Umleitung: Köhler, Pädofilter und schleimige Journalisten

Horst-Köhler-Wahl I: Kritik aus den Eingeweiden … duckhome

Horst-Köhler-Wahl II: Kritik mit sanftem Maß … pottblog

Horst-Köhler-Wahl III: Deutschland ist peinlich – ist Deutschland peinlich … ruhrbarone

Pädofilter und Jugendschützer: … ad absurdum … spiegelfechter

Mediale Schleimspur: „Die Welt“ hilft dem WAZ-Konzern publizistisch, denn eine Krähe … weltonline

Lokale publizistische Monokultur: keine Politik am Montag – Rothaarsteiglauf mit Klickstrecke: 125 Bilder … derwesten

Heimatmuseum Holthausen: Nix wie hin!

Allegorie im Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen: Die Mechanisierung der Landwirtschaft
Allegorie im Heimatmuseum Schmallenberg-Holthausen: Die Mechanisierung der Landwirtschaft

Das Westfälische Schieferbergbau- und Heimatmuseum in Schmallenberg-Holthausen hat mich heute überrascht. Auf den vier Etagen Ausstellungsfläche habe ich interessante Bilder, Skulpturen und Gegenstände des heimischen Handwerks gesehen, die ich in einem „Heimatmuseum“ nicht erwartet hätte.

Eugen Senge-Platten: Sterbender Krieger
Eugen Senge-Platten: Sterbender Krieger

Den Begriff „Heimatmuseum“ habe ich bislang mit „viel Gedöns auf kleinstem Raum“ assoziiert.

Seit heute nicht mehr.

Wir sind wegen Eugen Senge-Platten nach Holthausen gefahren und haben mehr entdeckt als diesen einen wichtigen Siedlinghäuser Künstler. Über dessen Geschichte werde ich demnächst mehr berichten.

Streitsüchtige Frauen am Pranger
Streitsüchtige Frauen am Pranger

Das Museumskonzept ist mir völlig unklar. Ich weiß nicht, wie es den Ausstellungsmachern gelungen ist, das „viele Zeugs“ so in eine ansehnliche Ordnung zu packen, dass es selbst mir gefällt 😉

Durch die Vielzahl und Verschiedenartigkeit der Ausstellungsstücke – Bilder, Skulpturen, historische Realgegenstände – ist zwar „für jeden etwas dabei“, aber die Austellung wirkt nicht beliebig, sondern repräsentativ.

Die Öffnungszeiten sind knapp bemessen. Die zwei Stunden sollte man schon einplanen.

Die Öffnungszeiten auf einer Schiefertafel.
Die Öffnungszeiten auf einer Schiefertafel.

Ihre Stimme für die SPD: In meinem Briefkasten

Quadratisch gefaltet - Im Ritter-Sport-Format: Die SPD wirbt für die Europawahlen
Quadratisch gefaltet – Im Ritter-Sport-Format: Die SPD wirbt für die Europawahlen

Ich habe um Eigenbeiträge der Parteien für dieses Blog gebeten. Solange bis diese eintrudeln, gucke ich mir das Material an, was mir zum Beispiel in den Briefkasten geworfen wird.

Die SPD hat bis jetzt als erste und einzige Partei meinen Briefkasten bestückt.

Da das Hochglanzpapier quadratisch dreifach gefalzt ist, kann ich mir acht ebenfalls quadratische Seitchen angucken.

Ich lese diese Seiten hier und an dieser Stelle nicht vor, sondern widme mich lediglich der letzten Seite. Diese ist unterteilt in rechts: „Stationen meines Lebens“ und links: „Meine Ziele“.

Von den insgesamt sechs Zielen zitiere ich hier das letzte Ziel (Hervorhebung von mir):

Die regionale Vermarktung muss gestärkt werden: Das erhöht den Bauern vor Ort ihr Einkommen und schützt das Klima.

Warum eine Paprika aus Bulgarien, wenn sie auch um die Ecke wächst?

Mal abgesehen von „den Bauern ihr Einkommen“ – das kommt grammatikalisch sowohl in Bochum als auch im im Sauerland vor – finde ich die Idee von Frau Sippel sehr gewagt.

Mein Slogan daher:

Warum eine Banane aus Panama, wenn sie auch …

Liebe Frau Sippel,

meine Paprika kommt allernächstens aus den Gewächshäusern der Niederlande und ist Dank chemischer Behandlung noch bis Überübermorgen haltbar.

