Gegenteil-Tag, 365 Tage im Jahr – Rudolf Steiner, ‘Denker’ der Waldorfschule

steinerwordle01Ein Gastbeitrag von Andreas Lichte hier auch als PDF

Wer ihn kennt, kennt Rudolf Steiner (1861 – 1925) meist als Begründer der Waldorfschulen.1

1919 finanzierte Emil Molt, Besitzer der „Waldorf-Astoria-Zigarettenfabrik“ in Stuttgart, Rudolf Steiners erste „Waldorf“-Schule. Zuvor hatte Steiner mit mäßigem Erfolg versucht, seine eigene, esoterische Weltanschauung – die „Anthroposophie“ – zu verbreiten, die er aus der Theosophie der Okkultistin Helena Petrovna Blavatsky abgeleitet hatte. Nun sah Steiner mit der Waldorfschule eine neue Chance und sagte in einer Ansprache am 20. August 1919 an seine zukünftigen Lehrer gerichtet:

„Die Waldorfschule wird ein praktischer Beweis sein für die Durchschlagskraft der anthroposophischen Weltorientierung.“2

Steiner übernahm persönlich die Ausbildung der Lehrer. Alles was in der Waldorfschule passieren sollte, wurde von ihm vorgegeben. Das ist bis heute so. Steiners Buch „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“, in dem seine Vorträge für die Lehrer aus dem Jahr 1919 festgehalten sind, gehört noch heute „zur Grundausstattung all jener Lehrer, die an einer Rudolf Steiner- oder Waldorfschule unterrichten“3, so das Vorwort, und wird in den anthroposophischen Ausbildungsstätten, beispielsweise im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“, gelesen.

Das Wort Rudolf Steiners ist dem Anthroposophen heilig, nur so ist zu erklären, dass fast jede Äußerung Steiners festgehalten, und als Buch veröffentlicht wurde: der letzte Band der „Rudolf Steiner Gesamtausgabe“ – „GA“ – trägt die fortlaufende Nummer „GA 354“.

Vor diesem Hintergrund erstaunt es, dass der „Bund der Freien Waldorfschulen“ der Öffentlichkeit erklärt, Anthroposophie spiele in den Waldorfschulen keine Rolle. Und auch öffentliche Schulträger, wie die Hamburger „Behörde für Schule und Berufsbildung“ im Rahmen des Schulversuches „Staatliche Waldorfschule“, betonen, „es gehe lediglich um die Integration allgemein akzeptierter Elemente der Waldorfpädagogik“4 in eine staatliche Regelschule, nicht aber um die Übernahme ihrer anthroposophischen Grundlagen.

Tabu ist, Rudolf Steiners Original-Texte als Grundlage der Waldorfpädagogik zu diskutieren, es hat den Anschein, Waldorfschulen hätten den inoffiziellen Bildungsauftrag: „Verlernt Lesen!“

Wer überlegt, sein Kind in eine Waldorfschule zu schicken, sollte vielleicht aber doch einmal zu einem Buch Steiners greifen. Nur so kann der Unterschied von, Zitat Prof. Klaus Prange, „allgemeiner öffentlicher Präsentation der Waldorfschule, die sich der üblichen Vokabeln und Formeln bedient, und dem, was eigentlich damit gemeint ist“, erkannt werden und man vermeidet, mit der anthroposophischen Pädagogik eine „Mogelpackung“ zu kaufen, „die ein sehr eigenwilliges Produkt in einer geläufigen und höchst normalen Verpackung an den Mann zu bringen versucht.“5

Als ausgebildeter Waldorflehrer habe ich natürlich Steiner gelesen, bei der „Steiner-Exegese“ im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“. Und mir ist etwas aufgefallen. Nein, heute möchte ich nicht über „Rudolf Steiners Rassismus“, „Anthroposophie und Nationalsozialismus“, oder „Atlantis in der Waldorfschule“ sprechen. Etwas anderes:

Bei Rudolf Steiner ist Gegenteil-Tag, 365 Tage im Jahr

Rudolf Steiner erklärt am besten selber, was damit gemeint ist, Zitat Steiner:

„Nun glaubt die Wissenschaft, daß das Herz eine Art von Pumpe ist. Das ist eine groteske phantastische Vorstellung. Niemals hat der Okkultismus eine solch phantastische Behauptung aufgestellt wie der heutige Materialismus. Das, was die bewegende Kraft des Blutes ist, sind die Gefühle der Seele. Die Seele treibt das Blut, und das Herz bewegt sich, weil es vom Blute getrieben wird. Also genau das Umgekehrte ist wahr von dem, was die materialistische Wissenschaft sagt.“6

Ausgewählt habe ich, meine Zusammenfassung, „Das Herz ist KEINE Pumpe!“, weil hier vermutlich jeder Leser umdenken muss. Aber das Prinzip, dass Rudolf Steiner jedem bekannte Tatsachen als „falsch“ hinstellt, um das genaue Gegenteil als „richtig“ zu erklären, zieht sich wie ein roter Faden durch sein Werk. Auch hier gilt: selber lesen, selber staunen!

