Corona-Virus im HSK: 74 Neuinfizierte, 53 Genesene, 27 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 190,3.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz seit dem 17. Dezember 2021 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Mit Stand von Freitag, 07. Januar, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 74 Neuinfizierte und 53 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 190,3 (Stand 07. Januar, 0 Uhr).

Die Statistik weist damit 735 Infizierte, 14.501 Genesene sowie 239 Todesfälle auf. Stationär werden 27 Personen im Krankenhaus behandelt, zehn werden intensivmedizinisch betreut und davon werden acht Personen beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 15.475.

„Viele Bürgerinnen und Bürger sind im Austausch mit anderen Personen aktiver geworden, auch die Feiertage und die Omikron-Variante haben ihren Teil zur aktuellen Lage beigetragen“, erklärt Dr. Klaus Schmidt, Gesundheitsamtsleiter des Hochsauerlandkreises, den Anstieg der Fallzahlen wie beispielsweise in Brilon.

Die 735 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (272), Bestwig (19), Brilon (118), Eslohe (13), Hallenberg (12), Marsberg (54), Medebach (16), Meschede (48), Olsberg (54), Schmallenberg (48), Sundern (32) und Winterberg (49).

Vortrag über expressionistische Architektur im Blauen Haus im Sauerland-Museum Arnsberg

Postkarte: Edmund Körner, Börse Essen, 1922-24 mit Bauschmuck an der Fassade von Will Lammert und Fenstern von Johan Thorn Prikker. (Copyright: Edmund Körner)

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ hält Prof. Dr. Wolfgang Sonne von der TU Dortmund einen Vortrag über die Architektur im Expressionismus.

Backsteinerne Bauten mit zackiger Ornamentik stehen auch in den Großstädten an Rhein und Ruhr für eine expressionistische Architektur, die nach dem Ersten Weltkrieg nach Erneuerung suchte. Was wollte sie ausdrücken – und was kann Architektur überhaupt ausdrücken? Prof. Dr. Wolfgang Sonne ist Professor für Geschichte und Theorie der Architektur an der TU Dortmund, wissenschaftlicher Leiter des Baukunstarchivs NRW sowie stellvertretender Direktor des Deutschen Instituts für Stadtbaukunst.

Der Vortrag findet am Dienstag, den 11. Januar 2022 um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt beträgt fünf Euro im Vorverkauf und sechs Euro € an der Abendkasse. Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Regelung und Maskenpflicht, auch am Sitzplatz.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931/94-4444, per E-Mail an sauerlandmuseum(at)hochsauerlandkreis.de oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de

Corona-Virus im HSK: 117 Neuinfizierte, 58 Genesene, 32 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und beträgt 184,5.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz seit dem 16. Dezember 2021 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Der Hochsauerlandkreis verzeichnet am Donnerstag, 06. Januar, 9 Uhr, kreisweit 117 Neuinfizierte und 58 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz ist weiter gestiegen und beträgt 184,5 (Stand 06. Januar, 0 Uhr).

Damit sind es aktuell 714 Infizierte, 14.448 Genesene sowie 239 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Stationär werden 32 Personen behandelt, neun intensivmedizinisch und davon werden acht Personen beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 15.401.

Vom Infektionsgeschehen sind eine Pflegeeinrichtung, eine Kinder-und Jugendhilfe, zwei Schulen und eine Kindertagesstätte betroffen.

Corona-Virus im HSK: 80 Neuinfizierte, 93 Genesene, 32 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 161,0 gestiegen.

Quelle: CDC https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 (Bild: Alissa Eckert, MSMI, Dan Higgins, MAMS)

Im Vergleich zum Vortag gibt es mit Stand von Mittwoch, 05. Januar, 9 Uhr, kreisweit 80 Neuinfizierte und 93 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 161,0 gestiegen (Stand 05. Januar, 0 Uhr).

Insgesamt sind es damit aktuell 655 Infizierte, 14.390 Genesene sowie 239 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion. Stationär werden 32 Personen behandelt, neun intensivmedizinisch und davon werden acht Personen beatmet. Die Zahl aller bestätigten Fälle beträgt nun 15.284.

Alle 655 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (243), Bestwig (13), Brilon (107), Eslohe (9), Hallenberg (8), Marsberg (62), Medebach (14), Meschede (39), Olsberg (48), Schmallenberg (47), Sundern (26) und Winterberg (39).

Einheitlicher Eintrittspreis für das Sauerland-Museum Arnsberg

Ab sofort auch Jahreskarten erhältlich

Das Sauerland-Museum hat seit Anfang des Jahres eine neue Entgeltordnung (Foto: Brigida Gonzalez)

Zum 1. Januar hat das Sauerland-Museum in Arnsberg eine neue Entgeltordnung eingeführt. Nach einem Beschluss der letzten Kreistagssitzung im Dezember sind die Eintrittspreise nun einfacher und übersichtlicher.

