Das Mädchen aus der Bigfoot Familie in Le Touquet: La Nena

Das Mädchen aus der Bigfoot Familie macht einen Handstand im Jardin D’Ypres (foto: zoom)

Nicht weit vom Rathaus entfernt macht das Mädchen aus der Bigfoot Familie einen Handstand im Jardin D’Ypres.

Damit habe ich nach Ladyfoot und Babyfoot die dritte Skulptur des Künstlers Idan Zareski in Le Touquet entdeckt.

Es fehlen also noch zwei, nämlich Le Siffleur und Herr Bigfoot persönlich.

Interessant ist, dass Idan Zareski (Angaben auf seiner Website) nie eine Kunstschule besucht hat und seine Ideen aus einem inneren „Zwang“ heraus entwickelt:

„Idan Zareski was born in Haifa, Israel and he is a French citizen. Life took him through multiple countries, bearing witness to multiple races and cultures which are now a fundamental element in his work. His efforts led him to understand that his salvation had always been, literally, at his fingertips.

Idan has never attended Art School or any sort of anatomy course. His gift came to him as a need, which he understood he could no longer resist. “I don’t plan or organize, I don’t draw sketches. My raw emotions serve as the only guide. Ninety percent of my creations are shaped in less than an hour. When I work, I feel in absolute communion with a force greater than myself”.

Idan shapes his creations out of clay, water and fire, to later set them in bronze. He is still amazed by the fact that emotions cannot only take shape, but be shared, without a word…in absolute silence.“

Quelle: http://www.idanzareski.com/bio/

Als Nicht-Künstler fällt es mir schwer, zwischen Wahrheit/Aufrichtigkeit und Marketing zu unterscheiden.

Wie dem auch sei, scheinen die großen Füße ihren Erfnder zu ernähren:

„These days, Idan is completely committed to his art, working out of Costa Rica, a small piece of paradise. His wife and three girls have become his most fervent admirers.“

Ich gönne es Idan Zareski von ganzem Herzen.

In Memoriam Michael Bloomfield – * 28.07.1943 · † 15.02.1981

Michael Bernard „Mike“ Bloomfield (* 28. Juli 1943 in Chicago, Illinois; † 15. Februar 1981 in San Francisco, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Rock- u. Blues-Gitarrist.

Schon mit 14 war der gebürtige Chicagoer Gast in den Blues-Clubs der Chicago South-Side. Hier stieg er regelmäßig in Jam-Sessions mit seinen Idolen wie Muddy Waters, Otis Spann, Howlin’ Wolf ein. Dabei lernte er auch gleichgesinnte Weiße wie Nick Gravenites und Charlie Musselwhite kennen, mit denen er später immer wieder zusammenspielen sollte.

Anm.: Nachfolgender YouTube-Clip ruft die Dokumentation The Mike Bloomfield Story auf. Die Doku ist bei YouTube in 10 Einzelclips abgelegt. Teil 2 wurde aus rechtlichen Gründen von YouTube entfernt. Die verbliebenen 9 Clips reichen allerdings vollkommen aus, um den grandiosen Musiker umfassend zu würdigen. – B. Schreiber

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=YJa8KIF1A24

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Mitte der 1960er Jahre spielte er mit der Paul Butterfield Blues Band, er war auch an deren gleichnamigem ersten Album beteiligt. Er arbeitete für Bob Dylan und dessen Album Highway 61 Revisited und trat 1965 mit ihm auf dem Newport Folk Festival auf, wo sich das Folk-Publikum jedoch über die elektrisch verstärkte Rockband aufregte. 1967 war Bloomfield Mitbegründer der Gruppe Electric Flag, die allerdings bereits ein Jahr später wieder auseinanderbrach. Mit Al Kooper spielte Bloomfield 1968 eine Seite der Platte Super Session ein, auf der anderen Seite war Stephen Stills neben Al Kooper zu hören. Die Platte erreichte Platz 12 der US-amerikanischen LP-Charts. Ein Jahr später gelangten Bloomfield und Kooper mit The Live Adventures of Mike Bloomfield and Al Kooper bis auf Platz 18. Beide Alben waren damit kommerziell erfolgreicher als die Alben der Butterfield Blues Band und der Electric Flag.

