Am 29. September wurde Albrecht Müller bei WDR5 in der Sendung Neugier genügt 25 Minuten lang von Jürgen Wiebicke interviewt.
Albrecht Müller gibt zusammen mit Wolfgang Lieb die NachDenkSeiten heraus. Er ist Autor der drei Polit-Bücher“ Machtwahn“, „Die Reformlüge“ und „Meinungsmache“. Zum Nachhören gibt es die Sendung hier als Podcast.
Die sehr informativen Website des „ZEitung Und Schule“- Projektes enthält unter dem Menüpunkt „Links für Zeus Reporter, Gesundheit“, gerade einmal zwei Verweise. Einer führt zur Deutschen AIDS-Hilfe, der andere zu einer nicht genannten Organisation.
Gebärmutterhalskrebs ist weltweit die zweithäufigste Krebstodesursache bei Frauen. Jedes Jahr versterben in Deutschland knapp 1.700 Frauen an diesem Tumor, rund 6.500 Frauen erkranken neu. In praktisch allen Fällen ist das humane Papillomvirus (HPV) die Ursache des Krebses. Hier gibt es viele Informationen zur Impfung.
Dieser Link führt zu einer Website die das Logo des Pharma-Unternehmens GlaxoSmithKline im Titel führt. ZEUS macht Schleichwerbung in der Schule. Ist es nicht für eine gute Sache?
Leider kommt es noch dicker:
Der Impfstoff von GlaxoSmithKline hat einem Artikel in der Süddeutschen Zeitung zufolge vor drei Tagen in Großbritannien unter Umständen ein Mädchen, wenige Stunden nach der Impfung, getötet. Der Zusammenhang von Impfung und Tod ist zwar nicht geklärt, aber:
Erst im August hatten Forscher der amerikanischen Seuchenschutzbehörde
und der dortigen Zulassungsbehörde Nebenwirkungen der HPV-Vakzine
aufgeführt. In einem freiwilligen Register wurden besonders Thrombosen
und Ohnmachtsanfälle nach der Impfung häufiger beobachtet, als die
Forscher erwartet hatten. Mehrere Forscher kritisieren, dass die
Impfung zu früh und zu unkontrolliert eingeführt wurde. Ingrid
Mühlhauser von der Universität Hamburg bemängelt, dass man die
„Langzeitrisiken der Impfung nicht kennt und seltene Kurzzeitrisiken
nicht erkennt“.
GlaxoSmith hat in Großbritannien die „Charge des Vakzins, mit dem die Jugendliche geimpft worden war, „aus Sicherheitsgründen zurückgezogen“.
Ich habe den Sachverhalt auf der Website des ZEUS-Projekts dargelegt und hoffe, dass sowohl die Profi- als auch die Hobby-Journalisten etwas daraus machen, denn die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende recherchiert.
Der Link mit der „subtilen Schleichwerbung“ sollte allerdings nicht weiterhin die Website des ZEUS-Projekts „zieren“. Denn sonst wäre ZEUS als das trojanische Pferd der Pharmaindustrie zu betrachten.
Eine letzte Frage: Aus welchem Grund sind denn gerade diese zwei Links auf der Website des ZEUS-Projekts gelandet?
Diese Meldung habe ich gestern in der „Umleitung“ völlig vergessen:
„Am Mittwoch, 30. September, wird es in der Gruga-Halle Essen, Messe-Centrum Süd, im Saal Deutschland um 11 Uhr wieder eine Betriebsversammlung für die verbliebenen etwa 600 Redakteurinnen und Redakteure der vier NRW-Zeitungstitel der WAZ-Mediengruppe geben. Auf ihr soll, so die begründete Vermutung der Betriebsräte, von Gruppengeschäftsführer Bodo Hombach verkündet werden, dass die Sparmaßnahmen und die größten personellen Einschnitte in der Geschichte der WAZ-Gruppe ohne betriebsbedingte Kündigungen vollzogen werden. Wie dies die Betriebsräte immer gefordert haben …“ alles lesen bei medienmoral
Update: Inzwischen ist die Betriebsversammlung beendet und die ersten Einschätzungen erscheinen bei medienmoral:
Der Qualitätsverlust in den Tageszeitungen wurde in der Betriebsversammlung der vier WAZ-Titel deutlich angesprochen, sowohl von den Betriebsräten als auch von den übrigen Anwesenden. Überstunden en masse, vielzuviel “Verwaltungsaufwand†bei den Desk , keine Zeit mehr für vernünftige Recherche, Krankheitsfälle, die bei “normalem†Arbeitsfluss nie vorgekommen wären, Arbeitsübernahme aus den nicht mehr vorhandenden Geschäftsstellen. “Wenn wir Redakteure diese Leserbeschwichtigungen nicht vornehmen würden, hätten wir noch viel mehr Abbestellungenâ€. Die Unterbesetzung der Redaktionen wird sich noch mehr verschärfen – so eine Kollegin – wenn die nicht mehr in der Statstik befindlichen Redakteure gehen, die noch einige Monate arbeiten müssen bis ihre Aufhebungsverträge greifen …
Heute erreichte mich die Antwort via SBL. Interessant ist die Antwort auf die dritte Frage:
3.Beabsichtigt der Hochsauerlandkreis in nächster Zeit Kosovo Roma abzuschieben?
In nächster Zeit nein.
Über diesen Absatz lässt sich spekulieren.
