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Kreationismus drängt in den Biologiunterricht: Auf die Bäume ihr Affen, der Mensch wird erschaffen … SZ

Gewagte These: Der Punk ist jüdisch … JZ

Finanzkrise – Jean Ziegler als Robespierre: „Wirtschaftsdelikte müssen wie Kriegsverbrechen verfolgt werden“ … Der Tagesspiegel

WAZ-Krise: Demonstration am 7. März in Soest … WAZ Protestblog

Heißes Pflaster trotz Schnee und Kälte: Drogenrazzia in Winterberg … Westfalenpost

Links zu jüdischen Zeitschriften

Ich habe gerade zwei „Jüdische Zeitschriften“ verlinkt (siehe Menü rechts unter „Links“).

Jüdische Allgemeine

Die Jüdische Allgemeine hatte ich vor längerer Zeit mal abonniert, aber dann wegen Langeweile abbestellt. Im Internet ist sie im PDF-Format zu finden.

Jüdische Zeitung

Auf die Jüdische Zeitung bin ich gestoßen, als ich gestern wegen der antisemitischen Äußerungen eines Duisburger „Linken“ im Netz herumsegelte und diese Rede von Klaus Lederer („Die Linke“) anläßlich der Solidaritätskundgebung für Israel am 11.01.2009 fand.

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Duisburger Linke durchgeknallt:

manche meinen
lechts und rinks
kann man nicht velwechsern
werch ein illtum! (Ernst Jandl)

Duisburger Linke für Israel-Boykott … ruhrbarone

August Bebel: heute vor 169 Jahren in Köln geboren … hpd

Mißfelder – So isser, der Philipp! Dreckschleudertour 2009 … Ruhrtal-Cruising

Das muss die Welt wissen: Programmierer! Java zerstört Weltklima! … WISSENSLogs

DerWesten bricht Schweigen

DerWesten goes Journalismus
DerWesten goes Journalismus

Im Internetportal der WAZ-Gruppe wird über die Pressekonferenz der Betriebsräte berichtet. Bislang haben sich die WAZ-Medien recht stark mit der Berichterstattung über die „WAZ-Krise“ zurückgehalten und die „Hausmitteilungen“ via SZ, Fr, FAZ usw. kommuniziert. Ich bin gespannt, ob es bei dieser einmaligen journalistischen Pflichübung bleibt. Als weiterführender Link wird dem Leser das „halbtote“ (selbst das noch ein Euphemismus) Verlagsblog, sowie ein alter Jubelartikel angeboten. Den Link zum Gewerkschaftsblog liefere ich hier nach.

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Keine Macht den Theologen meint Arno Widmann ... fr-online

Blasphemieparagraphen: Ein Artikel im Independent und seine Folgen in Indien beschreibt Edgar Dahl … WISSENSLogs

Zeitung ohne Zukunft wirbt noch auf dem Sterbebett Abonnenten. „WAZ-Marketing erfrischend anders“, meinen die … sauerlandthemen

Trommeln macht glücklich. Die Compagnie Dulsori am 5. März um 20 Uhr in Arnsberg … Ruhrtal-Cruising

Das braucht die Welt: Stefan Raabs WOK-Weltmeisterschaft in Winterberg jetzt sogar mit Public Viewing … Westfalenpost

Deponie „Am Meisterstein“ – Teil 2: „Bedauerlicherweise kam der Fahrer ums Leben“

Blick vom Meisterstein auf den Ort Siedlinghausen
Blick von der ehemaligen Müllkippe „Am Meisterstein“ auf den Ort Siedlinghausen

Ich hatte schon vor einigen Wochen über die „Deponie am Meisterstein“ im Winterberger Ortsteil Siedlinghausen berichtet.

Nach Meinung der Sauerländer Bürgerliste ist diese ehemalige Müllkippe in nicht ausreichendem Maße auf Folgewirkungen für die Umwelt untersucht worden.

Neben dem „allgemeinen Müll“ wurden in den Jahren 1985 und 1986 dort ungefähr 1400 Kubikmeter Klärschlamm aktenkundig abgelagert.

Unterhalb der Müllkippe (der Begriff „Deponie“ ist ein dem Lateinischen entlehnter Euphemismus) verläuft der Bach Namenlose, der in Siedlinghausen mit der Neger zusammenfließt, die dann wiederum vor Olsberg in die Ruhr mündet.

