Kleine Bürgeranfrage an den Rat der Stadt Winterberg: Ist dem Rat der Stadt Winterberg und dem Tourismusbüro bekannt, dass das Staatsoberhaupt Frankreichs einen Zweitwohnsitz in Winterbergs Partnerstadt hat?

Ladyfoot aus der Bigfoot Familie nahe dem Ferienwohnsitz der Macrons hat mich inspiriert. (foto: zoom)

„Kleine (Bürger)Anfrage:
Ist dem Rat der Stadt Winterberg und dem Tourismusbüro bekannt, dass das Staatsoberhaupt Frankreichs einen Zweitwohnsitz in Winterbergs Partnerstadt hat?
Falls ja, wurden Herr u. Frau Macron bereits nach Winterberg eingeladen…?
Falls nein, wer ist für diese Nachlässigkeit verantwortlich …?“

Eigentlich wollte ich heute meine Seele am Strand von Le Touquet baumeln lassen, Sonnenuntergang, Meeresrauschen, Möwen, Softeis, das ganze touristische Programm in der nordfranzösischen Partnerstadt Winterbergs, doch dann erreichte mich aus der Sauerländer Heimat die „Kleine Bürgeranfrage“.

Ich leite sie hiermit an den Tourismusdirektor Michael Beckmann, das Europäische-Komitee (jetzt ohne Barbara) und alle frankophilen Winterberger EntscheidungsträgerInnen weiter.

Nach intensiven Recherchen in der französischen Yellow-Press (den halben Ferientag) und mehreren Streifzügen durch das Zentrum und die besseren Stadtteile von Le Touquet (zu Fuß und mit dem Rad), kann ich versichern, dass der französische Staatspräsident Macron einen 24 Stunden rund um die Uhr bewachten (Maschinengewehre, Kameras) Zweitwohnsitz in der Avenue Saint-Jean hat.

Die Stadt-Villa „Monéjan“ mit der Hausnummer 14 habe ich sicherheitshalber (ha, ha … neben mir die bewaffnete Gendarmerie) selbst geknipst.

Die Villa Monéjan, Zweitwohnsitz der Macrons in Le Touquet. Im Erdgeschoss eine Immobilienfirma mit Objekten zwischen 200.000 und 5.000.0000 Euro (foto: zoom)

Eigentlich gehörte die Villa dem Vater von Brigitte Macron. Jetzt gehört sie ihr, und da Emmanuel der Brigitte gehört, gehört das Haus jetzt quasi auch ihm, dem Emmanuel.

Die Villa Monéjan hat sogar einen eigenen Wikipedia Eintrag:
https://fr.wikipedia.org/wiki/Villa_Mon%C3%A9jan

„Elle est construite dans les années 1920. Elle appartenait à Monsieur Trogneux, le père de Brigitte Macron, qui adorait cette demeure. Elle devient ensuite la propriété de Brigitte Macron. Elle est devenue en mai 2017 une attraction touristique touquettoise.“

Die Villa ist seit dem Einzug der Macrons sehr berühmt geworden.

„Depuis le second tour de l’élection présidentielle dimanche dernier, la villa d’Emmanuel et de Brigitte Macron est devenue une attraction touristique au Touquet, dans le Pas-de-Calais. Curieux et touristes s’arrêtent devant la maison du président élu et de sa femme, et immortalisent ce moment avec des photos.“

Quelle: https://www.lci.fr/elections/passation-de-pouvoirs-2017-la-villa-emmanuel-macron-brigitte-macron-nouvelle-attraction-touristique-au-touquet-paris-plages-pas-de-calais-investiture-2051938.html

Wenn ihr Winterberger die Macrons einladet, bedenkt bitte, dass der Präsident gerade einen kleinen Skandal an den Hacken hat. Sein Leibwächter/Sicherheitsmanager hat sich während einer Demonstration gegen seinen Chef einen Polizeihelm aufgesetzt und einen Demonstranten zusammengeschlagen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreichs-praesident-macron-skandal-um-leibwaechter-benalla-weitet-sich-aus-a-1219553.html

Vielleicht könnt ihr den (schon entlassen?) mit seinem Helm zum Abkühlen die Bobbahn runtersausen lassen, während Brigitte und Emmanuel im Liebesglück speisen/dinieren, oder was auch immer Franzosen an diesem Ort in Winterberg tun würden.

Schön am Rand, hässlich am Strand: ein Seebad

Die heruntergekommensten Gebäude stehen in Strandnähe: Stella-Page (foto: zoom)

Stella-Plage, der Badeort südlich von Le Touquet, hat eine merkwürdige Eigenschaft, die er mit der Nachbarstadt teilt. Je näher man dem Strand kommt, desto hässlicher und heruntergekommener erscheinen die Gebäude.

Eine Eigenschaft übrigens, die ich schon bei einigen Badeorten von Frankreich über Belgien bis nach Deutschland bemerkt habe. Ach, und weil es heute so heiß ist, gebe ich darüber hinaus England mit in den Topf.

Woran liegt es, dass sich in Strandnähe nur noch Betonburgen sowie schäbige Schnellimbissbuden und Andenkenläden halten können? Dabei sitzt doch das ganze Geld abertausendfach auf einem wunderschönen breiten Strand mit grandiosem Meerblick.

Nur umschauen darf man sich halt nicht, obwohl … das Gebäude auf dem Bild hat mich an eine verfallene Kleinstadt im staubigen Westen von Texas erinnert. Roadmovie, Romantik – also doch irgendwie idyllisch und das Herz erwärmend. Spiel mir das Lied vom Tod.

