Kaum hat der Hahn dreimal gekräht, habe ich schonmein Versprechen gebrochen, ab sofort fleißig die positiven Seiten unserer „Heimatzeitung“, der Westfalenpost, im Lichte unseres kleinen Weblogs leuchten zu lassen.
Außerdem, aber das ist nach meinen Erfahrungen das schwächere Indiz, wird kein Autor angegeben.
Ich weiß, dass sich in einem Gebiet wie dem der WP Brilon, dazu gehört Winterberg, die Reporter nicht beliebig teilen könne.
Auf Grund der sehr großen Stimmengewinne der FDP bei den Kommunal- und Bundestagswahlen, wäre es allerdings wichtig gewesen, die „Newcomer“ etwas gründlicher unter die Lupe zu nehmen.
Das muss eine Lokalzeitung leisten, sonst besteht wie in diesem Fall sehr wahrscheinlich die einzige Leistung darin, den Eigenbericht einen Tag eher als der Sauerlandkurier abgedruckt zu haben.
Die im Sauerland beheimatete „Westfalenpost“ dient nach einem Umbau zur Heimatzeitung derzeit als eine Art Labor für den Konzern. Womöglich stehen auch die anderen Blätter vor einem radikalen Umbau.
Zum Aufwärmen am Lagerfeuer der Meinungen ist Michael Moore alle Male gut.
„These guys, for all that stuff they’ve been telling us all these years about, ‚Go capitalism! Free market! Free enterprise!‘ They don’t believe in any of that. They don’t believe in free enterprise or free market. They want socialism for themselves. They want a handout and a net for themselves. To hell with everybody else, but give it to them. And I think, really, what we’re seeing now — with them, with the banks — we’re seeing the end of capitalism. The end of capitalism as we know it and I say good riddance. It hasn’t helped the people or the planet.“ — Michael Moore on Larry King Live, Wednesday, November 19th, 2008
Am 29. September wurde Albrecht Müller bei WDR5 in der Sendung Neugier genügt 25 Minuten lang von Jürgen Wiebicke interviewt.
Albrecht Müller gibt zusammen mit Wolfgang Lieb die NachDenkSeiten heraus. Er ist Autor der drei Polit-Bücher“ Machtwahn“, „Die Reformlüge“ und „Meinungsmache“. Zum Nachhören gibt es die Sendung hier als Podcast.
Die sehr informativen Website des „ZEitung Und Schule“- Projektes enthält unter dem Menüpunkt „Links für Zeus Reporter, Gesundheit“, gerade einmal zwei Verweise. Einer führt zur Deutschen AIDS-Hilfe, der andere zu einer nicht genannten Organisation.
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebstodesursache bei Frauen. Jedes Jahr versterben in Deutschland knapp 1.700 Frauen an diesem Tumor, rund 6.500 Frauen erkranken neu. In praktisch allen Fällen ist das humane Papillomvirus (HPV) die Ursache des Krebses. Hier gibt es viele Informationen zur Impfung.
Dieser Link führt zu einer Website die das Logo des Pharma-Unternehmens GlaxoSmithKline im Titel führt. ZEUS macht Schleichwerbung in der Schule. Ist es nicht für eine gute Sache?
Leider kommt es noch dicker:
Der Impfstoff von GlaxoSmithKline hat einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung zufolge vor drei Tagen in Großbritannien unter Umständen ein Mädchen, wenige Stunden nach der Impfung, getötet. Der Zusammenhang von Impfung und Tod ist zwar nicht geklärt, aber:
Erst im August hatten Forscher der amerikanischen Seuchenschutzbehörde
und der dortigen Zulassungsbehörde Nebenwirkungen der HPV-Vakzine
aufgeführt. In einem freiwilligen Register wurden besonders Thrombosen
und Ohnmachtsanfälle nach der Impfung häufiger beobachtet, als die
Forscher erwartet hatten. Mehrere Forscher kritisieren, dass die
Impfung zu früh und zu unkontrolliert eingeführt wurde. Ingrid
Mühlhauser von der Universität Hamburg bemängelt, dass man die
„Langzeitrisiken der Impfung nicht kennt und seltene Kurzzeitrisiken
nicht erkennt“.
GlaxoSmith hat in Großbritannien die „Charge des Vakzins, mit dem die Jugendliche geimpft worden war, „aus Sicherheitsgründen zurückgezogen“.
Ich habe den Sachverhalt auf der Website des ZEUS-Projekts dargelegt und hoffe, dass sowohl die Profi- als auch die Hobby-Journalisten etwas daraus machen, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende recherchiert.
Der Link mit der „subtilen Schleichwerbung“ sollte allerdings nicht weiterhin die Website des ZEUS-Projekts „zieren“. Denn sonst wäre ZEUS als das trojanische Pferd der Pharmaindustrie zu betrachten.
