dezember, 9 Uhr, kreisweit 83 Neuinfizierte und 70 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 182,6 (Stand 03. Dezember, 0 Uhr).
Aktuell gibt es damit 719 Infizierte, 12.586 Genesene, 13.523 bestätige Fälle sowie 218 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 21 Personen behandelt, zehn intensivmedizinisch und davon werden sechs Personen beatmet.
Vom Infektionsgeschehen sind aktuell ein Krankenhaus, zwei Pflegeeinrichtungen, zwei Einrichtungen der Eingliederungshilfe, zwei soziale bzw. medizinische Einrichtungen, 44 Schulen sowie sieben Kindertagesstätten betroffen.
Alle 719 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (181), Bestwig (26), Brilon (112), Eslohe (8), Hallenberg (16), Marsberg (125), Medebach (9), Meschede (61), Olsberg (38), Schmallenberg (51), Sundern (53) und Winterberg (39).
Die WTG*-Behörde (ehemals Heimaufsicht) des Hochsauerlandkreises weist darauf hin, dass seit Mittwoch, 1. Dezember, mit der aktuellen Corona-Allgemeinverfügung für Einrichtungen der Zutritt zu Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Eingliederungshilfe nur mit gültigem Testnachweis erfolgen kann. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Besucherinnen und Besucher geimpft sind oder nicht. Die Einrichtungen bieten vor Ort Tests an, Angehörige und Besucher werden gebeten, das Angebot dort abzufragen.
Sozialheld*innen Team 2021 ++ am 28.09.2021 in Berlin. ((c) Andi Weiland | Gesellschaftsbilder.de)
Zum internationalen Tag der Menschen mit Behinderungen (3.12.) fordern die Sozialheld*innen die künftige Bundesregierung auf, einen barrierefreien Zugang zur Gesundheitsversorgung zu schaffen. Durch mangelnde Barrierefreiheit, fehlendes Wissen um seltene Erkrankungen und unzureichende Kommunikationsmöglichkeiten können Menschen mit Behinderungen noch immer die medizinische Grundversorgung nicht in vollem Umfang wahrnehmen. So sind laut einer Erhebung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung aus dem Jahr 2019 nur knapp 26 Prozent der hausärztlichen und fachärztlichen Praxen in Deutschland barrierefrei zugänglich. Von 1.365 gynäkologischen Arztpraxen wurden laut einer Studie der Universität Bielefeld sogar nur 6 Prozent als barrierefrei erfasst.
„Es ist wirklich kaum zu glauben, dass es im Jahr 2021 noch immer kein Gesetz gibt, dass das Gesundheitswesen sektorenübergreifend zur Barrierefreiheit verpflichtet“, kritisiert Inklusionsaktivist Raul Krauthausen. „Und wenn ich von Barrierefreiheit spreche, meine ich nicht, dass der Eingang zur Arztpraxis keine Stufen hat.“ Ein barrierefreier Zugang zu Gesundheit umfasse die Behandlung in verständlicher Sprache, verfügbare Gebärdensprachdolmetschung, flexible Untersuchungseinrichtungen und Personal, das im Umgang mit Menschen mit Lernbehinderungen und Mehrfachbehinderungen geschult ist, so Krauthausen weiter.
Die neue Regierung deutet im Koalitionsvertrag nur sehr vage an, dass sie das Problem der Gesundheitsversorgung für Menschen mit Behinderungen auf dem Schirm hat. Neben allerlei anderer Lebensbereiche wolle man das öffentliche und private Leben auch im Gesundheitsbereich barrierefrei machen. Wie und wann – darüber schweigt sich die neue Regierung leider aus.
