Rette sich wer (k)mann. Der Weltmännertag fällt an den Schulen aus. Nur ein Viertel der Lehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in NRW sind Männer.

Verabschieden sich die Männer aus dem LehrerInnenberuf? (grafik: it.nrw)
Verabschieden sich die Männer aus dem LehrerInnenberuf? Selbst an der einstigen Männerhochburg Gymnasium ist das „starke“ Geschlecht immer schwächer vertreten. (grafik: it.nrw)

Düsseldorf. (itnrw/zoom) Die „Verweiblichung“ des LehrerInnenberufs schreitet voran. Laut Statistik von IT.NRW ist der Männeranteil an allen Schulformen gesunken. Sogar in der alten Männerhochburg Gymnasium liegt der Männeranteil am Lehrpersonal im Schuljahr 2014/2015 nur noch bei 42,4 %, während er 2004/2005 noch 52,8% betragen hatte.

Selbst in der „Macho-Metropole“ Winterberg ist der Anteil von Lehrern am Gymnasium von 73,5% auf 52,5% gesunken.

Angesichts der Zahlen stellen sich einige Fragen, die ich erst einmal offen lasse.

Aus welchen Gründen meiden Männer mehr und mehr den Lehrerberuf? Aus welchen Gründen sinkt die Attraktivität der Schulen als Berufsfeld?

Eine Hypothese meinerseits ist, dass die Männerflucht mit dem sinkenden Status und der veränderten Ausbildung von LehrerInnen korrespondiert.

Wie allerdings sehen die Zahlen für die Schulleitungen in den entsprechenden Schulen aus? Wie ist der Trend des Anteils der Männer in Leitungsfunktionen unseres Schulsystems?

Nun aber die Meldung von IT.NRW:

Von den 153 343 hauptamtlichen bzw. hauptberuflichen Lehrkräften an den allgemeinbildenden Schulen (ohne zweiten Bildungsweg) in Nordrhein-Westfalen sind gut ein Viertel (28,6 Prozent) Männer. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt anlässlich des Weltmännertages (3. November 2015) mitteilt, ist der Anteil der männlichen Lehrkräfte gegenüber dem Schuljahr 2013/14 um 0,5 Prozentpunkte und gegenüber dem Schuljahr 2004/05 um 4,6 Prozentpunkte gesunken.

Wie die Grafik zeigt, war die Männerquote beim Lehrpersonal im Schuljahr 2014/15 an allen Regelschulformen niedriger als noch vor zehn Jahren. Bei der Unterrichtung der jüngsten Schüler waren die Männeranteile am niedrigsten: Der Lehreranteil an Grundschulen hat sich von 2004 (11,2 Prozent) bis 2014 (8,9 Prozent) verringert.

Den höchsten Männeranteil gab es in NRW mit 42,4 Prozent an Gymnasien; vor zehn Jahren hatte diese Quote noch bei 52,8 Prozent gelegen. Die innerhalb der letzten vier Schuljahre neu hinzugekommenen PRIMUS-Schulen (18,2 Prozent), Gemeinschafts- (29,1 Prozent) und Sekundarschulen (29,8 Prozent) wiesen niedrigere Männeranteile auf als Gesamtschulen (37,8 Prozent), Freie Waldorfschulen (34,3 Prozent), Hauptschulen (33,4 Prozent) und Realschulen (32,5 Prozent). An den Förderschulen war im Schuljahr 2014/15 jede vierte Lehrkraft männlich (24,8 Prozent).

Ergebnisse für Gemeinden, Städte und Kreise finden Sie hier.

Kulturtipps für Kurzentschlossene: „Erkennen Sie die Melodie“ sowie „Vom Sterben und vom Leben“

Einladung zum Remake der beliebten Rateesendung (foto: hester)
Einladung zum Remake der beliebten Rateshow „Erkennen Sie die Melodie“ (foto: hester)

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freundinnen und Freunde,

wie immer spät, aber hoffentlich nicht zu spät, lade ich Sie und Euch herzlich zu einigen spannenden Veranstaltungen im November ein. Ich freue mich auf ein Wiedersehen bei der einen oder anderen Gelegenheit.

