Wer sich in die „Neue Mitte“ Winterbergs begibt, wird von der unteren Pforte kommend auf der linken Seite der Eingangshalle ein großes Werbeplakat für eine Snow-Board Schule entdecken.
Voller sprachlicher Neuschöpfungen. Verweilen lohnt sich 😉 (fotos: zoom)
Schon lange wissen wir, dass die Sprache, auch unsere deutsche Sprache, nicht statisch ist, sondern sich entwickelt, anpasst, den gesellschaftlichen Gegebenheiten entsprechend ausformt.
Das Plakat der Snowboard-Schule ist ein reichhaltiger Quell neuer grammatischer Phänomene, Rechtschreib-Mutationen und Wortschöpfungen.
Von einer Snow-Board-Schule erwarten wir ja auch nicht, dass sie uns lesen und schreiben lehrt.
Immerhin scheint die Schneebrett-Schule PISA-fähig, denn sie verfügt über „Lernziehle“ und eine strikte Lernzielkontrolle.
Während ich heute bei Tauwetter und Regen auf 400 Metern durch den matschigen Schnee gejoggt bin, genossen privilegierte Zeitgenossen den Winter auf dem Kahlen Asten. Der weiße Baum links steht und wächst auf dem zweithöchsten Berg NRWs. Dort soll es heute nach Aussagen von Chris tatsächlich noch geschneit haben. Danke für’s Bild.
Gute Vorsätze I: Die Gelegenheit ist günstig. Ein neues Jahr beginnt. Sie leben nur einmal. Fangen Sie also endlich damit an! … ruhrbarone
Gute Vorsätze II: ich werde meine Online Aktivität, was ICQ-MSN-YAHOO angeht, massiv einschränken … jahobris
Bastel-Freaks fordern eine »Reparier-Revolution«: Die Macht über die Produkte erobern! … nd
Wir haben die Wahl: meint Alfons Pieper bei … WirInNRW
Gedanken aus dem Nachbartal: War das 2010? … wiemeringhauser
Wirtschaftskriminalität im Hochsauerland? Zehn Jahre nach dem Zusammenbruch der sogenannten „Schröder-Gruppe“ müssen sich ab 24. Februar zwei führende Manager vor Gericht verantworten … wpBrilon
Hier musste jemand sterben. Ein Schuss im neuen Jahr. Blut im Schnee, an der L742 in der letzten Kurve vor dem Jagdschloss. (foto: zoom)
Die Bildunterschrift ist übertrieben reißerisch. Die Geschichte hinter dem Bild ist ziemlich unspektakulär. Seit drei Tagen irrte ein verwundetes Reh durch die Wälder um Siedlinghausen. Heute mittag wurde das erschöpfte und entkräftete Tier schließlich von einer Mitarbeiterin des Forstamtes nur wenig abseits der Straße gefunden und erschossen. Als wir am „Tatort“ vorbei liefen, hatte der Jagdpächter das Reh gerade abtransportiert. Zurück blieb die Spur des Blutes.
Die Sauerländer Bürgerliste(SBL) hat Probleme bei der Site-Administration. Die Neujahrsgrüße an die Leser der können nicht veröffentlicht werden.
Wir helfen als befreundetes Blog gerne aus:
Wir machen mal SBL 😉
Schon wieder ein Jahr …
Kaum zu glauben, aber wahr! Schon wieder ein Jahr …
Kein Wunder, die virtuellen und die Papp-Aktenordner der Sauerländer Bürgerliste sind ja auch randvoll. Überschlägig gerechnet hat das fraktionslose SBL-Kreistagsmitglied Reinhard Loos 2010 mehr als 40 Anfragen an den Landrat bzw. die Kreisverwaltung gestellt. Dazu kamen etliche Änderungsanträge, mehrere Anträge auf Akteneinsicht und einige weitere Schreiben an die Verwaltung. Kreistagsarbeit kann für einen „Einzelkämpfer“ fast ein Vollzeit-Job sein.
Da könnte frau/man meckern nach dem Motto „Masse statt Klasse“, und man/frau könnte kontern, dass die SBL auf „Klasse“ nur bedingt Einfluss hat. Manche Anfrage, manches Schreiben ergab sich nun mal zwangsläufig. So blieb und bleibt uns beispielsweise das PFT-Problem erhalten. Die SBL beschäftigt sich schon seit 2006 damit und wundert sich seitdem immer wieder, wie zurückhaltend offizielle Stellen mit ihren Antworten sind.
Passend zur Weihnachtszeit lief am 13.12.2010 in der WDR-Sendung „Markt“ ein gut recherchierter Beitrag zu PFT in den Weihnachtsbaumkulturen rund um Bestwig. Das WDR-Team hatte wegen „Tannen und PFT“ einige Monate zuvor mit der SBL Kontakt aufgenommen. Wir konnten den Redakteuren ein paar Hinweise geben und Kontakte vermitteln.
