Heute Morgen in Le Touquet. Same time, same place: Käfer und Beetle

Heute morgen auf dem Parkplatz des Carrefour in Le Touqet. (fotos: zoom)
Heute Morgen auf dem Parkplatz des Carrefour in Le Touqet. (fotos: zoom)

Heute Morgen fuhr ein sehr alter Mann langsam mit diesem alten VW Käfer auf den Parkplatz des Carrefour in Le Touquet, parkte ein wenig schräg ein, stemmte sich mühsam aus dem Wagen und schlurfte in den Supermarkt.

Nur wenige Meter entfernt parkte die „Schnösel“-Version des geschichtsbeladenen Käfers.

Der New Beetle (Typ 9C) ist ein Automobil der Marke Volkswagen, dessen Retro-Design an den VW Käfer angelehnt ist. Das Modell wurde von Oktober 1997 bis Juli 2010 hergestellt und im Frühjahr 2011 durch den VW Beetle abgelöst (wikipedia).

New Beetle oder Retro Beetle?
New Beetle oder Retro Beetle?

Vespa oder Solex? Mädchen oder Junge? Man kann sich manchmal kaum entscheiden …

Mit dieser Vespa Aufsehen erregen? (fotos: zoom)
Mit dieser Vespa Aufsehen erregen? (fotos: zoom)

Mit dem rosaroten Vespa-Roller würde mensch im Hochsauerlandkreis bestimmt ein Optimum an Aufmerksamkeit erregen.

Immer schön putzen, blank wienern und dann mit dem passenden Helm zur Arbeit.

Ich persönlich würde das schwarze Mobil vorziehen, auch wenn es nicht mehr ganz so aussieht wie die Solex aus alten Jugendzeiten.

„Am 7. November 1988 wurde im Werk Saint-Quentin die Fertigung des Vélosolex dann endgültig eingestellt. Lizenzbauten wurden bis 2002 in Ungarn und werden noch heute in China hergestellt. “ (wikipedia)

Der Motor scheint allerdings immer noch an der gleichen Stelle über dem Vorderrad zu sitzen.

Solex 2012. Der Motor scheint immer noch über dem Vorderrad angebracht zu sein.
Solex 2012. Der Motor scheint immer noch über dem Vorderrad angebracht zu sein.

Gute Nacht …

Auch am frühen Abend ist es hier recht geschäftig ... (foto: zoom)
Auch am frühen Abend ist es hier recht geschäftig ... (foto: zoom)

Frage mich gerade, wie man früher ohne Internet und WiFi „Gute Nacht!“ gesagt hat.

Damals, in den ungesunden Zeiten,  habe ich zum schwarzen Kaffee oder roten Wein ein paar Galoises oder Gitanes geraucht, den Sternenhimmel bewundert und schlussendlich den Reißverschluss am Zelt heruntergeratscht.

Die „Gute Nacht!“ war eine dünne Iso-Matte und kroch klamm in den löchrigen Ajungilak-Schlafsack … heute ist selbstverständlich alles besser und gesünder … Gute Nacht!

Fototechnisch noch nicht ausgefeilt: ein (neuer) Blick auf Winterberg

Diesen Blick auf Winterberg hatte ich bislang noch nicht gehabt. (foto: zoom)
Diesen Blick auf Winterberg hatte ich bislang noch nicht gehabt. (fotos: zoom)

Alles sprach heute Mittag gegen eine gute Aufnahme: die Himmelsrichtung, die Tageszeit, die Sonne, die kleine Kamera. Fototechnisch ist das Bild nicht akzeptabel.

Da ich aber Winterberg aus dieser Perspektive noch nicht fotografiert hatte, habe ich trotzdem mit der kleinen „Jogging-Kamera“ geknippst, um das nächste Mal bei günstigeren Lichverhältnissen und mit einer besseren Ausrüstung an Ort und Stelle zurückzukehren.

Vielleicht kommt mir auch jemand anderes zuvor. Wer weiß?

Zu sehen ist links die St.-Georg-Sprungschanze. Bei dem Gebäude in der linken Mitte handelt es sich um das Winterberger Rathaus.  Rechts unterhalb der Wiese ist eine Rodelbahn.  Die rechte unter Hälfte des Fotos nehmen die Häuser des Landal-Ferienparks ein.

Den lockeren 90-Minuten-Lauf habe ich übrigens hier in der Nähe gestartet:

Nicht verwirren lassen. Die Krämerhöhe war nicht das Ziel.
Nicht verwirren lassen. Die Krämerhöhe war nicht das Ziel.

Kleine Blogpause – Teil V: unverschämt teures WLAN in der Hamburger Jugendherberge.

Hamburg: mit der Fähre von Finkenwerder Richtung Landungsbrücken. (fotos: zoom)
Hamburg: mit der Fähre von Finkenwerder Richtung Landungsbrücken. (fotos: zoom)

Wenn man mit dem Fahrrad von Südwesten nach Hamburg will, ist die Fahrt mit der Fähre von Finkenwerder zu den Landungsbrücken ziemlich entspannend.

Eine zweite Möglichkeit wäre es noch, durch den Freihafen und schließlich den Alten Elbtunnel  einzurollen.