Mit herzlichen Grüßen,
Maik Hester

___________________________________________

Freitag, 06. November 2015, 18.30 Uhr: „Erkennen Sie die Melodie“ in Haus Oveney

Die Rateshow „Erkennen Sie die Melodie“ mit begleitendem Gänsemenü feiert

am Freitag, den 6. November 2015 um 18.30 Uhr Premiere im Haus Oveney (Tel. 0234/799 888) am Kemnader See.

Seien Sie dabei, raten Sie mit und lachen Sie sich schief!

Im Stil der 70er-Jahre-Fernsehshows hat sich das Musikerteam Anne Behrenbeck und Maik Hester erweitert um den Moderator Matthias Echelmeyer. Die Jury, ohne die keine Fernsehshow stattfinden kann, bilden Claudia Michel und Beatrix Pfeufer.

Alle Beteiligten haben bereits im Erfolgsstück „Im Weißen Rössl“ mitgewirkt.

Die Gäste können mitraten und mitgewinnen.

Das Programm umfasst Musik verschiedener Genres von amerikanischem Pop bis Operette, lustige Fragen, Fernsehballett in Kleinformat, ein köstliches 3-Gänge-Gänsemenü und viel Spaß.

Die Karten für diesen nostalgisch-kultigen Abend mit Gänsemenü (oder vegetarischer Alternative) werden zum Preis von 45,- € gebucht über www.oveney.de oder 0234/799 888.

Es sind noch Rest-Karten verfügbar.

Wer es diesmal nicht schafft, dabeizusein, hat am Freitag, dem 04. Dezember noch einmal die Gelegenheit, wenn es heißt: „Erkennen Sie die Melodie?“ Anmeldeschluss ist dann der 27.11.2015

Fragen zu allen anderen Aktivitäten oder zu eigenen Festplanungen im Haus beantwortet Anne Behrenbeck, Haus Oveney, Oveneystr. 65, 44797 Bochum, Tel.: 0234/799 888 oder das Internet unter www.haus-oveney.com

_________________________________________________________________

Samstag, 07.11.2015, 19 Uhr
Dortmund, Pauluskirche, Schützenstraße

Vom Sterben und vom Leben – Dichterlesung von Franco Rest und musikalische Umrahmungen von „Get in touch…“ –
Bewegender Abend in der Pauluskirche

Franco Rest, bekannt als Mitbegründer der Hospizbewegung in Deutschland und Professor für Erziehungswissenschaften / Sozialphilosophie an der Fachhochschule Dortmund, hat seit 10 Jahren seine Wissenschaft von Sterben und Tod mit Gedichten und Erzählungen abgerundet. In seiner Dichterlesung am 7. November um 19 Uhr in der Pauluskirche wird er den Bogen spannen von der Besinnung des Lebens über Krisen und Krankheiten zu Sterben, Tod und Trauer.

Maik Hester (Bandoneon) spielt gemeinsam mit dem Gitarristen Thilo Champignon (foto: hester)
Maik Hester (Bandoneon) spielt gemeinsam mit dem Gitarristen Thilo Champignon (foto: hester)

Maik Hester (Bandoneon) und Thilo Champignon (Gitarre) umrahmen den Abend als Duo „Get in touch …“ mit eindrucksvollen und einfühlsamen Kompositionen von Astor Piazzolla.

Samstag, 07.11.2015 | PAULUSKIRCHE | Schützenstr. 35

Einlass: 18:30 Uhr | Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: AK: 10,00 EUR (kein Vorverkauf)

_______________________________________________________________

Eine Vorschau zum Auftritt von Maik Hester und Thilo Champignon in der Pauluskirche gibt es bereits am Freitag, 06.11.2015, ab 19.30 Uhr in der Lokalzeit im WDR Fernsehen (Studio Dortmund).


