Baugebiet am Allenberg ist Thema auf Bürgerversammlung in Siedlinghausen: Donnerstag, 12. Juli 20 Uhr, Kolpinghaus.

Das geblante Baugebiet am Allenberg Anfang Juni 2012 (foto: zoom)
Das geplante Baugebiet am Allenberg Anfang Juni 2012 (foto: zoom)

Siedlinghausen. (Johannes Hellwig) Alle Bürgerinnen und Bürger aus Siedlinghausen sind zur BÜRGERVERSAMMLUNG herzlich eingeladen. Natürlich auch die aus den Nachbarorten – die sich in die Unterschriftenliste eingetragen haben.

Direkte Kommunikation zwischen politischen Entscheidungsträgern und den Bürgerinnen und Bürgern ist sehr wichtig.

Ortsvorsteher Bruno Körner und die örtlichen Ratsmitglieder laden darum zu einer Bürgerversammlung am Donnerstag, 12. Juli 2012, 20.00 Uhr in das Kolpinghaus Siedlinghausen ein.

Neben aktuellen kommunalpolitischen Themen wird über die geplante Erweiterung des Baugebietes “Am Allenberg” informiert.

Interessierte Bürger können sich vorab jederzeit im Ratsinformationssystem der Stadt Winterberg über alle öffentlich zugänglichen Entscheidungsprozesse umfassend informieren. http://212.227.97.55/ratsinfo/winterberg

Alle Siedlinghäuser sind herzlich eingeladen.

Piraten im Hochsauerland: Stammtisch am Mittwoch, dem 4. Juli 2012, um 19:30 Uhr in Arnsberg.

HSK-Pirat in Aktion Dortmund. (archivfoto: Florian Otto)
HSK-Pirat in Aktion (archivfoto: Florian Otto)

Arnsberg. (piraten_pm) Am kommenden Mittwoch, dem 4. Juli 2012 um 19:30 Uhr, treffen sich die Piraten aus dem Hochsauerlandkreis zum politischen Stammtisch in Arnsberg.

Auf Grund des Schützenfest in Arnsberg musste der reguläre Termin (jeder 1. Dienstag im Monat) verlegt werden. Der Ort ist wie immer die Gaststätte “Zum alten Schloss” in 59821 Arnsberg.

Stammtische sind lockere Gesprächsrunden der Piratenpartei ohne feste Agenda zu der jeder herzlich eingeladen ist. Auch Neulingen bietet sich hier die Chance, die Piratenpartei kennenzulernen.

Bereits eine Stunde zuvor, um 18:30 Uhr, trifft sich die Piratencrew U01 um die letzten Programmanträge an die Kreismitgliederversammlung Anfang September zu beraten. Auch dieses Treffen steht jedem Interessenten offen.

Rechtsextreme Musikgruppe „Kategorie C“ in Madfeld (Brilon) im Sauerland?

In unserem BriefkastenDer Auftritt der extrem rechten Musikgruppe „Kategorie C“ am 30. Juni 2012 in Bad Wünnenberg fällt wahrscheinlich aus.

Das Konzert soll statt dessen in einer kleinen Hütte im Ort Madfeld im Sauerland (Brilon) stattfinden.

Die Veranstaltung sei, so unsere Informationen, als private Feier getarnt, um der Polizei ein Eingreifen zu erschweren.

Wikipedia: „Die Band wurde 2010 im Verfassungsschutzbericht des Landesamts für Verfassungsschutz Bremen unter der Rubrik „sonstige gewaltbereite Rechtsextremisten“ aufgeführt. Sie wird der rechtsextremistischen Hooligan-Szene zugeordnet und soll Kontakte zur Neonazi-Szene haben.“

Update: Gerade erreicht uns die Nachricht, dass die Hütte nicht zur Verfügung stehe. Allerdings sei eine Ausweichveranstaltung im Sauerland zum selben Termin geplant. Ort bislang unbekannt. Das Ganze sieht ein wenig nach Katz und Maus der Rechten aus.

Montag in Meschede: CDU Veranstaltung zum Thema „Fracking“ im Kolpinghaus.

