Umleitung: Von EFSF-Hebeln zu Steinbrücks Tanz im Rampenlicht und ansonsten „For You. Vor Ort“.

Graffiti am Schmuggelstieg zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. (foto: chris)
Graffiti am Schmuggelstieg zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. (foto: chris)

Bundestag zur EFSF-Hebelung: Eine verheerende Fehlentscheidung … jurga

EFSF-Hebelung: Einladung an Spekulanten mit eingebauter Sollbruchstelle … nachdenkseiten

Schutz oder Firewall: Die Bundeskanzlerin ist nicht mehr Herrin des Verfahrens … wiesaussieht

Spekulationen: Kann Kraft Kanzlerin? … ruhrbarone

Ein eitler Pfau? Steinbrücks Tanz im Rampenlicht. Die Partei ist über Steinbrück gespalten … PostVonHorn

„Laizismus und Gleichbehandlung?“: Am 2. und 3. Dezember 2011 veranstaltet die Humanistische Akademie Berlin eine Konferenz zur Trennung von Staat und Kirche in Deutschland. Es werden acht Referentinnen und Referenten, darunter die SPD-Politikerin Ingrid Matthäus-Maier, Rudolf Ladwig vom Internationalen Bund der Konfessionslosen und Atheisten sowie der Theologe und Pfarrer Andreas Fincke, erwartet … hpd

Verärgert über Schlecker? „For You. Vor Ort“: Wäre es nicht eigentlich richtiger, wir würden die Firma Schlecker ausnahmsweise mal loben? Und zwar dafür, dass in diesem Fall endlich mal die Wahrheit “gesagt” wird … querblog

Ortsbegehungen in Mahlers Welt: „… ist auf diesem strikt faktenbezogenem Wege ein sehr informatives, reichhaltiges und anregendes Buch entstanden. Zur Freude derer, die noch mehr über Mahler erfahren wollen, und als verlockende Möglichkeit für jene, die über unverbiestert zuverlässige Biographie- und Kulturgeschichtsfragmente vielleicht doch noch einmal einen eigenen Zugang zu Mahlers Musikwelt zu finden trachten, auch wenn sie es vorher vielleicht gar nicht erhofft hatten“ … revierpassagen

Bottroper Pleiten:
Mengede stellt Insolvenzantrag. Hundert Arbeitsplätze in Gefahr … bottblog

Hagen: Piraten gründen Kreisverband … doppelwacholder

Olsberg: auf dem Weg zur Sekundarschule … wpBrilon

7 Gedanken zu „Umleitung: Von EFSF-Hebeln zu Steinbrücks Tanz im Rampenlicht und ansonsten „For You. Vor Ort“.“

  1. Zum Artikel „Olsberg auf dem Weg zur Sekundarschule“

    fiel mir besonders das zeitlich dürftige Betreuungsangebot auf:

    „Start des Angebots in Zusammenarbeit mit dem Sozialwerk Sauerland ist täglich um 12.50 Uhr; um 15.15 Uhr endet die Betreuung.“

    Berufstätigen Eltern ist damit nicht geholfen. Welcher in Vollzeit arbeitende Mensch hat regelmäßig um 15.00 Uhr Feierabend? Fahrzeiten müssen ja auch noch eingerechnet werden. Sinnvoll wäre ein tägliches Ganztags-Angebot bis mindestens 17.00 Uhr.

  2. @Gabi:
    Ich habe bestimmt viel! an der Konzeption der Sekundarschule zu mäkeln, aber die Schule sollte meiner Meinung nach kein Ersatzhort sein,wie es bei Dir durchklingt, sondern eben eine Schule. Ich würde es vorziehen, wenn wir wie in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern eine Ganztagsschule hätten. Die Schulzeit ginge dann von beispielsweise 8:30 bis 15:30. Ich meine Schule!, also Schulpflicht! nicht irgendwelche Betreuungsangebote.
    Wenn die Realschule Olsberg ein Angebot für Kinder, die eine Betreuung wollen, auf die Reihe bekommt ist das völlig in Ordnung und bergrüßenswert. Das ist besser, als wenn die Kinder zu Hause vor der Glotze abhängen. Noch besser wäre es natürlich IMHO, wenn wir in Olsberg eine Gesamtschule hätten. Aber mit der Meinung stehe ich ziemlich einsam auf dem Berg :-(

  3. Richtig! Eine Gesamtschule halte ich auch für die bessere Lösung. Im HSK ist die Mehrheit aber wahrscheinlich anderer Meinung. So bleibt vielen Eltern und Kindern das Problem der unzureichenden Nachmittagsbetreuung.

