In Memoriam Albert Collins – *01.10.1932 · †24.11.1993

Albert Collins war ein US-amerikanischer Blues-Gitarrist und Sänger. Seine Fans gaben ihm etliche Spitznamen, wie zum Beispiel Ice Man oder Master of the Telecaster.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=P_nTi_uCLu0

Collins war ein entfernter Verwandter von Lightnin’ Hopkins. Er lernte bereits früh Gitarre spielen. Während der 1940er- und 1950er-Jahre hörte er die Stile des Texas Blues, des Delta Blues und des Chicago Blues, woraus er seinen eigenen Stil entwickelte. Im Jahr 1952 gründete Collins seine erste Band und war bald die Zugnummer etlicher Blues-Clubs in Houston, Texas. 1958 machte er seine ersten Aufnahmen. Er veröffentlichte einige Singles, hauptsächlich Instrumentaltitel wie zum Beispiel Frosty. 1965 zog er nach Kansas City, wo er rasch bekannt wurde.

Um weitere Aufnahmen machen zu können, ging Collins 1967 nach San Francisco. Er trat mit Bands wie Canned Heat auf, und 1968 erschien sein erstes Album. Er gab vielbeachtete Konzerte im Fillmore und im Winterland. 1973 zog es Collins zurück nach Texas. Er unternahm erfolgreiche Tourneen in den USA, in Kanada, Europa und Japan. So bekannte Blues-Musiker wie Robert Cray, Debbie Davies, Stevie Ray Vaughan, Jonny Lang, Susan Tedeschi und Kenny Wayne Shepherd wurden von ihm beeinflusst.
Quelle: Wikipedia

» Albert Collins, Guitarist, Dies; Influential Blues Stylist Was 61 – NYT, 25.11.1993
» Obituary: Albert Collins – The Independent, 27.11.1993

22.11.1968: The Beatles und The Kinks veröffentlichen neue LPs

The BEATLES ist das neunte Studioalbum der gleichnamigen britischen Gruppe, das am 22. November 1968 in Großbritannien und in Deutschland veröffentlicht wurde. In Großbritannien war es, einschließlich des Kompilationsalbums, ihr zehntes Album, in Deutschland war es ihr insgesamt 13. Album. In den USA, wo es am 25. November 1968 veröffentlicht wurde, war es ihr 16. Album.

Das Album wird wegen seines schlichten weißen, von Richard Hamilton entworfenen Covers auch als The White Album („Das weiße Album“) bezeichnet. Es war das erste Album der Beatles, das auf ihrem eigenen Label Apple Records erschien. Es gilt als eines der wichtigsten Alben der Rock- u. Popgeschichte.
Quelle: Wikipedia

Habe leider keine Clips vom Weißen Album bei YouTube gefunden. Als Alternative nachfolgend die Version des Mega-Songs While My Guitar Gently Weeps vom 05.06.1987.

https://www.youtube.com/watch?v=oDs2Bkq6UU4

» 50 Jahre „White Album“ · Als die Beatles explodierten – Spiegel, 10.11.2018
» 50 Jahre „White Album“ der Beatles · Das große Missverständnis der Popgeschichte – DLF Kultur, 09.11.2018

.

The Kinks Are the Village Green Preservation Society ist das sechste Studioalbum der britischen Rockgruppe The Kinks. Es wurde am 22. November 1968 veröffentlicht. Alle darauf enthaltenen Kompositionen stammen von Ray Davies.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=lc7dmu4G8oc&list=PL40xdWb-2paezlG0eNJH6EuYDqIaZb3nj

Im Jahr seiner Veröffentlichung wurde dieses Konzeptalbum, eine nostalgische Hommage an das beschauliche englische Landleben, welches ein fiktives britisches Vorstadtidyll und spießiges Kleinbürgertum beschreibt – Ray Davies ließ sich von seinem Londoner Stadtteil Muswell Hill sowie von dem walisischen Dichter Dylan Thomas inspirieren –, fast nicht beachtet und endete als katastrophaler Flop.