In unserem BriefkastenMeschede. Am Montag, dem 18. Juni  findet um 19 Uhr eine CDU-Veranstaltung zum Thema „Fracking – Beitrag zum Klimawandel oder Gefahr durch brennendes Leitungswasser?“ im Kolpinghaus statt.

Diskutieren werden nach unseren Informationen Klaus Angerer, Geschäftsführer der BNK Petroleum Deutschland, Gaby Hesse, Mitinitiatorin der Bürgerinitiative „Gegen Gasbohren Hochsauerland“(BIGG),  Anja Menne, Fachbereichsleiterin beim Hochsauerlandkreis und Willy Willmes, Mitglied des Kreistages und Vorsitzender des CDU-Arbeitskreises Energie und Umwelt.

Die Diskussionsrunde soll vom Bundestagsabgeordneten Prof. Dr. Patrick Sensburg geleitet werden.

Olsberg-Elleringhausen: 19-jähriger Autofahrer stirbt bei Verkehrsunfall.

Tödlicher Unfall bei Elleringhausen: Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert (foto: polizeipresse)
Tödlicher Unfall nahe Elleringhausen: Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert (foto: polizeipresse)

Olsberg (ots) – Tödlich verletzt wurde ein 19-jähriger Autofahrer bei einem schweren Verkehrsunfall nahe Olsberg-Elleringhausen.

In der Nacht zu Sonntag, um 02.40 Uhr, befuhr der 19-jährige Olsberger mit seinem Pkw die Landstraße 743 aus Richtung Brilon-Wald kommend in Richtung Olsberg-Bruchhausen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam er aus bislang ungeklärter Ursache am Ende einer langen geraden Gefällstrecke kurz vor der Einmündung Richtung Elleringhausen mit dem Pkw nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte gegen einen Straßenbaum.

Das Fahrzeug schleuderte anschließend nach rechts und kam unterhalb der Böschung auf einem Feld zum Stillstand. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert.

Die eingesetzte Notärztin konnte nur noch den Tod feststellen. Der Motorblock wurde aus dem Fahrzeug gerissen; die Fahrgastzelle stark deformiert.

Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Feuerwehren aus Bruchhausen und Hoppecke waren zur Räumung und Säuberung der Unfallstelle eingesetzt. Ein Notfallseelsorger wurde zur Betreuung von Angehörigen verständigt. Der Pkw wurde sichergestellt. Der Gesamtschaden beträgt ca. 5000,00 EUR.

B480 von Olsberg in Richtung Assinghausen: Tödlicher Verkehrsunfall

Olsberg (ots) – Ein 25jähriger Pkw-Führer befuhr heute Nachmittag gegen 16:40 h die B480 von Olsberg in Richtung Assinghausen. Außerhalb der Ortschaft kam der Pkw-Führer auf regennasser Fahrbahn in einer Linkskurve ins Schleudern und verlor die Kontrolle über den Pkw.

Bilder des Löschzugs Bigge-Olsberg

Der Pkw prallte mit der Fahrerseite gegen die Front eines entgegenkommenden Lkw mit Anhänger. Der Pkw-Führer wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und verstarb an der Unfallstelle.

Der Lkw mit Anhänger rutschte nach dem Zusammenstoß in den rechten Straßengraben. Der 52jähige Lkw-Führer wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert und konnte dies nach ambulanter Behandlung wieder verlassen.

Für die Dauer der Verkehrsunfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge wurde die B 480 in beiden Fahrtrichtung gesperrt.

Beide beteiligten Fahrzeuge waren nach dem Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Sachschadenshöhe ca. 65.000,– Euro.

Winterberg-Siedlinghausen: Streit um das Neubaugebiet am Allenberg?

Links vom Weg das ausgewiesene Baugebiet, rechts die Anwohner (foto: zoom)
Links vom Weg das ausgewiesene Baugebiet, rechts hinter dem Zaun die Anwohner (foto: zoom)

Der Rat der Stadt Winterberg hat am 24. Mai die 7. Änderung (Erweiterung) des Bebauungsplanes Nr. 11 „Am Allenberg“ im Ortsteil Siedlinghausen beschlossen. Ein Baugebiet mit 14 Bauplätzen wird ausgewiesen. Die Vorlagendokumente sind hier im Ratsinformationssystem der Stadt zu finden.