Le Touquet: Wenn du bei Ebbe an der Mündung der Canche im Schlick buddelst …

Noch buddelt er mit seinen zwei Eimern im Schlick, doch gleich wird er abgeholt (foto: zoom)

Im Schlick der Canche-Mündung oberhalb von Le Touquet buddelte er bei Ebbe mit zwei Eimern scheinbar unermüdlich seine Spur. Wir Wanderer, Radfahrer, Touristen schauten verwundert auf den Mann im Watt.

Was macht der da nur? Was sucht er? Was kann man da finden?

Plötzlich hörten wir das flatternde Knattern eines Hubschraubers und der Schlickwanderer wurde mir nichts dir nichts aus dem Watt gezogen. 200 Meter weiter wartete im Yachthafen der Krankenwagen.

Keine Chance für den Mann mit den zwei Eimerchen.

Raus aus dem Schlick, rein in den Hubschrauber (foto: zoom)

Zuerst haben wir gedacht: Puh, da wurde einer im Schlick versinkend dem Tod entrissen. Aber jetzt, ein paar Stunden später, bin ich mir nicht mehr sicher.

Der Mann scheint auf meinen Fotos zu lächeln.

Er gehörte einfach nicht in den Schlick, Regelverstoß, und dann machen die Franzosen kurzen Prozess, notfalls mit einem Helikopter.

Spekulationen sechs Jahre nach meinem ersten Besuch in Le Touquet, der Partnerstadt von Winterberg.

Gute Nacht! Weißlinge …

Unter den unzähligen Hummeln fiel der Schmetterling im Lavendel auf. (foto: zoom)

Gute Nacht! Ich werde froh sein, wenn ich den morgigen Tag „geschafft“ haben werde.

Stress war früher mein Elexier, heute ist es mein Lebensgift.

Der Schmetterling (Weißling) hatte sich unter die Hummeln im Lavendel geschummelt. Ich habe ihn leidlich scharf erwischt.

Ab ins Bett.

Pausenbild: Kahler Asten – Sonnenuntergang

Nach stressigen Tagen beruhigt ein Abendspaziergang auf dem Kahlen Asten (foto: zoom)

Alles schon unzählige Male gesehen; jeden Baum im Gegenlicht, die untergehende Sonne. Es ist nichts los auf dem Kahlen Asten, auch heute Abend nicht, als die Sonne spektakulärer als üblich unterging.

Die Luft ist klar. Über uns brummt ein Luftbildfotograf, wahrscheinlich Hans Blossey, und nutzt die Gunst der Stunde.

Die entspannte Langeweile bringt uns am Ende der Woche runter. Die Gastronomie im Turm ist geschlossen.

Wir werden uns vom Glanz und Elend der Arbeit ohne ein gepflegtes Bier bis Montag verabschieden, heute zum ersten Mal gegen den Uhrzeigersinn um die flache Kuppe.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Winterberg – ich musste mal …

Verbarrikadiert – „öffentliche“ Toilette in Winterberg (foto: zoom)

Nach langer Zeit habe ich mich aus meinem Ortsteil in die Kernstadt Winterberg verirrt.

Die öffentliche Toilette oberhalb des EDEKA-Marktes war mit Holz verbarrikadiert. Wer braucht schon ein Pissoir?

Pausenbild: eine Kasseler Straße … sowie Gedanken zur WM und zu Seehofer

Blick zurück in die Geysostraße (foto: zoom)

Heute war ein grauer kalter Tag, kein Fotowetter.

So habe ich die Kamera in den Satteltaschen meines Fahrrads die Fulda rauf und runter transportiert, ohne die erträumten Fotos zu machen. Kassel grau, Fulda grau, Hann. Münden Regen, Kassel grau.

Auf dem Weg zum Edeka-Laden in der Friedrich-Ebert-Straße habe ich zurück in die Geysostraße geblickt und einen Schnappschuss gemacht.

Mehr war heute nicht drin, denn nach der Radtour musste ich auch noch das Fußballspiel GER-SWE gucken. Glücklicherweise hat Deutschland 2:1 gewonnen. Kamikaze-Seehofer muss sich den Medienplatz also weiterhin mit der Weltmeisterschaft teilen.

Meine Frage: Schmeißt Angela Merkel den grauen blassen bayerischen Scheinriesen am Dienstag aus der Regierung? Seht ihr/sehen Sie noch eine andere Lösung?

Von nun an geht’s bergab …

Der längste Tag 2018 in Siedlinghausen geht zu Ende. (foto: zoom)

Jetzt ist er fast zu Ende, der längste Tag des Jahres 2018. Sonne, Schwüle, Regen, Temperatursturz, Wolken … alles dabei.

Wenn ich mir heute, gleich, jetzt etwas wünschen dürfte: die nächsten vier Monate mit dem Fahrrad durch Europa kreuzen, von Tag zu Tag, von Woche zu Woche planen …

Alles Weitere ergäbe sich.

Traumtänzer. Morgen zur Arbeit. Gute Nacht!

Besucherzähler abgeschaltet

Seit Jahren werkelte der Besucherzähler in der Seitenleiste vor sich hin. Der Counter war ein CGI-Script, welches ich über den Baukasten meines Webhosters 1&1 bezogen hatte.

Heute habe ich bemerkt, dass der Zähler weg ist. Der Hoster hat, so sagte es mir jedenfalls der Mann an der Hotline, am 15. Juni einige Scripte abgeschaltet, und daher ist wohl auch mein Besucherzähler Vergangenheit.

Da ich wenig Wert auf Blogstatistik lege, werde ich keinen neuen Zähler einbauen. Jede und jeder die/der hier mitliest, darf sich innerlich mit x + 1 dazu zählen.