Landtagswahl NRW 2010: Haben Sie schon etwas vor?

Am 9. Mai 2010 finden in NRW die Landtagswahlen statt. Vier Monate sind schneller vergangen als man denkt. Wer mit der CDU/FDP Regierung zufrieden ist, kann sich ruhig zurück lehnen und abwarten, denn eine ernsthafte Opposition scheint nicht in Sicht.

Alle anderen, nämlich diejenigen, die sich eine andere Politik wünschen, haben ein Problem, was da lautet: Wie machen wir das, das wir diese Regierung abgewählt bekommen.

Der Organisator des Nachdenkseiten Gesprächskreises in Schwerte hat mich zum ersten Treffen des Jahres 2010 eingeladen.

Es findet morgen, am 7. Januar um 19 Uhr in der Gaststätte „DenkMal“, Ostenstraße, in Schwerte statt.

Auf der Tagesordnung steht die Frage: „Wie bringen wir uns zur NRW-Wahl 2010 politisch ein?“

Da ich leider nicht teilnehmen kann, habe ich folgende (hier um das Persönliche gekürzte) Replik verfasst:

… vielen Dank für die Einladung. Ich würde gerne kommen (keine Spruch!).

Ich habe auch schon überlegt, ob und wie ich mich in den Wahlkampf einbringen soll.

Die Zeichen für eine Ablösung der CDU/FDP stehen nicht gut, weil die SPD so saft- und kraftlos ist(ha, ha „kraft“los).

Bei uns herrscht in der Kommunalpolitik de Facto eine große Koalition und ich frage mich, wie die SPDler, auch nur ein Stück Bewusstsein verändern wollen, wenn sie noch nicht einmal vor Ort Oppositionspolitik machen können.

Die Linke sitzt bei uns mit 2 Leuten im Kreistag, bislang völlig abgetaucht. …

Grüne? Mmhhh … Spontan sage ich: Die können mir mal den … , aber man sollte es nicht zulassen, dass ihre komplette Anhängerschaft & einige ehrliche Häute sang- und klanglos in die Hände der CDU fallen.

Man braucht natürlich auch eine Bilanz der Rüttgers Politik, die die Menschen verstehen. Dafür müsste man gucken: Was hat sich seit Rüttgers Amtsantritt verschlechtert/verbessert. Wofür ist er verantwortlich und wofür nicht?

Soweit erst einmal. Falls Ihr Euch morgen etwas überlegt, lasst es mich wissen …

Ich persönlich bin gerne bereit, mit überparteilich denkenden Menschen zusammen zu arbeiten.

Wenn sich niemand meldet, wenn hier im Hochsauerland nichts passiert, ist es auch nicht weiter schlimm. Ich habe ein dickes Fell.

Dann legen wir halt die Hände in den Schoß, sagen „alles war gut, ist gut und wird gut“ und warten ab. Es dauert ja nicht mehr so lange – bis zum Mai und dann entscheidet …

Diesen Donnerstag: NachDenken in Schwerte

Hier trifft sich der Nachdenken-Gesprächskreis Schwerte: Das  "Denk-Mal" in Schwerte
Hier trifft sich der Nachdenken-Gesprächskreis Schwerte: Das "Denk-Mal" in Schwerte

Nachricht vom Koordinator des Nachdenken-Gesprächskreises in Schwerte/Märkischer Kreis(NRW):

Das zweite Treffen des Nachdenken Gesprächskreises findet am Donnerstag, den 30. Juli um 19 Uhr in Schwerte statt.

Ort und Zeit:

Bistro „Denk-Mal“, Ostenstr. 18 in 58239 Schwerte.

Zeit: 19 Uhr.

Es ist ein rustikal und sehr gemütlich eingerichtetes Bistro/Café/Szenekneipe im Zentrum von Schwerte. Auf drei Etagen findet man(n) und frau hier fast immer einen tollen und gemütlichen Platz.

Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind gegeben/vorhanden.

Die Anfahrt erfolgt über die B236 (Bethunestrasse/Schützenstrasse) in Höhe Opel Nolte/Restaurant Ostentor. Ich wünsche eine unproblematische Anfahrt und freue mich auf das persönliche Treffen.“

Ortsplan:

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Welcher Teufel reitet eigentlich gerade die Parteien?

Hier trifft sich der Nachdenken-Gesprächskreis Schwerte: Das  "Denk-Mal" in Schwerte
Hier trifft sich der Nachdenken-Gesprächskreis Schwerte: Das „Denk-Mal“ in Schwerte

In meinem Briefkasten fand ich heute folgende Verschriftlichung einiger Gedanken und Argumentationen des gestrigen Geprächskreises in Schwerte(Zwischenüberschriften von mir):

BEGIN

einfach mal ein paar Anregungen wegen der gestrigen Gespräche…

Welcher Teufel reitet eigentlich gerade die Parteien?

Die Grundsicherung für Arbeitsuchende soll grundsätzlich mit einer Gegenleistung verbunden sein. Keine Leistung ohne Gegenleistung entspricht der Denke der Leistungsgesellschaft und da die meisten Bürger darauf getrimmt werden und wurden, dürfte die „Traumidee“ der CDU/CSU auf Zustimmung stoßen, zumal man zur Negativstimmungsmache jede Gelegenheit nutzt, Arbeitslose als Missbraucher zu betrachten, denen man misstrauen und nachspionieren muss.

Sündenböcke

Dafür werden Professoren und andere „Spezialisten“ bemüht, die der arbeitenden Bevölkerung suggerieren, dass sie von den Arbeitslosen ausgebeutet werden, da sie von ihren Steuergeldern leben und „arbeitsfaul“ sind. Die wahren Ursachen des derzeitigen Desasters werden unter den Teppich gekehrt. Das lenkt vom eigenen Fehlverhalten, von Fehlentscheidungen und der eigenen Geldverprasserei ab. Wir treten erstmal lieber das „arbeitsscheue Pack“, dass sein Geld sowieso nur verquarzt, versäuft und darüber seine Kinder vernachlässigt. Es fehlt noch, dass behauptet wird, die Arbeitslosen seien an der Staatsverschuldung schuld. Es gibt genug Leute, die das auch noch glauben würden.

Arbeitsdienst?

Genau betrachtet, wurde der Arbeitsdienst von SPD und den Grünen schon eingeführt mit der Agenda 2010, den 1-Euro-Jobs, der Eingliederungsvereinbarung und ihrer Verpflichtung, jeden Job annehmen zu müssen. „Welcher Teufel reitet eigentlich gerade die Parteien?“ weiterlesen

Nachdenken in Schwerte mit Fortsetzung

Das Lokal als Programm: Das Denk-Mal in der Schwerter Innenstadt
Ein Lokal als Programm: Das „Denk-Mal“ in der Schwerter Innenstadt

Das Bild von Schwerte bestimmte sich bis zum heutigen Abend für mich durch den Schwerter Bahnhof. Heute hat sich der „Nachdenken-Gesprächskreis Schwerte“ im „Denk-Mal“ getroffen. Ich gebe jetzt zu: Schwerte ist mehr als sein Bahnhof ;-)

Für das Protokoll vermerke ich:

Schwerte von hinten ...
Schwerte von hinten …

Es waren vier Menschen im Denk-Mal, die sich fast drei Stunden über Politik unterhalten haben, drei Männer und eine Frau.

Alle Vier waren parteipolitisch nicht organisiert.

Alle Vier stellten sich die Frage, aus welchen Gründen so wenige Menschen zu den Treffen der Nachdenkseiten in der realen Welt kommen, denn auch in Dortmund war die Beteiligung recht flau gewesen.

Alle Vier hatten keine Antwort, beschlossen aber irgendwann im Juli ein neues Treffen im „Denk-Mal“ zu arrangieren.