Der einzige konkrete Bezugspunkt: ein Aktionsplan für ein barrierefreies Gesundheitssystem soll erarbeitet werden. „Wir brauchen nicht den 48. Aktionsplan zum Thema Gesundheit, wir brauchen Taten“, erklärt Constantin Grosch von den Sozialheld*innen. „Bis heute gibt es nicht einmal einheitliche Erhebungen und Standards, mit denen Informationen zur Barrierefreiheit von Arztpraxen für Menschen mit Behinderungen zur Verfügung gestellt werden. Das muss sich schleunigst ändern.“
Ihrem Motto „Einfach mal machen“ bleiben die Sozialheld*innen auch bei diesem Thema treu: Am 1. Dezember startete ein von der Robert Bosch Stiftung gefördertes Projekt, mit dem die Sozialheld*innen untersuchen, welche Informationen behinderte Menschen brauchen, um eine für sie geeignete haus- und fachärztlichen Praxis aufsuchen zu können. „Wir arbeiten daran, Standards für die Erfassung und Dokumentation von Barrierefreiheitskriterien in der Gesundheitsversorgung zu entwickeln, die sich an den Bedürfnissen der Patient*innen orientieren“, so Constantin Grosch. „Die neue Regierung muss dann dafür sorgen, dass es für Arztpraxen verpflichtend wird, Informationen über den barrierefreien Zugang zur Verfügung zu stellen. Und die Praxen müssen natürlich auch in der Lage sein, Menschen mit Behinderungen überhaupt adäquat versorgen zu können.“
Über die Sozialheld*innen Die Sozialheld*innen arbeiten seit über 15 Jahren an Lösungen für mehr Teilhabe und Barrierefreiheit. Sie verstehen sich als konstruktive Aktivist*innen, die sich mittels moderner Kommunikation und Technologien für eine bessere Welt für alle einsetzen. Dafür wurden sie unter anderem mit dem Deutschen Engagementpreis, dem Deutschen Bürgerpreis, dem World Summit Award, dem Smart Accessibility Award und dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet.
Kleine Vorrede: Was mich bei all den vielen Berichten über Impfschlangen, Impfstellen und Impfungen irritiert, ist die Tatsache, dass die Zahl der vollständig Geimpften bundesweit immer noch unter 70 Prozent liegt. Heute werden mir in der Corona-Warn-App 68,7% angezeigt. Mindestens einmal geimpft sind demnach 71,6%.
Im Hochsauerland gibt es sehr viele Möglichkeiten sich impfen zu lassen. Einmal bei den Impfstellen des HSK selbst und dann noch bei den niedergelassenen Ärzt*innen:
Erstere veröffentlich ich seit Monaten hier im Blog, letztere findet man auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (s.o.).
Wer sich ein wenig bemüht, sollte seine 3. Impfung nach weniger als sechs Monaten im Arm haben.
Noch eine Bitte: Lasst euch nicht durch die neue Mutation Omikron verunsichern. Mit Pieks ist auf jeden Fall besser als ohne Pieks.
Motto: Impfen, Maske, Abstand. Die Maske sollte nicht irgendein Alibi Schlabberdings sein, sondern mindestens FFP2 und manchmal sogar FFP3.
Bleibt gesund. Man liest sich.
Die PM des HSK von heute:
Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist für Donnerstag, 02. Dezember, 9 Uhr, gegenüber dem Vortag 82 Neuinfizierte und 68 Genesene aus. Damit gibt es aktuell 706 Infizierte, 12.516 Genesene sowie 218 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.
Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 189,6 (Stand 02. Dezember, 0 Uhr). Stationär werden 23 Personen im Krankenhaus behandelt, acht intensivmedizinisch und davon werden fünf Personen beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt nun 13.440.
Vom Infektionsgeschehen sind aktuell ein Krankenhaus, zwei Pflegeeinrichtungen, zwei soziale bzw. medizinische Einrichtungen, 44 Schulen und sieben Kindertagesstätten betroffen.
Die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises hat ihr Impfangebot um weitere Termine erweitert. Gemeinsam mit der DRK bietet das Impfteam ab Montag, 6. Dezember, jeden Montag (12 – 18 Uhr) und Dienstag (09 – 15 Uhr), in der Schützenhalle in Sundern-Westenfeld, Westenfelder Str. 23, Impfungen an.
Folgende Termine finden in den kommenden zwei Wochen statt, darüber hinaus können Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de weitere Termine und Infos nachlesen.