So entfällt die Unterscheidung zwischen Dauer- und Sonderausstellung und es gibt nur noch ein Ticket, mit dem alle Ausstellungsangebote zu einem moderaten Preis wahrgenommen werden können (8 Euro Erwachsene, 4 Euro für Kinder über 6 Jahren, Schüler und Studenten).

Neu im Angebot sind Jahreskarten sowohl für Einzelpersonen als auch für Familien. Mit einem Jahresbeitrag von 40 Euro für eine Familie sind unbegrenzte Museumsbesuche möglich. Dabei gilt das Kaufdatum der Jahreskarte und nicht das Kalenderjahr.

Die aktuelle Sonderausstellung „Im Westen viel Neues. Facetten des rheinisch-westfälischen Expressionismus“ läuft noch bis zum 23. Januar. Ab dem 24. März eröffnet die nächste Sonderausstellung zur Hexenverfolgung in Westfalen unter dem Titel „DU HEXE! Opfer und ihre Häscher“.

Alle Eintrittspreise sind auf der Homepage www.sauerland-museum.de/besuch/oeffnungszeiten-preise zu finden.

HSK-Impfangebot: Booster-Impfung nun auch ab 12 Jahren möglich – Neue Termine für Januar

Mit dem neuen Impferlass bietet die Koordinierende Covid-Impfeinheit des Hochsauerlandkreises nun auch Booster-Impfungen für Kinder bzw. Jugendliche ab zwölf Jahren an.

Für die Booster-Impfung ist ein ärztliches Aufklärungsgespräch notwendig sowie die Einwilligung eines Sorgeberechtigten. Das Einwilligungs-Dokument finden Erziehungsberechtigte unter www.hochsauerlandkreis.de; Stichwort „Impf-Termine“.

Für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen für Personen älter als 12 Jahre ist keine Terminbuchung erforderlich, jedoch bei Impfungen von 5 bis 11-Jährigen. Für Terminvereinbarungen der 5 bis 11-Jährigen steht auf der Internetseite des Hochsauerlandkreises ein Terminkalender bereit.

An folgenden Stellen werden Impfungen angeboten:  

12.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 14-20 Uhr
13.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 14-20 Uhr
14.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 12-18 Uhr

12.01.2022 Meschede, Schützenhalle St. Georg, Schützenstr. 37, 14-20 Uhr
13.01.2022 Meschede, Schützenhalle St. Georg, Schützenstr. 37, 14-20 Uhr
14.01.2022 Meschede, Schützenhalle St. Georg, Schützenstr. 37, 12-18 Uhr

12.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kulturzentrum, Berliner Platz 5, 14-20 Uhr
13.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kulturzentrum, Berliner Platz 5, 14-20 Uhr
14.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kulturzentrum, Berliner Platz 5, 12-18 Uhr
15.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kulturzentrum, Berliner Platz 5, 12-18 Uhr

12.01.2022 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str.19, 14-20 Uhr
13.01.2022 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str.19, 14-20 Uhr
14.01.2022 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str.19, 12-18 Uhr
15.01.2022 Brilon, Schützenhalle, Altenbürener Str.19, 12-18 Uhr

18.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 14-20 Uhr
19.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 14-20 Uhr
20.01.2022 Bad Fredeburg, Kurhaus, Am Kurhaus 4, 14-20 Uhr

20.01.2022 Meschede, Schützenhalle St.Georg, Schützenstr. 37,14-20 Uhr                                           
21.01.2022 Meschede, Schützenhalle St.Georg, Schützenstr. 37, 12-18 Uhr     
22.01.2022 Meschede, Schützenhalle St.Georg, Schützenstr. 37, 12-18 Uhr

19.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kultzentrum, Berliner Platz 5, 14-20 Uhr 
20.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kultzentrum, Berliner Platz 5, 14-20 Uhr
21.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kultzentrum, Berliner Platz 5, 14-20 Uhr
22.01.2022 Arnsberg-Hüsten, Kultzentrum, Berliner Platz 5, 12-18 Uhr

19.01.2022 Brilon, Schützenhalle. Altenbürener Str. 19, 14-20 Uhr 
20.01.2022 Brilon, Schützenhalle. Altenbürener Str. 19, 14-20 Uhr  
21.01.2022 Brilon, Schützenhalle. Altenbürener Str. 19, 14-20 Uhr
22.01.2022 Brilon, Schützenhalle. Altenbürener Str. 19, 12-18 Uhr

Weitere Informationen zum Impfgeschehen finden Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de
 

HSK-MediaLab stellt sich im neuen Video vor

Medienberatung für Lehrkräfte im Hochsauerlandkreis

In einem neuen Video stellt sich das MediaLab vor. Bernd Nückel, HSK-Fachdienstleiter Schulaufsicht, Medienzentrum und Regionales Bildungsnetzwerk berichtet im Video über das Angebot des Medienzentrums des Hochsauerlandkreises. (foto: hsk)

Mini-Roboter programmieren, mit VR-Brillen in fremde Welten eintauchen und Matheaufgaben auf dem Tablet bearbeiten – in vielen Klassenzimmern gehört digital gestütztes Lernen bereits fest zum Alltag.