Vorstellen möchte ich nur noch eine Erkenntnis Rudolf Steiners zu einem Organ, das ähnlich elementar ist wie das „Herz“: der „Kopf“. Elementar wie der Waldorf-Werbeslogan: „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“.

Und der Leser erfährt ganz nebenbei, warum Joseph Beuys kein origineller Künstler ist, sondern ein dreister Steiner-Plagiator, wenn er mit seinem in die (Kunst-) Geschichte eingegangenen Zitat sagt:

„Ich denke sowieso mit dem Knie“

Wie Rudolf Steiner ‘denkt’, erklärt er in seinem Buch „Menschenerkenntnis und Unterrichtsgestaltung“, Pflichtlektüre im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“7.

In seinem Vortrag von 1921 appelliert Steiner zunächst an seine Leser – bzw. an die ihm zuhörenden Waldorflehrer –, sich von den „Vorurteilen der Wissenschaft“ frei zu machen:

„Es handelt sich ja so sehr darum, wenn man wirklich das Wesen des Menschen in der richtigen Weise sich vergegenwärtigen will, dass man Abschied nimmt von mancherlei Vorurteilen, die die neuere wissenschaftliche Weltanschauung schon einmal mit sich heraufgebracht hat.“8;

Es folgt Steiners anthroposophische Wahrheit über das Denken:

„Von den logischen Funktionen: Vorstellen, Urteilen, Schließen, ist eigentlich nur das Vorstellen eine wirkliche Kopffunktion. Und dessen sollen wir uns sehr bewußt werden, dass eigentlich nur das Vorstellungen bilden, nicht aber das Urteilen und das Schließen, eine Kopffunktion ist.“9

Möglichen Einwänden noch ungläubiger Lehrer und Leser begegnet Steiner so:

„Sie werden sagen: Allmählich wird der Kopf durch die Geisteswissenschaft [Anmerkung: „Geisteswissenschaft“ ist synonym für „Anthroposophie“] ganz außer Gebrauch gesetzt. – Aber das ist tatsächlich etwas, was im tiefsten Sinn der Wirklichkeit entspricht, denn wir haben an unserem Kopf nicht so außerordentlich viel als Menschen im Leben zwischen der Geburt und dem Tode.“10

Eine wirkliche Funktion hat der Kopf nur im Hinblick auf die nachtodliche – bzw. vorgeburtliche – Existenz des Menschen, „weil er eigentlich ein Abbild ist unserer geistigen Organisation zwischen dem Tode und einer neuen Geburt. Er ist in gewissem Sinn ein Siegelabdruck desjenigen, was wir waren vor unserer Geburt, vor unserer Empfängnis.“11

Um die anthroposophische Erkenntnis zu vertiefen, benutzt Steiner dann ein eindrucksvolles Bild für den „Kopf“:

„Er sitzt auf dem Körper wie ein Parasit darauf und benimmt sich auch wie ein Parasit. Es ist schon notwendig, daß man die materialistische Anschauung, als ob wir vom Kopf so außerordentlich viel hätten – wir brauchen ihn als Spiegelungsapparat –, daß man diese Ansicht aufgibt. Das ist schon notwendig. Wir müssen den Kopf ansehen lernen als ein Bild unserer vorgeburtlich geistig-seelischen Organisation.“12

Wenn wir also nicht ausschließlich mit dem Kopf denken, womit dann? Steiners Antwort:

„Das Urteilen ist eigentlich an den mittleren Organismus und namentlich an die Arme und Hände gebunden. Wir urteilen eigentlich in Wirklichkeit mit den Armen und Händen. Vorstellen tun wir mit dem Kopf. Wenn wir also also den Inhalt eines Urteils vorstellen, so geht das Urteilen selbst in den Mechanismus der Arme und Hände vor sich, und nur das vorstellungsgemäße Spiegelbild geht im Kopfe vor sich. Sie werden da ja auch innerlich begreifen können und es dann als eine wichtige didaktische Wahrheit durchschauen.“13