Die Jugendherberge am Stintfang sitzt über den Landungsbrücken. Der Blick auf den Hamburger Hafen ist nicht schlecht.
Abends auf dem Balkon der Jugendherberge am Stintfang in Hamburg.

Abends auf dem Balkon der Jugendherberge am Stintfang in Hamburg.Der wirklich einzige Nachteil dieses Hauses sind die horrenden Preise für das WLAN.

Unverschämte*** 5 Euro pro Stunde(!) verlangt der Hamburger Jugendherbergsverband via externem Dienstleister für den Internetzugang, zahlbar mit Kreditkarte.

Zum Vergleich: im Nachbarverband Niedersachsen erhielten wir für 3 Euro 24 Stunden WLAN, das auch im tiefen Wald von Zeven fluppte.

Merkwürdig ist es schon, dass gerade die Großstadt Hamburg, das Tor zur Welt, seinen internationalen Gästen solch ein jämmerliches Angebot macht.

Empfehlung: boykottieren und stattdessen den UMTS-Stick einsetzen. Diese Verbindung klappt jedenfalls hervorragend und kostet mich beispielsweise 1,99/24h.

*** wegen der Nähe zur Reeperbahn wahlweise der Ausdruck „sündhaft“

Kleine Blogpause – Teil IV

Über das Wetter meckere ich schon lange nicht mehr. Überquerung der Weser. (foto: zoom)
Über das Wetter meckere ich schon lange nicht mehr. Überquerung der Weser. (foto: zoom)
Wieder mal ein Tag mit schönem Wetter. Da macht die Blogpause so richtig Spaß.

Die Themen am Wegesrand werden nicht vergessen: Rassismus im Sauerland, Europa in der Krise und nicht zuletzt: die Schniedelwutz-Diskussion, insbesondere in der linken Szene der Bundesrepublik.

Der vorläufige, provisorische Arbeitstitel: „Von der Vorhut der Arbeiterklasse zur Vorhaut der Religionsdiskussion.“

Später … denn jetzt ist Blogpause.

Kleine Blogpause … Teil III

Der Twente Kanal Zutphen - Enschede in Höhe des Abzweigs nach Almelo (foto: zoom)
Der Twente Kanal Zutphen - Enschede in Höhe des Abzweigs nach Almelo (foto: zoom)

In den Niederlanden kann es für den Radfahrer oder auch die Radfahrerin an einem Tag die Hölle und das Paradies auf Erden geben oder auch umgekehrt, aber niemals gleichzeitig.

Alles hängt von der Kombination von Wind- und Fahrtrichtung ab.

Die Situation auf dem Bild stellt das Paradies dar:

Der Radweg verläuft rechts des Kanals in Richtung Enschede (Westen), der Wind bläst heftig aus SWW.

Muss ja auch mal sein, denn ein Radfahrer verbringt im Durchschnitt gefühlte 95 Prozent seiner Touren im Gegenwind.

Normalerweise hätten wir also, gemäß der Radfahrer-Regel***, heute Ostwind haben müssen. Aber was ist schon normal an diesem Sommer 2012?

*** Der Wind kommt immer von vorn!

Kleine Blogpause … Teil II

Am Ende eines langen Weges funktioniert es immer noch nicht - Kohlekraftwerk Walsum (fotos: zoom)
Am Ende eines langen Weges funktioniert es immer noch nicht - Kohlekraftwerk Walsum (fotos: zoom)

3000 undichte Schweißnähte. Mit dem Bau des Blocks 10 des Dusburg-Walsumer Kraftswerks  wurde 2007 begonnen. Der Betrieb wird für Ende 2013 angestrebt.

Radtouren durch das Ruhrgebiet – hier der westliche Teil – sind spannend und mindestens so erholsam wie eine Mosel-, Donau- oder Maintour.

Dabei hat das Ruhrgebiet mit Ausnahme seines namensgebenden südlichen Teils einen unschätzbaren Vorteil: man kann ohne mühsame Aufstiege links und rechts der Tour beliebig abweichen.

Das Walsumer Kraftwerk vom Rheinradweg im Norden gesehen.
Das Walsumer Kraftwerk vom Rheinradweg im Norden gesehen.

Kleine Blogpause … Teil I

Mal gucken wie lange wir die selbst verordnete Blogpause durchhalten. (foto: zoom)
Mal gucken wie lange wir die selbst verordnete Blogpause durchhalten. (foto: zoom)

Die Rolladen sind runter, die Kunden sind weg. Der Verkaufshalle fehlt das soziale Umfeld der alten Zeche Walsum.

Links nebenan ist der industrielle Wandel des Ruhrgebiets zu besichtigen.

Muss man diese Veränderung „Niedergang“ nennen? Oder ist es einfach nur das Ende einer Industriekultur, die keinen Neuanfang kennt?

Was wird hier in 10, 20, 30 oder 40 Jahren stehen? Ein Industrie-Wohlfühlpark? Brachland? Ein Neubaugebiet? Hightech-Buden?

Die alte Zeche Walsum im OFF-Modus. Reset nicht möglich.
Die alte Zeche Walsum im OFF-Modus. Reset nicht möglich.