Winterberg: Bahnhof wartet auf Revitalisierung

Bahnhof Winterberg mit 5-teiliger öffentlicher Dixie-Klo Anlage (foto: zoom)
Der Bahnhof Winterberg, mit fünfteiliger Dixie-Toilettenanlage (fotos: zoom)

Der Bahnhof Winterberg sieht mit seinen 104 Jahren reichlich mitgenommen aus. Ich kenne ihn seit über einem Jahrzehnt in einem gammeligen, heruntergekommenen Zustand.

Wer revitalisiert den Bahnhof Winterberg?
Wer revitalisiert den Bahnhof Winterberg?

Mir tun die wirklich gut ausgebildeteten und pfiffigen Mitarbeiter im Fahrkartenverkauf leid.

Dort haben wir immer die besten Tipps und Preise bekommen. Wer in Deutschland Arbeitsethos sucht, findet sie bei diesen Fahrkartenverkäufern in Winterberg im Hochsauerland.

Jetzt soll der olle Bahnhof tatsächlich revitalisiert,  sprich wiederbelebt, werden.

Eine gute Idee, die hoffentlich nicht so lange bis zur Umsetzung benötigt wie der Um- bzw. Rückbau des Hotels Classen.

Immerhin ist dieser Bahnhof Endstation für den Zug aus Dortmund, der im Winter einen Teil der Ski-Touristen in das wichtigste Ski-Sportgebiet Nordrhein-Westfalens bringt.

Winterberg ist inzwischen, so die Tourismus-Fachleute, eine „Tourismus-Marke“. Der Bahnhof Winterberg hingegen ist Teil eines großen Konzerns, der mit Macht an die Börse gebracht werden soll. Wenn es beim Rest des Konzern nur annähernd so aussieht wie hier am Fuße des Kahlen Asten, dann würde ich die Finger davon lassen.

Im Winterberger Stadtgebiet hält der Zug an zwei weiteren Bahnstationen: Silbach und Siedlinghausen.

Letztere hatte mich vor einiger Zeit ebenfalls erstaunt. Der Bahnhof Siedlinghausen(Sif) soll seit meinem letzten Besuch allerdings gestrichen worden sein.

Update: Mit Farbe gestrichen, nicht vom Fahrplan 😉

Komme gleich wieder … zur NRW Wahl 2010 …

AuszeitManchmal ist einfach zu viel los. Das Material liegt geradezu auf der Straße und man müsste es nur aufsammeln und aufschreiben.

Geht aber nicht immer, weil man den ganzen Schmuh auch noch sortieren und bewerten muss.

Zur Zeit treibt mich die kommende NRW-Wahl am 9. Mai 2010 um.

Ich lese und lese und lese, aber irgendwie fällt mir keine kluge Strategie ein.

Die Bilanz der NRW Politik könnte lauten: Rüttgers hat Aus und mit ihm die gelben Knappen.

Ich würde mir schon einen tiefen Sturz des „Kinder statt Inder“, „Opel-Retters“ und „Huch – Hotel Mövenpick war ein Fehler“ Demagogen wünschen, aber wo ist die Opposition?

Am besten profiliert sich zur Zeit die NRW-SPD, aber ich nehme ihre oppositionelle Kraftmeierei noch nicht ernst. Da ist eine Menge alter Beton. Im lokalen Nah-Bereich hat die NRW Wahl noch nicht angefangen. In den kommunalen Gremien wird weiterhin gekuschelt.

Die Grünen sehe ich hier ebenfalls nicht. Haben sie sich zu kommunalen Großprojekten in meinem Nah-Bereich deutlich geäußert? Sehe ich nicht, gibt es hier nicht.

Die Linke? Ist bei den Kommunalwahlen gewählt worden, um den „Entrechteten und Geknechteten“ eine Stimme zu geben. Diese Stimme ist – stumm!

Die Sauerländer Bürgerliste? Kommunal fleißig und politisch akzentuiert, spielt aber bei der NRW-Wahl keine Rolle als Partei.

