Corona-Virus im HSK: 91 Neuinfizierte, 82 Genesene, 38 stationär. Hochsauerlandkreis wird mit den Städten Schmallenberg und Winterberg Modellregion.

In unserem BriefkastenIm Vergleich zum Vortag verzeichnet die Statistik des Gesundheitsamtes des Hochsauerlandkreises am Freitag, 09. April, 9 Uhr, kreisweit 91 Neuinfizierte und 82 Genesene. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 110,5 (Stand: 09. April, 0 Uhr).

(Pressemitteilung HSK)

Insgesamt gibt es aktuell 585 Infizierte, 6.691 Genesene sowie 7.450 bestätigte Fälle. Stationär werden 38 Personen behandelt, zehn intensivmedizinisch und davon werden drei Personen beatmet.

Der Hochsauerlandkreis muss drei weitere Todesfälle vermelden. Am 04. April ist eine 79-jährige Frau aus Sundern verstorben, am 05. April ein 83-jähriger Mann aus Sundern und am 08. April ein 40-jähriger Mann aus Arnsberg. Insgesamt sind es jetzt 174 Sterbefälle in Verbindung mit einer Corona-Infektion.

Betroffen sind aktuell eine Einrichtung der Eingliederungshilfe, eine Schule und fünf Kindergärten.

Die Infizierten verteilen sich insgesamt wie folgt auf die Städte und Gemeinden: Arnsberg (190), Bestwig (65), Brilon (26), Eslohe (36), Hallenberg (2), Marsberg (39), Medebach (1), Meschede (79), Olsberg (18), Schmallenberg (41), Sundern (74) und Winterberg (14).

Modellregion Hochsauerlandkreis: Ab 26. April 2021 könnten Projekte im Hochsauerlandkreis mit den Städten Schmallenberg und Winterberg durchgeführt werden.

(Pressemitteilung NRW)

Die ausgewählten Kommunen bringen umfassende digitale Kompetenzen mit und arbeiten zum Beispiel eng mit Start-ups der Digitalwirtschaft, Hochschulen und digitalen Dienstleistern zusammen.

Zur Kontaktnachverfolgung nutzen sie verschiedene Corona-Registrierungs-Apps. Um diese Pluralität zu erhalten, arbeiten die Modellprojekte mit dem Gateway IRIS als Schnittstelle zu den Gesundheitsämtern. Diese setzen zur Nachverfolgung die Software SORMAS aktiv ein.

Weiterhin sollen die Testzentren über eine gute IT-Ausstattung verfügen. Zur Unterstützung der digitalen Teststrategie finanziert das Land den Modellkommunen eine App, die einen schnellen Testnachweis via QR-Code auf dem Smartphone ermöglicht.

Schmallenberg und Winterberg planen Modellprojekte im Bereich Tourismus und Outdoor-Aktivitäten. Getestet werden Konzepte des kontaktarmen Urlaubs in Ferienwohnungen, Hotels und auf Campingplätzen sowie Kultur- und Sportangebote.

2 Comments
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Johanna
9 Monate her

Modellregionen in einer dritten Welle der Mutation B117 sind idiotisch. Sie lenken die Diskussion in eine absurde Richtung. Aber was will man von einer Landesregierung unter Armin Laschet und einem Wirtschaftsminister aus der FDP sonst erwarten?
Bei 100er Inzidenz (100 ist das alte 50 und das noch ältere 35) wird das Projekt beendet. “Es sei denn”, und wir wären nicht in NRW, wenn hier nicht ein Exit aus dem Exit eingebaut wäre, “die verantwortliche Kommune legt schlüssig dar, dass das Vorhaben nicht maßgeblich zu dem Abstieg (vermutlich meinte er Anstieg) in der Kommune beigetragen hat”, so Pinkwart.

zoom
9 Monate her
Reply to  Johanna

Ich fand heute die BPK mit Spahn und Wieler interessant.

Fazit: Die Ministerpräsident*innen haben es verbockt. Erst wenn mit einem echten Lockdown Inzidenzen deutlich unter 100 erreicht werden, könne man sinnvoll über Öffnungsstrategien, Modellprojekte nachdenken. Testen sei kein Instrument, um den Virus zum Verschwinden zu bringen. Wer Zeit und Lust hat, hier:

https://www.youtube.com/watch?v=OGMDgQGJ5sw