Ray Davies selbst bezeichnete das Album einmal als „most successful flop of all time“. Zu einer Zeit, in der die Rolling Stones um Sympathy for the Devil baten und die Beatles von der Revolution sangen, trafen die unspektakulären und nachdenklichen Songs über sich gegenseitig fotografierende Menschen (People Take Pictures of Each Other), Freunde, über deren Verbleib man sich Gedanken macht (Walter), und selbstzufriedene Kater (Phenomenal Cat) nicht den Geschmack des durchschnittlichen Musikfans.

Mittlerweile gilt dieses Album als großer Wurf, erscheint aus heutiger Sicht auf liebenswerte Weise sowohl eigentümlich altmodisch als auch aktuell und modern zugleich und wurde 2004 als 3-CD-Luxusedition neu aufgelegt, die auch alle 1968 nicht veröffentlichten Lieder enthält.
Quelle: Wikipedia

» „The Kinks Are The Village Green Preservation Society“ (50th Anniversary Edition) – RollingStone, 17.08.2018

btw:

Bin bekennender Kinks-Fan. Schätze an den von dem „genauen Beobachter“ Ray Davies verfassten Songs die immer von einem Augenzwinkern begleiteten Texte sehr. Ray Davies gehört seit Dekaden unstreitig zur 1. Liga der britischen Songwriter … – und „On Stage“ ist er ein Erlebnis.

Und ja: Warum, weshalb, wieso hat eigentlich noch kein namhafter Smartphone-Hersteller eine Promotion-Kampagne mit dem Song „People Take Pictures of Each Other“ unterlegt? 😉

Die US-Band The Dig hat im Herbst 2017 eine Cover-Version des Songs eingespielt und ein entsprechendes Video online gestellt.

Weil’s so toll ist, hier noch einmal das Original:

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=xkwqiqsfoZw

In Memoriam Lennie Tristano – *19.03.1919 · †18.11.1978

Leonard Joseph „Lennie“ Tristano war ein US-amerikanischer Jazzmusiker, Pianist und Multiinstrumentalist, Arrangeur, Komponist und Musikpädagoge.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=Spaev0QIdPw

Tristano wird den Stilrichtungen Bebop, Cool Jazz und Modal Jazz bis zur Vorwegnahme des klassischen Free Jazz der 1960er zugeordnet.

Beim Label Uptown Records erschien in 2014 die Doppel-CD Lennie Tristano · Chicago April 1951. Ein guter Einstieg in die Tristano’sche „Klangwelt“.

» TRISTANO / JAZZ · Mit Bach fängt es an – DER SPIEGEL, 11.04.1951

Pressemitteilung: Freilichtbühnen-Regisseur Florian Hinxlage lädt am 15.12. zum „etwas anderen Weihnachtskonzert“ in der Stadthalle Hallenberg.

Flo & Friends – vielfältig, bunt. Engagierte Popkultur und Sterne. (plakat: stadthallenberg)

Weihnachten und Musik – das gehört genauso zusammen wie ein Regisseur zu einer Bühne. In diesem Dezember darf sich das Hallenberger Publikum auf all diese Dinge an einem Ort zur gleichen Zeit freuen.

Am 15. Dezember 2018 lädt der Regisseur der Freilichtbühne Hallenberg Florian Hinxlage, der selbst erfahrener Hauptdarsteller in bekannten Musicals wie „Jesus Christ Superstar“, „Mozart“ oder „Evita“ ist, zu einem „etwas anderen Weihnachtskonzert“.

Unter dem Titel „Flo & Friends“ gastiert Hinxlage erstmals mit einem Musical-Konzertprogramm in der Stadthalle Hallenberg und bringt gleich vier Personen mit.

Zum einen den Pianisten Stefan Wurz, der ebenfalls als musikalischer Leiter bei der Freilichtbühne engagiert ist und Johannes Weik an der Gitarre, einer der besten Gitarristen Deutschlands.

Aber auch seine Bühnengäste sind absolute Hochkaräter: Lucy Scherer ist der weibliche Gast, der bereits in der Uraufführung des Musicals „Wicked“ die Hauptrolle der Glinda sang, aber auch in Hauptrollen in den Musicals wie „Jekyll & Hyde“, „Les Miserables“ und „Tanz der Vampire“ zu erleben war. Zudem erlangte sie bundesweite Aufmerksamkeit als Hauptdarstellerin in der Daily Soap „Sturm der Liebe“.