Wenn man sich lediglich im Internet bewegte, gäbe es einige Inseln der Hoffnung. Neben den linksliberalen Ruhrbaronen hat sich WirInNRW als Shooting-Blog aus der inerten Masse des WAZ entwickelt, fleißig und solide leuchte das Pottblog den Pfad der anständigen Sozialdemokratie aus.

Ginge es nach den Tweets in der großen Twitterwelt, läge Rüttgers schon längst desavouiert am Boden.

Soviel Information hinter dem Rücken der Herrschenden war noch nie. Wenn wir uns einzig im Spiegel des Web 2.0 betrachteten, stünde fest: Wir haben gewonnen.

Haben wir aber nicht, denn außer uns wissen noch nicht genügend Menschen von unserem Erfolg.

Dazu müssten wir die paar anderen erreichen, die nicht so munter twittern und bloggen wie wir. Die sind nämlich die Mehrheit, die sind da draußen … in der realen Welt.

Check it out.

Laufen im Schnee: Von Siedlinghausen zum Großen Bildchen

Das "Große Bildchen" heute (foto: zoom)
Das "Große Bildchen" heute (foto: zoom)

Zwischen Siedlinghausen und der Höhe am „Großen Bildchen“ verläuft die Landstraße 742.  Im Ort selbst wird sie „Sorpestraße“ genannt, weil sie sich von der Höhe ab dem Großen Bildchen das Sorpetal hinunter nach Rehsiepen und den übrigen Sorpedörfer schlängelt. Die schmale Straße wird von kundigen Autofahrern, die in der Mehrzahl  aus den Niederlanden, dem Rheinland und dem Ruhrgebiet kommen, als Schleichweg in die Skigebiete von Altastenberg, Neuastenberg und Winterberg genutzt.

Leider, denn dieser Abschnitt der L742 ist bei großen Schneehöhen, wenn der Wald „zu“ ist, die letzte Möglichkeit zu laufen(„joggen“).

In der Ski-Vorsaison üben hier die Langlaufski-Athleten auf Ski-Rollern für die Schneesaison. Seitdem vor einigen Jahren ein Autofahrer in eine Trainingsgruppe des örtliche Ski-Vereins raste und ein junger Athlet starb, liegt ein Schatten über der Strecke.

Darüber hinaus bildet die L742 mit ihren giftigen Anstiegen einen interessanten Teilabschnitt für ambitionierte Rennradlerinnen und -radler. Gerüchte besagen, dass Erik Zabel – Doping hin, Doping her – von Dortmund-Unna kommend hier häufiger entlang gekurbelt sein soll.

Im September findet vom Ort hinauf zum „Großen Bildchen“ der 7,4 Kilometer lange „Bildchen-Sprint“ statt. Der Ausdruck „Sprint“ trifft natürlich nur für die RennradlerInnen zu.

Für den Wettkampf oder das Training können Dezimalfanatiker die Strecke in Kilometer und Teile davon portionieren.

Genießen kann man sie aber auch als Abfolge von Wegemarken, die teils real, historisch oder gar nur noch magisch sind.

Hier die Wegmarken, von denen ich heute einige „laufend“ geknippst habe:

1. Ortsausgangsschild

2. Grube:

3. Sperre

4. Altes Forsthaus

5. Jagdschloss:

6. Renaubrücke

7. Negerkirche:

8. Rinderweide

9. Lange Gerade

10. Große Kurve

11. Großes Bildchen

Und morgen wieder etwas Politisches 😉

Umleitung: Robert Zion, Dinther, Moron, Mövenpick, Alexander Lebenstein und mehr …

Linke Mitte: Eine Mehrheit ist noch keine Agenda … freitag

Bildung: Die Spaltung beginnt bereits in der Grundschule … nachdenkseiten

Journalisten: Weiterbildung mit Rabatt … djv

Geschichte: Alexander Lebenstein ist tot … ruhrpott2010

Moron und Dinther: War das alles Herr Moron? … ruhrbarone

Mövenpick: FDP-Pinkwart rudert zurück … pottblog

RAG und mehr: Kohle im Zwielicht/Kraft im Angriff/Rüttgers im Karneval … WirInNRW

