Winterberg. (spd_pm) Harald Koch wird sich als Kandidat der Sozialdemokraten der kommenden Bürgermeisterwahl stellen.
In der gemeinsamen Konferenz von Fraktion und Stadtverbandsvorstand am 7. März wurde der 55-Jährige einstimmig zum Kandidaten der SPD für die nächste Bürgermeisterwahl in Winterberg nominiert, die am 25. Mai diesen Jahres stattfindet. Der in Winterberg geborene Fraktionsvorsitzende der SPD lebt mit seiner Familie in Silbach.
Laut SPD-Stadtverbandschef Andreas Ott sprechen für Harald Koch vor allem die langjährige Leitungserfahrung in seinem Beruf, die sich in seinen Führungsqualitäten wiederfindet, seine kommunalpolitische Arbeit und sein vielfältiges ehrenamtliches Engagement. Harald Koch arbeitet als Einrichtungsleiter beim Caritasverband Brilon.
Als Sachkundiger Bürger war er von 1997 bis 1999 Mitglied des Schulausschusses, von 1999 bis 2004 Mitglied des Sport- und Kultur- sowie des Sozialausschusses. Seit 2004 ist er Ratsmitglied und seit 2009 Vorsitzender der SPD Ratsfraktion im Rat der Stadt Winterberg.
Mehr als 10 Jahre war Harald Koch Vorsitzender des Musikvereins Silbach. Als aktiver Sportler war er jahrelang im Vorstand des örtlichen Tennisvereins engagiert und vertrat die Fachschaft Tennis im Stadtsportverband. Außerdem unterstützt Harald Koch als Mitglied zahlreiche Vereine seines Dorfes. Auch dadurch ist der SPD-Kandidat schon jetzt im gesellschaftlichen Leben der Stadt fest verankert.
„Harald Koch besitzt ein klares politisches Profil und konkrete Ideen für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt. Er hat immer ein offenes Ohr für die Menschen, ihre Anregungen und Wünsche“, so der stellvertretende Bürgermeister Winterbergs Richard Gamm. „Dabei steht für ihn immer die Sache im Vordergrund; nicht das Ansehen der Person und auch nicht das Parteibuch. Harald Koch ist einer, der sich kümmert.“
Jörg Burmann (links) und Günter Hauers (foto: spd)
Winterberg. (spd_pm) Jörg Burmann wird erneut als Ortsvorsteher und Ratsmitglied bei der kommenden Kommunalwahl am 25. Mai 2014 im Höhendorf Altastenberg für den Rat der Stadt Winterberg kandidieren.
In der Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins Kahler Asten haben sich die Sozialdemokraten für eine weitere Direktkandidatur von Jörg Burmann im Wahlkreis 5 Winterberg-Altastenberg ausgesprochen und den 36-jährigen Angestellten und Gewerkschafter aus dem Straßenbetriebsdienst einstimmig nominiert. Als persönlicher Vertreter und Kandidat für die Reserveliste der SPD wird Günter Hauers antreten.
Jörg Burmann bedankte sich bei den Delegierten für das entgegengebrachte Vertrauen und die erneute Nominierung. In seinen anschließenden Ausführungen ging er auf die vielfältigen Herausforderungen der Winterberger Kommunalpolitik und die weitere Entwicklung des Ortsteils Altastenberg in den kommenden Jahren ein.
„Wenn die Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet Winterberg politische Veränderungen wüschen und fordern, so müssen sie auch für andere Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat bei der kommenden Kommunalwahl sorgen, um eine jahrelange Mehrheitsfraktion zu verhindern. In der letzten Legislaturperiode habe er sich konstruktiv in die gute Arbeit der Dorfgemeinschaft mit seinen Vereinen und Institutionen eingebracht und versucht die unterschiedlichen Interessengruppen und Meinungen in den vielen offenen Gesprächen fair und unparteiisch zu berücksichtigen.