Dr. Maik Hester
Konzertakkordeonist, Akkordeon-Restaurator, Musikwissenschaftler
—————————————————————-

1 715 gleichgeschlechtliche Paare schlossen 2014 in NRW eine Lebenspartnerschaft

Die Daten für den HSK blau überstrichen (screenshot)
Die Daten für den HSK blau überstrichen. Zum Vergrößern auf die Grafik klicken. (screenshot)

Düsseldorf (IT.NRW). Im Jahr 2014 wurden in den nordrhein-westfälischen Standesämtern 1 715 gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften beurkundet; 866 männliche und 849 weibliche Paare gaben sich das „Ja-Wort”.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, entsprach das einer Lebenspartnerschaft pro 10 000 Einwohner. Damit liegen erstmals Angaben zur Begründung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften in Nordrhein-Westfalen vor. Seit dem vergangenen Jahr werden entsprechende Daten im Rahmen der Statistik der natürlichen Bevölkerungsbewegung bei den Standesämtern erhoben.

Frauen waren bei den im Jahr 2014 in Nordrhein-Westfalen begründeten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften im Durchschnitt 40,9 Jahre, Männer 43,9 Jahre alt. Eheschließende waren dagegen zum Zeitpunkt der standesamtlichen Trauung im Jahr 2014 mit 34,4 bzw. 37,3 Jahren um etwa sechseinhalb Jahre jünger. Der Altersunterschied der Lebenspartner lag bei 37 Prozent der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zwischen zwei und fünf Jahren.

Bei 84 Prozent der 2014 beurkundeten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften besaßen beide Personen die deutsche Staatsangehörigkeit. In 1,2 Prozent der Fälle waren beide Partnerinnen bzw. Partner Ausländer.

Die landesweit höchste Zahl an begründeten gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften wies im Jahr 2014 die Stadt Köln mit 302 Fällen auf. Auch im Verhältnis zur Bevölkerungszahl lag Köln mit 2,9 Partnerschaften je 10 000 Einwohner vorn. Auf den weiteren Plätzen lagen Düsseldorf (1,9) und Bonn (1,6). Die niedrigsten Werte ermittelten die Statistiker hier für den Kreis Höxter und den Hochsauerlandkreis (jeweils 0,3).

Wie die Statistiker weiter mitteilen, gab es nach den Ergebnissen des Mikrozensus in NRW im Jahr 2014 insgesamt 24 000 eingetragene gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften.

Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie hier.

„Blaulichtabend“ der SPD: Hilfsorganisationen arbeiten im Sauerland bei der Flüchtlingshilfe gut zusammen

Foto v.l.:  Albrecht Broemme, Bernd Krause, Dirk Wiese, Carsten Kersenbrock, Christian Dahm, Heiner Westermann (foto: spd)
Foto v.l.: Albrecht Broemme, Bernd Krause, Dirk Wiese, Carsten Kersenbrock, Christian Dahm, Heiner Westermann (foto: spd)
Meschede. (spd_pm) Die Hilfsorganisationen im Sauerland arbeiten bei der Flüchtlingshilfe gut zusammen, so der Konsens des Blaulichtabends am Montag in Meschede.

Auf Einladung des Sauerländer SPD-Bundestagsabgeordneten, Dirk Wiese, hatten sich der THW-Präsident, Albrecht Broemme, der Kreisbrandmeister Bernd Krause, der Kreisrotkreuzleiter Carsten Kersenbrock und der Leiter der Malteser im HSK, Heiner Westermann, mit ihm und seinem Kollegen aus dem Landtag NRW, Christian Dahm, an  einen Tisch gesetzt, um die aktuelle Situation zu diskutieren.