Vor zwei Tagen habe ich ein Flugblatt mit dem Titel BÜRGER INFORMIEREN BÜRGER –  NEUBAUGEBIET „AM ALLENBERG“ im Briefkasten gefunden. Es ist unterschrieben mit „gez. Siedlinghauser Bürger“.

Das Flugblatt
Das Flugblatt

Das Flugblatt, Vorderseite Text, Rückseite Planzeichnung, wendet sich gegen die Bebauung der Fläche auf dem Meisterstein und fragt:

„Ist dieses städtische Vorhaben an den Grünzonen unseres Ortsrandes Siedlinghausen das geeignete und richtige Instrument dem demografischen Wandel entgegen zu wirken?“

Im Wesentlichen werden drei Argumente angeführt:

Steigerung des Verkehrsaufkommens, da keine zusätzliche Anbindung erfolge.

Wegfall öffentlicher Wanderrund- bzw. Wirtschaftswege.

Beinträchtigungen für Boden, Wasser sowie Arten und Lebensgemeinschaften.

Ich gehe davon aus, dass das Baugebiet in der Nachbarschaft und im Dorf  „heiß diskutiert“ wird. Der Autor dieses Artikels wohnt selbst, wie leicht dem Impressum dieses Blogs zu entnehmen ist, unterhalb der ausgewiesenen Bauflächen.

Als Berichterstatter werde ich eine journalistische Distanz einhalten und daher lediglich dokumentieren, denn in diesem Konflikt durchdringen sich verschiedene Interessen:

Das Interesse der Stadt Winterberg ein Neubaugebiet für potentielle Neu(?)bürger vorzuhalten

Das Interesse der unmittelbaren Anwohner, ein unverbautes grünes ruhiges Land hinter dem eigenen Zaun zu haben

Das Interesse der Anlieger der Zufahrtsstraßen an möglichst geringem Verkehrsaufkommen

Das Interesse der Stadt KEIN Geld für eine zusätzliche teure Anbindung über die „Schnickemühle“, wie früher einmal geplant, auszugeben

Kommentare, Argumente, Thesen und Antithesen sind wie stets in diesem Blog willkommen, vor allem, wenn sie zur Klärung beitragen, denn nichts kann so explosiv sein wie ein Mikrokonflikt im dörflichen, ländlichen Raum.

B236 zwischen Hallenberg und Züschen: Schleudern, Straßengraben, Überschlag und verletzt.

Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg überschlug sich mit ihrem Mazda und blieb auf dem Dach liegen (foto: polizeipresse).
Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg überschlug sich mit ihrem Mazda und blieb auf dem Dach liegen (foto: polizeipresse).

Hallenberg (ots) – Eine 28jährige Autofahrerin aus Frankenberg befuhr am Sonntag gegen 17:00 Uhr die B236 zwischen Hallenberg und Züschen.

In einer leichten Rechtskurve geriet sie nach rechts von der Fahrbahn auf den Seitenstreifen. Dadurch geriet der Pkw, ein silberner Mazda, ins schleudern und rutschte in den Straßengraben. Dort überschlug sich der Mazda und blieb auf dem Dach liegen. Die Fahrerin, die bei dem Unfall verletzt wurde, konnte sich ohne fremde Hilfe aus dem Auto befreien. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden beläuft sich auf 1.600,- Euro.

Guten Morgen: SPD Sundern will Dr. Sensburg beim Wort nehmen

Magnus Bende (SPD) will Dr. Patrick Sensburg beim Wort nehmen. (foto: Magnus Bende)
Magnus Bende (SPD) will Dr. Patrick Sensburg beim Wort nehmen. (foto: Magnus Bende)

Sundern. (spd_pm) Anders als in den Pressemitteilungen Dr. Sensburgs dargestellt, ist der Einsatz der SPD um den Verzicht von Fracking sowie der Schutz unseres Trinkwassers seit vielen Jahren ein Kernanliegen der SPD im HSK, insbesondere in Sundern.