Der zweite Gast ist der Norweger Yngve Gasoy-Romdal, der im vergangenen Sommer die Hauptrolle im Musical „Die Hatzfeld“ in Biedenkopf verkörperte. Romdal ist einer der bekanntesten und versiertesten Musical-Sänger Europas. Er verkörperte die Titelpartie im Musical „Mozart!“ und prägte das Musical mit seinen Interpretationen in den Hauptrollen in „Jesus Christ Superstar“, „Jekyll & Hyde“, „Sunset Boulevard“ oder „Chess“. Er sang Konzerte auf der ganzen Welt und wird auch im Dezember seine volle Bandbreite präsentieren.

Florian Hinxlage, der sich für die erfolgreiche Inszenierung des Musicals „My Fair Lady“ im Sommer 2018 auf der Freilichtbühne verantwortlich zeichnet, hat ebenfalls eine ganze Reihe seiner verkörperten Figuren im Gepäck.

Man dürfe sich auf eine bunte Mischung aus den klassischen Musical-Melodien, frischen und neuen Songs, aber eben auch aus den Weihnachts-Evergreens freuen.

„Es wird auf jeden Fall für jeden etwas dabei sein und wir versuchen, dem Publikum ein wahrlich unvergessliches Erlebnis zu liefern und gleichzeitig auf eine wunderbare Weihnachtszeit einzustimmen.“

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Karten für „Flo & Friends – Das etwas andere Weihnachtskonzert“ gibt es bei der Touristik Hallenberg in der Petrusstr. 2, wahlweise via Tickethotline unter 029848203 oder aber per Mail unter ticketverkauf@stadt-hallenberg.de

Bei freier Platzwahl sind die Tickets für 24€ oder erm. 17€ (Schüler & Studenten) erhältlich. Der Einlass ist um 19:00 Uhr, Dauer ca. 3 Stunden inkl. Pause

November 1968: Van Morrison veröffentlicht „Astral Weeks“-LP

Astral Weeks ist das zweite Soloalbum des nordirischen Musikers Van Morrison. Es wurde in zwei Tagen – am 25. September und am 15. Oktober 1968 – gemeinsam mit renommierten Jazzmusikern New Yorks in den dortigen Century Sound Studios aufgenommen und im November 1968 veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=H7JfkYwcia8

Vierzig Jahre nach der Veröffentlichung von Astral Weeks führte Van Morrison das komplette Album in zwei Konzerten (07. und 08. November 2008) live in Los Angeles auf. Das musikalische Spektakel wurde mitgeschnitten und erschien im Februar 2009 als Audio- u. Video (vorstehender YouTube-Clip) unter dem Titel Astral Weeks Live at the Hollywood Bowl.

BR, „Puls | Ruhmeshalle“ (Michael Wopperer) – 02.09.2010

Van Morrison – Astral Weeks

Es gibt Platten, die sind groß, und es gibt Platten, die sind schwierig. Und dann gibt es „Astral Weeks“ von Van Morrison, das vielleicht größte große und vielleicht schwierigste schwierige Album der Popgeschichte.
(…)
„Astral Weeks“ ist ein hypnotischer Stream of Conciousness, eine in sich geschlossene musikalische Welt aus akustischen Gitarren, ätherischen Streichern, Vibraphonen, Cembalos und Van Morrisons seelenvollem Gesang. Es ist ein Gemälde aus Klang, das erst unzugänglich erscheint und sich dann öffnet zu einem ganzen Universum purer Schönheit.

Van Morrison hat nach „Astral Weeks“ viele tolle Platten gemacht, die Soul, Folk und Pop unendliche neue Facetten hinzugefügt haben. Aber 1968 hat er ein Werk geschaffen, das bis heute ohne Vergleich geblieben ist. Wer einmal den Schlüssel zu „Astral Weeks“ gefunden hat, der kann sich glücklich schätzen: Wenn dieses Album dich einmal auf dem richtigen Fuß erwischt hat, dann bleibt es für den Rest deines Lebens.
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btw:
Die Qualität von „Astral Weeks Live at the Hollywood Bowl“ ist über jeglichen Zweifel erhaben … – das Original von 1968 (Vinyl) hat allerdings etwas, was den kleinen Unterschied ausmacht.