16.12.2021 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str. 19, 12-18 Uhr
17.12.2021 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str. 19, 09-15 Uhr
Feste Impfangebote finden Interessierte jede Woche von Mittwoch bis Samstag, 14-20 Uhr, im Kulturzentrum Arnsberg-Neheim, Berliner Platz 5.
Ebenso bietet das Klinikum Hochsauerland (montags bis freitags, 15 bis 20 Uhr) auf dem Bildungscampus Petrischule in Arnsberg-Hüsten mit vorheriger Terminvereinbarung Impfungen an sowie der Impfpoint in Neheim (montags bis sonntags).
Die HSK-Impfstellen sind mit ausreichend Personal bzw. Ärzten besetzt, sodass keine lange Wartezeiten entstehen.
Mitzubringen sind Personalausweis, Impfausweis und ggf. die Impfmappe mit den Unterlagen der 1. bzw. 2 Impfung. Um den Prozess zu beschleunigen, bitte vorab unter dem Link: www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html den Aufklärung-, Einwilligung- und Anamnesebögen zum vorgezogenen Ausfüllen herunterladen und zum Impftermin mitbringen.
Wer möchte nicht gerne um die Welt reisen und erleben, was unser Planet zu bieten hat? Die Mathe-Wichtel sind jedenfalls neugierig und ziehen los, um die Welt in ihrer großen Vielfalt zu erkunden. Ob Wüste, Steppe, Polarkreis, Gebirge oder Großstädte – überall treffen sie auf Herausforderungen, wie den Klimawandel, nachhaltige Mobilität oder unsere Gesundheit.
Sie erleben, wie man mit Mathematik die Komplexität unserer Welt beschreiben und gesellschaftliche Fragestellungen untersuchen kann. Was sie dabei entdecken, können Schüler*innen, Lehrkräfte und alle Interessierten ab dem 1. Dezember wieder mit den beliebten, digitalen Mathe-Adventskalendern herausfinden. Die täglichen Mathe-Rätsel aus der weihnachtlichen Welt der Wichtel garantieren Spaß am Knobeln, Entdecken und Erforschen.
Deshalb lautet das diesjährige Motto der Mathe-Adventskalender auch „Mathe global denken – Mit den Mathe-Wichteln die Welt erkunden!“
Auf www.mathekalender.de laden die digitalen Mathe-Adventskalender von „Mathe im Leben“ und vom Forschungszentrum der Berliner Mathematik MATH+ vom 1. bis 24. Dezember dazu ein, die verschiedensten Bereiche der Mathematik auf ihrer Weltreise zu entdecken.
Spannende und knifflige mathematische Herausforderungen, hübsch verpackt in weihnachtliche Geschichten, geben täglich Einblicke in sinnvolle Anwendungen und aktuelle Forschungsthemen der Mathematik. Sie zeigen: Mathematik ist mehr als Rechnen!
Auch in diesem Jahr gibt es wieder tolle Preise für Einzelspielerinnen, Klassen, Kurse und Schulen zu gewinnen.
Die Mathe-Adventskalender stehen unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Die geschäftsführende Ministerin Anja Karliczek betont die Bedeutung des Wettbewerbs, der jährlich über 170.000 Schülerinnen sowie 15.000 Erwachsene aus 55 Ländern begeistert: „Ich freue mich sehr, dass die Mathe-Adventskalender jedes Jahr so viele Schülerinnen und Schüler zur Beschäftigung mit Mathematik motivieren und herausfordern. Denn es ist für unser Land sehr wichtig, dass wir junge Menschen für MINT-Fächer gewinnen. Ich wünsche den Mathekalendern viel Erfolg, spannende Aufgaben und viele neugierige und aktive Teilnehmerinnen und Teilnehmer.”
Mathe im Advent ist ein Breitenwettbewerb für Schülerinnen der Grund- und Mittelstufe aller Schulformen und Leistungsniveaus. Die Wichtel-Geschichten fördern mathematisches Entdecken, logisches Denken, Kreativität und bereiten viel Spaß. Neben dem Einzelspiel, in dem jeder für sich selbst knobelt, fördert das Klassenspiel das Problemlösen, mathematisches Kommunizieren sowie das Argumentieren im Klassenverband.
