Klimaschutz: Wirtschaftsfaktor oder Überlebensprinzip?
Eine Pressemitteilung der HSK-SPD

Timon Gremmels wird einleitend darüber sprechen, welche aktuellen Vorhaben im Bereich Klimaschutz die SPD-Bundestagsfraktion plant. (foto: spd)

Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese lädt zusammen mit seinem Fraktionskollegen Timon Gremmels zur Diskussionsveranstaltung „Klimaschutz: Wirtschaftsfaktor oder Überlebensprinzip“ ein. Sie findet am Mittwoch, den 28.08.2019 um 18 Uhr im Hotel Haus am Kurpark, Hellehohlweg 40, 59929 Brilon statt und ist Teil der Veranstaltungsreihe Fraktion vor Ort der SPD-Bundestagsfraktion.

Timon Gremmels wird einleitend darüber sprechen, welche aktuellen Vorhaben im Bereich Klimaschutz die SPD-Bundestagsfraktion plant. Anschließend folgt eine Podiumsdiskussion, an der Anna-Lena Reuter als Vorstandsmitglied von Sport-Supports Sauerland e.V., Dr. Ing. Bernhard Thies, stellvertretender Präsident des Europäischen Komitees für elektro-technische Normung (CENELEC), sowie Friedhelm Schumacher, Umweltpädagoge a.D. und Mitglied des Netzwerks „Schule der Zukunft“, teilnehmen werden. Der Abend wird mit einer Publikumsdiskussion, der Möglichkeit zur Fragerunde und einem Fazit ausklingen.

Der Klimawandel, so Dirk Wiese, sei eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dafür setze sich die SPD-Bundestagsfraktion federführend für ein leistungsstarkes Klimaschutzgesetz ein. Es solle noch in diesem Jahr verabschiedet werden und beinhaltete Ziele und Vorgaben für die Bereiche Industrie, Bauwesen, Verkehr und Landwirtschaft. Jeder Bereich müsse einen Beitrag zum Klimaschutz leisten und zukünftig nachhaltiger und möglichst CO2-frei werden. Dazu brauche es eine industriepolitische Strategie, die mit klaren Positionen und mutigen Entscheidungen auf klima- und umweltpolitische Fragen reagiere und dabei den Fokus auf Arbeitsplätze und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger lege.

„Die Umsetzung einer dezentralen Energiewende ist längst keine Utopie mehr, aber sie braucht weiterhin eine starke sozialdemokratische Stimme. Wer Klimaschutz will, muss für sozial gerechte Veränderungen sorgen. Denn letztendlich ist jede und jeder selbst gefordert, bewusster und nachhaltiger zu leben“, erklärt Dirk Wiese und lädt alle interessierten Gäste herzlich dazu ein, über Klimaschutz zu diskutieren.

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Bei Interesse wird um Anmeldung bis zum 23.08.2019 gebeten. Dies ist entweder telefonisch unter 0291-99 67 13 oder per E-Mail an dirk.wiese.wk@bundestag.de möglich. Einlass ist ab 17:30 Uhr und der Eintritt ist frei.

Gute Nacht! Die Kaltfront ist endlich da

Mit der Kaltfront kamen heute Abend Wolken und schöne Farben. (foto: zoom)

Auf diese Kaltfront hatte ich das ganze Wochenende gewartet. Vorhin sind die Temperaturen dramatisch gefallen. Oder wartet mal: 23°C um 23 Uhr. Kaltfront. Man wird in diesem heißen Frühsommer bescheiden.

Der Deutsche Wetterdienst hatte den Juni schon vor zwei Tagen als „Doppelrekord!“ bezeichnet: Noch nie war ein Juni in Deutschland wärmer und sonniger.

„Der Juni 2019 ist in Deutschland der wärmste und sonnigste Juni seit dem Beginn flächendeckender Messungen. „Schon wieder neue Höchstwerte! Allmählich verschlägt es mir die Sprache angesichts dieser inzwischen in Serie auftretenden Klimarekorde“, kommentiert Uwe Kirsche, Pressesprecher des Deutschen Wetterdienstes die ersten Auswertungen der Ergebnisse der rund 2 000 Messstationen des nationalen Wetterdienstes. Zugleich fiel der Juni hierzulande – nach einem zu nassen Mai – deutlich zu trocken aus.“

Die ganze Pressemitteilung gibt es hier:

https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190628_deutschlandwetter_juni_news.html

Ich finde das Wetter insgesamt überhaupt nicht „lustig“. Schon letztes Jahr musste ich meine Sommer-Radtour wegen zu heißer Temperaturen ausfallen lassen.

Was blieb damals? Frühmorgens schwimmen und danach reglos auf dem Sofa dahinvegetieren.

Die letzten Tage des Juni 2019 waren nicht anders: Morgens schnell ins Siedlinghäuser Freibad, danach Hitzestarre.

Bitte keinen Jahrhundert-Juli!

Ist das nur Wetter oder oder sind das schon die Anzeichen der Klimakrise?