Und darauf ein Pilz

Fliegenpilz am Clemensberg (foto: zoom)

Der Fliegenpilz kommt vom Sommer bis zum Herbst verbreitet in Nadel- und Laubwäldern vor und ist stellenweise häufig, besonders in der Nähe von Birken, mit denen er eine Mykorrhiza-Symbiose bildet. Er wächst in dichten wie lichten Wäldern sowie an Waldrändern.

Der Fliegenpilz besitzt einen glänzend roten Hut, der meist weiße Flecken hat und auf der Unterseite ebenso weiße Lamellen trägt. Zusammen mit dem schneeweißen Stiel ist er ein geradezu malerisch schöner Pilz, aber gleichzeitig für die meisten Menschen auch der Inbegriff des tödlichen Giftpilzes.

Seinen Namen verdankt er wahrscheinlich der Tatsache, dass man ihn als Insektizid einzusetzen versuchte. Kleingehackte Fliegenpilze, in gezuckerte Milch eingelegt, sollten Fliegen töten, die diese präparierte Milch zu sich nahmen. Die Fliegen werden meist nur betäubt und erholen sich, es sei denn man nimmt die Fliegenklatsche zu Hilfe.

Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegenpilz
https://www.bund-hessen.de/arten-entdecken/fliegenpilz

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