Meschede: Minister Uhlenberg kommt ins Kloster

Minister Eckhard Uhlenberg (Pressearchiv des Ministeriums)

Im Terminkalender der Abtei Königmünster in Meschede wird für den morgigen Freitag der Besuch von NRW-Minister Eckhard Uhlenberg angekündigt.
„Aus Anlass des Empfangs zum Erntedankfest des Ministers für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Eckhard Uhlenberg, findet am 9. Oktober 2009 um 17.30 ein ökumenischer Gottesdienst in unserer Abteikirche statt.“

Einer unserer anonymen Leser bemerkt dazu:

„Wer möchte mal `nen echten Minister sehen,
der muss morgen in`s Kloster gehen!

Meschede erwartet am Freitag hohen Besuch. Minister Uhlenberg feiert in der Benediktiner Abtei Königsmünster mit einigen geladenen Honoratioren und Lokalgrößen das Erntedankfest (incl. Messe und Imbiss).“

Wir werden nicht berichten können, da sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses Blogs keine Einladung erhalten haben.

In der Redaktion fühlt sich, einer Blitzumfrage zufolge, niemand in seiner Ehre verletzt, da wir uns bislang nicht zu den Honoratioren und Lokalgrößen rund um Meschede rechneten.

Wer sich im Gegensatz zu uns bis heute der privilegierten Schicht des Hochsauerlandes angehörig gefühlt hat, sollte pronto, pronto seine Sekretärin beauftragen, nochmals den Post-Eingangskorb zu scannen.

„Frau Ilse! Sind Sie absolut sicher, dass da keine Einladung für Königsmünster dabei war?“

Schade, Sie Ärmster, nutzen Sie doch morgen die freie Zeit und bloggen Sie sich ihren Frust vom Leibe.

Wir suchen immer engagierte Mitschreiber, die für Gotteslohn arbeiten.

7 Gedanken zu „Meschede: Minister Uhlenberg kommt ins Kloster“

  1. es stimmt nicht das sämtliche MitarbeiterInnen des Blogs keine Einladung erhalten haben.
    Soweit ich weiß haben nahezu alle eine bekommen, zumindest mehr als dies unter Ministerin Höhn üblich war. Skbs der Günen und der SBL und aller anderen.Und die sind nicht unbedingt alle Honoratioren (zumindest fühlen sie sich nicht unbedingt als solche). Leider sind der ein oder andere verhindert um Uhlenberg danach zu fragen wie es wietergeht mit PFT und Weihnachtsbaumkulturen im Sauerland.

  2. @schulte_Huermann:
    Das mit dem Blog habe ich auf diese Website hier bezogen. Es freut mich, dass Grüne und SBL dabei sein konnten(keine Ironie!). Ich denke und hoffe auch, dass das ein oder andere interessante Gespräch am Rande stattgefunden hat.

    Ich gebe zu: Das mit der Ironie in halb-redaktionellen Texten klappt selten.

    Viele Grüße nach Sundern. Die Geschichte mit dem Verbrennen von T-Shirts habe ich zwischen zwei Terminen gelesen. Passt zum 9. November – na,ja – so ungefähr und um drei Ecken.

  3. Vorab: De Bütterkes waren lecker, der Appelsaft auch.

    Für ungefähr 300 Leute gab`s Predigt, Posaunen und Rote Beeten.

    Einige Honoratioren machte ich im dichten Gedrängel in Kirche und Oase aus. Kleff, Hess, Peitz, Brunert-Jetter, Sensburg, von Weichs zur Wenne und viele andere wichtige Leute. Als Lieschen Müller kennt man die natürlich nicht alle. Woher auch?
    So das ganze Spektrum der Bevölkerung war, glaube ich, nicht vertreten. Vor allem die nicht, die es besonders nötig haben. So`n lecker Bio-Essen aus dem Sauerland hätte so manches armes Ömmaken in angenehmer Gesellschaft gut über einen kühlen Abend gebracht. Ob die sich für PFT und de Tännekes interessiert hätte, Herr Schulte-Huermann, keine Ahnung! Aber ich glaube, das haben die anderen auch nicht. Jedenfalls habe ich nichts davon gehört.

    Herr Schulte-Huermann! Wo waren Sie? Leider habe ich Sie nicht gesehen. Und die Ex-Ministerin auch nicht. Ich hätte mich doch gerne mit Ihnen beiden über die Tännekes unterhalten, jetzt, so kurz vor de Feiertage.

    Hochachtungsvoll
    Lieschen Müller

  4. Halo Lieschen!

    wenn ich ganz ehrlich in, ich hatte keine Lust dahin zu fahre weil ich mir das schon so dachte wie Lieschen Müller das schilderte.;_).