Bananen können die Holländer nicht, aber die kaufen bestimmt Ihr Häuschen in Arnsberg, wenn Sie selbst demnächst auf Grund der gewonnenen Wahlen nach Europa umziehen.

Bis bald in diesem Wahljahr.

Europawahl 2009: Einladung zur Selbstdarstellung

http://www.bundeswahlleiter.de/de/europawahlen/EU_BUND_09/

Folgenden Brief habe ich gerade an Parteien im Hochsauerland per E-Mail bzw. Kontaktformular verschickt:

CDU Hochsauerlandkreis
SPD Hochsauerlandkreis
FDP Hochsauerlandkreis
GRÜNE Hochsauerlandkreis
LINKE Hochsauerlandkreis

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit biete ich Ihnen an, auf meinem Weblog einen Artikel zur Europawahl zu veröffentlichen.

Der Artikel sollte ohne Phrasen in klarem Deutsch drei Gründe nennen, warum ich oder ein Leser meines Blogs Ihre Partei wählen sollte.

Ich würde außerdem darum bitten, diese Gründe möglichst auf die Herausforderungen / Probleme des Hochsauerlandkreises zu beziehen.

Die Herausforderungen / Probleme benennen Sie selbst.

Dem Artikel stellen Sie ein Bild voran: Breite ca. 450 Pixel. Wählen Sie ein interessantes, auf die Region bezogenes Bild.

Die Veröffentlichung Ihres Artikels kann auf zwei Arten erfolgen.

  1. Sie registrieren sich in meinem Blog und erhalten von mir den Status eines Autors. Die endgültige Veröffentlichung erfolgt dann durch mich per Knopfdruck. Ich verändere Ihren Text nicht. Empfohlen, falls Sie Erfahrungen mit zum Beispiel „Wordpress“ besitzen.
  2. Sie registrieren sich in meinem Blog, schicken mir aber per E-Mail Bild und Text. Ich erledige die Veröffentlichung.

Ich selbst werde Ihren Artikel nicht kommentieren, da ich kein Interesse daran habe, Sie einzuladen, um Sie dann vorzuführen.

Mein Interesse ist rein bildungspolitisch und journalistisch. Mein Blog ist werbefrei ohne irgendwelche kommerziellen Interessen.

Nutzen Sie die Chance!

Meine Leserschaft ist zwar nicht so groß wie die der Westfalenpost oder des Sauerlandkuriers, dafür aber sehr meinungsstark.

HSK: Die Linke im Netz – noch nicht angekommen

Die Linke im HochsauerlandkreisHeute schaue ich mir den Internet-Auftritt „der Linken“ im Hochsauerlandkreis an. Meine Frage an die Website zielt (siehe Artikel hier) auf die Interaktivität des Internetauftritts. E-Mail Adressen, tote Foren und langweilige, weil nichtssagende, Gästebücher zählen nicht.

Ich kann es kurz machen:

„Die Linke“ ist nach meinen oben genannten Kriterien in der Websphäre des Hochsauerlandkreises noch nicht angekommen.

Inhaltlich und räumlich bleiben sie sogar noch hinter der FDP zurück. Die Website macht eine völlig zersplitterten Eindruck.

Der Hochsauerlandkreis an sich kommt in seiner Ganzheit nicht vor.

Es gibt keine Möglichkeit zu kommentieren.

Meine Vermutung:

Die Website ist „von oben“ eingerichtet worden und kann „von unten“ wegen einer schwächelnden Basis (ich beziehe mich auf das Internet) nicht mit politisch aktivem Leben gefüllt werden.

Als nächste Partei bzw. Parteigruppierung folgt demnächst nach dem Alphabet die Sauerländer Bürgerliste.

Ach du lieber Gott! EU-Wahlkampf im Sauerland

EU-Wahlen: Christliche Gesinnungsveranstaltung bei Kolping.

Früher, so ist es mir berichtet worden, predigte der Pastor am Vorabend der Wahlen zu sein Schäfchen solcherart in der Kirche:

„Ich darf Euch zwar nicht sagen, welche Partei ihre wählen sollt, aber wählt christlich!“.

Ein fast unverblümter CDU-Wahlaufruf erschien heute in der Sauerländer Heimatzeitung „Westfalenpost“.

„Wer christliche Werte in Europa möchte, sollte wählen gehen“

In einem undistanzierten Artikel über eine gering besuchte Diskussionsveranstaltung der Kolpingsfamilien des Pastoralverbundes Bigge retten die Gänsefüßchen in der Schlagzeile auch nicht die Objektivität der Berichterstattung.

