Pressemitteilung: Sauerländer SPD lädt zur Vorstandssitzung

Meschede. (spd_pm) Zur nächsten regulären Sitzung trifft sich der Vorstand der Sauerländer SPD am 06.Februar im Gasthof Canisius in Olsberg.

Die SPD im Hochsauerland wird die Ergebnisse des Bundesparteitages diskutieren, und die weiteren Diskussionen im Hochsauerlandkreis zu den Koalitionsverhandlungen organisieren. Weiter stehen verschiedene Anträge und Berichte auf der Tagesordnung.

Die Sauerländer SPD führt auch künftig ihre Vorstandssitzungen an wechselnden Orten im gesamten Hochsauerland durch.

Unterbezirksvorstandssitzungen sind grundsätzlich nicht öffentlich.

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Aktuelle Informationen stets unter www.hsk-spd.dewww.dirkwiese.de, bei Facebook unter „SPD im Sauerland“ sowie in den heimischen Medien.

20 Gedanken zu „Pressemitteilung: Sauerländer SPD lädt zur Vorstandssitzung“

  1. Auf Facebook hatte ich spontan kommentiert:

    „Ich verstehe nicht, warum die SPD nicht so schlau ist, wenigstens eine öffentliche Bildungsveranstaltung anzuhängen. Also erst Geheimsitzung -kann man ja verstehen- und dann irgendwas Interessantes für die BürgerInnen, und wenn niemand kommt, schmeckt das Bier im „Schiffchen“ trotzdem.“

    Es gibt doch genug Fragen, über die vielleicht im Rahmen einer Vorstandssitzung (im Anschluss) diskutiert werden könnte.

  2. „SPD im Sauerland“ hätte ich besser gefunden.

    Der Vorstand hätte sicherlich noch angeschrieben werden können. Wenn schon nicht öffentlich, dann aber wenigstens ein Hinweis in der Zeitung. ;-)

    1. @SN

      Ich hab’s wörtlich genommen. „SPD im Sauerland“ ist tatsächlich besser. „Hinweis in der Zeitung“ – sehe ich eher skeptisch, da dort nicht so aufgeklärt gelassen diskutiert wird, ich meine mit Argumenten und nicht ad hominem.

    2. @SN

      Nachtrag: ich hatte tatsächlich den TOP „Medien im HSK“ im Hinterkopf als ich über die erweiterte Vorstandssitzung nachdachte.

      Es gäbe auch noch einen provokanten TOP: „Flüchtlinge sind integriert – wie weiter mit der Fremdenfeindlichkeit? Wie die AfD unsere Demokratie aushöhlt.“

      Wichtig ist Öffentlichkeit! Mir passiert hier im HSK zu viel hinter den Kulissen.

      1. Jeder Vorgesetzte weiß: Aufrichtigkeit und Offenheit sind die Voraussetzungen, um ernst genommen zu werden.

        Jeder Unternehmer kennt auch einige Strategien des Marketings. Eine Einladung zur Vorstandssitzung ist wirklich nicht zeitungsrelevant. Ich dachte, in der Printpresse stünde das auch.

        Der genannte TOP würde den Abend sprengen. Aber das trifft es – ein hochaktuelles Thema! Da kämen sicherlich auch viele Gäste (+ Presse), wenn die Veranstaltung öffentlich wäre.

        1. @SN

          Die SPD handelt nach Artikel 3 des Rheinischen Grundgesetzes:

          „Et hätt noch emmer joot jejange.
          („Es ist bisher noch immer gut gegangen.“)
          Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
          Situationsabhängig auch: Wir wissen, es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.“

          Wird es aber nicht, siehe Frankreich.

          Zur Zeit werfen wir Perlen vor die Säue, aber das sind die zukünftigen Nuggets für die überlebenden Sozialdemokraten.

          Ok, das klingt ein bisschen überheblich, aber ich wollte es für die Akten gesagt haben.

          1. -> „Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.
            Situationsabhängig auch: Wir wissen, es ist Murks, aber es wird schon gut gehen.“

            Zitat aus Gastkommentar von Georg Löwisch | DLF | 03.02.2018:

            „Sie müssen ihn decken, ihren einstigen Hoffnungsträger Martin Schulz, der gehandelt hat wie ein Spielsüchtiger, wie ein Zocker. Und sie müssen auch für ihren Vorstand zahlen, der mitgezockt hat.“

            http://www.deutschlandfunk.de/spd-chef-martin-schulz-das-kapital-der-spd-verzockt.720.de.html?dram:article_id=409893

            -> „Zur Zeit werfen wir Perlen vor die Säue, aber das sind die zukünftigen Nuggets für die überlebenden Sozialdemokraten.“

            Mmmh, klingt perspektivisch nach „Auferstanden aus Ruinen.“

  3. @Zoom

    „… wie weiter mit der Fremdenfeindlichkeit?“

    Mit einer ähnlichen Frage will sich die Sauerländer Bürgerliste (SBL/FW) im März im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ befassen.

    „Wie gehen wir mit rechten und rassistischen Parolen um?“

    Das ist exakt unser Titel.

    Dr. Ahmet Arslan möchte gerne darüber
    mit
    Schülerinnen und Schülern aller Schulformen
    diskutieren
    und zwar
    am 14.03.2018 und am 21.03.2018
    jeweils in der Zeit von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr

    Dazu hat die SBL/FW einen Sitzungssaal im Kreishaus in Meschede reservieren lassen. Möglich, dass einer der beiden Workshops nicht in Meschede, sondern in Schmallenberg stattfindet. Aber das ich noch nicht abschließend geklärt.