„Das Schließen, das Schlüsse bilden, hängt nun zusammen mit den Beinen und Füßen. Natürlich werden Sie heute ausgelacht, wenn Sie einem Psychologen sagen, man schließt mit den Beinen, mit den Füßen, aber das letztere ist doch die Wahrheit, und würden wir als Mensch nicht auf Beine und Füße hin organisiert sein, würden wir eben nicht Schlüsse bilden können. Die Sache ist so: Vorstellen tun wir mit dem Ätherleib, und der hat seinen Rückhalt an der Hauptesorganisation, aber urteilen tun wir – also in ursprünglicher elementarer Weise – mit dem astralischen Leib, und der hat seinen Rückhalt an Armen und Händen für das Urteilen. Schließen mit den Beinen und Füßen, denn schließen tun wir mit dem Ich, das hat dabei Rückhalt an den Beinen und Füßen.“14

Wer wollte hier lachen? Joseph Beuys wurde mit Steiners ‘Denken’ berühmt, und Rudolf Steiners Denkschule Waldorfschule erfreut sich größter Beliebtheit.

 

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1 Laut „Bund der Freien Waldorfschulen“ gibt es im August 2014 in Deutschland 232 Waldorfschulen.

2 Rudolf Steiner, „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“, GA 293, Rudolf Steiner Verlag, Dornach, Taschenbuchausgabe 2005 – „Ansprache am Vorabend des Kurses Stuttgart, 20. August 1919“, Seite 17

3 ebd. – „Zur Einführung“, Seite 5

4 RP Online, „Staatlicher Schulversuch mit Waldorfpädagogik“, von Sarah Biere, 30. August 2014, http://www.rp-online.de/politik/staatlicher-schulversuch-mit-waldorfpaedagogik-aid-1.4488846

5 Klaus Prange, „Erziehung zur Anthroposophie – Darstellung und Kritik der Waldorfpädagogik“, Verlag Julius Klinkhart, Bad Heilbrunn, 2000, Seite 86

6 Rudolf Steiner, „Die Theosophie des Rosenkreuzers“, GA 99, Rudolf Steiner Verlag, Dornach – Dreizehnter Vortrag, 5. Juni 1907, Seite 148

7 Die einzigen 3 Bücher, die im „Seminar für Waldorfpädagogik Berlin“ benutzt wurden, waren von Rudolf Steiner:
1. „Allgemeine Menschenkunde als Grundlage der Pädagogik“
2. „Menschenerkenntnis und Unterrichtsgestaltung“
3. „Theosophie – Einführung in übersinnliche Welterkenntnis und Menschenbestimmung“

Berichte zur Ausbildung im Seminar für Waldorfpädagogik Berlin, online:
– Nicole Glocke: „Inkarnieren zum Klavier
– Andreas Lichte: „Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’

8 Rudolf Steiner, „Menschenerkenntnis und Unterrichtsgestaltung“, GA 302, Rudolf Steiner Verlag, Dornach, Taschenbuchausgabe 1996 – Zweiter Vortrag, Stuttgart, 13. Juni 1921, Seite 27

9 ebd. Seite 27f.

10 ebd. Seite 28

11 ebd.

12 ebd.

13 Seite 29

14 ebd. Seite 29f.

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7 Jahre her

Wie Steiner ‘denkt’, habe ich nicht nur in Steiners „Menschenerkenntnis und Unterrichtsgestaltung“ gelesen, sondern auch im “Seminar für Waldorfpädagogik Berlin” referiert – es ist diese Szene aus meinem Bericht: – “Waldorflehrer werden! – am ‘Seminar für Waldorfpädagogik Berlin’ (…) Ein Gespräch soll geführt werden, über ein anthroposophisches Thema. Jeder im Seminar nennt es Prüfung, die Dozenten nennen es Gespräch. Da heißt es, sich gut vorbereiten; „jetzt bloß nicht auffallen”, denkt sich L. und paukt Steiner, so wie er seit seiner Schulzeit nicht mehr gepaukt hat: auswendig lernen, egal, was da steht. Und das Gespräch kommt in Gang und bleibt es… Read more »

pieter ha witvliet
7 Jahre her

“Tabu ist (…)” In den Ruhrbaronen habe ich mit Herrn Lichte diskutieren wollen über die Originaltexten Steiners: die Waldorfschule ist keine Weltanschauungsschule; … und wie er auf falschen Gründen zu seiner Atlantis-Auffassung gekommen ist. (ohne auf den pädagogischen Originaltexten zu achten.) Aber da wurde ich vom Anfang zensuriert (meine Links) und ignoriert (meine weitere Kommentare); das letzte genau so bei Herrn Harder, GWUP). Ich war etwa 40 Jahre Waldorflehre und weiss aus der Praxis und beschäftigte mich eben so lange mit den pädagogischen Texten Steiners. Was Herr L hier macht mit ‘Kopf’ könnte ich auch einem Zehnjährigen beauftragen: schreib’ mal… Read more »