Hier ein Ausschnitt (Hervorhebungen von mir):

Um für die Europawahl am 7. Juni zu werben, hatten sich die Kolpingsfamlien des Pastoralverbundes Bigge um Referenten für eine Diskussionsrunde „Christliche Werte in Europa” bemüht. Der heimische EU-Abgeordnete und Kolpingbruder Dr. Peter Liese war dabei, Hartmut Steeb (Generalsekretär Evangelische Allianz) und Lieses „Freund” Rocco Buttiglione.

Zur Begrüßung verteilte Letzterer in Bigge einen Handkuss an die Frauen, der Mann ist eben ein Gentleman – und Italiener. Er wurde 2004 bekannt, weil ihn der EU-Innenausschuss als EU-Kommissar für Rechts- und Innenpolitik abgelehnt hatte. Unter anderem hatte er sich gegen die Ehe Homosexueller ausgesprochen, wobei er gestern zu dem Thema betonte: „Gemeinsam Kinder zeugen zu können, ist eine wichtige soziale Funktion der Ehe.”

Die Mehrheit gegen Buttiglione, der gerne klar Stellung bezieht und ein guter Freund von Papst Johannes Paul II. war, lag damals bei einer Stimme. Und diese geringe eine Stimme war es auch, die Peter Liese gestern als Anlass zur Hoffnung sah, dass eine dezidiert katholische Position kein Hindernisgrund für ein öffentliches Amt in der EU sein dürfe. … weiter im Artikel.

Willkommen in der Zeckensaison: Vorsicht Lyme-Borreliose!

Ginsterblüte im Mai am Blasius
Ginsterblüte im Mai am Blasius

Jedes Jahr um die gleiche Zeit, wenn der Ginster zu blühen beginnt, denke ich automatisch: „Ach ja, es ist wieder Zeckenzeit.“

Zu jener Zeit, als ich noch im Siegerland durch die Wälder lief, hörte ich zum ersten Mal den Ausdruck „Zeckenstrauch“ für den gelb-blühenden Schmetterlingsblüter mit den derben Blättern.

Ich habe mir den Zeckenreichtum des Ginsters damit erklärt, dass das Rehwild, welches ein wichtiger Wirt für die Zecken ist, diese an den Ginstersträuchern im Passieren abstreift. Dies ist allerdings bislang noch eine Hypothese von mir.

Sicher bin ich mir inzwischen aber, dass überall da, wo unter anderem Rehwild äst, auch vermehrt Zecken auftreten.

Morgens haben noch die putzigen Kitzlein im Frühnebel hinter dem Haus auf der Wiese gestanden und das saftige Gras gerupft, spätabends finden sich die achtbeinigen Spinnentiere an Kniekehlen, Rücken oder hinter den Ohren der Kinder.

Es gibt noch andere delikatere Stellen am Körper, denen aber allen gemein ist, dass dort die Haut dünn über den Kapillaren liegt. Hier kommt der Holzbock leichter an seine Blutmahlzeit.

Pech für uns:

Über ein Drittel der Zecken sind mit dem Bakterium „Borrelia burgdorferi“ infiziert. Pi mal Daumen drei Prozent der von einer Zecke Gestochenen werden infiziert, und ungefähr ein Drittel der Infizierten erkranken dann an der Lyme-Borreliose.

Die Zahlen sind lediglich grobe Schätzungen, aber die Krankheit kann, wenn nicht rechtzeitig im Frühstadium behandelt chronisch werden. Spätestens dann hat man jedes Jahr viel Spass mit Antibiotika-Kuren, die die Bakterien immer nur für einige Zeit zurückdrängen, ohne die chronisch gewordene Krankheit mit ihren Lähmungs- und rheumatischen Symptomen gänzlich heilen zu können.

Findet man die Zecke innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Befall ist das Infektionsrisiko nahe Null.

Also gilt: Wer sich im Freien aufhält, sollte sich abends gründlich nach Zecken absuchen. Was sich wie ein kleiner schwarzer Punkt am Rücken ausmacht, kann mit der Leselupe betrachtet acht kleine Spinnenbeinchen haben:

Eine Zecke auf der Suche nach einer günstigen Einstichstelle.
Eine Zecke auf der Suche nach einer günstigen Einstichstelle.