Pressemitteilung der SPD Sundern

Die Aussagen Dr. Sensburgs, ein SPD Antrag zum Thema Fracking sei dem Wahlkampf geschuldet, verwundert uns sehr. Die SPD Sundern, welche eine Resolution gegen Fracking bereits im Dezember 2011 in den Stadtrat einbrachte, welche den Rat passierte und an die MdB weitergeleitet wurde, engagiert sich nicht erst seit dem Landtagswahlkampf – gleiches gilt auch für Bündins90/die Grünen.

Insofern begrüßen wir, dass Sensburg sich bei einer gemeinsamen Wahlkampfveranstaltung mit Norbert Röttgen nun auch gegen das Fracking aussprach und drei Tage vor der Landtagswahl dem Antrag der Grünen folgte und sich somit ebenfalls den Schutz des Trinkwassers verpflichtet. Leider als Einziger in der CDU-Bundestagsfraktion, die dem Fracking scheinbar positiv gegenübersteht.

Als Unterstützer des Trinkwassers hoffen wir hier auf seine Unterstützung, sollte es in Sundern erneut Debatten um Abgrabungen eines Steinbetriebes im Grundwasser oder ähnlichem geben.

Für die SPD Fraktion
im Rat der Stadt Sundern

Magnus Bende
Mitglied im Rat der Stadt Sundern

Kreistag Meschede: SBL und Linke wollen Übertragung der Kreistagssitzungen ins Internet.

In unserem BriefkastenMeschede. (sbl_pm) Die Kreistagsmitglieder Beate Raberg(Linke) und Reinhard Loos(SBL) stellen den Antrag, den folgenden Punkt in die Tagesordnung der nächsten Kreistagssitzung und der nächsten Sitzung des Kreisausschusses aufzunehmen:

Mehr Transparenz & barrierefreie Teilhabe an der kommunalen Demokratie durch Übertragung der Kreistagssitzungen im Internet

Beschlussvorschlag:

Die Verwaltung wird beauftragt, die einmaligen und die laufend anfallenden Kosten, die bei einer Bild- und Tonaufnahme der Sitzungen des Kreistags und einer Übertragung ins Internet entstehen, zu berechnen.

Es soll von der Verwaltung ebenfalls geprüft werden, in wie weit die Geschäftsordnung des Kreistages für die Zulassung der Aufnahme und Übertragung der Sitzungen ins Internet zu ändern wäre und welche Maßnahmen für die Live-Übertragung im Internet noch notwendig wären.

Begründung:

Der Kreistag tagt zwar in öffentlicher Sitzung aber weitgehend unbeachtet von großen Teilen der Bevölkerung. Das liegt neben vielen anderen Gründen an den weiten Entfernungen im Kreisgebiet, das fast so groß ist wie das gesamte Gebiet des Saarlands.

Um das Verständnis und das Interesse der Menschen im Hochsauerlandkreis auch für die Politik vor der Haustüre zu fördern und dem Trend zur sinkenden Wahlbeteiligung sowie einer steigenden Politikverdrossenheit entgegenzuwirken, könnten die neuen Medien einen Beitrag zu mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung leisten. Bei einer gleichzeitig frühen Veröffentlichung der Beratungsunterlagen wären die Bürgerinnen und Bürger in der Lage, sich ein besseres Bild über die Belange ihres Heimatkreises zu machen.

Ein Mehr an Öffentlichkeit und Transparenz ist möglich. Es sollte selbstverständlich sein, diese Chance zu nutzen. Der Hochsauerlandkreis sollte diesbezüglich in die Offensive gehen und aktiv werden.

Gleichzeitig verknüpfen wir diesen Antrag mit folgender Anfrage:

1. Welche einmaligen und welche laufend anfallenden Kosten würden bei einer Bild- und Tonaufnahme der Sitzungen des Kreistages und einer Übertragung ins Internet entstehen?

2. Welche Änderungen der Geschäftsordnung des Kreistags wären für die Zulassung der Aufnahme und Übertragung der Sitzungen ins Internet erforderlich?

3. Welche weiteren Maßnahmen wären für die Liveübertragung der Kreistagssitzungen im Internet erforderlich?