@ZDF Journalismus heißt sagen, was ist.
Bei Mastodon habe ich einen Beitrag gefunden, den ich euch nicht vorenthalten will. Die Autor*in fordert das ZDF, aber damit implizit uns alle, dazu auf, sorgfältiger mit der politischen Sprache umzugehen.
Vielleicht fallen euch ja noch weitere Beispiele für hasenfüßigen Journalismus und feige Phrasen, nicht nur beim ZDF, ein.
Also:
Engagement gegen Diskriminierung statt „Wokeness“.
Grundrechtswidrige Deportationen statt „Remigration“.
Völkisch-extremistische Hetze statt „umstrittene Äußerungen“.
Grundrechtswidrige Parolen statt „Provokationen“.
Geschlechtergerechtigkeit statt „Genderwahn“.
Geschlechtergerechte Sprache statt „Gendern“ oder „Gendersprache“.
Aufklärung und Meinungsfreiheit statt „LGBTI-Propaganda“ oder „Transgender-Ideologie“.
Dann kommen endlich Sätze heraus, die sagen, was wirklich passiert:
„X erklärt das Engagement gegen Ungerechtigkeit für gefährlicher als Terrorismus.“
„Y sagt der vom Grundgesetz vorgeschriebenen Gleichbehandlung den Kampf an.“
„Z schafft die Meinungsfreiheit für Minderheiten ab.“
Rechte Kampfbegriffe und Framings lassen antidemokratische Haltungen gut klingen. Hört auf, sie nachzuplappern, außer um sie zu demaskieren. Sonst seid ihr nicht neutral, sondern ein aktiver Teil der rechtsextremen Diskursverschiebung, die gerade unsere Demokratie aushebelt.
PS: Nein, ein paar Anführungszeichen ersetzen nicht euren Job.
Quelle: https://eldritch.cafe/@der_zaunfink/117405861067503432