Umleitung: Exit(us)? Es gibt keinen Ausgang aus der Klassenfrage … plus Geheimbund AfD, Geschichte, Sprache und der Tod.

Deutschland im Juni 2016, gesehen in Heringhausen am Diemelsee (foto: zoom)
Deutschland im Juni 2016, gesehen in Heringhausen am Diemelsee (foto: zoom)

Yanis Varoufakis: Brexit won’t shield Britain from the horror of a disintegrating EU … guardian

Brexit: There are liars and then there’s Boris Johnson and Michael Gove … guardian

Brexit-Demagogen: Farage nennt Millionen-Versprechen einen „Fehler“ … welt

Brexit-Wahlverhalten: „Es ist eindeutig eine Klassenfrage“ … deutschlandfunk

Brexit: Es ist besser so … scilogs

Die Intelligenz hat versagt, oder: Warum Dummheit allein den Brexit nicht erklären kann … scilogs

Brexitus: Es ist geschehen. Vor drei Tage entschieden sich die Briten zum Auszug aus der EU. Eine Hälfte hasst die Inselbewohner, die andere fürchtet nun den Zusammenbruch des ganzen Kontinents … zynaesthesie

Brexit: Das Europa-Dekret … prinzessinenreporter

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AfD: Wie ein Geheimbund … postvonhorn

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Game of Thrones and Leviathan: Ein wichtiger Aspekt für den Erfolg der Serie liegt darin, dass die komplexe und spannende Spielhandlung mit unseren in vielen Jahren eingeübten Seherwartungen bricht … publicHistory

Das liberale Bürgertum lässt schießen: Die Harburger Reichstags-Stichwahl am 17. August 1878 und ihr blutiges Ende … harbuch

Geschlechterrollen in deutschen Frauenzeitschriften: Die Masterarbeit von Charlotte Jahnz als PDF .. charlottejahnz

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Fracking: Der Deutsche Bundestag hat am gestrigen Freitag mit den Stimmen von Union und SPD ein Fracking-Gesetzespaket verabschiedet. Nach Ansicht der Umweltverbände versäumt das Regierungslager damit ein umfassendes gesetzliches Fracking-Verbot … doppelwacholder

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Sprache: Blogspektrogramm 25/2016 – inklusive Link zum Lorem Fucking Ipsum–Generator … sprachlog

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Zum Tod von Götz George: Was für ein Kerl mit welch einem Herzen! – Wiedersehen mit „Schimanskis“ erstem Fall … revierpassagen

Ich habe beim Anglizismus des Jahres 2012 abgestimmt. Mein Favorit ist „Fracking“.

anglizismuswordleNoch bis zum 1. März kann man im Sprachlog den Anglizismus des Jahres 2012 wählen. Die Publikumsabstimmung hat begonnen. Ich persönlich habe mich für „Fracking“ entschieden.

„Fracking“ liegt zur Zeit mit 36 Stimmen und 11% zur Zeit auf dem dritten Platz.

Von „crowdfunden“ bis „Cypherpunk“ stehen 19 Begriffe zur Wahl. Die Jury betont, dass es nicht um „nervige“ oder „überflüssige“ Anglizismen gehe, sondern  darum, welches englische Lehnwort im Jahr 2012 besonders interessant, wichtig und/oder bereichernd war.

Zu jedem Begriff lässt sich die Begründung der Vorauswahl nachlesen. Das ist hochinteressante Lektüre.

Zu „Fracking“ heißt es unter anderem:

„Fracking/fracken ist ein starker Kandidat für den Anglizismus des Jahres: Ein englisches Lehnwort, das eine Lücke füllt und bereits dabei ist, in neue Bereiche der deutschen Grammatik vorzudringen. Darüber hinaus ist es -auch wenn das kein offizielles Kriterium für den Anglizismus des Jahres ist- von hoher gesellschaftlicher Relevanz, steht es doch nicht nur für einen aktuellen Konflikt um eine konkrete Technik, sondern stellvertretend auch um den allgemeineren Konflikt zwischen der Notwendigkeit der Energiegewinnung auf der einen und der Notwendigkeit eines sorgsamen Umgangs mit unserer Umwelt auf der anderen Seite.“

Da das Hochsauerland ebenfalls zu den Gebieten gehört, die „gefrackt“ werden sollen, wird die Auseinandersetzung um diese Technologie auf jeden Fall den Wahlkampf zur Bundestagswahl mitbestimmen.

Für mich passt kein anderer der 19 Begriffe ins Hochsauerland. Wer will, kann natürlich auch „Hipster“ wählen ;-)