Noch viel vor … Entwicklungskonzepte weiter voranbringen
Neben den vielen Ratssitzungen und Ausschusssitzungen habe er sich auch an zahlreichen Projekt und Arbeitskreissitzungen beteiligt, wie zum Beispiel dem Lenkungskreis der Höhendörfer, so der Ortsvorsteher. „Die engere Zusammenarbeit mit den Nachbarorten möchte ich im begonnenen Dorfentwicklungsprozess weiter mit voranbringen und zukünftig als Ansprechpartner für alle Höhendörfer da sein“. Eine neue Bürgerbuslinie, die Entwicklung eines gemeinsamen Radwegenetzes mit E-Bike Station und die Neugestaltung eines Kommunikationsplatzes in der Dorfmitte von Altastenberg sind angestrebte Schwerpunkte der politischen Arbeit in den nächsten Jahren und gibt Motivation für eine wiederholte Kandidatur.
Breites Netzwerk in der Politik aufgebaut
Seit dem Jahr 2004 engagiert sich Jörg Burmann kommunalpolitisch für den Raum Winterberg, seit dem hat er auch auf der übergeordneten Politikebene wichtige Kontakte aufbauen können.
Besonders der Dorfrundgang in Altastenberg im letzten Jahr mit dem ehemaligen Parteivorsitzenden und Vizekanzler der SPD, Franz Müntefering bleibt in sehr guter Erinnerung. Ebenso die Wahlkampfunterstützung für den jetzigen SPD Bundestagsabgeordneten im Hochsauerlandkreis Dirk Wiese aus Brilon, der ihm zukünftig auch eine enge Zusammenarbeit zugesichert hat.
Jörg Burmann wird darüber hinaus auf der Reserveliste des neuen Kreistags im Hochsauerland kandidieren. Er ist als persönlicher Vertreter für Hans-Walter Schneider (Siedlinghausen) von der Kreiswahlkonferenz nominiert worden.
Direkt- und Listenkandidaten der SBL vor dem Kreistag in Meschede v.l: Georg Knieb, Stefan Rabe, Dorothea Schulte-Huermann, Annette Loos, Reinhard Loos, Jörn Frederik Klemann, Matthias Schulte-Huermann, Siegfried Knoche, Stefan Wiese, Gabi Joch-Eren, Lutz Wendland, Dieter Eickelmann (foto: sbl)
Meschede. (sbl_pm) Die Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) wird auch bei der Kreistagswahl am 25. Mai 2014 wieder in allen 27 Wahlkreisen des HSK mit Direktkandidaten antreten. Für die einzelnen Wahlkreise wurden nominiert:
1
Arnsberg-Voßwinkel, Herdringen, Müschede
Dorothea Schulte-Huermann
2
Neheim-West
Christoph Voigt
3
Neheim-Ost
Jörn Frederik Klemann
4
Arnsberg-Hüsten
Yvonne Voigt
5
Arnsberg-Altstadt, Schreppenberg, Bruchhausen
Herbert Bartetzko
6
Alt-Arnsberg
Gerd Kistner
7
Arnsberg-Oeventrop, Rumbeck
Wilfried Schiwek
8
Sundern Nord/West
Roland Quentmeier
9
Sundern Süd/Ost
Matthias Schulte-Huermann
10
Sundern-Kernstadt
Klaus Korn
11
Meschede-West, Freienohl
Udo Steinke
12
Meschede-Nord, Eversberg
Georg Knieb
13
Meschede-Süd, Remblinghausen
Lutz Wendland
14
Eslohe
Gabriele Joch-Eren
15
Bestwig
Dr. Ahmet Arslan
16
Schmallenberg-Nord
Siegfried Knoche
17
Schmallenberg-Süd
Dieter Eickelmann
18
Schmallenberg-Ost
Stefan Wiese
19
Olsberg-Nord, Antfeld
Angelika Nottebaum
20
Olsberg-Süd, Winterberg-Siedlinghausen
Marianne Beumer
21
Winterberg-Mitte, Niedersfeld
Annette Isken
22
Hallenberg, Medebach
Stefan Rabe
23
Brilon-Nord
Christiane Kretzschmar
24
Brilon-Süd
Reinhard Loos
25
Brilon-Ost, Alme
Edith Schlömer-Bracht
26
Marsberg-Niedermarsberg, Westheim
Edmund Leisse
27
Marsberg-Obermarsberg, Bredelar
Annette Loos
Auf der Liste der SBL/FW bewerben sich für den Kreistag:
1
Reinhard Loos
2
Stefan Rabe
3
Gabriele Joch-Eren
4
Matthias Schulte-Huermann
5
Marianne Beumer
6
Stefan Wiese
7
Edith Schlömer-Bracht
8
Lutz Wendland
9
Annette Isken
10
Jörn Frederik Klemann
11
Gudrun Koch
12
Volker Gehrisch
13
Dieter Eickelmann
14
Roland Quentmeier
15
Dr. Ahmet Arslan
16
Wilfried Schiwek
17
Georg Knieb
18
Siegfried Knoche
19
Annette Loos
Landratskandidat Reinhard Loos
Als Kandidat für das Amt des Landrats wurde Reinhard Loos aufgestellt, der sich bereits bei der letzten Landrats-Wahl im Jahr 2005 um dieses Amt beworben hatte.