    Ebenso Hochachtungsvoll

    Matthias Schulte- Huermann

  5. Minister Uhlenberg sollte im Kloster darüber meditieren, wie er in NRW für reines Trinkwasser ohne Krankheitserreger sorgen kann und insbesondere will:

    Wilfried Soddemann
    Epidemiologe und Wissenschaftsjournalist
    Ltd. Regierungsbaudirektor a. D.
    Bauassessor Dipl.-Ing.

    Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland BUND e.V. Arbeitskreis Gesundheit
    Deutsche Umwelt- und Gesundheitsinitiative dugi e.V. Partner
    Interdisziplinäre Gesellschaft für Umweltmedizin IGUMED e.V. Mitglied
    Whistleblower-Netzwerk e.V. Beisitzer im Vorstand

    Mühlenstraße 5b
    48351 Everswinkel
    Tel.: 0 25 82 – 99 13 66
    Fax.: 0 25 82 – 99 12 29
    soddemann-aachen@t-online.de
    http://sites.google.com/site/trinkwasservirenalarm/Trinkwasser-Viren

  6. Lieber Herr Soddemann,
    vielen Dank für den Link und die dahinter weiterführenden Verweise.

    Eine Frage: Hat Minister Uhlenberg sich schon einmal zu der Problematik „Noroviren im Trinkwasser“ geäußert?

    Ich werde auf die Suche gehen, aber vielleicht haben Sie die Antwort griff(=schreib)bereit ;-)

  7. Ein bevorzugtes Thema von Herrn Minister Uhlenberg scheint gesundes Trinkwasser nicht zu sein??? Nun ja, er hat ja auch genug andere Sorgen. Milchbauern, Kyrill-Folgen, Forstreform…..
    Das Interesse der Bevölkerung an der Qualität unseres Trinkwassers ist auch eher gering. Die Leute glauben und hoffen, „alles ist gut“.

    Vor genau einem Jahr befaßte sich die Sauerländer Bürgerliste mit „Viren im Trinkwasser“. Herr Dipl.-Ing. Soddemann kam auf Einladung der SBL-Fraktion nach Meschede. Herr Soddeman`s Vortrag und die anschließende Diskussion waren recht aufschlußreich, eine Wiederholung wünschenswert.

    So sah die Ankündigung der SBL aus:

    Wie gesund ist unser Trinkwasser?
    By admin at 8:01 am on Mittwoch, Oktober 8, 2008

    Bedarf unser Trinkwasser einer
    weitergehenden Aufbereitung?

    Seit Monaten beunruhigen uns immer wieder Meldungen, die besagen, unser Trinkwasser sei belastet mit Chemikalien und Viren. Nicht nur PFT, Arzneimittelrückstände und Uran im Leitungswasser seien ein Problem für die Gesundheit, sondern auch Viren, Bakterien und Parasiten, die gefährliche Infektionskrankheiten, wie z.B. Hepatitis oder schwere Durchfallerkrankungen auslösen können.

    Aber können diese Krankheitserreger wirklich in unser Leitungswasser gelangen?

    Der ehemalige Leiter des Staatlichen Umweltamtes Aachen, Dipl.-Ing. Wilfried Soddemann sagt, das geschehe durch menschliche und tierische Ausscheidungen. Bekanntlich werde in vielen Gegenden Deutschlands Trinkwasser aus Flüssen und Stausseen gewonnen. Es käme durch verschiedene Faktoren leicht zu Verunreinigungen. Das kontaminierte Wasser würde, bevor es aus unseren Wasserhähnen fließt, nicht ausreichend gefiltert und gereinigt, so dass man es durchaus als Virencocktail bezeichnen könne.

    Der Geschäftsführer der Hochsauerlandwasser GmbH, Dipl.-Ing. Robert Dietrich, hält dem entgegen, die Hochsauerlandwasser GmbH arbeite mit modernsten Filtermethoden. „Hierzulande kennen wir bei der Versorgung mit Trinkwasser keine Mengenbegrenzung. Möglichen Qualitätsproblemen wird durch die Investition in weitergehende Aufbereitungstechnik begegnet – ganz im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Erde.“

    Die
    Kreistagsfraktion Sauerländer Bürgerliste
    möchte diese Diskussion aufgreifen und
    lädt alle Interessierten ein
    zu der
    Info-Veranstaltung
    „Unser Trinkwasser – wirklich ein Gesundbrunnen?“
    am Freitag dem 24. Oktober 2008
    um 19.00 Uhr
    in die Gaststätte Zum Pulverturm, Pulverturmstr. 33
    in Meschede

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