Seit einem Jahr fördert das Medienzentrum des Hochsauerlandkreises (MediaLab) die Medienkompetenz von Lehrkräften und Schülern und unterstützt die fortschreitende Digitalisierung an den HSK-Schulen.

In einem neuen Video stellt sich das MediaLab und seine Angebote vor. „Für Lehrerinnen und Lehrer aus dem HSK bietet das Medienzentrum Workshops und Beratungen an. In kleinen Gruppen können sich die Lehrkräfte mit neuer Technik theoretisch und praktisch vertraut machen“, erklärt Bernd Nückel, HSK-Fachdienstleiter Schulaufsicht, Medienzentrum und Regionales Bildungsnetzwerk. „Unser Angebot reicht vom IPad-Grundlagenworkshop, über programmierbare Ozobots bis hin zu Weiterbildungen im Bereich Augmented und Virtual Reality Brillen“, ergänzt Nückel.

Aktivieren Sie JavaScript um das Video zu sehen.
Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=kQJkevB-FwI

Lehrkräfte haben ebenso die Möglichkeit, über das MedienLab Geräte für den Unterricht auszuleihen. Die verschiedenen Workshops finden immer donnerstags im MediaLab (Standort Berufskolleg Meschede) statt. Weitere Informationen und das Video finden Lehrkräfte und Interessierte unter www.hochsauerlandkreis.de; Stichwort „MediaLab“ und auf dem YouTube-Kanal des Hochsauerlandkreises.

Corona-Virus im HSK: 111 Neuinfizierte, 155 Genesene, 29 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 142,8.

Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz seit dem 14. Dezember 2021 (Quelle: Corona-Dashboard HSK)

Mit Stand von Dienstag, 04. Januar, 9 Uhr, gibt es im Hochsauerlandkreis 111 Neuinfizierte und 155 Genesene. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 142,8 (Stand 04. Januar, 0 Uhr).

Die Statistik des Kreisgesundheitsamtes weist damit 668 Infizierte, 14.297 Genesene sowie 239 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion auf. Stationär werden 29 Personen im Krankenhaus behandelt, acht werden intensivmedizinisch betreut und sieben Personen werden beatmet. Das Zahl aller bestätigten Fälle beträgt 15.204.

Corona-Virus im HSK: 177 Neuinfizierte, 31 stationär. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 118,5.

In unserem Briefkasten

Über das Feiertags-Wochenende verzeichnet das Kreisgesundheitsamt mit Stand von Montag, 3. Januar, 9 Uhr, 177 Neuinfizierten. Die Zahl der Genesenen wird statistisch erst für morgen bereinigt. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt 118,5 (Stand 03. Dezember, 0 Uhr).

Die Statistik weist damit 712 Infizierte, 14.142 Genesene sowie 15.093 bestätigte Fälle auf. Stationär werden 31 Personen behandelt und davon werden neun Personen intensivmedizinisch betreut und beatmet. Der Hochsauerlandkreis muss den 239. Todesfall vermelden. Am 29. Dezember ist ein Mann aus Brilon verstorben.

Betroffen sind aktuell zwei Pflegeeinrichtungen, zwei Schulen sowie eine Kindertagesstätte. Die 712 infizierten Personen verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (279), Bestwig (10), Brilon (84), Eslohe (9), Hallenberg (10), Marsberg (76), Medebach (18), Meschede (64), Olsberg (45), Schmallenberg (53), Sundern (24) und Winterberg (40).

Nachbemerkung von mir: Lasst euch von den scheinbar harmlosen Zahlen nicht täuschen. Am 31. Dezember hat, trotz der wegen der Feiertage mangelhaften Statistik, eine Trendumkehr stattgefunden. Die Fälle der Neuerkrankungen und die Inzidenz nimmt wieder zu. Im Hintergrund baut sich die Omikron-Welle auf. Beteiligt euch am Inzidenz-Wettlauf gegen das Virus:

„Inzidenzwettrennen =

Impfen
Boostern
Videokonferenzen
Abstand
CoronaWarnApp
Kontaktminimierung
Lüften
Absagen, wenn krank
Händewaschen
Masken

Kurz: Muttis Hausmittel IBVACKLAHM.“

Quelle: https://twitter.com/Kraemer_HB/status/1477769716731105285

Für Naturbegeisterte – Deutschlandweiter Wettbewerb zur Artenvielfalt im Jahr 2022

Die Natur mittels künstlicher Intelligenz erfassen

Naturbeobachtungen für die Bioblitze können zum Beispiel über die App ObsIdentify oder über die Webseite Observation.org gemeldet werden. (Foto: LWL/Steinweg)

Münster (lwl). Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster ruft zusammen mit regionalen Partnern und der Internetplattform http://www.observation.org zu einem Wettbewerb der Artenvielfalt in ganz Deutschland auf.