In der damaligen Zeit (den 80er Jahren) erfolgten auch (durch Wen?) illegale Müllablagerungen wie undichte Ölfässer und Sperrmüll. Es ist wahrscheinlich, dass die Klärschlämme und der „Rest“-müll von oben nach unten (statt von unten nach oben) abgekippt wurden. Dieses Vorgehen soll zu den Instabilitäten geführt haben, die dazu führten, „dass ein LKW beim Abkippvorgang abstürzte“, wie es in einem Behördenpapier vom Februar 2009 heißt. „Bedauerlicherweise kam der Fahrer ums Leben.“

Es gibt Hinweise, dass auch vor 1985 Klärschlämme aus Winterberg am Meisterstein deponiert wurden, aber beweiskräftige Unterlagen liegen mir (noch) nicht vor.

Zum Schluss dieses Eintrags sei bemerkt, dass es sich bei der „Deponie Am Meisterstein“ um lediglich eine von mindestens 265 stillgelegten Müllkippen im Hochsauerlandkreis handelt.

Fortsetzung folgt ….

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Lieber Onkel mit Schwäche für kleine Kinder … Sauerlandthemen

330 Stellen weg! Wortgewaltig, aber bislang aktionsschwach diskutieren WAZ-Redakteure ihren Untergang … medienmoral

Das Elend der öffentlichen Verantwortung. Die Inkompetenz der politischen Klasse … Ruhrbarone (nicht von Titel und Bild abschrecken lassen!)

Geburten: Medien als Teil der PR-Industrie … NachDenkSeiten

Ab heute: Mexico City – ein Tagebuch

Ab heute erscheint auf dieser Website in mehreren Teilen das Tagebuch von Christopher Weber. Christopher hat vor kurzem Winterberg und den kleinen Ort Siedlinghausen verlassen, um in Mexico City zu leben und zu arbeiten.

Er verpasst zwar nun den Winter im Hochsauerland, wird aber dafür, soweit ich das nach dem Lesen seines Berichts sagen kann, durch seine Eindrücke und Erlebnisse in Mexico mehr als entschädigt.

Der Tagebuch schildert die Tage der ersten Woche ab dem 31. Januar 2009 und wird 9 Teile umfassen.

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern viel Spaß.

Wenn alles klappt, wird der 1. Teil heute um 17 Uhr veröffentlicht.

Gestern in Dortmund: David Orlowsky Trio

Gestern Abend auf dem Weg zum Konzerthaus in Dortmund. Dichter Schneefall. In Meschede-Enste bin ich mit 40 Stundenkilometern ins Rutschen gekommen. Ich habe kurz überlegt umzukehren, aber dann gehofft, dass es im Ruhrgebiet eher grau und dunkel wäre. Und siehe da, der Schnee auf der Autobahn verschwand nach dem Werler Kreuz, der Stau vor dem Kreuz Unna baute sich im Viertelstundentakt ab und zu guter Letzt war auch noch ein kostenloser Parkplatz neben der Landesbibliothek frei.

Im Konzerthaus Dortmund spielte das David Orlowsky Trio. Zusammensetzung:

David Orlowsky(geb. 1981) Klarinette

Jens-Uwe Popp(geb. 1967) Gitarre

Florian Dohrmann(geb. 1972) Kontrabass

Ich bin kein Musikkritiker, meine theoretischen Kenntnisse versiegen nach den Dur-Tonleitern in der unendlichen Weite der Harmonielehren. Darum nur kurz meine subjektive Wahrnehmung:

Drei technisch hervorragende junge Musiker, die ihre Musik mit sehr dynamischen Tempowechseln vortrugen.

Die Musik selbst hatte sehr viele Klezmer-Elemente, machte aber auch Anleihen im Jazz und in der sogenannten Klassik.

Die Akkustik des Konzerthauses hat mich „von den Socken“ gehauen. Es war das erste Mal, dass ich eine Klarinette mit solch‘ einem sauberen Sound gehört habe.

Ich höre gerne Klezmer, aber nicht zu oft und nicht zu lang. Ich werde mir das Trio in Zukunft noch einmal anschauen, aber gerne mit noch mehr Jazz-Improvisationen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass dem Gitaristen Jens-Uwe Popp und dem Bassisten Florian Dohrmann mehr Spielzeit zur eigenen Profilierung zur Verfügung gestanden hätte. Mein musikalischer Laienverstand sagt mir: Die beiden haben ihr Potential am gestrigen Abend nur angedeutet.