Ende der 1960er zog er sich nach San Francisco zurück, wo er gelegentlich mit seinen alten Kumpels als Bloomfield and Friends auftrat und einige Platten aufnahm. In dieser Zeit lebte er überwiegend von der Produktion von Soundtracks für Porno-Filme, er lieferte aber 1969 auch den Soundtrack für Haskell Wexlers Medium cool und war 1973 zusammen mit Paul Butterfield und Nick Gravenites an der Musik für den Film Steelyard Blues beteiligt. Mitte der 1970er verlegte er sich auf eher traditionellen akustischen Blues. In den späten 1970er Jahren kämpfte er zunehmend mit gesundheitlichen Problemen und seiner Drogensucht. Am 15. Februar 1981 starb er in San Francisco an einer Überdosis Heroin.
Quelle: Wikipedia

Im Januar 2014 erschien unter dem Titel From His Head To His Heart To His Hands eine umfassende Werkschau (Produzent Al Kooper), bestehend aus drei CDs plus einer DVD.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=nuEacyBE29E

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» Michael Bloomfield: the first guitar hero of the rock age – BBC-ARTS, 16.12.2016

Verdun: das Denkmal für die jüdischen Gefallenen – „Allies et Volontaires Etrangers Israelites“

Das Denkmal für die jüdischen Gefallenen (foto: zoom)

Westlich des Beinhauses auf dem Schlachtfeld von Verdun erinnert ein Denkmal an die für Frankreich gefallenen Juden.

Zur Geschichte dieses Denkmals habe ich bislang nur wenige Informationen gefunden.

Es liegt jedenfalls der Gedenkstätte für die muslimischen Soldaten gegenüber.  Alles weitere später …

 

Auf der Suche nach der Bigfoot Family in Le Touquet: Babyfoot

Die zweite von fünf Skulpturen des Künstlers Idan Zareski in Le Touquet (foto: zoom)

Heute habe ich die zweite von fünf Skulpturen der „bigfoot family“ des in Haifa (Israel) geborenen Künstlers Idan Zareski in Le Touquet gefunden.

Nummer 1 siehe hier:
https://www.schiebener.net/wordpress/kleine-buergeranfrage-an-den-rat-der-stadt-winterberg-ist-dem-rat-der-stadt-winterberg-und-dem-tourismusbuero-bekannt-dass-das-staatsoberhaupt-frankreichs-einen-zweitwohnsitz-in-winterbergs-partners/

Das überdimensionale Baby sitzt vor dem Eingang zu den Tennisplätzen am Kreisverkehr.

Zu Idan Zareski selbst gibt es ein kleines Faltblatt bei der Touristeninformation und seine Website www.idanzareski.com sowie den Facebookauftritt www.facebook.com/zareski

Wer sich jetzt schon interessiert, guckt dort nach. Den anderen werde ich etwas mehr erzählen, sobald ich den Rest der großfüßigen Familie veröffentliche.

Es ist auch um Mitternacht noch zu warm, um den Thread zu Ende zu spinnen: rien ne va plus

Winterberg in Le Touquet – eher schäbbich …

Ein Wohnklotz im Hinterland von Le Touquet namens „Residence Winterberg“ (foto: zoom)

Wenn ich morgens in Le Touquet zur Boulangerie radele, um ein Baguette und zwei Croissants einzukaufen, komme ich an einem hässlichen Wohnklotz vorbei.

Es gibt viele hässliche Wohnklötze in der Partnerstadt Winterbergs, allerdings auch wunderhübsche Gebäude.

Kein Zweifel, es ist Winterberg (foto: zoom)

Der schäbige Bau heißt in diesem Fall „Residence Winterberg“ und erinnert mich an die Hochhäuser im Winterberger Fichtenweg.

Ratlos.

26.07.2018: Mick Jagger wird 75 ··· Vor 5 Jahren verstarb J. J. Cale

Sir Michael Philip Jagger (* 26. Juli 1943 in Dartford, Kent, England) ist ein britischer Musiker, Sänger und Songwriter. Berühmt geworden ist er als Frontmann der Rockgruppe The Rolling Stones.