Die Sauerländer Bürgerliste möchte ihre intensive Sacharbeit auch im neuen Kreistag und seinen Ausschüssen fortsetzen. Zuletzt war sie mit einem Kreistagsmitglied sowie mit 16 Sachkundigen Bürgerinnen und Bürgern sowie Stellvertretern in den Ausschüssen des Kreistags vertreten.
Für die SBL/FW kandidieren Ratsmitglieder aus 6 Städten und Gemeinden des Kreisgebiets. Außerdem arbeitet sie mit lokalen Gruppen aus anderen Städten und Gemeinden zusammen, so dass eine enge Anbindung an die Teilgebiete des HSK gegeben ist.
Zur Wahl tritt die SBL/FW mit dem Motto an: „Bürger für Bürger – Wir mischen uns ein“
Wichtige Grundsätze für Kommunalpolitik im HSK sind aus Sicht der SBL/FW:
parteiunabhängig
regional
engagiert
bürgernah
transparent
Demnächst wird die SBL ihr ausführliches Wahlprogramm vorstellen.
Die Probleme mit dem Baugrund im Steilhang am Sauerlandmuseum waren absehbar. Die SBL hat im Kulturausschuss am 16.05.2013 und im Kreistag am 21.06.2013 deutlich auf die geologischen Risiken hingewiesen und daran erinnert, dass drei Hänge in der Nachbarschaft zum Sauerlandmuseum (Millionenkurve an der B7 bei Uentrop, Seltersberg, Scherse an der A46) nach dem „Anbaggern“ abgerutscht sind. Landrat und Verwaltung haben das damals ignoriert.
Erst nach dem umstrittenen Beschluss des Kreistags über die Erweiterung des Sauerlandmuseums wurde dann doch noch ein gründliches Bodengutachten in Auftrag gegeben. Das Ergebnis: Für sehr aufwendige Maßnahmen zur Sicherung der Baugrube, den geteilten Aufzugschacht, ein Jahr längere Bauzeit und erhöhte Planungskosten entstehen Mehrkosten von ca. 900.000 Euro, nicht nur von 500.000 Euro. Warum der Landrat dann 4 Monate wartete, bis er endlich seinen Informationspflichten nachkam und den Kreistag über das desaströse Ergebnis des neuen Bodengutachtens informierte, ist uns bisher nicht bekannt.
Die gleichzeitig von der Kreisverwaltung verkündeten Einsparungsmöglichkeiten in anderen Positionen sind sehr unsicher und haben inhaltlich mit dem Mehraufwand für die Sicherung des zerklüfteten Steilhangs nichts zu tun.
Zwar hat das Land tatsächlich seine Fördersumme um 389.000 Euro angehoben, aber nur, weil das Sauerlandmuseum als einheitliche Fördermaßnahme zusammen mit dem Blauen Haus betrachtet wird. Zum Blauen Haus hat die Kreisverwaltung gerade am 10. März in einer neuen Sitzungsvorlage mitgeteilt, dass sich der Eigenanteil des HSK gegenüber der ursprünglichen Planung um etwa eine halbe Mio Euro erhöht hat. Man kann die Erhöhung des Landeszuschusses also nicht losgelöst vom erheblichen Mehraufwand des Kreises für das Blaue Haus betrachten.