Alle Naturbegeisterten sind aufgerufen, ab dem 1. Januar beim „Bioblitz 2022“ mitzumachen, ganz egal ob Laien, Expert:innen, Familien oder Schulklassen.

Bioblitz ist eine Aktion, bei der auf einem bestimmten Gebiet in einem bestimmten Zeitraum so viele Arten wie möglich nachgewiesen werden sollen. Naturbegeisterte in ganz Deutschland sollen beim „Bioblitz 2022“ versuchen, ihren Landkreisen oder kreisfreien Städten zu möglichst langen Artenlisten zu verhelfen.

Dies geschieht, indem sie das ganze Jahr 2022 über so viele Naturbeobachtungen wie möglich melden – per Smartphone über die App „ObsIdentify“ oder über die Internetseite Observation.org. Schon jetzt haben auch zahlreiche Institutionen wie Biostationen, Uni-Institute und Naturkundemuseen aus ganz Deutschland ihre Teilnahme zugesagt.

Landkreise und kreisfreie Städte treten gegeneinander an
Ein „Bioblitz-Gewitter“ soll Menschen für die Natur begeistern und Erkenntnisse über die bedrohte Artenvielfalt in Deutschland gewinnen: Die Ergebnisse werden dem Naturschutz und der Grundlagenforschung zur Verfügung gestellt. Die Daten stehen beispielsweise zur Erstellung Roter Listen der gefährdeten Arten zur Verfügung oder auch für die Naturschutzarbeit vor Ort. Sie fließen aber auch in internationale Auswertungen ein.

So geht es
Durch die Nutzung der App ObsIdentify, die über eine automatische Bestimmungsfunktion verfügt, kann man auch ohne Artenkenntnisse mitmachen. Benötigt wird hierfür lediglich ein Mobiltelefon mit halbwegs guter Kamera und ein Nutzerkonto. Die künstliche Intelligenz, das System hinter der App, lernt ständig dazu. Sie erkennt bereits jetzt zahlreiche heimische Pflanzen und Tiere wie Schmetterlinge, Wanzen, Libellen und viele mehr. Fachleute werten die Fotos aus, so dass am Ende ein Datensatz entsteht, der wissenschaftlicher Ansprüchen genügt.

Wer sich gut bei der Tier- und Pflanzenbestimmung auskennt, kann auch die Apps „ObsMapp“ und „iObs“ verwenden, um Funde auch ohne Foto zu melden oder direkt die Webseite http://www.observation.org verwenden.

Forschungsbeitrag leisten
Bei einem Bioblitz zählt alles, was bestimmbar ist, egal ob Einzeller, Pilz, Pflanze oder Tier. „Unser Antrieb ist der Wunsch, über zahlreiche Zufallsfunde zu neuen Erkenntnissen beitragen zu können, die letztlich dem Naturschutz dienen“, erklärt Dr. Jan Ole Kriegs, Direktor des LWL-Museums für Naturkunde, der half den Wettbewerb ins Leben zu rufen. „Dabei möchten wir bei möglichst vielen Menschen eine Begeisterung für die Natur entfachen und über den Wettbewerb den Blick auf die Arten schulen“, so Kriegs weiter.

Die Städte Münster und Salzburg haben im Jahr 2021 bereits einen solchen Bioblitz erfolgreich durchgeführt. Heraus kamen über 3.350 Arten in Münster und 2.500 Arten in Salzburg. Zu den Ergebnissen zählten Erstfunde für die jeweiligen Gebiete und zahlreiche Nachweise von Arten, die im Rahmen des Klimawandels derzeit ihr Areal verändern. Über Observation.org lassen sich solche Entwicklungen nahezu live verfolgen.

Der „Bioblitz 2022“ findet mit Unterstützung der Stiftung Münster der Sparda-Bank West und http://www.observation.org statt.

Für Interessierte stehen Informationen zu dem Projekt #bioblitz2022 auf der Website bereit: http://www.bioblitze.lwl.org.

Interessierte finden zukünftig die Ergebnisse der Bioblitze 2022 hier:
https://observation.org/bioblitz/categories/d-landkreise-und-kreisfreie-stadte-2022