„Die gute und wichtige Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen braucht einen intensiveren Austausch mit den Behörden,“ betonte der Präsident der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), Albrecht Broemme in seiner Ansprache. Er gab einen eindrucksvollen Bericht über die Leistungen des THW im In- und Ausland, bevor er auf die aktuelle Situation mit der Flut an Flüchtlingen, die zu uns kommen und deren Versorgung zu bewältigen ist, einging. „Vorstellen kann ich mir, dass Flüchtlinge in der Arbeit des THW und anderer Hilfsorganisationen ausgebildet werden könnten“, so Broemme. Dies könne die Integration beschleunigen und eine wertvolle Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit sein.

Über die Arbeit der Landesregierung NRW informierte anschließend der Landtagsabgeordnete Christian Dahm, Mitglied im NRW-Innenausschuss. „Wir haben schon viel erreicht“, berichtete er von der finanziellen Unterstützung für den Feuerwehrführerschein, über das Gesetz zur Rauchmelder-Pflicht bis zur Novellierung des Rettungsgesetzes. Sein ausführliches Referat zu den gewünschten oder möglichen Änderungen des FSHG (Gesetz über den Feuerschutz und die Hilfeleistung) und des BRKG (Gesetz über den Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) fand bei den Gästen großes Interesse.

Mit den Worten „Danke an alle, die der Einladung aus nah und fern gefolgt sind. Die große Resonanz macht deutlich, dass es definitiv einen weiteren Blauchlichtabend im Sauerland geben wird.“, bedankte Dirk Wiese sich beim Podium für die Ausführungen und Stellungsnahmen und lud die Gäste ein zu zwanglosen Gesprächen und zum Gedankenaustausch im Anschluss.

Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de

SBL-Kreistagsfraktion lädt am 26.10. nach Meschede zur Fraktionssitzung ein: Flüchtingssituation und Sauerlandmuseum

Meschede. (sbl_pm) Die Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) zieht mit ihren Fraktionssitzungen „übers Land“. Diesmal lädt sie nach Meschede in die Gaststätte „Zum Pulverturm“, Pulverturmstraße 33 ein.

Die Fraktionssitzung der SBL ist öffentlich und findet am Montag, dem 26.10.2015, Beginn 19.00 Uhr, statt.

In erster Linie wird es um die Themen und die bevorstehenden Entscheidungen bei der Kreistagssitzung am Freitag, dem 30.10.2015, gehen.

Dort stehen u.a. der Kreishaushalt 2016, das Klimaschutzkonzept des HSK, der Landschaftsplan Sundern, zwei Dringlichkeitsentscheide und mehrere Anträge von verschiedenen Kreistagsfraktionen zur Erörterung und zur Abstimmung an, z.B. auch der Antrag der SBL-Fraktion zur „Minimierung der Verwendung von Glyphosat“.

Die SBL-Kreistagsmitglieder Reinhard Loos und Stefan Rabe sowie die SKB (Sachkundigen Bürger/Innen) möchten noch über weitere mehr oder wenige brisante Angelegenheiten – die auf der Tagesordnung der verschiedenen Ausschüsse standen bzw. noch stehen – berichten, z.B. über die Situation beim Um-, Aus-, und Neubau des Sauerland-Museums in Arnsberg und über die Flüchtlingssituation und ihre Auswirkungen auf Kreis und Kommunen.

Ein Stück Vergangenheit: Willi Hermanns liest heute Nachmittag in der „Galerie Eifelkunst“ in Gemünd.

WilliHermanns20151025
Buchcover – zum Vergrößern klicken.

Gemünd. (eifel_pm) Am heutigen Sonntag, dem 25. Oktober 2015, 15 Uhr, wird der Zingsheimer Autor Willi Hermanns in der Galerie „Eifel Kunst“ aus seinem Roman „Ein Stück Vergangenheit“ lesen.

Willi Hermanns wurde 1937 in Zingsheim geboren. Er ist verheiratet, hat drei Söhne, eine Tochter und fünf Enkelkinder und war als Bauingenieur tätig. Seit 1998 ist er im Ruhestand.

Hermanns hat mehrere Gedichtbände und Romane verfasst.