Es ist auch nicht richtig, dass beim Sauerlandmuseum die „verbleibende Lücke“ „durch die bereits vorhandene ,Reserve für Unvorhergesehenes’, die für solche Zwecke extra in die Finanzplanung eingestellt wurde“ geschlossen werden kann. Denn die Reserve von 300.000 Euro ist ausdrücklich nur für Unvorhergesehenes bei den Umbaumaßnahmen im denkmalgeschützten Altbau bestimmt. Diese Risiken bestehen weiter und haben nichts mit den Baugrundproblemen für den Erweiterungsbau zu tun. Die Reserve darf daher nicht zweckentfremdet werden.
Die WP schreibt, die Baukommission habe sich „einmütig“ für Variante A entschieden. Auch dies ist nicht richtig. In der Abstimmung gab es 4 Stimmen für Variante A und 1 Stimme für Variante B. A hat unstrittig deutliche optische und architektonische Vorteile, aber wesentlich höhere technische Risiken. Dies sieht auch das Architekturbüro in seiner Bewertungsmatrix so, die als Nachteile für Variante A bestätigt: “Lastabnehmende Wände sind hoch beansprucht” und “Risiko durch Lastumlagerungen höher”. Ist das, nach den aktuellen Erfahrungen, zu verantworten?
Immer noch ungeklärt sind die allgemeinen Baukosten für den Neubau. Laut Auskunft der Kreisverwaltung im Protokoll des Kulturausschusses sollen die Kosten je Kubikmeter umbauten Raums nur 436,68 Euro netto betragen. Das wäre für Museumsbauten ungewöhnlich niedrig. In der Sitzung der Baukommission wurden die Architekten zur Überprüfung aufgefordert, deren Ergebnis noch nicht vorliegt.
Fazit:
Die Entscheidung über das weitere Vorgehen sollte nicht im Hau-Ruck-Verfahren getroffen werden. Dass der Kreistag erst wenige Tage vor der Kreistagssitzung am 21.März über die neue Lage informiert wurde, haben Landrat und Kreisverwaltung zu verantworten. Notwendig ist jetzt eine gründliche Neubewertung der verbleibenden Möglichkeiten, auch unter Hinzuziehung von unabhängigen Sachverständigen. Sonst drohen weitere unangenehme und teure Überraschungen. Eine Entscheidung sollte daher Anfang Mai erfolgen.
Heute rief mich die Firma Tillmann- Wellpappe an mit der Aufforderung klarzustellen, dass der Bodenaushub in der Bodenverbesserungsmaßnahme Seidfeld nicht von Ihnen dort deponiert worden sei. Sie setzen mir ein Ultimatum bis 15 Uhr um dieses klarzustellen. Die Deponierung sei zwar zeitgleich zu ihrer Anbaumaßnahme erfolgt und sie sei auch vom gleichen Unternehmer durchgeführt worden, doch das Material vom Aushub ihrer Firma sei dort nicht deponiert worden.
Hierzu teile ich, auch in Absprache mir Herrn Korn, folgendes mit:
Auch auf mehrfache Nachfrage bei den Behörden haben wir keine Antwort darauf bekommen, wer die Bodenverbesserungsmaßnahme Seidfeld als Deponie benutzt hat. Von daher wissen wir nicht, wer dort deponiert hat. Allerdings hatten sowohl Herr Korn als auch ich aus der Akteneinsicht den Eindruck gewonnen, dass es ursprünglich vogesehen war, dort das Aushubmaterial der Firma Tillmann-Wellpappe zu deponieren. Sollte dies nicht der Fall gewesen sein, so entschuldigen wir uns ausdrücklich bei der Firma, allerdings sollten die Behörden hier, um weitere Spekulationen zu vermeiden, auch endlich klar benennen, zu welchen Zweck die Deponie angelegt wurde .
Sogenannte Bodenverbesserungsmaßnahmen im Bereich Seidfeld (foto: schulte-huermann)Sundern. (pressemitteilung) Im Folgenden veröffentlichen wir eine gemeinsame Stellungnahme von Klaus Korn und Matthias Schulte-Huermann zu Bodenverbesserungmaßnahmen im Bereich Sunder-Seidfeld. Beide sind Kreistagskandidaten der Sauerländer Bürgerliste (SBL).
