Kleine Frage in die Runde: Was spricht eigentlich gegen Schwarz-Gelb-Grün-Orange im HSK?

Die Westfalenpost hat Ende Dezember einen FDP-Nachwuchspolitiker porträtiert. In dem Artikel heißt es unter anderem:

“Die Arnsberger JuLi’s haben Kontakt zur Jungen Union, seit kurzem aber auch zu den Arnsberger “Piraten” und den jungen “Grünen”. Oft nämlich sind die Ziele gleich.”

Zwischen den Jahren reifte nach dieser Lektüre folgende Frage:

Was spricht eigentlich gegen  “Schwarz-Gelb-Grün-Orange” im HSK? Oder weiter zugespitzt:

Könnte sich nicht ein einigermaßen aufgeschlossener CDU-Politiker, gar eine CDU-Politikerin, mit dem Programm der Piraten im Hochsauerland anfreunden?

Das Programm der HSK-Piraten kann man hier nachlesen.

Welche Punkte könnte ein CDU-ler/eine CDU-lerin nicht unterschreiben?

Welche Punkte könnte ein/e Grüne/r  nicht unterschreiben?

Welche Punkte könnte ein FDP-ler/eine FDP-lerin nicht unterschreiben?

Welche Punkte könnte ein SPD-ler/eine SPD-lerin nicht unterschreiben?

Welche Punkte könnte ein Mitglied von der Linken nicht unterschreiben?

7 Comments
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Frau Tu
8 Jahre her

Provozierend zurückgefragt: Warum oftmals chaotisch wirkende Neulinge auf dem politischen Parkett wählen, wenn ihre Forderungen eh denen der etablierten Parteien entsprechen?

Ich gehe aber davon aus, dass viele der anderen Parteien z. B. den “fahrscheinlosen ÖPNV” schlicht ablehnen.
Und – hier bin ich ein bisschen pingelig – ich würde mir wünschen, dass in solch einem Programm mehr Wert auf korrekte Rechtschreibung und Zeichensetzung gelegt wird. Manch einer (so wie ich) zieht dadurch Rückschlüsse auf das Maß an Professionalität, das dahinter steckt.

8 Jahre her

Sehr geehrte Frau Tu, ich habe mir Ihre Kritik zu Herzen genommen und unsere Programmseite einer Rechtschreibüberprüfung unterzogen. Ich konnte nun hoffentlich alle Fehler ausbügeln. Danke für Ihren Hinweis. Was den fahrscheinlosen ÖPNV betrifft, so kann ich Ihnen sagen, dass ich persönlich über dieses Thema bisher mit Mitgliedern mehrerer Parteien gesprochen habe und dabei auf wesentlich weniger Ablehnung gestoßen bin, als Sie vielleicht vermuten. Wie dann in den verschiedenen Räten dazu abgestimmt werden würde, ist natürlich leider wieder ein anderes Thema. Nicht selten kommt es vor, dass ein Antrag einer anderen Partei zunächst abgelehnt, dann “kopiert” und selber eingebracht wird.… Read more »

Frau Tu
8 Jahre her

Vielen Dank für die ausführliche Reaktion. Ein paar Anmerkungen zum Programm, also dem Text als solchen, hätte ich noch. Geht das über das Kontaktformular?

Ich stehe den Piraten ja nicht völlig ablehnend gegenüber, aber seit einiger Zeit recht kritisch. Einige Ereignisse der letzten Monate haben meiner Meinung nach gezeigt, dass die Piraten auch erst einmal auf kommunaler Ebene Politik machen sollten. Die Streitereien, die bekannt wurden, sind ja sozusagen auf einer höheren Ebene angesiedelt. Dort scheint einigen wohl die Luft nicht zu bekommen.

8 Jahre her

Sie sprechen mir quasi aus der Seele. ;)
Für einen Kontakt können Sie entweder das Kontaktformular nutzen, oder auch eine Mail direkt an florian.otto[at]piratenpartei-hsk.de senden. Ich freue mich über Ihre Anregungen.