Vom 27. März bis 28. Juni 2026 im Kollwitz Museum Köln

Motiv: Elsa Thiemann (1910–1981), Louise Stomps im Atelier bei der Arbeit am »Sitzenden«, Berlin 1946/47, Repro-Abzug, Berlinische Galerie © Margot Schmidt, Hamburg
Die Bildhauerin Louise Stomps (1900–1988) führte ein kompromisslos eigenständiges Leben als Künstlerin. Ihr Werk kreist um existenzielle Erfahrungen wie Liebe, Trauer, Hoffnung und Verlust. Ausgehend von der klassischen Moderne entwickelte sie eine Formensprache, die sich behutsam von der Figur löste – der Mensch blieb aber auch in ihren zunehmend abstrakten Arbeiten stets zentraler Bezugspunkt.
(Pressemitteilung Kollwitz Museum Köln)
Das Kollwitz Museum Köln widmet dieser herausragenden und zu Unrecht lange Zeit nur selten ausgestellten Künstlerin nun eine umfassende Retrospektive mit rund 45 Skulpturen und 30 Papierarbeiten aus ihrem Nachlass sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen.

© Kollwitz Museum Köln, Foto: Christian Nitz
»Es sind Linie, Form, Ausdruck — gefangen im menschlichen Urbild —, mit denen ich zu bilden suche, was ich zu sagen habe!«
Louise Stomps, 1947