Zum Buch:
Der Protagonist Karl Potus erfährt im Rentenalter  von seiner kranken Mutter, dass er und seine Schwester Liesel nicht die leiblichen Kinder sind, sondern dass die beide über das Lebensborn-Kinderheim Falkenau adoptiert wurden. Karl begibt sich auf die Suche nach seinen Wurzeln. Die Reise führt ihn durch die NS- und Kriegszeit von Nettersheim über Wollseifen, die ehemalige NS-Ordensburg Vogelsang, Berlin, Dresden, Meißen,  nach Posen  und zurück in die Gegenwart, zurück nach Nettersheim. Es ist ein weiter, teils verworrener Weg, auf dem der Leser die Romanfigur durch das Leben begleiten kann. Ein Weg, auf dem er mit Karl Potus trauert, leidet, lacht und liebt.

Mit seinem Buch leistet Willi Hermanns ein deutliches Zeichen gegen das Vergessen.

Die Lesung findet statt am Sonntag, dem 25. Oktober 2015, um 15 Uhr in der Galerie Eifel Kunst, Schleidener Straße 1, 53937 Gemünd.
Der Eintritt ist frei.

SPD Pressemitteilung: Sterbehilfe oder Sterbebegleitung?

Das Foto zeigt v.l.: Christian Klespe (AsJ Südwestfalen), Hildegard Hester (Hospizinitiative Winterberg), Dirk Wiese (MdB), Kerstin Griese (MdB), Matthias Gleibe (ev. Pfarrer Winterberg) (foto: spd)
Das Foto zeigt v.l.: Christian Klespe (AsJ Südwestfalen), Hildegard Hester (Hospizinitiative Winterberg), Dirk Wiese (MdB), Kerstin Griese (MdB), Matthias Gleibe (ev. Pfarrer Winterberg) (foto: spd)

Meschede. (spd_pm) Der Einladung des Sauerländer SPD-Bundestagsabgeordneten, Dirk Wiese, und seiner Kollegin Kerstin Griese MdB, zur Podiumsdiskussion im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort“ mit dem Thema „Sterbehilfe – In Würde leben – In Würde sterben“ folgten mehr als 40 interessierte Bürgerinnen und Bürger in das Landhaus Fernblick in Winterberg.

Nach der Begrüßung und Einführung in das Thema durch Dirk Wiese erläuterte Kerstin Griese in Ihrem Impulsreferat zunächst die bestehende rechtliche Situation und gab einen Einblick in die bisherige Arbeit hierzu innerhalb des Bundestages. Sie informierte ausführlich über die eingebrachten, parteiübergreifenden Gruppenanträgen mit unterschiedlichen Inhalten, die Anfang November abgestimmt werden sollen.

„Uns gefällt der Begriff Sterbebegleitung besser, deshalb ist es und wichtig“, so Griese, „dass die Hospizarbeit und Palliativmedizin gestärkt werden“. Aus diesem Grund wird vor der Abstimmung der Gruppenanträge die Verabschiedung des neuen Gesetzes zur Stärkung dieser Bereiche erfolgen“, betonte Kerstin Griese.

In der anschließenden Diskussion legten die Podiumsteilnehmer, Christian Klespe als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Juristen (AsJ) Südwestfalen, Frau Hildegard Hester von der Hospizinitiative Winterberg und der evangelische Pfarrer der Gemeinde Winterberg, Matthias Gleibe, ihre Standpunkte dar.

Die rege Diskussion mit den Gästen drehte sich dann neben den gesetzlichen Gegebenheiten vor allem auch um den Dreiklang aus Betreuungsvollmacht, Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Man war sich einig, dass diese Dokumente in unserer älter werdenden Gesellschaft enorm wichtig und im Grunde unverzichtbar für jeden sind.

Zudem wurde deutlich, dass die Beihilfe zum Suizid auch weiterhin straflos bleiben muss, entsprechende Vorschläge kaum Unterstützung finden werden und zudem rechtlich nicht haltbar sind.