Was ist zu tun, wenn die Zecke gefunden ist:

Die Zeckenentfernung gelingt am besten mit einer speziellen Pinzette, die in Apotheken erhältlich ist. Die Anwendung von Öl, Sprays, Klebstoff und ähnliche Maßnahmen gelten als veraltet. Man sollte darauf achten, dass der Zeckenleib bei der Entfernung nicht gequetscht wird, da der Erreger so aus der Zecke in die Wunde gepresst werden könnte. Die Stichstelle wird anschließend desinfiziert und dann sollte man über mehrere Wochen auf Hautveränderungen achten… TKK

Als erstes sollte man aber das Risiko des Zeckenbefalls zu mindern suchen:

Der beste Schutz vor einer Infektion besteht darin, Zeckenstiche zu vermeiden. Besonders Kinder und Menschen, die sich viel im Freien aufhalten, sind gefährdet. Geeignete Kleidung (langärmlige Hemden, lange Hosen) senkt die Gefahr eines Zeckenstiches deutlich… wie oben

Zum Schluss noch eine Sammlung der Orte, wo sich entweder die Kinder oder auch ich regelmäßig Zecken eingefangen haben:

  • Beim Fussballspielen auf dem Rasenplatz
  • Beim Spielen in Sträuchern
  • Beim Laufen durch den Wald, wenn die Wege eine höhere Grasnarbe haben
  • Beim Mountainbike-Fahren, besonders im Spätsommer, wenn die Grasnarbe auf manchen Fahrwegen sehr hoch ist
  • Beim Spielen im Garten auf der Wiese.
  • In Dänemark im saftigen Grün rund um das Ferienhaus

Kurz und gut: überall dort wo Kleinstnager und Rehe ihre Nahrung suchen, denn das sind wichtige Wirte.

Entgegen einer landläufigen Meinung lassen sich Zecken nicht von Bäumen auf Menschen hinunterfallen. Wir streifen sie vom Gras und von den Sträuchern ab. Sie krabbeln dann beispielsweise von den Socken hoch bis zur ersten zum Einstich gut geeigneten dünnen Hautfläche, der Kniekehle.

Barbara Sommer: Sie kam, sah und wurde nicht gesehen. Theater ohne Publikum?!

Barbara Sommer - Schulministerin, heute in Siedlinghausen.
Barbara Sommer - Schulministerin. So sieht sie sich offiziell.

Merkwürdig ist es schon.

Da kommt eine Schulministerin in einen Ort im Hochsauerland. Ihr Besuch findet am Morgen statt, die allgemeine Öffentlichkeit bekommt nichts mit, und am Schluss gibt es einen Pressebericht über dürre Aussagen und die Anwesenheit der Ortsprominenz. Ich weiß nicht, was das soll.

Wenn eine Ministerin in einen kleinen Ort kommt, dann muss man doch als Partei der Ministerin etwas daraus machen. Eine Veranstaltung, auf der die Ministerin ihr Wirken darstellt und mit den Bürgern, die hier doch so selten eine Ministerin sehen, über Schulpolitik diskutieren.

Warum kommt und geht sie ebenso sang- und klanglos wie damals schon in Medebach?

Hauptsache ein Medien-Echo für’s Portfolio der Eingeweihten.

Schade. Mein Transparent war schon fertig:

Willkommen in der Sommerfrische Siedlinghausen!

Jetzt kann ich es wegwerfen, denn beim nächsten Mal wird Barbara Sommer nicht mehr als Ministerin ins Sauerland kommen.

Ich vermute zudem: Barbara Sommer ist im Wahlkampf kein Trumpf für ihre Partei, sondern eine Lusche, die man besser nicht mehr ausspielt.

Das Hochsauerland nach Kyrill: Nichts Neues im Südosten von NRW

Fichtenacker im Hochsauerland: In zehn Jahren werden hier Weihnachtsbäume geerntet und in die Metropolen verkauft.
Fichten-Acker im Hochsauerland: In zehn Jahren werden hier Weihnachtsbäume geerntet und in die Metropolen verkauft.

Kyrill hat getobt und gewütet.

Da haben sich so manche Waldbauern an die Brust geschlagen und gejammert: Die Fichte – dieser Flachwurzler – muss ersetzt werden. Her mit den Douglasien und was es sonst noch alles gibt an klimatisch geeigneten Bäumen für die stürmische und wärmere Zukunft.

Millionen flossen aus dem Machtzentren von NRW in dieses von der Naturkatastrophe so gebeutelten, armen Landes am Rande von NRW. Die Bilder der zerborstenen Fichtenspargel, der vom Wind entweideten Flächen und Schneisen waren herzzerreißend.

