Aus aktuellem Anlass: Gedanken über Maria, die Vollkommene …

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Entrückte Maria mit Jesuskind, Brust, Milch und vermutlich trinkender St. Bernhard (foto: chris)

Vor einigen Jahren reiste ich mit einer Freundin durch Frankreich. In einer kleinen Ortschaft, deren Namen ich vergessen habe, pausierten wir und besuchten die örtliche Kirche.

An den Wänden hängen mehrere Marienbilder. Maria hält ihr Jesuskind auf dem Arm, ihre linke Brust ist entblößt. Ihre nackte Brust nutzt sie jedoch nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, um ihr Kind zu stillen. Nein,  Maria sendet einen weißen Strahl in Richtung des auf dem Boden knienden ebenfalls weißen Herrn. Der Strahl zielt direkt auf den Mund des mit Bischofsstab und Heiligenschein dargestellten Mannes.

In der kleinen französischen Kirche hängen mehrere Darstellungen dieser Art. Sie lassen uns schmunzeln. Einen laserähnlichen Strahl zu erzeugen ist anatomisch unmöglich. Doch dies ficht den Maler offensichtlich nicht an. Er wird sich wohl gedacht haben,  dass diejenige, die auf wundersame Weise ein Kind empfängt auch einen strichförmigen Milchstrahl erzeugen kann.

Nun zum Nutznießer der jungfräulichen Milch: Voller Verzückung kniet der Empfänger, blickt auf zur angebeteten Maria. Was er in diesem Moment wohl denken mag, wir vermögen es nur zu ahnen. Reine religiöse Ehrerbietung? Na klar. Wollust? Nein, auf keinen Fall.

Maria dominiert das Bild, sitzt oberhalb von dem Heiligen und blickt hinab. Sie ist dem Himmel näher als der Erde. Und sie bedient sie alle: Das Kind, den Verehrer. Sie ist Jungfrau, Mutter, Dienerin und dabei so unendlich rein und unbefleckt.

Welche lebende, reale Frau kann dieser Maria das Wasser reichen? Trägt ein derart entrücktes und verzücktes Frauenbild nicht  schnell zur Verachtung der Frauen auf Erden bei?

Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir geruhsame Festtage

Allen FreundInnen und OpponentInnen wünschen wir geruhsame Festtage.  (foto: zoom)
Allen FreundInnen und OpponentInnen wünschen wir geruhsame Festtage. (foto: zoom)

Wir wünschen allen LeserInnen unseres Blogs entspannte Feiertage.  Die Geschenke sollten jetzt verpackt sein, der Feiertagsmensch  kann sich auf das Wesentliche konzentrieren.

Am 24. Dezember haben noch viele Schwimmbäder bis mittags geöffnet. Eintausend Meter Lage können locker 1000 Gramm Dominosteine vorentlasten.

Bleibt locker. Streitet euch nicht. Ach! –  macht, was ihr wollt. Frohes Fest 🙂

X-mas in the US: bigger, better and brighter. Wir holen auf…

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Weihnachtsbeleuchtung in Dallas in den 90er Jahren (foto: chris)

Plötzlich ist es wieder soweit: In den Gärten oder an den Balkonen hängen Lichterketten, in den Fenstern leuchten Sterne, Kerzen und Kombinationen aus Lampen und Kunststoff-Tannenzweig-Attrappen.

In manchen Vorgärten stehen Rehe, Weihnachtsmänner, Schlitten und übergroße Kerzen, und natürlich klettert an zahlreichen Fassaden wieder der Weihnachtsmann hinauf, selbst in Gegenden, in denen das Christkind die Geschenke bringt.

Vor rund zwanzig Jahren schmückte die Familie im Haus zunächst adventlich, dann weihnachtlich. Aber eben im Haus. Der Garten und der Balkon blieben von weihnachtlichem Treiben meist unbehelligt. Selbst in den Fenstern stand allenfalls – fast verschämt – eine kleine elektrische Kerzenreihe.

Vor rund zwanzig Jahren dekorierten die wohlhabenden Bewohner von Dallas ihre Häuser, Gärten und sogar Bäume. Meist ließen sie zahllose Lichter anbringen, die in den Wochen vor dem großen Fest abends den Stadtteil erleuchteten. Andere wohlhabende Bürger mieteten sich eine Stretch-Limo, eine langgezogene Limousine. Darin kurvten sie vorbei an der farbenfrohen, hellen Pracht. Wieder andere nutzten die Gelegenheit zu einem Spaziergang in der sonst so autophilen Region.

Nun, rund zwanzig Jahre später, ist auch der deutsche Garten nicht mehr sicher vor dem weihnachtlichen Treiben.  „Es ist doch nett, das Licht in dieser dunklen Jahreszeit“, so hört man landauf, landab, von West nach Ost. Und überall verkaufen Tchibo, Lidl, Aldi und wie sie alle heißen ihre Dekohirsche, -rehe, -zwerge und Lichterketten. Und überall leuchtet es in den Gärten, auf den Balkonen, an den Häusern und in den Fenstern.

Aber vor rund zwanzig Jahren in Dallas, da war alles noch bigger, better and brighter.

Umleitung: YouTube, Jahresende, Weihnachtszeit, Wein und Sparwinter in Hagen

Erster Weihnachtstag. Laufen Richtung Golfplatz Winterberg. (foto: zoom)
Erster Weihnachtstag. Laufen Richtung Golfplatz Winterberg. (foto: zoom)

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Allen Leserinnen und Lesern wünschen wir entspannte und frohe Weihnachten

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Umleitung: Datenskandale, Lesen, Christkind, Schulden und Schnee …

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Der Winter vor der Haustür: Heute an der Himmelskrone (foto: zoom)
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