7 Jahre her

“pieter ha witvliet”

(bekannt auch unter dem Fake-Namen “Joost Alfrik”) hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kritiker der Waldorfschule zu verfolgen, zum Beispiel Ramon De Jonghe, nachzulesen in den Kommentaren zu:

http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-in-staatlicher-traegerschaft-offener-brief-an-senator-ties-rabe-hamburg/45889

“Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft – offener Brief an Senator Ties Rabe, Hamburg”

Leser
7 Jahre her

Ich verstehe nicht, was an Herrn Lichtes Ausführungen falsch sein soll. Er legt die Esoterik Steiners offen und argumentiert gegen irrationale Grundlagen der Waldorfschulen. Ich finde die Ausführungen sehr interessant und gut belegt. Wo ist das Problem?

7 Jahre her

@ Leser

falls ich vorlaut bin – Sie auf eine Antwort von “pieter ha witvliet” warten – Entschuldigung !

Ich möchte nur kurz darauf hinweisen, dass ich im Artikel auf die Original-Vorträge von Rudolf Steiner verlinkt habe:

jeder Leser kann – und soll * – sich selber ein Urteil bilden, ob ich sauber, und im Kontext richtig , zitiert habe.

* “soll”: Rudolf Steiners Scharlatanerie wird im langen Original noch deutlicher

pieter ha witvliet
7 Jahre her

Was Herr Lichte’s Problem ist, habe ich hier beschrieben: Generalisieren und hineininterpretieren. … Sein zweites Problem ist, das er nicht diskutieren will mit mir, weil ich seine Atlantismythe demaskiert habe. Das stellt sich hier klar aus. Er geht nicht ein auf was ich hier vorbringe, kommt nur mit einem wiederholt gebrauchten Kommentar. Ich habe es nicht meine Lebensaufgabe gemacht Kritiker der Waldorschule zu verfolgen. Die kritiker interessieren mich nicht so viel, um so mehr ihre Kritiken. Die sind oft nicht wahr, oder halb wahr; was ich zur Aufgabe gemacht habe, ist rund diese Kritiken ein bisschen mehr Wahrheit zu schaffen.… Read more »

Leser
7 Jahre her

Bitte keine ad hominem Argumente. Ich hatte gefragt: “Wo ist das Problem?”

Sind in dem Artikel falsche Behauptungen?

Gehen Sie doch bitte auf den Artikel ein.

pieter ha witvliet
7 Jahre her

Vielleicht Zufall dass auch hier meine Links nicht weiterkommen?

[Nein, … keine kruden Websites. Gehen sie bitte auf den Artikel ein … admin-team ]

‘generalisieren und hineininterpretieren’

7 Jahre her

@ pieter ha witvliet

der Kommentator “Leser” hat Sie etwas gefragt, Zitat <"Leser":

“Sind in dem Artikel falsche Behauptungen? Gehen Sie doch bitte auf den Artikel ein.”

Ich schliesse mich “Leser” an. Lassen Sie uns über den Artikel, HIER, reden.

Erklären Sie uns, wie man richtig mit Armen und Beinen denkt, bzw. mit dem Knie. Sie deuten ja an, dass ich das nicht könne …

(Ihre obsessive Artikel-Flut auf Ihrem Blog über Ramon De Jonghe und mich, soll hier kein Thema sein – besser für Sie)

pieter ha witvliet
7 Jahre her

@adm-team Also kein Zufall. Auch hier also ‘schulmeistern’ – dürfen die Leser selber nicht schliessen ob etwas ‘krude’ ist. Das habe ich schon öfter erlebt. Da verstecken die Steiner-Gegner sich hinter so was alles um ein Argument zu haben Kritik an den Kritikern fern zu halten. Was das Eingehen auf den Artikel betrifft: Lichte schreibt hier Steiner ab und was er abschreibt findet er erstaunlich usw. Damit gibt man im allgemeinen an, dass man vorerst nicht versteht warum es geht. @Leser Das Abschreiben hat Lichte nicht falsch gemacht – das kann, wie ich sagte – ein Zehnjähriger auch. @Lichte Was… Read more »

Leser
7 Jahre her

“Das Abschreiben hat Lichte nicht falsch gemacht – das kann, wie ich sagte – ein Zehnjähriger auch.”