Beim heutigen Gesprächskreis haben wir uns und unsere politischen „Karrieren“ vorgestellt und sind dann auch schnell von Thema zu Thema gesprungen.

Wer mehr über die Themen erfahren will, sollte sich die Bandbreite der Themen in den „Nachdenkseiten“ anschauen oder zum nächsten Gesprächskreis in Schwerte kommen.

Ich kann an dieser Stelle zu dieser Zeit unmöglich den Verlauf und die Inhalte im Einzelnen referieren, habe aber persönlich viele Anregungen mitgenommen.

P.S. Der Schwerter böse Tipp zur Bundestagswahl: CDU+FDP+eine Latte von Grausamkeiten hernach.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis in Schwerte

Nachdenkseiten: Gesprächskreis in Schwerte am 25. Juni um 19 Uhr.
Nachdenkseiten: Gesprächskreis in Schwerte am 25. Juni um 19 Uhr

Nachricht vom Koordinator des Nachdenken-Gesprächskreises in Schwerte/Märkischer Kreis(NRW):

„Ich koordiniere ein Treffen in Schwerte und würde mich freuen, wenn Du kommen könntest. Das erstmalige Treffen soll am Donnerstag, den 25. Juni gegen 19 Uhr in Schwerte stattfinden.

Jetzt steht auch der verbindliche  Ort/Zeit fest:

Bistro „Denk-Mal“,  Ostenstr. 18 in  58239 Schwerte.

Zeit: 19 Uhr.

Es ist ein rustikal und sehr gemütlich eingerichtetes Bistro/Café/Szenekneipe im Zentrum von Schwerte. Auf drei Etagen findet man(n) und frau hier fast immer einen tollen und gemütlichen Platz.

Parkmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe sind gegeben/vorhanden.

Die Anfahrt erfolgt über die B236 (Bethunestrasse/Schützenstrasse) in Höhe Opel Nolte/Restaurant Ostentor. Ich wünsche eine unproblematische Anfahrt und freue mich auf das persönliche Treffen.“

Ortsplan:


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Nachdenken: Sieben auf einen Streich

Nachdenkseiten: Geprächskreis in Dortmund  - Kurzbericht.
Nachdenkseiten: Geprächskreis in Dortmund - Kurzbericht.

Nun hat er also stattgefunden, der erste NachDenkSeiten-Gesprächskreis in Dortmund.

Da sich im Hochsauerland keine Interessenten für einen eigenständigen „Zirkel“ gemeldet hatten, bin ich heute nach der Arbeit im schönsten Freitagnachmittag – Kurzferienverkehr gen Westen gefahren und habe im Stadtgarten-Bistro am Friedensplatz sieben andere Menschen getroffen: Vier organisierte Sozialdemokraten und drei Nichtmitglieder irgendeiner Partei.

Es war ein erstes Treffen und ich mag die Zahl „7“ sowie die Zusammensetzung des Gesprächskreises noch nicht beurteilen. Ich schreibe an dieser Stelle daher nichts „Internes“, sondern nur dies für’s „Protokoll“:

Als optimistischer Mensch denke ich, dass beim nächsten Treffen (Termin unbekannt) mehr nachdenkende und nachdenkliche Menschen anwesend sein werden (und müssen).

Die Themen “Medienlandschaft in Deutschland” und “Wege aus der Wirtschaftskrise“ wurden sehr kompetent „andiskutiert“. Den Ertrag dieser Diskussion werde ich irgendwann hier im Blog irgendwie einfließen lassen.

Durch die Dichotomie SPDler / Parteilose spitzte sich im letzten Drittel des Abends die Diskussion in nicht befriedigender Weise auf die Frage zu: Wie kann mensch den NachDenkSeiten anhängen und gleichzeitig die Kandidatur Steinmeiers unterstützen?