Weiter im gesamten Text:
Das Ausländer- und Personenstandsregister des Hochsauerlandkreises antwortete.
Sehr geehrte Herren,
zu den einzelnen Fragen Ihrer Anfrage vom 17.09.2009 nehme ich nachstehend Stellung:
1.Wie viele Kosovo Roma leben im HSK?
Im Ausländerzentralregister und im Anwendungsprogramm „Ausländerwesen“ werden lediglich die Staatsangehörigkeitsschlüssel der ausländischen Personen erfasst. Ethnische Zugehörigkeiten sind datentechnisch nicht definiert, entsprechende Auswertungen daher nicht möglich. Eine manuelle Auswertung aller nachstehend genannten Ausländerakten ist nicht mit vertretbarem Aufwand möglich.
„Kosovo-Roma“ können unter folgenden Schlüsseln erfasst sein:
132 Serbien und Montenegro Anzahl im Bestand 657
133 Serbien einschließlich Kosovo „ 91
138 Jugoslawien „ 2
150 Republik Kosovo „ 299
170 Serbien „ 97
Gesamt 1.146
2.Welchen Status haben sie?
Von den 1.146 verfügen 1.071 über unbefristete oder befristete Aufenthaltserlaubnisse; 75 sind im Besitz einer Duldung oder Aufenthaltsgestattung.
3.Beabsichtigt der Hochsauerlandkreis in nächster Zeit Kosovo Roma abzuschieben?
In nächster Zeit nein.
Das Rückübernahmeabkommen mit der Republik Kosovo ist noch nicht in Kraft; die Modalitäten (Verfahren zur Prüfung der Identität, evtl. Rückübernahmeverhältnisse im angegebenen früheren Wohnort – Wohnung vorhanden? -, bei positiver Identitätsfeststellung: Fristen für Fluganmeldungen, Quoten für bestimmte ethnische Zugehörigkeiten, Akzeptieren der konkreten Flugliste etc.) für die Rückübernahme stehen noch nicht fest. Erfahrungen mit der Rückführung von bisher ausgenommenen Minderheiten bestehen nicht.
Die ModeratorInnen des KanzlerInnen-Duells: Titelbild der Oktober-Titanic
Starmoderatoren: Die Oktober Titanic hat die Esszenz des „Duells“ zwischen Merkel und Steinmeier auf ihrem Titelbild wunderbar zusammengerührt … titanic
Die Tigerente hat Gelbsucht: „Also, die Ministerien teilen wir ja schnell auf, bei der Steuersenkung werden wir uns auch rasch einig. Noch ein Keks, Guido?“… standard
Wahl-IAA: Mercedes „Che Fin“ – Die Tigerente als lila Handtäschchen-Auto … endoplast
Sensburg in der Mitte, aber wer ist Karsten Rudolph?
Ein lustiges Lay-Out finde ich des öfteren beim Westen, dem Online-Auftritt der WAZ-Zeitungen. Heute suggeriert die Bildunterschrift, dass sich ein gewisser Karsten Rudolph (SPD) auf der Abbildung neben Patrick Sensburg (CDU) befindet.
Es müsste sich dem Text folgend um den jungen Stephen-Hawking-Verschnitt links handeln.
Um ganz, ganz sicher zu gehen und keinen Fehler zu machen, habe ich auf der Website von Karsten Rudolph nachgeguckt und dort sein Bild gefunden:
Karsten Rudolph, SPD
Also ich weiß nicht. Die Brille und die Jacke. Das könnte schon hinkommen. Der offene Hemdkragen.
Aber selbst, wenn Karsten Rudolph nach der SPD Wahlniederlage ganz fürchterlich seine Identität gewechselt hätte, würde er doch nicht aussehen wie Stephen Hawking.
So sieht das aus im Westen, wenn Inhalte lieblos in die Online-Gefäße gegossen werden.
Der Nachfolger von Katharina Borchert muss in Zukunft an solch kleinen Problemen tüfteln.
Katharina Borchert (36), Chefredakteurin von DerWesten.de, dem Internetportal der WAZ Mediengruppe, und Geschäftsführerin der Online-Tochter WAZ NewMedia, übernimmt zum 1. April 2010 die Geschäftsführung der SPIEGEL ONLINE GmbH, einem Unternehmen der SPIEGELnet GmbH.
Damit ist bewiesen, dass demjenigen, der sich hier im Blog mit mir streitet, eine große berufliche Karriere vor die Füße gelegt ist. Guckt maldort oder hier 😉 Im WAZ-Protestblog der Gewerkschaften schlug ihr während ihres Wirkens eine gewisse Hassliebe entgegen. Viele wurden nicht damit fertig, dass ein mutmaßlicher CDU Protege ohne abgeschlossenes Studium eine derart steile Karriere macht.
Sei es drum. Aus dem Joschka ist auch was geworden, und Hamburg, wenn es denn dorthin ginge, ist eine sehr schöne Stadt.
Ernst geht es weiter:
„Wir freuen uns, dass wir mit Katharina Borchert eine ausgewiesene Internet-Expertin ge-
winnen konnten, die an der Schnittstelle zwischen Redaktion und kaufmännischem Bereich
den Ausbau unserer publizistischen Online-Angebote vorantreiben wird“, sagt Fried von
Bismarck, Geschäftsführer der SPIEGELnet GmbH. „Aktuell: Katharina Borchert wird neue Geschäftsführerin von SPIEGEL ONLINE“ weiterlesen
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