10.11.1978: X-Ray Spex veröffentlicht „Germfree Adolescents“-LP

Germfree Adolescents ist das Debütalbum der britischen Punk-Band X-Ray Spex. Es gilt als eines der bedeutendsten Alben der Punk-Ära.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=ujrva0tiTqc

Der Spiegel, 26.04.2011

X-Ray-Spex-Sängerin und Punk-Ikone Poly Styrene ist tot
(…)
Nur ein Album veröffentlichten X-Ray Spex, „Germ Free Adolescents“ erschien 1978 und wurde ein Punk-Klassiker. Mit Statements wie „I’m a cliché“ oder „I’m a poseur and I don’t care“ nahm Poly Styrene die herkömmlichen Rollenmodelle des Rock aufs Korn. Sie trat bei „Top Of The Pops“ mit riesigen Zahnspangen auf und sagte dem Musikmagazin „NME“: „Ich bin kein Sexsymbol, und wenn irgendwer versuchen sollte, mich zu einem zu machen, rasiere ich mir am nächsten Tag die Haare ab.“
(…)
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Auch nach 4 Dekaden macht es immer wieder Spaß diese herrlich unverkopft produzierte LP aufzulegen.

07.11.2018: Joni Mitchell wird 75

Joni Mitchell, (* 7. November 1943 als Roberta Joan Anderson in Fort Macleod, Alberta) ist eine kanadische Musikerin und Malerin. Sie zählt zu den bedeutendsten Singer-Songwritern der 1970er und 1980er Jahre. Sie begleitet sich auf der Gitarre und am Piano.

https://www.youtube.com/watch?v=cRjQCvfcXn0

Die Welt / (dpa): 06.11.2018

Generation Woodstock: Joni Mitchell wird 75

Sie gilt als wichtigste Songwriterin der «Generation Woodstock», als schöne Stimme der Hippiebewegung. Doch beim berühmten Festival Woodstock Music & Art Fair – 3 Days of Peace & Music im August 1969 fehlte ausgerechnet Joni Mitchell.

Weil ihr Manager sie für eine angeblich wichtigere TV-Show angemeldet hatte, sah die damals 25-jährige Musikerin nur Fernsehbilder von dem historischen Massen-Event bei New York.

Was Mitchell freilich nicht hinderte, wenige Tage später mit Woodstock einen Schlüsselsong der zu Ende gehenden Sixties zu schreiben – ein Klassiker, dem noch einige folgen sollten.
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Meiner unerheblichen Meinung nach ist die Doppel-LP Shadows and Light (1980) eines der wichtigsten (besten ?) Live-Alben aus den letzten 3 Dekaden des 20. Jahrhunderts.

Nun ja, mit dieser Besetzung eigentlich auch kein Wunder 😉

  • Joni Mitchell – electric guitar, vocals
  • Pat Metheny – lead guitar
  • Jaco Pastorius – fretless bass (Fender Jazz)
  • Don Alias – drums, percussion
  • Lyle Mays – electric piano (Rhodes), synthesizer (Oberheim FVS-1)
  • Michael Brecker – saxophones

https://www.youtube.com/watch?v=OhpwSemx5Ls

MESCHEDE: KONZERT MIT JAKE & THE JUKEBOXGUYS IN DER „TRÖTE“

Jake & The Jukeboxguys (foto: presse torfabrik)

Mit einem Heimspiel der besonderen Art feiert die Torfabrik Meschede den Schlusspunkt ihres Jubiläumsjahres. Mit dem Konzert der Punkrockkapelle Jake & The Jukeboxguys präsentiert die Torfabrik wieder mal ein Highlight außerhalb des grünen Rasens.