Was ist denn das für ein Argument? Das ist eine einfache Diffamierung und verschiebt die Argumentation erneut ad hominem.

Was sie @Lichte schreiben ist Nonsens und unwissenschaftlich. Das Gehirn besteht doch nicht nur aus den Nervenzellen der Bewusstseinsregion. Unsere Bewegungen sind im Nervensystem “verdrahtet”.

http://www.neurobiologie.fu-berlin.de/menu/lectures-courses/winter-0708/23%20118%20Grundkurs/BrembsModulMuskelMotorikIIzentraleKartenWiSe07_08.pdf

Bitte servieren sie hier keinen unwissenschaftlichen Nonsens.

pieter ha witvliet
7 Jahre her

Diskussionen mit ‘Nonsens’ oder ‘unwissenschaftlich haben wenig Zweck. Sind ach Uferlos: was ist Wissenschaft usw. Studieren Sie die Erscheinung Muskelspeicher und lesen Sie Steiner und Sie kommen in der Nähe von ‘denken mit den Armen’ usw.

Leser
7 Jahre her

Diskussionen haben sehr wohl Zweck, wenn sie sich denn an vernünftigen Standards orientieren. Ich habe Ihnen sogar den Grundkurs Neurobiologie serviert.

Leben Sie weiter in Ihrer esoterischen Blase. Da Sie keine Sachebene beziehen wollen, sondern lediglich nicht fundierte Werbung für Steiner machen, ist für mich die Diskussion erledigt.

7 Jahre her

@ pieter ha witvliet Sie schreiben: “Was Sie hier abschreiben ist sicherlich nicht einfach zu verstehen. Und hat man nicht den festen Willen um es zu verstehen, kommt man nicht weiter als staunen …” usw., usw. Man muss Steiner nur verstehen. Verstehen wollen. Wie Sie. Und die anderen Anthroposophen. Dann sieht man auch endlich ein, warum Rudolf Steiner keinesfalls einer der größten Rassisten des 20igsten Jahrhunderts war. Dann versteht man auch, dass folgendes kein Rassismus ist – Zitat Rudolf Steiner: „So daß also ein Schwarzer in Afrika ein Mensch ist, der möglichst viel Wärme und Licht vom Weltenraum aufsaugt und… Read more »

7 Jahre her

“Though this be madness, yet there is method in‘t”,

( “Ist dies schon Tollheit, hat es doch Methode” )

könnte man Rudolf Steiners ewigen “Gegenteil-Tag”, oben, auch überschreiben, zusammenfassen. Aber wie “systematisiert” man den folgenden Wahnsinn Rudolf Steiners? Über den Harry Rowohlt nur noch sagt:

“Töne wie aus einer undichten Gummizelle!”

lese den Wahnsinn hier: http://www.schiebener.net/wordpress/?p=29992

6 Jahre her

Der vom anthroposophischen Kommentator “pieter ha witvliet” (siehe oben) verfolgte belgische Kritiker der Waldorfpädagogik “Ramon De Jonghe” ist Autor eines Buches über die Waldorfschule. Es gibt Waldorf-Verantwortliche, die Ramon De Jonghes Buch Recht geben, und damit den desaströsen Zustand der Waldorfbewegung dokumentieren. Ramon De Jonghe schreibt im ersten Kommentar zu seinem Artikel “Autoriteit steinerpedagogie: ‘Steinerscholen op het rechte pad krijgen’”: – “I’ve been asked to give a summary of the above article in English. So here we go. An authority in the field of Waldorf education said he had read my book ‘Focus on the steinerschool’ and congratulated me with… Read more »