Eine letzte Frage: Aus welchem Grund sind denn gerade diese zwei Links auf der Website des ZEUS-Projekts gelandet?
Diese Meldung habe ich gestern in der „Umleitung“ völlig vergessen:
„Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und die größten personellen Einschnitte in der Geschichte der WAZ-Gruppe ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen werden. Wie dies die Betriebsräte immer gefordert haben …“ alles lesen bei medienmoral
Update: Inzwischen ist die Betriebsversammlung beendet und die ersten Einschätzungen erscheinen bei medienmoral:
Der Qualitätsverlust in den Tageszeitungen wurde in der Betriebsversammlung der vier WAZ-Titel deutlich angesprochen, sowohl von den Betriebsräten als auch von den übrigen Anwesenden. Überstunden en masse, vielzuviel “Verwaltungsaufwand†bei den Desk , keine Zeit mehr für vernünftige Recherche, Krankheitsfälle, die bei “normalem†Arbeitsfluss nie vorgekommen wären, Arbeitsübernahme aus den nicht mehr vorhandenden Geschäftsstellen. “Wenn wir Redakteure diese Leserbeschwichtigungen nicht vornehmen würden, hätten wir noch viel mehr Abbestellungenâ€. Die Unterbesetzung der Redaktionen wird sich noch mehr verschärfen – so eine Kollegin – wenn die nicht mehr in der Statstik befindlichen Redakteure gehen, die noch einige Monate arbeiten müssen bis ihre Aufhebungsverträge greifen …
Sensburg in der Mitte, aber wer ist Karsten Rudolph?
Ein lustiges Lay-Out finde ich des öfteren beim Westen, dem Online-Auftritt der WAZ-Zeitungen. Heute suggeriert die Bildunterschrift, dass sich ein gewisser Karsten Rudolph (SPD) auf der Abbildung neben Patrick Sensburg (CDU) befindet.
Es müsste sich dem Text folgend um den jungen Stephen-Hawking-Verschnitt links handeln.
Um ganz, ganz sicher zu gehen und keinen Fehler zu machen, habe ich auf der Website von Karsten Rudolph nachgeguckt und dort sein Bild gefunden:
Karsten Rudolph, SPD
Also ich weiß nicht. Die Brille und die Jacke. Das könnte schon hinkommen. Der offene Hemdkragen.
Aber selbst, wenn Karsten Rudolph nach der SPD Wahlniederlage ganz fürchterlich seine Identität gewechselt hätte, würde er doch nicht aussehen wie Stephen Hawking.
So sieht das aus im Westen, wenn Inhalte lieblos in die Online-Gefäße gegossen werden.
Der Nachfolger von Katharina Borchert muss in Zukunft an solch kleinen Problemen tüfteln.
Katharina Borchert (36), Chefredakteurin von DerWesten.de, dem Internetportal der WAZ Mediengruppe, und Geschäftsführerin der Online-Tochter WAZ NewMedia, übernimmt zum 1. April 2010 die Geschäftsführung der SPIEGEL ONLINE GmbH, einem Unternehmen der SPIEGELnet GmbH.
Damit ist bewiesen, dass demjenigen, der sich hier im Blog mit mir streitet, eine große berufliche Karriere vor die Füße gelegt ist. Guckt maldort oder hier 😉 Im WAZ-Protestblog der Gewerkschaften schlug ihr während ihres Wirkens eine gewisse Hassliebe entgegen. Viele wurden nicht damit fertig, dass ein mutmaßlicher CDU Protege ohne abgeschlossenes Studium eine derart steile Karriere macht.
Sei es drum. Aus dem Joschka ist auch was geworden, und Hamburg, wenn es denn dorthin ginge, ist eine sehr schöne Stadt.
Ernst geht es weiter:
„Wir freuen uns, dass wir mit Katharina Borchert eine ausgewiesene Internet-Expertin ge-
winnen konnten, die an der Schnittstelle zwischen Redaktion und kaufmännischem Bereich
den Ausbau unserer publizistischen Online-Angebote vorantreiben wird“, sagt Fried von
Bismarck, Geschäftsführer der SPIEGELnet GmbH. „Aktuell: Katharina Borchert wird neue Geschäftsführerin von SPIEGEL ONLINE“ weiterlesen
… A canny judge of the German public mood, Merkel has ditched the more radical tendencies she showed when taking over the CDU in the early 2000s and campaigning to unseat Schröder.
She has good reason to be cautious. She watched as his more substantive reforms wrecked his SPD, the oldest and biggest social democratic party in Europe. It split, haemorrhaging support to the far left. The result last night, around 23%, was the SPD’s worst ever in the post-war republic …
… Estimates by the German television stations, based on exit-polling data, varied slightly, but all agreed that the margin of victory would be enough to allow Mrs. Merkel to remain chancellor and to push ahead on issues such as tax relief, a simplification of the tax code, reduction of bureaucracy and a possible extension of the time that nuclear power plants can continue to operate …
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