Der MATH+ Adventskalender richtet sich an pfiffige Schülerinnen ab der 10. Klasse und interessierte Erwachsene. Die 24 kniffeligen Aufgaben des MATH+ Kalenders werden von den Wissenschaftlerinnen des Exzellenzclusters MATH+ in Berlin und ihren niederländischen Kolleginnen entwickelt. Sie ermöglichen faszinierende Einblicke in die aktuelle anwendungsorientierte Mathematikforschung und den Berufsalltag von Mathematikerinnen.
Mathe im Advent wird von der Mathe im Leben gemeinnützige GmbH in Kooperation mit der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ausgerichtet. Hauptförderer des bundesweiten Schülerwettbewerbs „Mathe im Advent“ sind die Gisela und Erwin Sick Stiftung sowie die Klaus Tschira Stiftung. In vielen Regionen wird das kostenpflichtige Klassenspiel an Schulen durch Regionalförderer ermöglicht, wie z. B. im Regierungsbezirk Freiburg (Gisela und Erwin Sick Stiftung), in den Stadtteilen Berlin-Neukölln & Märkisches Viertel (Berliner helfen e.V. – eine Initiative der Berliner Morgenpost) und im Kreis Lippe (Lippeimpuls – Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe). 2021 gibt es vier neue Regionalförderungen, und zwar im gesamten Bundesland Bremen (Thermo Fisher Scientific) sowie in der Stadt und dem Landkreis Bayreuth (Bayreuther Sparkasse), in Leverkusen (Bürgerstiftung Leverkusen) und in 20 Schulen der Region Trier (Nikolaus Koch Stiftung).
Der MATH+ Adventskalender ist ein Projekt des Forschungszentrums der Berliner Mathematik MATH+ in Kooperation mit der niederländischen Mathematik-Initiative 4TU.AMI. MATH+ ist der gemeinsame Exzellenzcluster der drei Berliner Universitäten FU, HU, TU und der beiden mathematischen Forschungsinstitute WIAS und ZIB.
Nachdem die Preisverleihung leider im letzten Jahr ausfallen musste, hoffen wir sehr darauf, die Gewinner*innen der Mathe-Adventskalender 2021 am 11. Februar 2022 in Berlin begrüßen zu können.
Datenübersicht zu den digitalen Mathe-Adventskalendern 2021
Registrierung: seit 1. November 2021 (weiterhin möglich)
Spielphase: – 27. Dezember 2021 (Mathe im Advent) – 31. Dezember 2021 (MATH+ Adventskalender)
Preisverleihung: Februar 2022 an der Freien Universität Berlin
Die Mitgliederversammlung des Naturparks Sauerland Rothaargebirge fand auf- grund der Corona-Pandemie digital statt – der Rückenwind für die Arbeit der Verantwortlichen war dennoch spürbar. (Foto: NPSR)
Das Naturerlebnis steht hoch im Kurs – nicht erst seit Beginn der Corona-Pandemie. Gleichwohl verstärkt sie den Wunsch der Menschen, in die Natur zu gehen.
Der Naturpark Sauerland Rothaargebirge (NPSR) erfüllt diesen Bedarf zielgerichtet – ebenfalls nicht erst seit der Auszeichnung durch den Verband Deutscher Naturparke zum Qualitätsnaturpark. Diese erhielt der NPSR allerdings erstmals – mit 434,75 von 500 möglichen Punkten. „Das ist ein unglaublicher Sprung, der nur dank der strukturierten Zusammenarbeit aller möglich war. Deshalb geht mein herzlicher Dank an alle Beteiligten“, erklärte Bernd Fuhrmann jetzt im Rahmen der Mitgliederversammlung, die unter Corona-Bedingungen digital stattfand.
Der NPSR-Vorsitzende wusste um die Wirkung der Auszeichnung: „Wir sind mit viel Fahrt in der Umsetzung unserer Projekte. Deshalb ist das ein tolles Ergebnis, aber auch Verpflichtung zugleich. Wir wollen der erste digitalisierte Naturpark in ganz Deutschland werden – und wir wollen in allen 43 Mitgliedskommunen mindestens eine Naturparkschule etablieren“, konstatierte Bernd Fuhrmann.