Das Jahr ist, wie gesagt, fast zu Ende, und weil Zeit bei manchen Zeitgenossen (respektive –genossinen) sehr rar ist und Lesen Zeit kostet, wollen wir hier und heute keine weiteren SBL-Aktivitäten mehr auflisten. Der Rest wird kurz und knapp und lautet:
Die Sauerländer Bürgerliste wünscht Ihnen/Euch allen ein friedvolles und fröhliches neues Jahr 2011 ……
Zwischen den Jahren findet sich manchmal die Zeit, um ein paar Dinge zu tun, die man den Rest des Jahres vernachlässigt hat:
Lesen, ins Kino gehen, nachdenken, ausschlafen und „above all“ eine lange Liste der Dinge aufzuschreiben, die gleich nach dem Fall des alten Jahres umgesetzt werden sollen.
Oder überlegen, wie es mit dem eigenen Blog weitergehen soll.
Der Anlass:
Julia Seeliger hat ihr Blog im November kalt gestellt. Als ich ihre Begründung las, hat mich für einen Augenblick der Gedanke beschlichen, es ihr nachzumachen und mich nützlicheren Dingen zuzuwenden, als nahezu jeden Tag eine Blog-Artikel zu produzieren.
Schön hat sie es formuliert:
Schuld ist Twitter, der türkise Arsch.
Twitter schlich sich in mein Leben, es war vor ziemlich genau 1000 Tagen. Mit Twitter war alles einfacher. Links teilen, Leute erreichen, öffentlich kommunizieren. Ich versuchte die Beziehung zu Bloggi zu retten, indem ich ihn auch türkis einfärbte. Und dann noch Facebook, die blaue Schlampe. Schon von sich aus schick, ließ sich nicht so variabel herausputzen wie Bloggi, kostete aber eben auch weniger Zeit.
„Ja, so isset“, habe ich beim Lesen gerufen und „Ich bin dann auch mal weg!“, leise vor mich hin gemurmelt, denn ich hatte gerade meine Affäre mit Facebook beendet und eine heftigen Flirt mit Twitter in eine Sachbeziehung umgewandelt.
Aber mein Bauch hat mir gesagt: Dein Blog ist das einzige Stück Medium, über das Du – in Grenzen – selbst verfügst. Ich werde mich nicht allein Twitter und Co. hingeben, diesen proto(?)kapitalistischen Claimern des Internets.
Auch im kommenden Jahr werde ich versuchen, im Blog zu schreiben, Artikel befreundeter Autorinnen und Autoren zu veröffentlichen, Pressemeldungen zu redigieren und all das technische Zeugs zu bewerkstelligen, was nötig ist, um ein kleines Medienangebot im Hochsauerland am Laufen zu halten.
Leider habe ich auch Blogs aus unserer Linkliste „sterben“ sehen. Blogs machen aber erst dann richtig Spaß, wenn sie sich verlinken. Gerade, wenn es sich um im weiteren Sinne journalismusähnliche Angebote handelt.
Ich sage es zum Schluss einfach mal mit Stefan Laurin von den Ruhrbaronen:
Bloggen macht Spaß. Es ist ein schönes Hobby. Eine Nebensache. Keine Lebensgrundlage. Muss es auch nicht sein, denn sein Geld kann man anders verdienen. Man sollte es aber auch nicht überhöhen. Kein Blog (Ausser, in seiner Nische, Netzpolitik) erreicht dauerhaft die Qualität einer professionellen Redaktion. Aber Blogs sind eine schöne Ergänzung zu den konventionellen Angebote. Und vor allem eine wunderbare Möglichkeit, sich auszuprobieren. Sie sind eine Spielwiese – und eine Spielwiese zu haben ist sehr viel Wert. Ich möchte das bloggen nicht missen. Es ist eine Bereicherung.
Ernsthaft: Meine Meinung ist mir viel zu wichtig, als dass ich sie den Meinungsmachern überlassen möchte.
Hinauf zum Hömberg-Sattel kann man in den Spurrrillen der Waldfahrzeuge joggen. (foto: zoom)
Mit dem Schneefall werden die Laufstrecken knapp. Gestern sind wir über den Hömberg-Sattel zur Altenfelder Straße gelaufen. Der Wirtschaftsweg zum Käppelchen war dann aber nicht mehr zu „belaufen“. So mussten wir über die Straße zurück in den Ort joggen. Das war gestern allerdings kein Problem, weil der Verkehr wegen des 24. Dezembers und der winterlichen Straßenverhältnisse sehr spärlich floss.
So viele Tore und kein Ball. Unbespielbar. (foto: zoom)
Disclaimer: Ihr wisst schon 😉
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