Ein paar Millionen Euro später, sieht es links und rechts von den mit Kyrill-Geldern geteerten Landstraßen gar nicht nach dem an den Klimawandel angepassten Wechsel in der Waldbewirtschaftung aus.

Was ist passiert?

Die Waldbauern haben nachgedacht.

Aus einem Gespräch mit einem sehr konservativen Forstwirt habe ich Folgendes herausgefiltert:

Die Fichte bringt Umsatz nach 30 Jahren (einer Generation). Es wird Holz für die verarbeitende Industrie erzeugt.

Die Douglasie braucht 60 Jahre, zwei Generationen. Was ist dann eigentlich mit meinem Wald? Ob selbst die eigenen Kinder noch hier wohnen bleiben?

Gut und schön die Ökologie, aber ich, Waldbauer, lebe definitionsgemäß nur eine Generation.

Noch besser: Nordmanntannen anbauen. Das gibt Weihnachtsbäume in nur 10 Jahren und Umsatz, Umsatz, Umsatz.

Warum soll ein Waldbauer amerikanische Roteichen, Stileichen, Buchen, Douglasien oder Küstentannen anpflanzen, wenn ihm die jungen Pflanzen vom Wild weg gefressen werden, da er das Geld für die Schutzzäune nicht hat?

Ein kompliziertes Thema.

Die grüne “ Sauerländer Bürgerliste“ im Hochsauerland meint:

… Statt die Entwicklung mit Laubholz stärker zu fördern, hat das Land im vergangenen Jahr offensichtlich die Vorliebe der sauerländer Waldbesitzer für Schnittgrün- und Weihnachtsbaummonokulturen weiter finanziell unterstützt: Unter dem Begriff *vorbeugender Waldschutz* wurden vom Land Häckselung großer Flächen gefördert auf denen nachfolgend Weihnachtsbäume gepflanzt werden. Bei diesen Maßnahmen werden die Bodenstrukur vollkommen zerstört und eine erosionsgefährdete Kultursteppe hinterlassen. Mit nachhaltiger Forstwirtschaft im öffentlichen Interesse hat das nach Ansicht der Grünen nichts zu tun. Offensichtlich handelt es sich hierbei eher um eine Landesförderung für Weihnachtsbaumbarone …. komplett hier

Die Grünen im HSK. Interaktiv im Netz?

Heute schaue ich mir den Internet-Auftritt der Grünen im Hochsauerlandkreis an. Meine Frage an die Website zielt (siehe Artikel hier) auf die Interaktivität des Internetauftritts. E-Mail Adressen, tote Foren und langweilige, weil nichtssagende, Gästebücher zählen nicht.

Meine Bewertung ist völlig subjektiv und genügt nicht objektiven Kriterien.

Vorab meine Meinung in Schulnoten: 4-, blauer Brief, Förderunterricht, bitte überarbeiten!

Klick auf die Website von Bündnis 90 / Die Grünen – Kreisverband Hochsauerland.

Die Farben sind nett, aber leider ist die rechte Seite mit dem Twitter-Symbol völlig aus den Fugen geraten:

Screenshot: Die Website der Grünen im HSK am 11. Mai 2009
Screenshot: Die Website der Grünen im HSK am 11. Mai 2009

Die letzte Meldung (Listenaufstellung) ist vom 6. Mai und damit einigermaßen aktuell.

Leider können diese Artikel und Meldungen überhaupt nicht kommentiert werden. Das ist ganz schlecht bei einer Partei, die doch zumindest ideell basisdemokratische Ansprüche vertreten hat. Rückkopplung gleich NULL.

Der Twitter Account zwitschert völlig belangloses Zeugs und wiegt die Selbstbezogenheit der Beiträge im Artikelformat in keinster Weise auf.

Politisch wichtige regionale Themen finden sich nicht oder nur in homöopathischen Dosen auf der Website der Grünen.

Fazit: Trotz schöner Farben – kein Internetauftritt, den ich von einer modernen Partei erwarte.

Leider vollkommen blöde ist der auf jeder Seite unten in der rechten Spalte platzierte Spruch:

Grüne wählen macht glücklich!? Ohooo ...
Grüne wählen macht glücklich!? Ohooo…

Grüne wählen macht glücklich!

Dieser eine Satz lädt im hier gezeigten grafischen Kontext jeden politisch pfiffigen Gegner zur Satire ein.

Nehmt den bloß raus! Möglichst bis gestern 😉

Demnächst nach dem Alphabet „Die Linke“.