Das A40-Stillleben wird ohne uns stattfinden.

No Exit

Es ist leider morgen nicht möglich, in angemessener Zeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln aus unserem Wohnort im Hochsauerlandkreis zur A40 zu gelangen. Der erste Zug nach Dortmund fährt zu spät,  der letzte Zug zurück fährt zu früh. Außerdem werden, wie üblich in den Ferien, Gleisbauarbeiten an der Strecke durchgeführt. Damit gibt es zwischen Neheim Hüsten und Fröndenberg SEV = Schienenersatzverkehr.

Die einfache Fahrtzeit betrüge somit laut Fahrplan 2 Stunden und 37 Minuten. Mit dem ersten Zug wären wir um 12:35 am Dortmunder Hauptbahnhof. Dann müssten wir zur A40 radeln und den Stillstand abfahren bis … um 16:23 müssten wir dann wieder am Dortmunder Hauptbahnhof in den Zug steigen, um nach 2 Stunden und 33 Minuten mit Bahn und Bus (SEV!) wieder am Heimatbahnhof anzukommen. Im günstigsten Fall könnten wir mit 5 Stunden Fahrzeit plus 2 Stunden An-und Abfahrt insgesamt zwei Stunden im östlichen Teil der A40 verbringen.

Viel Spaß auf der A40. Wir sind nicht dabei :-(

3 Gedanken zu „Das A40-Stillleben wird ohne uns stattfinden.“

  1. Mit Bahn und Rad zur A40 anreisen ginge eh nicht, denn leider darf man heute in den Zügen keine Räder mitnehmen :-(((
    [http://www.ruhr2010.still-leben-ruhrschnellweg.de/deutsch/an-und-abreise/uebersicht.html]
    „Die Mitnahme von Fahrrädern in Bussen und Bahnen ist leider aufgrund der zu erwartenden Auslastung der Fahrzeuge nicht möglich.“

    Ein weiteres Hindernis für die Fahrradmitnahme wäre der SEV zwischen Neheim und Fröndenberg…

    Wer aus dem HSK zum Still-Leben bei DO-Lütgendortmund fahren möchte, hätte das als Mitglied eines Schützenvereins machen können – oder sowohl dem Kreistag als auch der „richtigen“ Partei angehören und sich dann vom Landrat zu Busfahrt und Freibier einladen lassen: [http://www.dorfinfo.de/sundern/arnsberg-neheim/detail.php?nr=43203&kategorie=arnsberg-neheim]
    (Auf den Internetseiten des HSK ist diese Pressemitteilung vom 12.07.2010 nicht mehr zu finden…)

  2. @Reinhard:
    Aus unserem Ort wird kein einziger Schütze zur A40 fahren, denn hier herrscht an diesem Wochenende das Schützenfest ;-)
    Ich wäre gerne mit den Öffentlichen zum Stillleben gefahren. Gerade weil die A40 autofrei ist, ist es für mich absurd, mit dem PKW anzureisen und vorher einen Haufen Räder auf den Dachgepäckträger zu schaufeln.
    Heute wäre für die Bahn die Gelegenheit gewesen, sich als Alternative anzubieten und Sonderzüge in ausreichender Anzahl fahren zu lassen.

    Stattdessen verbreitet die Bahn eine Warnung, dass die Fahrradmitnahme nicht möglich ist.

    Hallo Bahn! Hast Du noch irgendein Konzept außer Börsengang?

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