Die Sahara ist weit weg, Krümmel und Moorburg ganz nah.
Wird die Hamburger CDU immer grüner oder die Hamburger Grünen immer grauer? Die Ereignisse der letzten Tage lassen sogar unseren Bürger Ole von Beust nicht stumm. Erstaunt vernehmen die Hamburger, dass ihr sonst so zurückhaltender Bürgermeister mit eigener Stimme seine Stellungsnahme zu Ereignissen in der Stadt verlauten läßt.
Dazu die heutige Umleitung:
Moorburg-Klage vor Weltbank Schiedsgericht.
Die Klage des Energiekonzern Vattenfall gegen Deutschland vor dem zuständigen Schiedsgericht der Weltbank bedroht die künftige Umwelt- und Klimaschutzpoltik der Bundesrepublik. Wir Klimaretter weiter
In eigener Sache: Eigentlich bin ich ja als Co-Autor für den regionalen Teil Hamburg vorgesehen.
Wie es so ist, sehe ich die vielen interessanten Aspekte dieser Stadt in kultureller, politischer und musikalischer Hinsicht, habe es aber noch nicht geschafft diese auf´s „Papier“ zu bringen. Dies soll sich nun mit Beginn der Hamburger Ferien, – ja ja wir haben das große Stauerlebnis noch vor uns – ändern.
Es wird also mehr Umleitungen zu Hamburger Themen geben und ich hoffe, dass meine Einladungen zu schreiben bei verschiedenen Mitautoren auf fruchtbaren Boden fallen.
Zunächst eine Meldung: Es ist warm und für Hamburger heiß, nämlich 24 C. Das bedeutet Eisessen gehen. Entgegen der vielleicht landläufigen Meinung geht und radelt der Hamburge als solcher gerne. Außer den Cabriofahrern. Im Radius von 5 min Fußweg gibt es vier verschiedene Eisdielen und acht Cafés. Wenn das kein Luxusleben ist. Soweit vom kulinarischen Hamburgteil.
Ich konnte Z-Rick als Autor gewinnen, der definitiv mehr als ich über Musik für „Normalos“ (seine Definition) weiß. _________________________________________________________
Aliaune Thiam alias Akon hat immer das richtige Händchen um einen Hit zu schaffen.
Er ist heutzutage wohl nicht mehr aus dem Black Music Bereich wegzudenken. Egal ob als Feature, Songwriter oder Produzent.Vor 35 Jahren wurde er im Senegal geboren.
Akon Freedom Cover
Bereits vor seinem 2004 erschienenen Debutalbum „Trouble“, war er bereits als Feature unterwegs.Mit Trouble gelang ihm der völlige Durchbruch. Heute ist Akon ein Superstar. Bereits das Nachfolgealbum „Konvicted“ heimste Multi-Platin ein. Gute zwei Jahre mussten seine Fans auf sein neues Album und gleichzeitig auch dritter Longplayer „Freedom“ warten.
Akon hat an jedem der 13 Songs + Bonus Tracks, welche auf „Freedom“ zu finden sind selbst gearbeitet, sich allerdings auch von Leuten wie Giorgio Tuinfort, Timothy Walls, und meinem Lieblingskünstler T-Pain, RedOne oder Hakim mit ins Bootgeholt. Gastauftritte gibt es von seinen gesignten Konvict Muzik Artists Kardinal Offishall, Colby O’Donis, Ray Lavender und wieder T-Pain der ebenfalls singt und rappt sowie Lil Wayne, Young Jeezy, Sweet Rush und Wyclef Jean. In Deutschland war die CD bereits im November 2008 erhältlich, davon bekam ich hier allerdings nichts mit.
Frisch aus den USA importiert, habe ich mir die CD angehört.
Los geht es gleich zu Beginn mit der ersten Singleauskopplung „Right Now (Na Na Na)“. Der Track beginnt gediegen mit einer simplen Melodie und Akons einzigartigem Gesang, doch diese Ruhe verflüchtet sich schnell, wenn dann ein klasse uptempo Beat mit vielen elektrischen Melodie-Elementen einsetzt und jeden Dancefloor zum brennen bringt. Der Refrain ist ebenfalls einfach gehalten: ein guter Song zum Mitsingen!
Weiter geht es mit „Beautiful“,hier featured Akons Konvict Muzik Artists, Colby O’Donis und Kardinal Offishall. Wieder hat das Lied einen schnellen Beat, der mit leichten Dance Elementen verfeinert wurde. Colby und auch Kardinal geben dem Ganzen noch eine gewisse Würze.
Weiter geht es mit Partysongs wie „Keep you so much longer“, dem hammergeilen „Troublemaker“ mit richtig freshen Synthesizer Effekten und einem Akon in Topform, sowie das bisschen auf 80er Jahre und funkig gemachte „We don’t care“.
Danach kommt als zweite Singleauskopplung „I’m so paid“.Mit von der Partie sind die beiden HipHop Stars Young Jeezy und Lil‘ Wayne. Aus der Feder von Akon und T-Pain stammt sowohl produktions- als auch singtechnisch das nächste Stück namens „Holla Holla“.Auch hier wird das Tempo wieder etwas heruntergeschraubt im Gegenteil zu „I’m so paid“.Die beiden werden von einer schönen Akkustikgitarrenmelodie begleutet, die teilweise durch Synthesizer ergänzt wird. Einen richtig dicken und mit viel Bass ausgestatteten Beat hat Akon auf „Against the grain“ parat.
Wieder sind Synthesizermelodien die Hauptbegleitung und Ray Lavender
verschmilzt brilliant mit Akons Gesang, so dass man nicht weiß, wann wer singt – besser geht es wohl kaum.
„Be with you“ hat so ein bisschen Rap Style, klingt richtig fröhlich und macht einfach eine super Laune beim Hören, ebenso wie das wundervolle und sehr entspannte“Sunny Day“ mit langsamen drumbeat.
Der nächste Song „Birthmark“ wieder mit Akkustikgitarre klingt sehr harmonisch – einfach zurücklehnen und relaxen.
Die letzten beiden Songs „Over the edge“ und „Freedom“ sind sehr ruhig, emotional.
Freedom ist definitiv mein Lieblingssong auf dieser Scheibe. Das Album ist einfach stark. Akon hat es wieder geschafft ein Meisterwerk abzuliefern, das seinesgleichen sucht. Hier stimmt einfach alles von der ersten bis zur letzten Sekunde der ca. 1stündigen Spielzeit.
Grandiose, abwechslungsreiche sowie teilweise für Akon Verhältnisse leicht neue/experimentierfreudige Produktionen), super Gastauftritte vor allem der von T-Pain machen für mich „Freedom“ mit zu dem besten R&B Album.
Wenn Ihr einmal reinhören wollt, dann folgt dem link auf seine Seite
Wenn ich heute schon die Neger-Bilder der vergangenen Tage auswerte, dann auch diese beiden. Die Neger (links im Bild zu ahnen) ist nun schon in ruhigeren Gefilden und schlängelt sich in die „Außenbezirke“ von Siedlinghausen.
Was bedeutet HWK?
Auf der Kuh-Weide neben dem Bach ist das abgebildete Rohr zu sehen.
Kriecht man tief gebückt unter dem Stacheldraht hindurch, gelangt man zum Objekt der Neugierde und kann das Rohr auch von oben fotografieren.
Hier weiß ich nicht weiter. Was hat das Rohr dort zu suchen? Was bedeuten die drei Buchstaben? HWK?
Vom „Großen Bildchen“ Richtung „Nasse Wiese“: Grenzstein an den Negerquellen
Dieser Schnadestein (Grenzstein) sitzt zwischen Siedlinghausen und Rehsiepen auf der Höhe der Hunauspur. Wie ich Anfang Mai schon schrieb, fließt die Neger, deren Quellgebiet auf der anderen Seite des hier sichtbaren Weges beginnt, vor Olsberg, bei Steinhelle, mit der Ruhr zusammen.
Der Frosch ist das Kennzeichen des Ortes Siedlinghausen. Dort, 400 Meter tiefer im Tal, mündet die „Namenlose“ in die Neger, die aber weiterhin unbeirrt durch Brunskappel und Wulmeringhausen als „Neger“, die Schwarze, die Wilde, die Reißende, dahin plätschert.
Mais-Stängel statt Fettwiese – die Wildschweine freut es.
Ihr Städter, die ihr an stinkenden Autostraßen haust, die ihr in verkehrsberuhigten Zonen, in denen sich zum Feierabend die Erst-, Zweit- und Drittwagen auf den Gehwegen stapeln, dahin vegetiert – lest nicht weiter.
Das hier geht euch nichts an.
Ihr Hartz IV Opfer im 6. Stock des verpilzten 70er Jahre Hochhauses, deren kläffende Köter die Spielwiesen verkoten. Von unseren Problemen würdet ihr gerne träumen:
Im Herbst kommen die Wildschweine in unsere Siedlung, denn die alte gülle-stinkende Fettwiese ist verschwunden.
Jetzt schieben sich an Statt der Gräser und Blütenpflanzen die Maisstängel in die Höh‘. Futtermais.
Wenn jemand Mais über fast alles liebt, dann ist es das Schwarzwild.
Bald klagen Nachbarinnen und Nachbarn über die Bachen und Keiler, die die Vorgärten neben dem Maisfeld verwüsten.
Vielleicht erscheint sogar ein Zeitungsartikel, darin die Jäger ihre Meinung kundtuen.
Was ist der Mensch? Ein Magen, zwei Arme,
ein kleines Hirn und ein großer Mund,
und eine Seele dass Gott erbarme!
Was muss der Mensch? Muss schlafen und denken,
muss essen und feilschen und Karren lenken,
muss wuchern mit seinem halben Pfund.
Muss beten und lieben und fluchen und hassen,
muss hoffen und muss sein Glück verpassen
und leiden wie ein geschundner Hund.
Erich Mühsam: Ausgewählte Werke, Bd.1: Gedichte. Prosa. Stücke, Berlin 1978.
Vor 75 Jahren, in der Nacht vom 9. auf den 10. Juli 1934, wurde Erich Mühsam im KZ Oranienburg ermordet. Der Schriftsteller und Anarchist, Sohn jüdischer Eltern und Anführer der Münchner Räterepublik war bereits kurz nach der „Machtübernahme“ der Nationalsozialisten verhaftet worden … weiter hagalil
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