Im Bereich Sundern-Seidfeld wurden in den vergangenen Monaten zwei Maßnahmen durchgeführt, die beide unter dem Begriff Bodenverbesserung laufen:
Im Talbereich der Settmecke wurde im Landschaftsschutzgebiet auf einer Feuchtwiese der Oberboden abgeschoben und seitdem eine Deponie angelegt. Nachfragen bei den zuständigen Behörden ergaben, dass es sich dabei um den Antrag eines Landwirts auf Bodenverbesserung handelt. Die Untere Landschaftsbehörde beim Kreis hat hierfür eine Befreiung von den Festsetzungen des Landschaftsplans erteilt.
Es ist für uns vollkommen unverständlich, wie vom Hochsauerlandkreis eine solche Maßnahme in dem Bereich genehmigt werden konnte:
Jedem ist doch offensichtlich, dass es sich hierbei nicht um eine Bodenverbesserung sondern um eine reine Abfallentsorgung bzw. Deponierung handelt. Offensichtlich sollte hier der Bodenaushub vom Anbau der Firma Tillmann (Update: s.o.) auf den Flächen eines Landwirts deponiert werden, hinzugekommen ist mittlerweile Bauschutt und Teerreste.
Festgesetzt ist der Bereich im Landschaftsplan als Landschaftsschutzgebiet zum Erhalt kleinflächiger Wiesentäler und Extensivgrünland. Durch die Genehmigung der Unteren Landschaftsbehörde wird dieser Schutz konterkariert, noch nicht einmal Ausgleichsmaßnahmen, die sonst bei Eingriffen üblich sind, wurden festgesetzt.
Auch der Vorsitzende des Landschaftsbeirats, Herrn Johannes Schröder, den wir in der Sache angeschrieben haben und der eigentlich auch für solche Sachverhalte zuständig ist, äußert sich nicht zum Thema.
Eine weitere Bodenverbesserungsmaßnahme wurde oberhalb im Wald durchgeführt: großflächig wurde dort Kompostmaterial, das mit Müllresten durchsetzt ist, ausgebracht.
Laut Bioabfallverordnung ist so etwas im Wald nicht erlaubt, bzw. bedarf einer Sondergenehmigung. Zuständig dafür ist die Kreisabfallbehörde, denn die Kompostwerke im Hochsauerlandkreis werden durch den Kreis mit der ordnungsgemäßen Entsorgung und Verarbeitung des Biomülls aus der braunen Tonne beauftragt. Auch hier fehlt offensichtlich eine Kontrolle durch die Behörden. Der Gebührenzahler, der die braue Tonne finanziert dürfte schon ein Anrecht darauf haben, dass hier nicht illegale Abfallentsorgung im Wald stattfindet.
Berlin/Brilon. (spd_pm) Vereine, Initiativen oder Projekte, die sich mit den Mitteln von Kunst und Kultur für Integration und Demokratie engagieren, können sich für den „Otto-Wels-Preis für Demokratie“ der SPD-Bundestagsfraktion bewerben.
Den Gewinnerinnen und Gewinnern winken Geldpreise und eine Einladung nach Berlin, wie der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese mitteilt.
Mit dem „Otto-Wels-Preis“ zeichnet die SPD-Bundestagsfraktion gemeinnütziges Engagement für Demokratie und Toleranz aus. „In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf Initiativen im Bereich Kunst und Kultur“, sagt Wiese. Im Hochsauerland sind viele Menschen in Kulturvereinen, Kulturzentren, Chören und anderen kulturellen Initiativen aktiv und sorgen mit Projekten, Ideen und kreativer Leidenschaft für interkulturelles Verständnis und soziale Integration. „Diese Projekte und Initiativen suchen wir, um ihr Engagement zu würdigen“, so Wiese.
Sie haben eine Kulturinitiative ins Leben gerufen, mit der Sie sich gegen Rechtsextremimus einsetzen? Sie organisieren Konzerte oder Kunstevents, um die soziale Integration von Jugendlichen zu fördern? Sie bauen mit einem gemeinnützigen Projekt kulturelle Brücken? Dann können Sie sich für den „Otto-Wels-Preis“ bewerben.