6 Jahre her

Zitat Andreas Lichte: (…) “pieter ha witvliet” (bekannt auch unter dem Fake-Namen “Joost Alfrik”) hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, Kritiker der Waldorfschule zu verfolgen, zum Beispiel Ramon De Jonghe, nachzulesen in den Kommentaren zu: http://www.ruhrbarone.de/waldorfschule-in-staatlicher-traegerschaft-offener-brief-an-senator-ties-rabe-hamburg/45889 (…) Zitat Andreas Lichte: (…) Der vom anthroposophischen Kommentator “pieter ha witvliet” (siehe oben) verfolgte belgische Kritiker der Waldorfpädagogik “Ramon De Jonghe” ist Autor eines Buches über die Waldorfschule. Es gibt Waldorf-Verantwortliche, die Ramon De Jonghes Buch Recht geben, und damit den desaströsen Zustand der Waldorfbewegung dokumentieren. Ramon De Jonghe schreibt im ersten Kommentar zu seinem Artikel “Autoriteit steinerpedagogie: ‘Steinerscholen op het rechte pad… Read more »

pieter ha witvliet
6 Jahre her

Der ‘Person’ hat mich gefunden. Er schreibt:
‘Es ist natürlich Schade, dass Ramon alle Negativität die er nur sehen kann in der Waldorfpädagogik zusammengepfropft hat auf kaum 150 Blätter. Aber man soll das Büchelchen dann auch sehen als eine Frucht von Frustrationen und ihn auf sein Wort nehmen: es ist ein Sch’mähschrift. Du sollst es also nicht höher achten als dies.
Übrigens bleibe ich ein überzeugt Verteidiger der Steinerpädagogik und bleibe mit vielem Enthusiasmus und Einsatz unterrichten und Lehrer begleiten in Waldorfschulen.

6 Jahre her

@ pieter ha witvliet

soll ich Ihnen auch mal was “schreiben” ?

– Anthroposophen sind die grössten Scharlatane, die es je gab, aber sie haben es (trotzdem?) geschafft, in KZs biologisch-dynamische Plantagen zu betreiben –

meine Anerkennung, Herr Witvliet:

Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

6 Jahre her

‘Der ‘Person’ hat mich gefunden.’

Sprechen wir uber die gleiche Person,? Ich habe seinen Namen nicht offengelegt , weil er das nicht wollte.

Wenn er sich zu einem anderen Anthroposophen bekannt gemacht hat, hat er offenbar keine Angst mehr vor der anthroposophischen Bewegung.

So kannst du ihn anrufen. Ich bitte Sie. Wissen wir das du kein Bullshit verkauft.

6 Jahre her

“… ein fortgeschrittener Dunghaufen ist das im Gehirn sich Ausbreitende … Und wenn einer so wirklich gar nichts gesagt hat, das auch nur irgendwie von Bedeutung sein könnte? Was tun? Eine originelle Strategie: Man macht sein Werk „unendlich“ groß, und die Nicht-Existenz einer Idee lässt sich nicht mehr nachweisen – so wie die Welt in all ihren Erscheinungen niemals vollständig erfasst werden kann, die Nicht-Existenz „Gottes“ also nicht beweisbar ist. Ein Gefühl von „Unendlichkeit“ erzeugt die „größte Gesamtausgabe eines einzelnen Menschen weltweit“ von der bereits „354 Bände und 24 Ergänzungsbände“ erschienen sind, und „viele noch ausstehen“. Die Rede ist von… Read more »

6 Jahre her

“Rudolf Steiners rassistischer Science-Fiction-Trash: ‘Aus der Akasha-Chronik’ Rudolf Steiner (1861–1925) behauptete, Einblick in die „Akasha-Chronik“, ein geistiges Weltengedächtnis in der „Ätherwelt“, zu haben. Über diese „Chronik“, in der alle Ereignisse der Geschichte, alle Taten, Worte und Gedanken der Menschheit enthalten seien, schreibt Rudolf Steiner sein Buch … ‘Aus der Akasha-Chronik’1. Ich versuche, einem Freund den Inhalt zu erklären: „Es ist die Geschichte der Menschheit, wie sie sich dem Eingeweihten zeigt. So eine Art ‘Evolutionsgeschichte’, nur dass der Eingeweihte auch in die Zukunft schauen kann. Die Menschheit entwickelt sich laut Steiner auf sieben Planeten. Von Planet zu Planet steigt das Menschengeschlecht… Read more »

6 Jahre her

“Ansgar Martins, Christian Clement, und die ‘richtige’ Kritik an Rudolf Steiner

Hochstapler, Überzeugungstäter, Geisteskranker – was war Rudolf Steiner?

