Umleitung: Friede den Hütten, Spargutachten, Post und wenig mehr

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5 Gedanken zu „Umleitung: Friede den Hütten, Spargutachten, Post und wenig mehr“

  1. Altastenberg: Postfiliale schliesst.

    Alles Vertrauenssache? Viele Jahre hatte ich mein Girokonto bei der Post. Dann wurde erst der Geldautomat abgebaut, die Post schloss ihre Filialen und zog in Elektrolaeden, Container oder Supermarkte ein. Schliesslich verkaufte der Container nur noch Briefmarken und taetigte keine Bankgeschaefte mehr. Im Ort bekam ich kein Geld, im Nachbarort nur noch zu den Oeffnungszeiten des Elektroladens. Ich habe inzwischen kein Konto mehr bei der Post. Dafuer bekam ich kuerzlich ein Schreiben der Postbank, ob ich eine Autoversicherung abschliessen wolle. Nein, will ich nicht. Aber ich moechte einen zuverlaessigen Postservice vor Ort habe. Das waere doch was.

  2. Hallo,

    ich schlage vor, dass um Wiemeringhausen sofort ein Zaun gezogen wird. Dieses soll nicht dazu dienen, die Aussenwelt vor uns Wiemeringhausern zu schützen (was vielleicht sinnvoll wäre), sondern dann könnten die kommenden Jahrzehnte viele Schulklassen einmal durch unseren Ort geführt werden und am lebenden Beispiel sehen, was aus „Demokratie“ und „Meinungsfreiheit“ werden kann.
    Wiemeringhausen hat nur noch für 7 Tage einen engagierten und motivierten Ortsvorsteher. Dieser wird in 7 Tagen von einer max. 30 Mann starken CDU-Ortspartei „in die Wüste“ geschickt. Die Mehrheit im Ort möchte diesen Mann behalten. Die Parteigenossen sagen nein.
    Bürgermeinung zählt hier nicht und ich hoffe, dass die ganzen Vorkommnisse hier einmal aufgezeichnet werden und kommenden Generationen als mahnendes Beispiel gezeigt werden.

  3. @Wiemeringhauser
    das mit dem Zaun lasst mal sein. Sonst fehlt uns die Umleitungsstrecke :-)
    Kannst Du erklaeren, nach welchen Gesetzen der OV bestimmt wird? Wie kann ein OV gegen einen Mehrheit bestimmt werden?

  4. Hallo,

    der Ortsvorsteher wird vom Stadtrat gewählt. Hier ist die stärkste Partei im Stadtrat vorschlagsberechtigt. Laut GO sollen sich die Fraktionen jedoch vorab auf einen Vorschlag verständigen, der das Wahlergebnis in dem Ortsteil wiederspiegelt.

    Das heisst bei uns ganz klar, dass die CDU hier bestimmen kann, wen sie will.

    Diese rechtliche „Lücke“ hat schon vor fast 25 Jahren dazu geführt, dass ein OV von der CDU vorgeschlagen und vom Stadtrat gewählt wurde, der nicht(!) die Mehrheit der Bürger auf seiner Seite hatte.

    Jetzt wird die CDU dieses Prinzip wieder anwenden und ist dabei sogar im Recht.

    Wenn der Ortsvorsteher nicht eine Position wäre, die für einen Ort viel leisten könnte und mit einer unterstützenden Mehrheit im Ort auch diesen zukunftsträchtig gestalten könnte, wäre mir diese gesetzliche Konstellation eigentlich egal.

    Aber sie ist es nicht!

    Ausserdem zeigt sich meiner Meinung nach in einem solchen Vorgehen die komplette Missachtung der Meinung der Bürger. Es geht nicht um den Bürger sondern „nur“ um politische Machterhaltung, koste es was es wolle.

    Hier in Wiemeringhausen wird es den Ort viele Chancen kosten, die er mit seinen Bewohnern in den nächstne Jahren hätte wahrnehmen können.

    Denn eins muss auch noch betrachtet werden: Die CDU hat sich in den letzten Jahren/Jahrzehnten kaum um den Ort gekümmert. Politisch, sozial ist er verwahrlost und es täte dringend Not, dass hier jemand mit viel Motivation und Elan das Zepter führen würde.

    Diese Person hatten wir mit H. Moos gefunden.

    Leider passt dieser unpolitisch und für den Ort agierenden Ortsvorsteher nicht der kleinen CDU-Ortsunion in unserem Ort, die zwar ein Programm auf dem Papier hat, deren Taten für den Ort aber nicht spürbar sind.

    Aber…. genug geschimpft.

    Der Wiemeringhäuser

    In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas! – Crescat et floreat Wiemeringhausen!

  5. Die stärkste Partei hat das Vorschlagsrecht (eigentlich mußten die CDU Wähler im Dorf ja vor den Wahlen wissen was sie machten, als sie CDU wählten). Aber: gewählt wird im Rat. Es ist zwar allgemein Usus, das dem Vorschlag der stärksten Partei gefülgt wird, das muß aber nicht sein. Wenn es wirklich so ist, das die Mehrheit der Wiemeringhäuser den CDU kandidaten abelhnen, so könnte/ sollte dies im Stadtrat durchaus noch thematisiert werden und es könnte auch gegen den CDU- Kandidaten gestimmt werden.

    Grüße

    Stockumer

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