Das Teilnahmeformular und weitere Informationen sind abrufbar unter www.spdfraktion.de/ottowelspreis. Einsendeschluss ist der 31. März 2014. Unter allen Einsendungen wählt eine Jury der SPD-Bundestagsfraktion drei Sieger aus. Diese werden im Mai zum prominent besuchten Frühjahrsempfang der Fraktion nach Berlin eingeladen, wo sie für ihr soziales Engagement ausgezeichnet werden.
Brilon. (bbl_pm) Auch bei der Kommunalwahl am 25.Mai 2014 tritt die Briloner Bürger-Liste (BBL) wieder in allen 19 Wahlbezirken an, um die Arbeit der letzten Jahrzehnte im Briloner Rat fortzusetzen. Es kandidieren 10 Frauen und 9 Männer, im Alter zwischen 18 und 67 Jahren. Für die einzelnen Wahlbezirke wurden nominiert:
1
Altenbrilon / Wülfte
Frauke Müthing
2
Kreuziger Quartal / Möhnestraße
Dr. Hans-Günther Bracht
3
Niederes Quartal
Doris Finger
4
Drübel
Monika Brandenburg
5
Helle
Annette Loos
6
Itzelstein / Hollemann
Reinhard Loos
7
Derkeres Quartal / Kalvarienberg
Christiane Kretzschmar
8
Müggenborn / Schulzentrum
Hannelore Majewski
9
Oberes Quartal
Franz Humpert
10
Ratmerstein / Eichholz
Anne Rabeneck
11
Altenbüren / Esshoff
Clemens Cichosch
12
Scharfenberg / Rixen
Rune Hattig
13
Alme
Johannah Kretzschmar
14
Madfeld
Uli Wagner
15
Thülen
Beate Ritter
16
Rösenbeck / Radlinghausen / Nehden
Antonius Heppe
17
Messinghausen / Bontkirchen
Lukas Leisse
18
Hoppecke
Edmund Leisse
19
Gudenhagen-Petersborn / Brilon-Wald
Edith Schlömer-Bracht
Listenkandidaten der BBL sind:
1
Christiane Kretzschmar
2
Reinhard Loos
3
Edith Schlömer-Bracht
4
Frauke Müthing
5
Edmund Leisse
6
Doris Finger
7
Uli Wagner
8
Anne Rabeneck
9
Lukas Leisse
10
Annette Loos
11
Antonius Heppe
12
Beate Ritter
13
Dr. Hans-Günther Bracht
Als Bürgermeisterkandidatin tritt Christiane Kretzschmar an.
Es hat sich wieder ein Redaktionsteam gebildet, das derzeit die Wahlzeitung der BBL vorbereitet. Der Wahlkampf steht unter dem Motto „Mit uns wird Brilon grün“. Zu den wichtigen Zielen der BBL gehört, sich für eine intakte Umwelt sowie sichere und bezahlbare Energie einzusetzen, für soziale Gerechtigkeit, für Bildung und für gute Schulen zu kämpfen und Konsequenzen aus dem demografischen Wandel zu ziehen. Die BBL will auch weiterhin streng öffentlich und transparent arbeiten und unbequem sein.
Hintere Reihe v.l.: Dirk Wiese, MdB; Franz Schrewe Bürgermeister der Stadt Brilon; Reinhard Prange, 2. Vorsitzender; Heinz Scharfenbaum; Vordere Reihe v.l: Christof Bartsch, Vorsitzender; Peter Porada, Vorsitzender des Seniorenbeirats ; Ulla Koth; Christa Hilkenbach und Udo Adamini (foto: bürgerhilfe)
Am Abend des 28. Februar 2014 fand in der Gaststätte des Kolpinghauses in Brilon die diesjährige Mitgliederversammlung der Bürgerhilfe Brilon e.V. statt.