Die schwedische Band hat sich in den vergangenen Jahren mit zahlreichen Auftritten in die Herzen der Sauerländer Musikfans gespielt. Was sich Bandleader Jake Olsson und seine Jukeboxguys in ihre musikalische Vita getextet haben, lässt aufhorchen: Die Band spiele angeblich über 150 Konzerte jährlich auf der ganzen Welt. Auf ihren ausgedehnten Welttourneen sei sie sowohl in Alaska in der „Bärenhöhle“, in Brasilien im „Coco Jambo“ als auch schon im „Heuschuppen“ in Bad Fallingbostel zu Gast gewesen.

Jake & The Jukeboxguys übersetzen bekannte Klassiker in die niederen Tiefen des Pop-Punks und gelten nach eigenem Bekunden als eine der besten Coverbands der Welt. Mit ihrer Mischung aus Coverversionen bekannter Oldies und Evergreens bringen Jake Olsson (Gitarre, Gesang), Gunnar Gunnarjonnsson (Gitarre, Gesang), Lasse Andersson (Bass) und Björn Samström (Schlagzeug) jede Party zum Kochen. „Überall rasten die Zuschauer völlig aus und pflücken alles auseinander“, heißt es in der Presseinfo der Band aus der schwedischen Provinzstadt Uppsala.

Ob das alles stimmt und ob es sich bei den vier Musikern wirklich um Schweden handelt, davon kann man sich am kommenden Samstag, 10.November im Musiklokal Tröte ein Bild machen. Gutgelaunter Punkrock und eine gehörige Portion Humor sind auf der Bühne jedenfalls garantiert. Der Einlass ist um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro und kommt dem guten Zweck, der Torfabrik Meschede, zugute. Musiklokal Tröte, Winziger Platz 3, 59872 Meschede

03.11.1978: The Jam veröffentlichen „All Mod Cons“-LP

All Mod Cons ist das dritte Studioalbum der britischen Band The Jam, das 1978 bei Polydor Records veröffentlicht wurde.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=hdXUIoDWwfI

RollingStone, 06.04.2010 (Daniel Koch)

Paul Weller über The Jams „All Mod Cons“

„Meine Art, Songs zu schreiben, hatte sich verändert. Ich hatte eingesehen, dass das eine richtige Kunstform ist, die man ernstnehmen und pflegen sollte. Ray Davies war damals ein großer Einfluss für mich. Wir haben dann ja auch eine Version von ‚David Watts‘ aufgenommen. Vor allem hat mir aber seine sehr englische Art gefallen, und dass seine Lieder richtige kleine Geschichten erzählten – so wie ich das dann auch bei ‚Down In The Tube Station At Midnight‘ gemacht habe.“

btw:
Schätze All Mod Cons sehr … – nicht zuletzt weil immer wieder mit musikalischem „Augenzwinkern“ kurz auf Riffs der vorhergehenden R’n’R-Historie verwiesen wird.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=hGrniCrIHGg

In Memoriam Lou Reed – *02.03.1942 · †27.10.2013

Lewis Allan „Lou“ Reed (* 2. März 1942 in New York City, New York; † 27. Oktober 2013 in East Hampton, New York) war ein US-amerikanischer Singer-Songwriter und Gitarrist. Er war zusammen mit John Cale Gründungsmitglied der von Andy Warhol inspirierten Band The Velvet Underground.

https://www.youtube.com/watch?v=CH2lvbdGkfM

Das komplette Montreux-Konzert (Dauer 2:02:54) aus dem Jahr 2000 ist unter diesem Link abrufbar… – ein erstklassiger Gig.

Nach der Trennung von Velvet Underground startete Reed 1972 eine überaus erfolgreiche Solokarriere.

Reed, der an chronischem Leberversagen litt, was auf seinen jahrzehntelangen Alkohol- und Drogenkonsum zurückgeführt wird, unterzog sich im Frühjahr 2013 einer Lebertransplantation. Am 27. Oktober 2013 erlag er in seinem Sommerhaus in den Hamptons den Folgen seiner Erkrankung.
Quelle: Wikipedia

» Zum Tod von Lou Reed · Er kannte kein Pardon – SZ, 27.10.2013

https://www.youtube.com/watch?v=ziYus0j85oM