Das Frederik Köster Quartett spielt im Rahmen des „Sauerland-Herbst“ an diesem Donnerstag um 19.30 Uhr im alten Kino in Olsberg. Das Konzert ist ausverkauft, Karten kann man eventuell noch über die Reserveliste bekommen.
In dem hier verlinkten Film werden nach und nach die Musiker an ihren Instrumenten vorgestellt. Also bitte nicht gleich nach den ersten Takten und Bildern wegklicken. Gitarre bei ungefähr Minute 5:30 😉
Im ersten Augenblick fand ich die obige Anweisung ganz sympathisch.
Als ich heute in einer kurzen Meldung las, dass Außenminister a.D. Dr. hc Fischer über seine anderen Einnahmequellen hinaus auch einen Beratervertrag mit Siemens hat, fiel mir spontan die Redewendung ein: Er war so weit links, dass er rechts wieder heraus kam.
Um einem Missverständnis vorzubeugen, muss ich einschränken, dass Fischer nicht von linksaußen im Übersprung nach rechts gelangte, sondern von irgendwo im unbestimmten „Links“ startete, um langsam nach rechts zu „driften“.
Diese politische Entwicklung entspräche eher dem Modus „Wildledermantelmann„, dem Fischer wiederum nicht zuzuordnen ist.
Fischer ist also nur der Anlass.
Meine Fragen:
Gibt es jemanden, der den Ursprung der Redewendung „soweit links, dass er rechts wieder raus kommt“ kennt?
Gibt es jemanden, der jemanden kennt, der diesem Muster politisch gefolgt ist?
Gibt es jemanden für den das Umgekehrte zutrifft: „So weit rechts, dass er links wieder raus kommt?“
Seit heute zeigt die Galerie Klute in Schmallenberg/Sauerland Bilder von Udo Lindenberg. Ein Pflichttermin, obgleich ich ihn jetzt am Wochenende noch nicht wahrnehmen kann. Ich habe ein paar Vorabinformationen zusammengestellt.
„In der Turmgalerie stellen wir erstmalig in Schmallenberg Gemälde, Comics und Zeichnungen von Udo Lindenberg aus. Die Ausstellungseröffnung ist am Samstag, dem 03.Oktober 2009 und am Sonntag, dem 4. Oktober 2009 mit einer Matinee von 11,00 Uhr bis 16,00 Uhr ( beide Tage ). Lassen Sie sich einfach überraschen!“
„Udo singt ja nicht nur, er zeigt sich auch als genialer Zeichner und Maler. Von seinen Likörellen – mit Likör gefertigten Malfarben – bis zu witzig-knalligen Comics reicht sein Schaffensspektrum. Die Inspiration zu seinen Werken kommt (auch wenn er es immer kunstvoll vertuscht bzw. vernuschelt) direkt aus seiner Seele, man merkt beim Betrachten der Bilder sofort, was hinter seiner abgefahrenen Fassade verborgen ist: echtes, gefühlvolles Talent! Die Ausstellung ist auch für diejenigen unbedingt zu empfehlen, die mit seiner Musik nichts anfangen können. Und Familie Klute wird wieder liebevoll ihre Gäste betreuen.“