Verkehrsunfälle in NRW: Heute von 5 bis 20 Uhr 1.797 witterungsbedingte Verkehrsunfälle … polizeiNRW

Schnee: Blog- und Twitterausfall bei zoom ;-) wg. Skifahren

Wandbild am Bödefelder Ski-Lift (foto: zoom)
Wandbild am Bödefelder Ski-Lift (foto: zoom)

Wer am Wochenende im Hochsauerland Ski fahren will, sollte sich antizyklisch verhalten und beispielsweise sehr früh aufstehen. Es  könnte darüber hinaus entspannter sein, nicht dem Treck der Ski-Verrückten aus NL und dem Ruhrgebiet  blindlings über die B 480 nach Winterberg zu folgen. Gerade jetzt, wo der Schnee im Überfluss die Hänge bedeckt, lohnt es sich, abseits gelegene Ski-Gebiete aufzusuchen.

Für mäßig begnadete Ski-Abfahrer, zu denen sich auch der Autor zählt, ist beispielsweise das Skigebiet an der Hunau bei Bödefeld zu empfehlen.

Die Abfahrt ist in jedem Abschnitt problemlos zu bewältigen. Da es sich bei der Hunau, nach Aussagen der Betreiber, um die längste Piste des Hochsauerlandes handelt, bleibt während der Abwärtsschwünge, -pflüge oder bögen, Zeit und Muße, an der Technik zu feilen.

Der längste von drei Schleppliften zuckelt auf einer Strecke von über 1300 Metern auf eine Höhe von fast 800 m. Rauf- und runter dauert es für den Durchschnittsamateur ‚mas o menos‘ 20 Minuten.

Am oberen Austieg sah es heute am späten Vormittag so aus:

Fast so hoch wie der Kahle Asten: Oberer Ausstieg des Huanau Skilifts bei Bödefeld (foto: zoom)
Fast so hoch wie der 'Kahle Asten': Am oberen Ausstieg des Hunau Skilifts bei Bödefeld (foto: zoom)

Mehr Informationen gibt es auf der Website der Hunaulift Betreiber.

Winterberg: Die Minenplätze mit Winterwanderweg

Die Minenplätze bei Winterberg vor drei Tagen (foto: zoom)
Die Minenplätze bei Winterberg vor drei Tagen (foto: zoom)

Nach den textlastigen Beiträgen ein Blick zurück auf die Minenplätze bei Winterberg. Deutlich zu sehen ist, dass ein Winterwanderweg frei geschoben wurde.

Von den Minenplätzen verläuft der Weg  hinunter ins Renautal und wieder hinauf Richtung Altastenberg.

Da die Aufnahme vor drei Tagen entstanden ist, haben sich die Schneeverhältnisse mit großer Wahrscheinlichkeit geändert.

Umleitung: Von der Globalisierung religiöser Gewalt über die fdp-collection und das BILDblog zu den Steuergeschenken für Hoteliers

Religionen: Die Globalisierung religiöser Gewalt … hpd

BILDblog: Lukas Heinser will’s wissen … pottblog

VRR: Schwarz-Grün … ruhrbarone

Modetrend: fdp-collection … ruhrtalcruising

Harald Friedrich: Justiz-Streit … sbl

Steuergeschenke für Hoteliers: kein Preisnachlass für Kunden … wpbrilon

Umleitung: Sozialstaat und Love-Parade in Gefahr, SPD. Rüttgers und Hombach und Neues vom Lande …

Heute Abend am Kahlenberg (foto: zoom)
Heute Abend am Kahlenberg (foto: zoom)

Sozialstaat: Grundlagen zerfallen … nachdenkseiten

Love-Parade: Große Klappe, wenig dahinter … ruhrbarone

SPD: Wer glaubt wem? … sprengsatz

Rüttgers und Hombach: Zwei Männer, ein Gedanke, ein Buch … WirInNRW

Nachrichtenagentur Feuerwehr: Löschen bergen, helfen, schützen … bieseveih

Kassenpatienten auf dem Lande: bald ohne Arzt? … gruenesundern