Flüchtlingssituation in Meschede – „Freunde der Völkerbegegnung“ (FdV) laden zum Info-Abend ein

Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte "Am Pulverturm" (fotoarchiv: zoom)
Vom Turm noch 100 Meter bis zur Gaststätte „Am Pulverturm“ (fotoarchiv: zoom)

Meschede. (pm_fdv) Die „Freunde der Völkerbegegnung“ (FdV) laden am Dienstag den 5. April 2016, 19.00 Uhr in die Gaststätte „Zum Pulverturm“, Pulverturmstraße in Meschede zu einem Info- und Begegnungsabend zum Thema „Flüchtlingssituation in Meschede“ ein.

Referenten und Gesprächspartner sind der Leiter sowie der stellvertretende Leiter der vom Malteser Hilfsdienst geführten Notunterkunft in der Franz-Stahlmecke-Schule, Thorsten Hense und Jan Uelkes, und Uli Schulte vom Fachbereich Soziales der Stadtverwaltung Meschede.

Wie viele geflüchtete Menschen leben vorübergehend oder dauerhaft in Meschede? Warum sind sie hier bei uns? Woher kommen sie? Wohin gehen sie? Was erlebten und erlitten sie in ihren Herkunftsländern, auf der Flucht und in Deutschland? Wie viel Hilfe und Unterstützung bekommen sie? Welche Wünsche und Träume haben sie? Sind die Flüchtlinge, sind die Helferinnen und Helfer, sind die Behörden am Ende der Belastbarkeit?

Herzlich eingeladen sind alle FdV-Vereinsmitglieder, Geflüchtete, hauptberufliche und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer und ALLE die sich informieren und über das Thema sachlich austauschen wollen.

3 Gedanken zu „Flüchtlingssituation in Meschede – „Freunde der Völkerbegegnung“ (FdV) laden zum Info-Abend ein“

  1. Die Info-Veranstaltung verlief gut und in netter Atmosphäre. Der „Pulverturm“ war rappelvoll. So voll, dass wir, was die Teilnehmerzahl betrifft, fast die Übersicht verloren haben. Schätze, wir waren ungefähr 45 Leute. Das ist für unsere bescheidenen Verhältnisse super!

    Es ging lebhaft zu. Jan Uelkes und Thorsten Hense beantworteten kompetent und gelassen sämtliche Fragen, egal ob es um ihren eigenen Werdegang ging oder (nur) um Zäune und Laub und andere Dinge, die die Nachbarn einer Notunterkunft stören oder um Zahlen und Fakten und um die ureigensten Aufgaben des Malteser Hilfsdienstes als Betreiber der Einrichtungen.

    Uli Schulte von der Stadtverwaltung Meschede trug ebenfalls in angenehm unaufgeregter Weise zur Versachlichung der, sagen wie mal, Flüchtlingsdebatte bei. Die Lage habe sich entspannt. Die Statistik der Stadt Meschede weist zur Zeit exakt 308 Asylsuchende aus, davon 1/3 Kinder und Jugendliche, exklusive der Flüchtlinge, die in den beiden von den Maltesern geführten Unterkünften Haus Dortmund und Franz-Stahlmecke-Schule leben.

    Morgen oder so wahrscheinlich mehr über den FdV-Info-Abend.

    Und vielen Dank an alle die „Propaganda“ für diese FdV-Veranstaltung gemacht haben! Danke Zoom!

  2. Die „Sozialen Medien“ verzerren vielleicht das Bild, vielleicht ??? Aber so wirklich kann ich die Lage nicht einschätzen. Leider treffe ich doch auch im wahren Leben so ähnliche Leute wie in den „Sozialen Medien“. :-(

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