(…)

Fest steht aber doch auf jeden Fall: Rudolf Steiner hat der Welt nicht eine einzige “bedeutende Erkenntnis” hinterlassen. Auch Christian Clement – “Rudolf Steiner Kritische Ausgabe” (“SKA”) – weiß auf mehrfache Nachfrage von keiner zu berichten, sondern versteckt sich hinter vielen leeren Worten

(…)”

zum vollständigen Artikel: http://www.schiebener.net/wordpress/ansgar-martins-christian-clement-und-die-richtige-kritik-an-rudolf-steiner/

6 Jahre her

Christian Clements “kritische Ausgabe der Schriften Rudolf Steiners” (SKA) “Des Steiners neue Kleider BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Dass sich ein nach aussen hin renommierter Verlag, der “Frommann-Holzboog Verlag”, an dem anthroposophischen Betrug beteiligt, überrascht. (…) Wie weit Clement in seiner anthroposophischen Heiligsprechung Rudolf Steiners geht, mit welchen letzten Mitteln er versucht, Steiner als “eigenständig” darzustellen, überrascht dann aber doch, Peter Staudenmaier: “Ein besonders bedauerliches Beispiel illustriert die Unzulänglichkeiten in Clements Herangehensweise. In seiner Diskussion von Steines Aneignung… Read more »

6 Jahre her

“Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie” [1] [ist ein] Buch [Rudolf Steiners], dem die ‘Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien’ (BPjM) bescheinigte, dass es, Zitat BPjM, “als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen” sei. Die BPjM beanstandete unter anderem die folgende Text-Stelle, die den Inhalt des Buches zusammenfasst, Zitat Rudolf Steiner: “Eine Aufgabe, die besonders der kaukasischen Rasse obliegt, ist die: Sie soll den Weg machen durch die Sinne zum Geistigen, denn sie ist auf die Sinne hin organisiert.” [2] “Kaukasische Rasse” gebraucht Steiner synonym für “weiße Rasse”, über deren Rolle er an anderer Stelle schreibt:… Read more »

zoom
6 Jahre her

RECHTER WALDORFLEHRER IN MINDEN
Gruppenbild mit Kriegsverbrecher
Hartnäckig leugnet ein Mindener Waldorflehrer rechtsextrem zu sein. Ein Bild zeigt ihn nun als Kollegen des SS-Mann Erich Priebke.

http://m.taz.de/!5219898;m/

6 Jahre her

@ zoom Danke für den Hinweis auf den neuen Artikel der taz ! Hab‘ mal einen ANTHROPOSOPHEN erklären lassen, wer Rudolf Steiner war. Merkwürdig, es gibt Leser, die das nicht verstehen … Ausgewählt dazu unten 2 Kommentare: http://www.taz.de/Rechter-Waldorflehrer-in-Minden/!5219898/ ––––––––––––––––––––––––––––––––––––––––– ANDREAS LICHTE @TV Die “staatlichen Schulen” waren von 1933-1945 nationalsozialistische Schulen. Vielleicht wird Ihnen der Zusammenhang von Waldorfschule und rechter Ideologie klarer, wenn Ihnen ein Anthroposoph erklärt, wer Rudolf Steiner, der Begründer der Waldorfschule, war: – „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses… Read more »

5 Jahre her

“Tabu ist, Rudolf Steiners Original-Texte als Grundlage der Waldorfpädagogik zu diskutieren, es hat den Anschein, Waldorfschulen hätten den inoffiziellen Bildungsauftrag: ‘Verlernt Lesen!’” schreibe ich oben, im Artikel. Ein Kommentator sagt es anders: “Auch hier werden die Kinder von Bildung strikt ferngehalten …” – “#197 Reuttlinger, 25. Februar 2016 um 14:35 So etwas gibt es bei uns auch. Auch hier werden die Kinder von Bildung strikt ferngehalten, damit sie nicht ohne größere Probleme ins staatliche Schulwesen wechseln können. Die Schüler sind eben das Kapital und eine Ressource ist eben nur dann wertvoll, wenn man sie auch kontrollieren kann. Das wird so… Read more »

5 Jahre her

Prof. Jost Schierens Gegenteil-Tag: “Reinkarnation” (und damit “Karma” ) wird von Unfreiheit zu Freiheit umgedeutet: – “Der Waldorf-Werber: Prof. Jost Schieren, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft . +++ weltweit tätiger Waldorf-Pädagogik-Konzern sucht neues Image +++ +++ briefing: präsentieren Sie bizarre Pädagogik so, daß sie völlig normal erscheint, und in einem nächsten Schritt für Eltern wünschenswert +++ +++ Jost Schieren stellt Kampagne seiner Waldorf-Werbeagentur ‘Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft’ vor +++ . Jost Schieren ist Professor für Waldorfpädagogik an der anthroposophischen „Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft“, Leiter des „Fachbereichs Bildungswissenschaft“, und verantwortlich für die (Waldorf-) Lehrerbildung. Dem „Waldorfblog“… Read more »