Der 1. Vorsitzende Dr. Christof Bartsch konnte in dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal nicht nur die zahlreich erschienenen Mitglieder sondern auch das Mitglied mit der Mitglieds-Nr. 1 – Herrn Bürgermeister Franz Schrewe – begrüßen. Ebenso als Mitglieder der ersten Stunde wurden der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese und der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Peter Porada, begrüßt. Es folgte die erfreuliche Feststellung, dass der Verein mittlerweile auf 198 Mitglieder gegenüber 152 vor genau einem Jahr angewachsen ist und weiter wächst. „Pressemitteilung zur Mitgliederversammlung der Bürgerhilfe Brilon e.V.“ weiterlesen
Die Kriegs-Relikte spielen auch Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkrieges eine große Rolle. Laufend werden alte Luftbilder und Filme zu unentdeckten Sprengkörpern und Weltkriegsbomben und ihre mögliche Lage ausgewertet. Dabei kennt man weder die Zahl noch die Lage solcher abgeworfenen Bomben, doch liefern Technik und neue Verfahren laufend aktuelle Auswertungen und Informationen.
Im Rahmen aktueller Planungen am Hillebachstausee in Winterberg Niedersfeld ist ein Blindgängerverdachtspunkt entdeckt worden. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Prüfung der vorliegenden Unterlagen aus der Bauzeit des Stausees konnte der Verdachtspunkt bisher jedoch nicht eindeutig ausgeräumt werden. Auch bisher vorliegende Augenzeugenberichte aus der Kriegszeit liefern keine konkreten, sicheren Angaben. Derzeit versucht die Stadt Winterberg, weitere Zeitzeugen zu finden und bittet in diesem Zusammenhang auch alle Personen, die Angaben zum Bau der Talsperre machen können, sich bei der Stadt Winterberg zu melden (Fachbereichsleiter Ordnung Andreas Hester Tel.: 02981/800-201, Email: andreas.hester@winterberg.de).Ehemalige Bauleiter und Bautagebücher und jeder Hinweis, ob jemals eine Bombe gefunden wurde und ob man das Erdreich im Bereich der Staumauer bis auf den Felsen abgetragen hat usw. können bei der Aufklärung hilfreich sein. Nach der bisherigen Einschätzung handelt es sich bei dem möglichen Blindgänger um eine im Kriegsjahr 1945 abgeworfene Fliegerbombe.
Die Talsperrenaufsicht und der Kampfmittelbeseitigungsdienst bei der Bezirksregierung Arnsberg, der Hochsauerlandkreis sowie die Stadt Winterberg bzw. die Stadtwerke Winterberg haben die Situation und die mögliche Gefahrenlage gemeinsam analysiert und die Stadt Winterberg gebeten, den Wasserspiegel aus Sicherheitsgründen unverzüglich, präventiv abzusenken. Dies wird ab Freitag, 28. Februar nach und nach geschehen. Nur so kann eine ggf. vorhandene Gefährdung für die unterhalb des Sees lebende Bevölkerung mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Sobald neue Informationen vorliegen werden die Stadt Winterberg und die Bezirksregierung über das weitere Vorgehen berichten.
Info:
Die Hillebachtalsperre ist eine 1978 im Winterberger Ortsteil Niedersfeld errichtete Talsperre, die der Freizeit- und Wasserkraftnutzung dient. Sie hat ein Fassungsvermögen von 365.000 m³. Die Wasseroberfläche umfasst eine Fläche von 8,5 ha, das Stauziel liegt bei 544 Metern. Eigentümerin ist die Stadt Winterberg, die den Betrieb der Anlage auf die Stadtwerke übertragen hat. Die Stauanlage unterliegt der Talsperrenaufsicht der Bezirksregierung Arnsberg.
Der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) unterstützt die Ordnungsbehörden der Städte und Gemeinden beim Schutz der Bevölkerung vor Gefahren, die von Kampfmitteln aus den Weltkriegen ausgehen. Der zur Bezirksregierung Arnsberg gehörende
KBD – Westfalen Lippe hat seinen Sitz in Hagen mit Außenstellen in Münster und Detmold. Die Tätigkeit des Kampfmittelbeseitigungsdienstes umfasst die vier Teilbereiche Luftbildauswertung, Kampfmitteldetektion/-ortung, Kampfmittelräumung und Kampfmittelvernichtung/endgültige Beseitigung.
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