Meine Folgerung: Sollte der Gesprächskreis auf Dauer fruchtbare politische Diskussionen und eventuell Aktionen ermöglichen, muss er sich über das Umfeld der SPD hinaus zu einem Crossover der „emanzipatorischen Linken“ entwickeln.

Kurz und gut: Es fehlten mehr parteipolitisch unorganisierte Mitdenker, Menschen aus Bewegungen und „Arbeitnehmer“organisationen, linke Grüne, meinetwegen Baum’sche FDPler und auch Leute von den Linken.

NachDenkSeiten-Gesprächskreis in Dortmund

Nachdenkseiten: Geprächskreis in Dortmund  am Freitag um 17.30 Uhr.
Nachdenkseiten: Gesprächskreis in Dortmund am Freitag um 17.30 Uhr.

Heute erhielt ich diese Nachricht:

Der erste Gesprächskreis der Leser der NachDenkSeiten in
Dortmund und Umkreis findet diesen Freitag, den 29. Mai um 17:30 Uhr im Rathaus-Café in Dortmund, Friedensplatz 1, statt. Über folgende Themen soll nachgedacht und diskutiert werden:

Medienlandschaft in Deutschland“ und „Wege aus der Wirtschaftskrise„.

Organisiert wird dieser Gesprächskreis vom Vorsitzenden des SPD Ortsvereins Dortmund-Westerfilde.

Ich vermute, dass es sich beim Rathaus-Café um das Stadtgarten Bistro Restaurant handelt.

Wer aus dem Hochsauerland mitfahren will, melde sich.

Hier die Karte bei Google Maps:
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… gründe einen Arbeitskreis.

Die Debatte kommt "vor Ort": Bald auch im Hochsauerland?
NachDenkSeiten – Die Debatte kommt „vor Ort“: Bald auch im Hochsauerland?

Nachdem ich vor Kurzem hier über die Absichten der NachdenkSeiten geschrieben hatte, Gesprächskreise für Leserinnen und Leser dieser großen politischen Website links von Andrea Nahles zu initieren, habe ich mich heute entschlossen, meine 5 Cent bei Helmut G. Schmidt einzuwerfen.

Wer weiß? Vielleicht bin ich der 1003. Leser, der sich aus dem Hochsauerland meldet oder der erste, zweite, dritte.

Es ist auf jeden Fall ein Experiment, das beweisen muss, ob eine lokale Debattenkultur entlang der NachDenkSeiten möglich ist. Ausgang ungewiss. Ich hege viele Zweifel.

Vorwärts zum Salon-Sozialismus? Gesprächskreise von Leserinnen und Lesern der NachDenkSeiten geplant

Die Nachdenkseiten wollen Menschen vor Ort mobilisieren und planen Geprächskreise
Die NachDenkSeiten wollen Menschen vor Ort mobilisieren und planen lokale Geprächskreise

Albrecht Müller (NachDenkSeiten) und Helmut G. Schmidt (Kritisches Jahrbuch) wollen die Gegenöffentlichkeit in den Städten und Dörfern Deutschlands mobilisieren. Sie initiieren und unterstützen die Bildung von Gesprächskreisen von Leserinnen und Lesern des populären Internetprojekts NachDenkSeiten.

Wir würden uns freuen, wenn diese Initiative erfolgreich wäre und sich viele Menschen kennenlernen und persönlich begegnen könnten. Sie alle machen sicher schon die Erfahrung, dass es wichtig ist zu erfahren, dass man mit seiner kritischen, abweichenden Sicht der Dinge nicht alleine steht und wie hilfreich es für die eigene Meinungsbildung ist, mit anderen über Themen, die einen bewegen, sprechen zu können.

Hier geht es zur Beschreibung des Projekts auf den NachDenkSeiten.

Ich kann mir zwar momentan eine solche Veranstaltung nicht recht vorstellen, vielleicht haben aber mehr Menschen als ich vermute Interesse an einer Debattenkultur links von der sozialdemokratischen Mitte.