    Trotzdem möchte ich hier schon mal in die Runde fragen:
    „Wer hat Interesse? Wer möchte wann gerne teilnehmen?“

    Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer bitte bei

    gjoch-sbl-2018@gmx.de

    melden.

    Danke!

  4. „Es gäbe auch noch einen provokanten TOP: „Flüchtlinge sind integriert – wie weiter mit der Fremdenfeindlichkeit? Wie die AfD unsere Demokratie aushöhlt.““

    meines Wissens war die AFD noch nie in einer Regierung.

    Vielleicht war „unsere Demokratie“ schon vor der Entstehung der AFD „hohl“?

    Bequem, wenn man einen paßt-immer-Sündenbock hat.

    1. … und AFD heißt meines Wissens auch nicht „Außerirdische für Deutschland“:

      die AFD landete nicht in UFOs, sie war schon vorher da, versteckt in den „bürgerlichen Parteien“, in der „bürgerlichen Gesellschaft“.

      Hier mal ein Beispiel, seine Werbung für die Bundestagswahl lag bei mir im Briefkasten – beim Namen „Fest“ – „Hitler – Eine Karriere“ – Pflichtfilm in der Schule – habe ich dann doch mal nachgeschaut:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Nicolaus_Fest

  5. @Andreas Lichte

    Das braune Reservoir im Bürgertum konnte man schon vor langer Zeit bei der Hamburger Bürgerschaftswahl erkennen. Die so genannte Schill-Partei wurde (auch?) von der feinen Hamburger Gesellschaft gewählt und getragen.

    1. … es sind nicht nur die offensichtlichen Fälle wie koksende, durchgeknallte Rechte in Hamburg: es sind die Spiesser von nebenan, die Spiesser auch in der SPD …:

      die ersten raumsprengenden rechten Pyramiden, die ich bei Hugendubel gesehen habe, waren daraus gebaut: „Deutschland schafft sich ab“ … ist T.S. eigentlich immer noch Mitglied der SPD?

        1. … hatte ich vermutet, dass Sarrazin noch in der SPD ist …

          ich würde sagen: solange Sarrazin in der SPD ist, sollte man wirklich KEIN WORT mehr über die AFD verlieren, das ist einfach nur noch peinlich …

          … und über die SPD, muß man da noch reden?

          Meine persönliche Meinung: die SPD hat vor langer Zeit den Selbstzerstörungsmechanismus in Gang gesetzt. Nach der letzten Bundestagswahl hat man ihn – für mich völlig überraschend – angehalten, mit „keine GroKo“, „Erneuerung“. Dann wurde er wieder in Gang gesetzt. Die letzte Chance, ihn noch mal zu stoppen, haben die Mitglieder der SPD, bei ihrer „Befragung“ … danach KÖNNTE man vielleicht noch mal über die SPD reden, vorher ist das nur vergeudete Zeit.

          1. @Andreas Lichte

            „ich würde sagen: solange Sarrazin in der SPD ist, sollte man wirklich KEIN WORT mehr über die AFD verlieren“

            Du verharmlost die AfD!

          2. … Du verharmlost die SPD!

            hast Du Sarrazin als Berliner Senator kennengelernt?

            Erst hat die SPD Hartz IV eingeführt, dann hat Sarrazin Hartz IV-Empfänger verhöhnt, sinngemäß:

            „wenn du die Heizung nicht bezahlen kannst, zieh dir nen Pullover an …“

          1. Sarrazin als Kronzeugen zu nehmen ist schon etwas eng. Sarrazin hat im Universum Sarrazin immer Recht, und er hat Anhänger in der SPD, CDU, FDP und natürlich AfD.

            Mit dem Mantra „Wer hat uns verraten – Sozialdemokraten“ kannst du genau dort punkten, aber was mache ich mit den geschätzt 70 Prozent Sozialdemokraten in der SPD, die KEINE Sarrazin-Anhänger sind?

            Die SPD hat wohl, du kannst mich eines Besseren belehren, zwei Mal versucht Sarrazin auszuschließen. Ich frage mich selbst, aus welchen Gründen das nicht klappt.

            Da du ja bei jeder PM der SPD, die ich hier veröffentliche, eine Folge von Kommentaren nachlegst, wäre es an der Zeit, dass du einen eigenen Beitrag schreibst, den wir dann hier vor Ort diskutieren könnten.

          2. @ zoom

            … wie ist Sarrazin denn in seine wichtige politische Position gekommen? Und für wen? Das war die SPD.

            Da so zu tun, als habe das nichts mit der SPD zu tun, ist schon extra-schräg.

            Ich bin da mal weg. Du kannst gern weiter die AFD für alle Übel dieser Welt verantwortlich machen. Ich bin sicher, dafür bekommst Du viel Zuspruch …

            wohl auch für Deine bösartigen Unterstellungen à la:

            „Du verharmlost die AfD!“

            ist klar …

  6. „THILO SARRAZIN :

    «Hätte man auf mich gehört, gäbe es heute keine AfD»“

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/buchautor-thilo-sarrazin-ueber-fluechtlingskrise-und-afd-14195873.html

    viel Spass bei der Lektüre!

    FAZ: „Ihre Positionen sind nahe an der AfD. Waren Sie nie in der Versuchung, in diese Partei einzutreten?“

    Sarrazin: „Hätten die etablierten Parteien meine früheren Analysen zu Demographie, Einwanderung und Europäischer Währungsunion ernst genommen und entsprechend reagiert, gäbe es heute keine AfD – oder sie wäre wesentlich kleiner. Jene Parteien, die zugunsten von Wunschdenken die Wirklichkeit verdrängen, werden am Ende keinen Erfolg haben. Die SPD bleibt im Übrigen meine politische Heimat.“

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