Dirk Wiese bedankte sich beim Podium und den Gästen für die Aufmerksamkeit und machte noch einmal deutlich, wie wichtig die beiden Veranstaltungen zum Thema Sterbehilfe in Arnsberg und Winterberg für seine eigene Entscheidung am 6. November sind. „Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern im Sauerland war mir ein besonders wichtiges Anliegen.“, so Wiese.

Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de

„Wir sehen uns in Hallenberg“: Kerstin Rachfahl liest aus ihrem neuen Roman „Im Netz der NSA“.

Kerstin Rachfahl: "Wir sehen uns in Hallenberg." (fotos: kump)
Kerstin Rachfahl: „Wir sehen uns in Hallenberg.“ (fotos: kump)

Hallenberg. (kump_pm) Am Donnerstag, dem 22. Oktober 2015 um 19.00 Uhr liest Kerstin Rachfahl im Infozentrum Kump aus ihrem neuen Roman „Im Netz der NSA“.

Der Siedlinghäuser Künstler Matthias Dicke wird die Lesung musikalisch begleiten.

Zur Lesung:

Pakistan 2008
Als junge Studentin gerät Tamara Baumann in die Fänge einer terroristischen Organisation. Um ihr eigenes Leben zu retten und das ihrer Mitreisenden, erklärt sie sich bereit eine Trojaner zu programmieren, der der Organisation Zugang zu den Informationen der westlichen Länder verschafft. Nach ihrer Befreiung durch ein amerikanisches Einsatzkommando, übergibt sie alle Daten an die CIA.

Deutschland 2013
Tamara Baumann arbeitet als IT Consultant bei der IT-Security Braun GmbH. Der Schwerpunkt des Unternehmens ist die Forensik und die Beratung der Kunden bei dem Aufbau einer sicheren IT-Infrastruktur. Trotz ihrer jungen Jahre, ist Tami eine geschätzte Expertin in ihrem Gebiet. So wird sie mit einem heiklen Projekt beauftragt, bei dem ein Dateneinbruch stattgefunden hat. Doch niemand versteht, wie das passieren konnte, da die Sicherheitsstandards des Unternehmens vorbildhaft sind. Bei der Untersuchung des Vorfalls keimt in Tamara nach und nach ein Verdacht auf.

Bevor Tamara die Spur verfolgen kann, überschlagen sich die Ereignisse. In ihrer Wohnung wird eine Leiche gefunden. Schnell gerät sie unter Verdacht, die Mörderin des Mannes zu sein. Tamara bleibt keine Zeit mehr Luft zu holen, denn nun gerät sie in das Fadenkreuz der Geheimorganisationen, allen voran die NSA.

Die Autorin zu der Geschichte

„In dieser Geschichte verbinde ich meine beiden Leidenschaften, das Schreiben von Romanen mit meiner langjährigen Arbeit in der Informationstechnologie. Als Internetprovider für die Region um Hallenberg, hat mich die Technologie seit 1996 begeistert. Neben den Möglichkeiten, die sie bietet, waren mir von Anfang an auch die Gefahren bewusst. 2012 wurde ich zum ersten Mal von Microsoft mit dem Microsoft most valuable Professional (MVP) Award für Office 365, der Cloud-Lösung von Microsoft, ausgezeichnet. Seit dem erhielt ich die Auszeichnung jedes Jahr in Folge. Weltweit gibt es zur Zeit 99 IT-Professionals, die in der Expertise von Microsoft ausgezeichnet worden sind. Beim Schreiben der Romans konnte ich auf das Wissen von vielen dieser Experten zurückgreifen.“

Kerstin Rachfahl:

Ich erzähle für mein Leben gerne Geschichten. Sie festzuhalten und als eBook zu veröffentlichen war mein größter Traum. Es macht Spaß die Geschichten mit anderen Menschen zu teilen, denn erst so werden sie lebendig. Zu erfahren, welche Gedanken meine Leserinnen/Leser dabei bewegen ist und bleibt spannend.

