Laufstrecke entlang des River Cam in Richtung Ely (foto: zoom)
… dann bleibt Dir eigentlich nur der Fluss Cam, um in Ruhe ein paar Meilen herunter zu zockeln. Der Rest der Stadt ist leider von hektischem Autoverkehr geprägt.
Wem es gelingt die Greens (Grünanlagen) am River Cam zu erreichen, kann sich Richtung Ely eine Laufstrecke von einer bis zu drei und mehr Stunden erschließen.
Im ersten Augenblick fand ich die obige Anweisung ganz sympathisch.
Als ich heute in einer kurzen Meldung las, dass Außenminister a.D. Dr. hc Fischer über seine anderen Einnahmequellen hinaus auch einen Beratervertrag mit Siemens hat, fiel mir spontan die Redewendung ein: Er war so weit links, dass er rechts wieder heraus kam.
Um einem Missverständnis vorzubeugen, muss ich einschränken, dass Fischer nicht von linksaußen im Übersprung nach rechts gelangte, sondern von irgendwo im unbestimmten „Links“ startete, um langsam nach rechts zu „driften“.
Diese politische Entwicklung entspräche eher dem Modus „Wildledermantelmann„, dem Fischer wiederum nicht zuzuordnen ist.
Fischer ist also nur der Anlass.
Meine Fragen:
Gibt es jemanden, der den Ursprung der Redewendung „soweit links, dass er rechts wieder raus kommt“ kennt?
Gibt es jemanden, der jemanden kennt, der diesem Muster politisch gefolgt ist?
Gibt es jemanden für den das Umgekehrte zutrifft: „So weit rechts, dass er links wieder raus kommt?“
Das Lotterleben ist beendet und wir können uns wieder der lokalen Szenerie widmen, obwohl es schwer fällt, den Blick auf die kleinen fiesen und schönen Details des Sauerländer Alltags zu richten.
Es ist kalt im südöstlichen Westfalen, aber die Blätter hängen entgegen der pessimistischsten Erwartung noch an den Zweigen der Laubbäume.
Die nationalen Nachrichten werden erst einmal völlig ausgeblendet. Noch will ich nichts von von G. und all den anderen tollen Ministern wissen.
Ein kleines Nomen hat sich unbemerkt in mein Unterbewusstsein geschlichen als das Autoradio nicht schnell genug auf Musikberieselung schaltete: Zusammenhalt.
„Zusammenhalt“ ist einer der drei Zauberbegriffe, die uns demnächst begeistern werden.
Wer inzwischen Keith Haring Handtücher im Badezimmer hängen hat und der ganzen Pop-Art überdrüssig ist, sollte sich mit den Werken des Bristoler Graffiti-Künstler Banksy, der dem Graffiti-Pop eine gewisse „street-credibility“ zurückgegeben hat, anfreunden.
Banksy hat um seinen Person eine grosse Geheimniskrämerei veranstaltet – so etwas tut der Publicity gut, wenn man selbst sehr gut ist -, doch inzwischen scheint seine Identität gelüftet:
… He is perhaps the most famous, or infamous, artist alive. To some a genius, to others a vandal. Always controversial, he inspires admiration and provokes outrage in equal measure.
Since Banksy made his name with his trademark stencil-style ‚guerrilla‘ art in public spaces – on walls in London, Brighton, Bristol and even on the West Bank barrier separating Israelis and Palestinians – his works have sold for hundreds of thousands of pounds.
Ubuntu: „Ich bin, weil wir sind“ Durch Fairtrade, so der Aufkleber, erhalten die Farmer aus Malawi und Sambia bessere Verträge und können in soziale, wirtschaftliche und ökologische Projekte investieren.
15% des Profits aus dem Ubuntu-Cola Verkauf sollen an ein Ubuntu Afrika Programm gehen.
Die Ubuntu-Cola hat nichts mit dem gleichnamigen Ubuntu Linux Betriebssystem zu tun und macht genau so dick wie die „echte“ Cola, mit dem Unterschied, dass die Fettpolster aus der gespeicherten Energie von fair gehandeltem Zucker stammen.
Ich persönlich bleibe dann lieber mal bei Kaffee, statt Cola – ohne Zucker.
Fotoausstellung im Hamburg-Haus Eimsbüttel: "Selma" von Edith Eilers (abfotografiert: zoom)
Es gibt in jeder Großstadt kleine magische Orte abseits der großen Touristen-Attraktionen. Ich mag die Fotoausstellungen im Hamburg-Haus am Doormannsweg in Eimsbüttel: hier die norddeutsche Fotomeisterschaft vom 10. bis zum 23. Oktober 2009 mit einem Bildbeispiel, welches mir sehr gut gefallen hat.
Licht am Ende des Tunnels ... Weg beim Jäger (foto: zoom)
Turnschuhe in jedweder Großstadt sind einfach fantastisch, so man sie denn anzieht und die Wege jenseits der Auto-Verkehrsadern entlangläuft (neudeutsch: „joggt“).
Hier fotografiere ich gerade einen Abschnitt meiner Laufstrecke um den Hamburger Flughafen.
Die insgesamt 16 Kilometer lassen sich auch prima mit dem Rad bewältigen.
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