Ein Freitagabend mit der SPD Winterberg zum Thema “Soziales” – Teil I: die Form

Die Akteurinnen und Akteure des Abends von links: Patrick Arnold, Andreas Ott, Fritz Kelm, Ulrich Schilling, Anja Licher-Stahlschmidt, Anke Schmidt, Jörg Burmann (foto: zoom)
Am Freitagabend bin ich von Siedlinghausen über die Ennert gewandert, um im Hotel “Weigel’s Bergfreiheit” in Silbach ein “Werkstattgespräch” der SPD Winterberg zum Thema “Soziales” zu besuchen.

(Siehe dazu auch hier im Blog.)

Die Veranstaltung hat mir sehr gut gefallen; und das lag an den Inhalten, der Form, den angenehmen Menschen – nicht alle waren SPDler – und der entspannten Atmosphäre. Sonst hätte ich es am Ende einer Arbeitswoche nicht drei Stunden ausgehalten.

Zuerst umrissen die Impulsgeber des Abends nacheinander ihr Fachgebiet und die möglichen Fragestellungen:

Anke Schmidt (Leiterin DRK-KiGa): Was leisten der DRK-Kindergarten und das Familienzentrum für die Winterberger Bevölkerung? Welche Entwicklungen wurden in den letzten 25 Jahren angestoßen?

Andreas Ott (Jobcenter HSK): Hartz IV, arbeitslos? Was bedeutet das alles? Im HSK läuft vieles anders als im Rest von Deutschland.

Patrick Arnold (DRK-Seniorenzentrum Silbach): Wie wollen wir im Alter leben?

Ulrich Schilling (Caritasverband Brilon): Was ist eigentlich Armut? Ist Hartz IV eine Möglichkeit, um Armut zu bekämpfen?

Nach den Kurzreferaten setzten sich die Referenten jeweils an eine von vier Tischgruppen. Die anderen Teilnehmer, also auch ich, mussten sich zuerst einer Tischgruppe zuordnen. Nach 20 Minuten sind wir (3 bis 5 Personen) dann jeweils einen Tisch und damit ein Thema weitergezogen.

Die Gespräche und Diskussionen in den Kleingruppen wurden von Mitgliedern der SPD-Winterberg protokolliert und zum Abschluss der Veranstaltung noch einmal für alle Teilnehmer*innen vorgetragen.

Im nächsten Teil II: die Inhalte (hoffentlich morgen oder übermorgen) werde ich einige Punkte aus den Diskussionsrunden referieren.

6 Comments
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zoom
2 Jahre her

@all

Bis zur Zusammenfassung der Inhalte dauert es noch etwas.

Notizen sichten, sammeln, sortieren: eine Stunde; zusammenschreiben: eine Stunde.

Es ist zu viel im anderen Leben los. Mir fehlt die Konzentration.

2 Jahre her
Reply to  zoom

@ zoom

Carpe diem !

Du weißt doch, Lehrer leben gefährlich … oder weißt Du nicht? Als ich das gerade zufällig in den WDR-Nachrichten sah, konnte ich es nicht fassen:

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/schueler-locken-lehrer-in-hinterhalt-toeten-dortmund-100.html

zoom
2 Jahre her
Reply to  Andreas Lichte

@Andreas Lichte

Die Geschichte … ich bin gespannt, ob es wirklich so war. Das liest sich alles noch ein wenig “unvollkommen”.

2 Jahre her
Reply to  zoom

@ zoom

ich habe das heute um 21:45 Uhr in WDR Aktuell gesehen:

Da hieß es, dass 2 von 3 Schülern gestanden haben, der Rädelsführer sich wegen seiner Noten ungerecht behandelt fühlte … was für ein Motiv !

o.k., ist ja nicht so, dass ich alles glaube (sollte eigentlich klar sein), aber wenn das eine Falschmeldung war, kann man den WDR auch gleich dicht machen …

zoom
2 Jahre her
Reply to  Andreas Lichte

@Andreas Lichte

Ich meinte nicht, dass es eine Falschmeldung war. Als ich die Meldung las, wurde allerdings noch ein Zeuge gesucht.

Es ist ein bestürzendes Tatvorhaben.