Lebendige Geschichten, markante Charaktere, starke Frauen und starke Männer, das sind die Themen, die meine Romane ausmachen. Und weil mein Mann nur Bücher mit einem „Happy End“ – liest, finden zum Schluss die Liebenden, trotz der Herausforderungen vor denen sie stehen, zusammen.

Mehr zu meinen Geschichten und Neuerscheinungen findet ihr auf meinem Blog: http://www.kerstin-rachfahl.de. Über ein „Like“ meiner Autorenseite auf Facebook freue ich mich sehr. Stellt mir dort Fragen zu meinen Geschichten, ich beantworte sie euch gerne.

Als Laiendarstellerin auf der Freilichtbühne in Hallenberg habe ich den Luxus, verschiedene Rollen zu spielen. Dabei arbeite ich intensive mit den Charakteren und den Emotionen. Ich schlüpfe in die Haut eines anderen Menschen oder Tieres. Das hilft mir bei meinem Schreiben. Ich tauche ein, in das Leben meiner Protagonistin und betrachte die Welt aus ihren Augen.

Matthias Dicke: "Musik ist meine Leidenschaft."
Matthias Dicke: „Musik ist meine Leidenschaft.“

Matthias Dicke:

Musik ist meine Leidenschaft.

Angefangen hat diese Leidenschaft, als ich als kleiner Junge den Geigenkoffer meines Urgroßvaters auf einem Schrank entdeckte. Einige Zeit später wurde mir der Wunsch Geige zu spielen erfüllt. Mit ungefähr 7 Jahren erhielt ich Unterricht bei der Musikschule des Hochsauerlandkreises. Mein Instrument war geliehen und das war auch gut so – denn eine 4/4 Geige wäre mir noch viel zu groß gewesen.

Zur Kommunion bekam ich die Geige meines Urgroßvaters von der Familie überreicht – komplett restauriert und generalüberholt. Der wunderbare Klang dieses 150 Jahre alten Instrumentes fesselte mich sofort, und ich war sehr stolz ein solches Instrument meinen Besitz nennen zu dürfen.

In meiner Musikschulzeit habe ich in mehreren Orchestern der Musikschule gespielt. Auf einer Orchesterreise nach Schottland bekam ich einen Crash-Kurs im Fiddeln und allmählich erweiterte sich mein musikalisches Interesse auf die schottische und keltische Musiktradition.

Mehr zu meinen musikalischen Interessen und Auftritten finden Sie auf meiner Webseite: http://www.matthias-dicke.de.

Biedermänner aufgepasst: die Brandstifter sind unterwegs. Freut ihr euch? Klammheimlich?

Flüchtlingsheime brennen, die Kölner Lokalpolitikerin Henriette Reker wird aus Fremdenhass auf dem Wochenmarkt niedergestochen, die sozialen Medien werden von braunen Kommentaren überschwemmt, die Aufklärung der NSU-Morde zieht sich wie Gummi.

Eine Polizeimeldung von heute Morgen passt leider in das Bild der Republik mit braunen Flecken.

Meschede (ots) – Am Samstagmorgen (17.10.2015, 08:25 h) wurden an der Fußgängerbrücke über die BAB46 (Wennemen, Holdmeckeweg) zwei Bretter festgestellt. Auf den Brettern, ca. 70 x 70 cm, waren mit Farbe die Wörter „Judenknechte“ und „Eidbrecher“ geschrieben. Die Bretter hingen im Bereich der Mittelschutzplanke. Im dortigen Bereich befindet sich derzeit eine Baustelle auf der BAB. Ein Tatverdächtiger wurde im Bereich nicht angetroffen. Die Ermittlungen dauern an.

Der Schoß ist furchtbar, wie fruchtbar er noch wird, hängt von den Demokratinnen und Demokraten in unserem Land ab.

Der Innenminister gehört anscheinend nicht zu den kämpferischen Demokraten.