Tatsächlich treffen Angebot und Strukturen des NPSR den Zeitgeist. Allein die Zugriffszahlen auf die Internetseite www.npsr.de der ersten zehn Monate im Jahr 2021 (115.310 Zugriffe) sind ein Beweis für die Lust auf Natur. „Die Natur und der Wunsch in die Natur zu gehen, sind noch näher als bisher in den Fokus der Menschen gerückt“, wusste auch Detlef Lins. Der NPSR-Geschäftsführer betonte zugleich, dass das Interesse am Angebot weit über die regionalen Grenzen hinaus reicht: Die meisten Interessenten kommen aus Köln, Dortmund, Düsseldorf, Berlin und Hamburg. „Viele Besucher stammen aus den Ballungszentren“, erklärte Detlef Lins. Das große Interesse am qualitativ hochwertigen NPSR-Angebot ist letztlich auch Anerkennung für die Arbeit des gesamten Teams.
Zugleich ist es gelungen, die NPSR-Arbeit auf Landesebene zu etablieren. Mit Maja Röse hat die Koordinatorin für Naturparkarbeit in NRW im Vorjahr ihre zunächst befristete Tätigkeit aufgenommen. „Es ist wichtig, dass diese Stelle, diese Arbeit verstetigt und institutionalisiert wird“, forderte der Geschäftsführer.
Das Angebot des NPSR ist ganzheitlich aufgestellt – insgesamt sechs Infozentren bieten Anlaufpunkte für Menschen aus nah und fern. Zudem setzen die Verantwortlichen auf generationenübergreifende Umweltbildung – auch und gerade als Beitrag gegen Klimawandel und für eine nachhaltige Lebensweise. „Das Interesse an Naturparkschulen und -kitas wächst weiter, gerade deshalb wollen wir sie in der Fläche etablieren“, freute sich Detlef Lins.
Flankierend dazu veranstaltet der NPSR Naturaktions- und Naturentdeckertage, um Kindern die natürliche Vielfalt in all ihren Facetten vor Augen zu führen. Ebenso wie den gegenseitigen Austausch, den die erste Naturparkschule im NPSR – die Ludwig-zu-Sayn-Wittgenstein-Schulein Bad Berleburg – auf eine neue Ebene hebt. Im Rahmen einer seit 2019 bestehenden Kooperation im Rahmen des EU-Projektes ERASMUS+ besteht eine Zusammenarbeit mit dem Gymnasium aus Konitsa, der Partnerschule aus dem griechischen Geopark Vikos Aoos. Lehrkräfte aus dem Süden Europas waren jüngst in der Stadt der Dörfer vor Ort, um einen Schüleraustausch vorzubereiten – ein Gegenbesuch aus Bad Berleburg ist für das kommende Frühjahr geplant. Dabei steht vor allem eines im Vordergrund: Nachhaltigkeit. Denn nur auf diese Weise bleibt das Naturerlebnis im NPSR dauerhaft erhalten, „daran wollen und werden wir mit unserem tollen Team weiter arbeiten“, konstatierte Bernd Fuhrmann.
INFOS zum Naturpark Zahlreiche Projekte hat der Naturpark Sauerland Rothaargebirge (NPSR) angestoßen. Im gesamten Gebiet sind und werden Trekkingplätze entstehen, die Camping-begeisterten Menschen ein Erlebnis direkt im NPSR bieten. Im Rahmen des Landeswettbewerbs „Naturparke.2024.NRW“ geht es unter dem Motto „Natürlich. Regional. Wunderschön“ um Naturschutz und Biodiversität. Im Wald-Klima-Lernort Hohe Bracht wollen die Verantwortlichen Samen von alten Bäumen aus dem Naturpark sichern, um unter dem Brennglas des Klimawandels die biologische Vielfalt durch Erhalt der Genressourcen der ältesten Bäume zu sichern. Dabei will der NPSR möglichst viele Menschen zum Mitmachen bewegen, um das Thema nachhaltig zu etablieren. Eine wissenschaftliche Begleitung erfolgt dabei durch die Universität Siegen.