5 Jahre her

… Jost Schierens Waldorfschule (siehe den vorhergehenden Kommentar) ist nicht “frei”, sondern “frei erfunden”:

damit das keiner merkt, werden kritische Artikel wie “Ich würde mein Kind nie an einer Waldorfschule anmelden” so kommentiert:

„… Einige Kommentare kommen mir, verzeiht, so vor, wie bestellt aus der Zentrale der Steiner Sekte …“

4 Jahre her

Hartmut Traubs “Gegenteil-Tag”: Traub macht der bizarren Esoterik Rudolf Steiners “wissenschaftlich-philosophisches Denken”: – “Hartmut Traub, Alanus Hochschule und Rudolf Steiner: Jeder Mensch ein Wissenschaftler! Die anthroposophische “Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft” kämpft um eine Anerkennung der “Waldorfpädagogik” als Erziehungs-“Wissenschaft”. Dazu muß zunächst für Rudolf Steiner, Begründer der “Anthroposophie” und Waldorfschulen, ein neues, positives und neutrales Image erschaffen werden: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner. Hartmut Traub, Lehrbeauftragter der Alanus Hochschule, hielt dazu im Mai 2016 einen Vortrag, in dem er Steiner wie gewünscht “wissenschaftlich-philosophisches Denken” bescheinigt. In seinem Vortrag “Wissenschaft, Mythos und andere unproduktive Etikettierungen… Read more »

4 Jahre her

Christian Clement, Jost Schieren, Hartmut Traub – siehe Kommentare oben – versuchen alle, die bizarre Esoterik Rudolf Steiners als “Philosophie” zu verkaufen. Und sie arbeiten zusammen – Christian Clement sagt über seine “Rudolf Steiner kritische Ausgabe”, “SKA”, Band 1: “JOST SCHIEREN (Alanus Hochschule) wird als Mitherausgeber an Band 1 (Schriften zur Goethedeutung) mitwirken.” – Einschätzungen zu Christian Clements “Rudolf Steiner kritische Ausgabe”, “SKA” – zunächst der “Humanistische Pressedienst”, “hpd”: “Des Steiners neue Kleider BERLIN. (hpd) Die Anthroposophie versucht seit Jahren, Rudolf Steiner ein neues, positives und neutrales Image zu geben: weg vom “verstörenden” Esoteriker Steiner, hin zum bedeutenden Philosophen Steiner.… Read more »

6 Monate her
Reply to  Andreas Lichte

… Christian Clement, Jost Schieren, Hartmut Traub, das “Trio Steiner-Propaganda” – Prof. Hartmut Traub mit einem besonders “frechen” Versuch …:

„Die Alanus-Hochschule erfindet einen neuen Steiner

„Esoteriker“, „Rassist“, „Scharlatan“ sind heute übliche Bezeichnungen für Rudolf Steiner. Das möchte die anthroposophische Alanus Hochschule ändern (…)”

weiter: https://hpd.de/artikel/alanus-hochschule-erfindet-einen-neuen-steiner-18488

6 Monate her
Reply to  Andreas Lichte

… Propaganda können Anthroposophen auch deshalb ungestört verbreiten:

„Blume macht seinen Job nicht (verharmlost Antisemitismus, lässt sich von Interessengruppen vereinnahmen)“, aber „vielleicht habe ich auch einfach die falschen Vorstellungen von der Jobbeschreibung ‚Antisemitismus-Beauftragter’?“, schrieb mir ein Korrekturleser meines Artikels:

„Der Antisemitismus-Beauftragte und die Anthroposophie

„Beuys behind the scenes

Am 12. Mai vor 100 Jahren wurde Joseph Beuys geboren, was das Land NRW unter Schirmherrschaft Armin Laschets zum Anlass nimmt, ihn mit der Kampagne „beuys2021“ hochleben zu lassen. Die Kunstwelt ist sich einig: Beuys gilt als DER Künstler der Nachkriegszeit. (…)”

“Beuys behind the scenes” ist eine Videoplattform für Kritik am Überkünstler Beuys mit Videobeiträgen von:

Albert Markert, Ansgar Martins, Jutta Ditfurth, Peter Bierl, Roger Behrens, Rolf Famulla, Till Gathmann

https://beuysbts.de