Zuallererst brauchen wir ein Bündnis der Demokratinnen und Demokraten, die öffentlich dagegen auftreten und sich nicht verleiten lassen, populistisch Stimmungen nachzugeben. Und als Obfrau im nächsten NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages sage ich, wir brauchen eine konsequente Verfolgung jedweder Menschenfeindlichkeit im Ansatz.

Quelle: „Dass so etwas passiert, überrascht mich nicht“

PRESSEMITTEILUNG: Mehr Geld für finanzschwache Kommunen: Förderung für Klimaschutz durch den Bund wird ausgeweitet.

Dirk Wiese, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Hochsauerlandkreis (foto: spd)
Dirk Wiese, Bundestagsabgeordneter im Wahlkreis Hochsauerlandkreis (foto: spd)

Meschede. (spd_pm) Der heimische Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese begrüßt die am 1. Oktober 2015 in Kraft getretene neue Kommunalrichtlinie.

„Die erfolgreiche Förderung von Klimaschutzmaßnahmen wird deutlich ausgeweitet: Es werden neue Förderschwerpunkte eingeführt und verbesserte Förderbedingungen für finanzschwache Kommunen geschaffen“, erläutert Wiese die Änderungen an dem bereits bestehenden Förderprogramm.

(Hier geht es zum Flyer.)

Die Kommunalrichtlinie biete nun noch mehr Handlungsmöglichkeiten für Kommunen. Deutlich gesteigert werde insbesondere die investive Förderung. Anträge können ab sofort gestellt werden.

Die „Richtlinie zur Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative“ (Kommunalrichtlinie) ist ein Erfolgsmodell: Seit 2008 profitieren Kommunen von der Förderung durch die Nationale Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. In den vergangenen Jahren wurden rund 3.000 Kommunen in über 8.000 Projekten dabei unterstützt, ihre Treibhausgasemissionen zu reduzieren.

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Erhöhte Förderquoten für finanzschwache Kommunen jetzt auch im investiven Bereich.
  • Gefördert werden die Sanierung von Außen-, Straßenbeleuchtungs- und Lichtsignalanlagen durch LED-Beleuchtung zusätzlich zum Einbau hocheffizienter LEDs bei der Sanierung von Innen- und Hallenbeleuchtung. Weiterhin werden die Sanierung und der Austausch raumlufttechnischer Geräte bezuschusst.
  • Für Klimaschutzinvestitionen in Anlagen und Gebäuden von Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen wird ein neuer Förderschwerpunkt mit erhöhten Förderquoten eingeführt.
  • Die Förderung nachhaltiger Mobilität erhält ein größeres Angebot und höhere maximale Zuwendungen. Hier profitiert insbesondere der Radverkehr.
  • Für die in-situ-Stabilisierung stillgelegter Siedlungsabfalldeponien ist eine höhere maximale Zuwendung möglich.
  • Bei Energiesparmodellen gibt es ein neues Starterpaket. Hier werden Ausgaben für pädagogische Arbeit und geringinvestive Maßnahmen bezuschusst.

Anträge können ab sofort bis zum 31. März 2016 beim Projektträger Jülich (PtJ) eingereicht werden. Weitere Antragsfenster sind für den 1. Juli bis 30. September 2016 sowie in 2017 vorgesehen. Als Unterstützungseinrichtung für Kommunen steht im Auftrag des Bundesumweltministeriums das Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz (SK:KK) mit einer Hotline unter der Rufnummer 030/39001-170 für Beratung und Information zur Verfügung (www.klimaschutz.de/kommunen).

Weitere Informationen zum Antragsverfahren beim PtJ unter www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen.

Informationen zur Nationalen Klimaschutzinitiative unter www.klimaschutz.de.

Aktuelle Informationen vom Bundestagsabgeordneten Dirk Wiese sowie über die SPD im Hochsauerland befinden sich im Internet unter www.dirkwiese.de und unter www.hsk-spd.de.