Jagger spielt Mundharmonika, Gitarre und Klavier. Er wirkte auch als Schauspieler, Produzent und Komponist bei mehreren Filmen mit. Mick Jagger und Keith Richards sind – ähnlich John Lennon und Paul McCartney (The Beatles) – eines der erfolgreichsten Songschreiber-Duos der Rock – u. Pop-Geschichte.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=DRot9IjNSso

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In Memoriam J. J. Cale – 05.12.1938 · †26.07.2013

John Weldon „J. J.“ Cale kann man formal als US-amerikanischen Singer/Songwriter und Produzenten beschreiben. Das wird ihm aber nur bedingt gerecht. Der stets ohne Allüren daherkommende Musiker war ein stilprägender Gitarrist, überdurchschnittlicher Songschreiber und genialer Soundtüftler. Kurz: J. J. Cale war/ist „ein Typ mit Einfluß …“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=MhDJOHgyHWA

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Der Filmemacher Jörg Bundschuh begleitete 2004 J.J. Cale & Band auf ihrer Tour durch sieben Bundesstaaten der USA. In 2005 erschien der Dokumentarfilm „Auf Tour mit J. J. Cale – To Tulsa and Back“. Ab und an wird dieser tolle Film bei Arte, 3Sat sowie in den dritten Programmen der ARD ausgestrahlt.

» Eric Clapton: JJ Cale got me through my darkest days – The Telegraph, 25.07.2014

Kleine Bürgeranfrage an den Rat der Stadt Winterberg: Ist dem Rat der Stadt Winterberg und dem Tourismusbüro bekannt, dass das Staatsoberhaupt Frankreichs einen Zweitwohnsitz in Winterbergs Partnerstadt hat?

Ladyfoot aus der Bigfoot Familie nahe dem Ferienwohnsitz der Macrons hat mich inspiriert. (foto: zoom)

„Kleine (Bürger)Anfrage:
Ist dem Rat der Stadt Winterberg und dem Tourismusbüro bekannt, dass das Staatsoberhaupt Frankreichs einen Zweitwohnsitz in Winterbergs Partnerstadt hat?
Falls ja, wurden Herr u. Frau Macron bereits nach Winterberg eingeladen…?
Falls nein, wer ist für diese Nachlässigkeit verantwortlich …?“

Eigentlich wollte ich heute meine Seele am Strand von Le Touquet baumeln lassen, Sonnenuntergang, Meeresrauschen, Möwen, Softeis, das ganze touristische Programm in der nordfranzösischen Partnerstadt Winterbergs, doch dann erreichte mich aus der Sauerländer Heimat die „Kleine Bürgeranfrage“.

Ich leite sie hiermit an den Tourismusdirektor Michael Beckmann, das Europäische-Komitee (jetzt ohne Barbara) und alle frankophilen Winterberger EntscheidungsträgerInnen weiter.

Nach intensiven Recherchen in der französischen Yellow-Press (den halben Ferientag) und mehreren Streifzügen durch das Zentrum und die besseren Stadtteile von Le Touquet (zu Fuß und mit dem Rad), kann ich versichern, dass der französische Staatspräsident Macron einen 24 Stunden rund um die Uhr bewachten (Maschinengewehre, Kameras) Zweitwohnsitz in der Avenue Saint-Jean hat.

Die Stadt-Villa „Monéjan“ mit der Hausnummer 14 habe ich sicherheitshalber (ha, ha … neben mir die bewaffnete Gendarmerie) selbst geknipst.

Die Villa Monéjan, Zweitwohnsitz der Macrons in Le Touquet. Im Erdgeschoss eine Immobilienfirma mit Objekten zwischen 200.000 und 5.000.0000 Euro (foto: zoom)

Eigentlich gehörte die Villa dem Vater von Brigitte Macron. Jetzt gehört sie ihr, und da Emmanuel der Brigitte gehört, gehört das Haus jetzt quasi auch ihm, dem Emmanuel.

Die Villa Monéjan hat sogar einen eigenen Wikipedia Eintrag:
https://fr.wikipedia.org/wiki/Villa_Mon%C3%A9jan

„Elle est construite dans les années 1920. Elle appartenait à Monsieur Trogneux, le père de Brigitte Macron, qui adorait cette demeure. Elle devient ensuite la propriété de Brigitte Macron. Elle est devenue en mai 2017 une attraction touristique touquettoise.“

Die Villa ist seit dem Einzug der Macrons sehr berühmt geworden.