Die Entwicklung der 7-Tage-Inzidenzen im HSK seit dem 10. November 2021. (Quelle: COVID-Dashboard HSK)
Mit Stand von Mittwoch, 01. Dezember, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis kreisweit 93 Neuinfizierte und 48 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 196,1 (Stand 01. Dezember, 0 Uhr).
Die Statistik weist damit 692 Infizierte, 12.448 Genesene sowie 218 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Stationär werden 21 Personen behandelt, sechs intensivmedizinisch und davon werden vier Personen beatmet.
Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 13.358. Die infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (171), Bestwig (25), Brilon (106), Eslohe (9), Hallenberg (24), Marsberg (112), Medebach (12), Meschede (62), Olsberg (37), Schmallenberg (44), Sundern (52) und Winterberg (38).
Blick in die Ausstellung „Im Westen viel Neues“ (Foto: Sauerland-Museum)
Begleitend zur Ausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ bietet das Sauerland-Museum kreative Workshops an.
Im Workshop „Zeichnen wie Macke“ werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt im Museum aktiv. Vor dem Exponat wird das schnelle Erfassen von Komposition, Form- und Farbgebung geübt. Technik und Methodik des Künstlers werden praktisch nahe gebracht, dabei wird abstrahierendes, minimalistisches Zeichnen vermittelt. Auf diese Weise werden Kunststile und kunsthistorische Inhalte im kreativen Tun vermittelt, was zu einem tieferen und nachhaltigeren Zugang zur Kunst führt.
Termine: Mittwoch, 15. Dezember, 15-17 Uhr oder Dienstag, 18. Januar, 16-18 Uhr Zielgruppe: Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene Preis: 12 Euro inkl. Eintritt und Material. Mitzubringen ist ein eigener Skizzenblock. Teilnehmer: mind. 5 Teilnehmer, max. 15 Teilnehmer
Weitere Informationen und Anmeldungen auf der Homepage www.sauerland-museum.de Bei allen Führungen und Veranstaltungen gilt die 2G-Regel (geimpft, genesen).
Mit Stand von Dienstag, 30. November, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 45 Neuinfizierte und 177 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 185,7 (Stand 30. November, 0 Uhr).
Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist damit 647 Infizierte, 12.400 Genesene sowie 13.265 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 18 Personen behandelt, fünf werden intensivmedizinisch betreut und vier Personen werden beatmet.
Der Hochsauerlandkreis muss zwei weitere Todesfälle vermelden. Am 28. November sind eine 82-jährige Frau aus Marsberg und ein 82-jähriger Mann aus Arnsberg verstorben. Damit sind es jetzt 218 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.
Vom Infektionsgeschehen sind ein Krankenhaus, zwei Pflegeeinrichtungen, zwei soziale bzw. medizinische Einrichtungen, 43 Schulen und fünf Kindertagesstätten betroffen.
Der Hochsauerlandkreis weist daraufhin, dass ab Mittwoch, 01. Dezember, das Betreten der Kreishäuser und Nebenstellen nur noch mit einem 3G-Nachweis (geimpft/genesen/getestet) erlaubt ist. Ein negativer Testnachweis kann in Form eines Bürgertests (nicht älter als 24 Stunden) oder eines PCR-Testes (nicht älter als 48 Stunden) erfolgen. Schülerinnen und Schüler sowie Kinder bis zum Schuleintritt benötigen keinen Testnachweis.
Weitere Regelungen für Besuche in den Dienststellen, sind eine vorherige Terminabsprache, das Einhalten von Abstands- und Hygieneregeln sowie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (mindestens medizinische Maske).
Kantinenbesucher im Kreishaus Meschede, die nicht Beschäftigte des Kreises sind, müssen ab sofort die 2G-Regel (vollständig geimpft/genesen) erfüllen, es sei denn die Nutzung dieser Kunden beschränkt sich auf das bloße Abholen von Speisen und Getränken.