    In Meschede gibt es zum Glück immer noch zwei Kinderhorte (in unserer Zeit eine Besonderheit)! Sie werden von SchülerInnen aller Schulformen besucht. Die Horte betreuen jeweils 24 bzw. 23 Kinder wochentags bis 17.00 Uhr. Sie bieten Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, familiäre Atmosphäre und viele Aktivitäten. Der Betreuungsbedarf ist in Meschede aber, trotz offenen Ganztags, größer als die Horte abdecken können. Es stehen dort ständig Kinder auf der Warteliste. Leider besteht derzeit keine Chance, die Kapazität der beiden Einrichtungen entsprechend der Nachfrage zu erhöhen, zumal das Kinderbildungsgesetz (KiBiz) die finanzielle Situation nicht gerade verbessert hat. Die Kinderhorte werden im Meschede also nach wie vor dringend benötigt. In Anbetracht unserer Schulentwicklung bräuchten andere HSK-Kommunen vielleicht ebenfalls solche Einrichtungen?

    Also, wenn sich die Kommunen nicht durchringen können, eine Gesamtschule einzurichten, sollte durch Andere die qualifizierte Betreuung von Schülerinnen und Schülern gewährleistet und zumindest teilfinanziert werden! Dann hätte sich das mit „vor der Glotze abhängen“ auch weitgehend erledigt. Hoffentlich!

  4. „Qualifizierte Betreuung“ ist gut und schön. Aber leider Theorie. Die Nachmittagsbetreuung an den Schulen wird meist von 400 Euro Kräften durchgeführt, deren Qualifikation ganz unterschiedlich ist. So unterschiedlich ist auch die Qualität der Betreuung.

    Qualifizierte Betreuung kann m.E. nur durch qualifiziertes Personal erfolgen. Da wir von „Schule“ reden, sollten Lehrerinnen und Lehrer die Schüler unterrichten und somit betreuen, denn dafür sind sie ausgebildet und somit qualifiziert. Alles andere sind Billiglösungen, die die Qualität unserer Schulen im besten Falle nicht steigern.

    Wir brauchen doch im Prinzip keine inhaltsleere „Betreuung“ von Kindern. Wenn wir einen Ganztagsbetrieb haben, dann müssen die Aktivitäten, die sonst am Nachmittag stattfanden, in die Schulen geholt werden. Dazu gehörten Sportvereine, Musikschulen, Tanzschulen, Fahrschulen usw. Handball, Fußball, Klavierunterricht, Jazztanz, Theater usw. müssen den Nachmittag füllen.

    Es gibt Schulen, die an der Integration dieser Aktivitäten in den Schulalltag arbeiten und ich denke, so kann qualifizierte Nachmittagsgestaltung aussehen.

  5. Gegen Sekundarschule – Pro Gesamtschule …

    … entschieden sich die Eltern in Menden.

    Nachfolgend die von der Stadt Menden veröffentlichten Ergebnisse der Elternbefragung zur Errichtung einer Gesamt- und einer Sekundarschule:

    „Insgesamt wurden 1016 Fragebögen versandt. 607 Erziehungsberechtigte haben sich an der Umfrage beteiligt. Dies entspricht einer Quote von 59,7%.

    Für die Prüfung des Bedürfnisses zur Errichtung der Schulen sind in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg die Stimmen zu berücksichtigen, die für ‚ganz bestimmt‘ bzw. ‚eher ja‘ votiert haben.

    Nach der Erhebung bei den Eltern des vierten Schuljahres, deren Kinder für eine Einschulung in die Gesamtschule zum 01.08.2012 in Frage kämen, haben insgesamt 160 Eltern (78 ganz bestimmt, 82 eher ja) ihr Votum für die neue Schule abgegeben. Das entspricht einer Quote von 52,1 %.

    Diese Quote rechtfertigt die Errichtung einer Gesamtschule zum kommenden Schuljahr und dokumentiert das Interesse der Eltern an dieser Schulform. Auch bei den Eltern der Schülerinnen und Schüler der jetzigen dritten Schuljahre wird diese zu erwartende Nachfrage ausdrücklich bestätigt (63,2 %).

    Die Errichtung einer Sekundarschule zum Schuljahr 2012/2013 ist nicht möglich, da diese nur von 10,2 % der Eltern der Viertklässler und 12,1 % der Drittklässler favorisiert wird.“

    Ticken Uhren und Menschen in Menden anders als bei uns im Hochsauerlandkreis?

  6. Wir wissen nicht, wie die Menschen im HSK ticken, denn es finden keine Befragungen der Eltern statt.

    Schulpolitik kommt von oben, jeder Bürgermeister entscheidet für seine Stadt. Die Bürgermeister kennen Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien. Gesamtschulen kommen vom politischen Gegner und sind schon aus diesem Grund abzulehnen. Bis zuletzt klammerten sich die politischen Entscheidungsträger an die Hauptschule. Erst die sinkenden Anmeldungszahlen zwingen nun zum Umdenken.

    Zu Menden:
    Es zeigt sich, dass die Eltern kaum für die Sekundarschule zu begeistern sind. Eine Schulform mit Gymnasialer Oberstufe (Gesamtschule) hat eine unvergleichlich größere Ausstrahlung als die amputierte Sekundarschule. Der euphemistisch als \Schulfrieden\ bezeichnete Kompromiss wird offensichtlich – zumindest in Menden – von den Eltern nicht unterstützt.

  7. Mit „Menschen“ meinte ich selbstverständlich vor allem die Bürgermeister und die C- und manch andere Ratsherren ;-)

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