„Depuis le second tour de l’élection présidentielle dimanche dernier, la villa d’Emmanuel et de Brigitte Macron est devenue une attraction touristique au Touquet, dans le Pas-de-Calais. Curieux et touristes s’arrêtent devant la maison du président élu et de sa femme, et immortalisent ce moment avec des photos.“

Quelle: https://www.lci.fr/elections/passation-de-pouvoirs-2017-la-villa-emmanuel-macron-brigitte-macron-nouvelle-attraction-touristique-au-touquet-paris-plages-pas-de-calais-investiture-2051938.html

Wenn ihr Winterberger die Macrons einladet, bedenkt bitte, dass der Präsident gerade einen kleinen Skandal an den Hacken hat. Sein Leibwächter/Sicherheitsmanager hat sich während einer Demonstration gegen seinen Chef einen Polizeihelm aufgesetzt und einen Demonstranten zusammengeschlagen:

http://www.spiegel.de/politik/ausland/frankreichs-praesident-macron-skandal-um-leibwaechter-benalla-weitet-sich-aus-a-1219553.html

Vielleicht könnt ihr den (schon entlassen?) mit seinem Helm zum Abkühlen die Bobbahn runtersausen lassen, während Brigitte und Emmanuel im Liebesglück speisen/dinieren, oder was auch immer Franzosen an diesem Ort in Winterberg tun würden.

Schön am Rand, hässlich am Strand: ein Seebad

Die heruntergekommensten Gebäude stehen in Strandnähe: Stella-Page (foto: zoom)

Stella-Plage, der Badeort südlich von Le Touquet, hat eine merkwürdige Eigenschaft, die er mit der Nachbarstadt teilt. Je näher man dem Strand kommt, desto hässlicher und heruntergekommener erscheinen die Gebäude.

Eine Eigenschaft übrigens, die ich schon bei einigen Badeorten von Frankreich über Belgien bis nach Deutschland bemerkt habe. Ach, und weil es heute so heiß ist, gebe ich darüber hinaus England mit in den Topf.

Woran liegt es, dass sich in Strandnähe nur noch Betonburgen sowie schäbige Schnellimbissbuden und Andenkenläden halten können? Dabei sitzt doch das ganze Geld abertausendfach auf einem wunderschönen breiten Strand mit grandiosem Meerblick.

Nur umschauen darf man sich halt nicht, obwohl … das Gebäude auf dem Bild hat mich an eine verfallene Kleinstadt im staubigen Westen von Texas erinnert. Roadmovie, Romantik – also doch irgendwie idyllisch und das Herz erwärmend. Spiel mir das Lied vom Tod.

Verdun: das Denkmal für die muslimischen Soldaten – mémorial des soldats musulmans

Das Denkmal für die muslimischen Soldaten (foto: zoom)
Vor dem Beinhaus erstreckt sich der nationale Soldatenfriedhof, auf dem die sterblichen Überreste von über 16.000 französischen Soldaten begraben sind.

An der östlichen Seite des Friedhofs befindet sich ein Denkmal, welches an die muslimischen Soldaten erinnert. Es wurde am 25. Juni 2006 vom damaligen Präsidenten Jacques Chirac eingeweiht:

„mémorial des soldats musulmans mort pour la France au cours de la Première Guerre Mondiale“

Die Ausrichtung des Gebäudes erfolgte nach Mekka.

Le Touquet: Wenn du bei Ebbe an der Mündung der Canche im Schlick buddelst …

Noch buddelt er mit seinen zwei Eimern im Schlick, doch gleich wird er abgeholt (foto: zoom)

Im Schlick der Canche-Mündung oberhalb von Le Touquet buddelte er bei Ebbe mit zwei Eimern scheinbar unermüdlich seine Spur. Wir Wanderer, Radfahrer, Touristen schauten verwundert auf den Mann im Watt.

Was macht der da nur? Was sucht er? Was kann man da finden?

Plötzlich hörten wir das flatternde Knattern eines Hubschraubers und der Schlickwanderer wurde mir nichts dir nichts aus dem Watt gezogen. 200 Meter weiter wartete im Yachthafen der Krankenwagen.

Keine Chance für den Mann mit den zwei Eimerchen.

Raus aus dem Schlick, rein in den Hubschrauber (foto: zoom)

Zuerst haben wir gedacht: Puh, da wurde einer im Schlick versinkend dem Tod entrissen. Aber jetzt, ein paar Stunden später, bin ich mir nicht mehr sicher.

Der Mann scheint auf meinen Fotos zu lächeln.

Er gehörte einfach nicht in den Schlick, Regelverstoß, und dann machen die Franzosen kurzen Prozess, notfalls mit einem Helikopter.

Spekulationen sechs Jahre nach meinem ersten Besuch in Le Touquet, der Partnerstadt von Winterberg.