„Three Chords & the Truth“ – Van Morrison weiß wie es geht …

Am 25.10.2019 erschien Studioalbum Nr. 41 von Van Morrison. Titel: Three Chords & the Truth. Erwarb es am 29.10.2019.

Der Herausgeber dieses Blogs hört nach eigenem Bekunden seit Tagen Igor Levits großartige Einspielung von Beethovens Klaviersonaten.

Van Morrisons neueste Scheibe ist faktisch in meinem Abspielgerät „fixiert“.

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=jTo8sxJeNTI&list=PLzvx7Yj8xTWfiSLTcZJim7sAHZ4xi8Gh0

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Der Titel von Van Morrisons 41. Album ist ein Bonmot von Country-Sänger Harlan Howard, der sein Genre mit dem Satz „Drei Akkorde und die Wahrheit“ charakterisierte.

Nun ist Morrisons aktuelles Meisterwerk kein Country-Album. Jedoch hat „Van the Man“ Howards Bonmot in sein Songwriting einfließen lassen.

» Van Morrison: „Three Chords and the Truth“ – Die Liebe zu einer Ikone
Deutschlandfunk Kultur | 30.10.2019

11 Gedanken zu „„Three Chords & the Truth“ – Van Morrison weiß wie es geht …“

  1. Endlich Zeit gefunden, um die Stücke hintereinander „wegzuhören“. Van Morrison war immer irgendwie dabei, aber nie in der Mitte meines Plattentellers.

    Ich weiß nicht, wie ich es erklären soll. Vielleicht so:

    Seine Musik, Stimme und Arrangements klangen für mich immer[1] so, als wenn darunter eine Menge Kraft und Energie lägen / gedeckelt wären, aber vergeblich habe ich auf eine Eruption gewartet.

    Jetzt höre ich die Stücke und denke „You don’t understand“ und ich muss mir die Platte kaufen.

    [1] Das traf nicht auf dieses Stück zu, mein Eintritt zu Van Morrison and Them :-)

    https://www.youtube.com/watch?v=sDo-GA1hLk4

    1. Das traf nicht auf dieses Stück zu …

      Zitat Wiki:

      Morrison schrieb den eingängigen 3-Akkord-Song, während er im Sommer 1963 mit den „Monarchs“ in Deutschland auftrat.

      Unterm Strich:
      Wer ist von den BritRock-Altvorderen noch aktiv?
      McCartney macht in Nachlass-Pflege, Stones sind in Richtung „Forever Young“ unterwegs (möge Charlie Watts ewig leben), Ray Davies veröffentlicht kleine-feine (leider unverkäufliche) Platten.

      Van Morrison macht Musik …

  2. @ Andreas Lichte

    Schwer zu sagen. Das Intro ist ganz klar bass-guitar, da sind wir uns sicherlich einig.

    Um Deine Frage zu beantworten:

    ich dachte zunächst, Peter Barden spielt auf einem harpsichord, doch ich tendiere wohl doch eher zum keyboard (electric piano), was vielleicht technisch modifiziert worden ist und dem sound einer organ ähnelt.

    Es könnte aber auch so eine Art „wah wah-effect“ der lead guitar sein … ?

    Gute Frage – wirklich nicht leicht zu beantworten!

    Wer die Scheibe in seiner Sammlung hat, möge doch mal bitte hinten auf dem Cover nachschauen: Peter Barden plays the … ??

    By the way:
    Stimmlich erinnert mich Morison hier sehr stark an Mick Jagger, mit einem kleinen bißchen Eric Burdon vermengt.
    ;-))

    1. @ Rüdiger Schauerte

      Danke für den Antwort-Versuch !

      Da mußte ich erstmal „harpsichord“ nachschauen: „Cembalo“ …

      so in die Richtung – elektronisch verändert, sprich „Keyboard“ – hört sich das an …

      mir gefällt’s jedenfalls – das Ganze ist ja sehr „minimalistisch“, und verändert den Charakter des Dylan-Originals völlig, zum Besseren …

      „Stimmlich erinnert mich Morison hier sehr stark an Mick Jagger, mit einem kleinen bißchen Eric Burdon vermengt“

      stimmt – ich schätze, das ist „mehrheitsfähig“, siehe auch:

      https://www.youtube.com/watch?v=58-DCkdGL5s

      1. @ B. Schreiber

        Danke für den Hinweis auf die Vereinigten Akkordeon-Fabriken: „FAbbriche Riunite di FISArmoniche“ !

        Darauf spielen ja einige der ganz großen Helden aus Rock und Soul …

        Apropos das Video mit lyrics …: https://www.youtube.com/watch?v=OQiMxD4fvhw

        Wenn jeder alles verstände, hätte Bob Dylan nicht den Nobelpreis für Literatur bekommen …

        aber vielleicht möchte mir das ja mal jemand erklären:

        Yonder stands your orphan with his gun
        Crying like a fire in the sun
        Look out baby, the saints are comin‘ through
        And it’s all over now baby blue

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