Briloner Grüne lehnen Bau der B7n ab.
Änderungsantrag gemeinsam mit der Briloner Bürgerliste für die heutige Ratssitzung.

In einem Schreiben[1] an den Landesbetrieb Straßenbau NRW vom 24. Januar begründet der Ortsverband der Grünen Brilon seine Ablehnung des Baus der B7n.

Klimawandel, Schwerlastverkehr, Flächenverbrauch und Artensterben sprächen gegen das Projekt.

Nötig sei eine Verlagerung des Schwerlastverkehrs auf die Schienen, ein Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs und die Instandhaltung bestehender Straßen.

Als Sofortmaßnahme sei Altenbüren zu entlasten. Dazu gehörten eine Geschwindigkeitsbegrenzug und neue Regelungen für den Schwerlastverkehr.

In einem Änderungsantrag[2] für die heutiger Sitzung des Briloner Rates beziehen sich die Fraktionen von B90/Die Grünen und BBL auf dieses Schreiben und fordern die Verabschiedung einer Rats-Resolution zum Stopp der B7n.

Sollte sich der Bau der B7n nicht verhindern lassen, werden folgende Alternativen zum jetzigen Planungsstand vorgeschlagen:

  • Östlich von Brilon Anbindung an die vorhandene B7 mit Variante 2
  • Ab Erreichen der B7 sollte die Trasse bis zum Beginn der Umgehungsstraße auf der vorhandenen B7 verlaufen
  • Beim Busdepot der RLG soll dann eine Auf- und Abfahrt zu und von der Briloner Kernstadt möglich sein
  • Ab dieser Kruzung sollte die B7 auf der Trasse der Umgehungsstraße bis zum Kreisverkehr am Autohaus fortgeführt werden
  • Dreispuriger Ausbau dieses Abschnitts der Umgehungsstraße, um Staus zu vermeiden
  • Kein Bau der weiträumigen Spangen V5 und V6

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Die beiden Dokumente und die genauere Argumentation können hier eingesehen werden: